Sabines
Buchempfehlungen
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Autoren
beginnend mit B
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50 einfache Dinge, die Sie über Ihre
Gesundheit wissen sollten
Hademar Bankhofer
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Gelesen im Oktober 2006:
Westend Verlag 2006 (Originalausgabe)
Wie der Titel schon sagt, werden
im Buch 50 Tipps zur Gesundheit gegeben. Die großen Kapitel dazu
lauten:
Tipps für gesundes Essen und Trinken,
Was Sie für Ihre Schönheit und Haut tun können,
Wie Sie gesund bleiben,
Wie Sie wieder gesund werden,
Bleiben Sie in Bewegung,
Führen Sie einen gesunden Lebensstil,
Das Zusammenleben mit anderen
Schaffen Sie Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben.
Diese Schlagzeilen sind
genauso nichts sagend, wie es das Buch auch ist in meinen
Augen. Es werden Standardtipps gegeben, die man entweder
sowieso schon weiß, oder es sind irgendwelche Anwendungen,
wo man wahrscheinlich 24 Stunden am Tag damit beschäftigt
wäre Kräuter zu sammeln, diese zuzubereiten, irgendwo
hinzuklatschen oder einzunehmen oder sonst wie anzuwenden.
Es fehlen die Hintergrundinformationen, warum ein Mittel auf
den Körper was und wie bewirkt. Nach dem Durchlesen des
Buchs habe ich mich gefragt, was ich an nützlichen
Informationen aus dem Buch gewonnen habe. Meine Antwort ist
auch nach langen Überlegungen: NICHTS. Nächste Woche werde
ich das Buch vergessen haben. |
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Tanamera
Noel Barber
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Gelesen im Juli 1999
1995: 14.Auflage, (Originalausgabe: 1981)
Das Schicksal zweier großer
Handelsfamilien in Singapur zwischen den Jahren 1921 und
1959. Es ist zugleich Liebesgeschichte und Thriller.
Spannend, von
Anfang bis Ende. Man erfährt eine ganze Menge über die
Singapurs Geschichte und wie sich die Japaner im zweiten
Weltkrieg verhielten.
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Traumatische
Tropen
(Notizen aus meiner Lehmhütte)
Nigel Barley
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Gelesen im Dezember 2002
Deutscher Taschenbuch Verlag
2001 (die Originalausgabe erschien 1986 unter dem Titel:
"The Innocent Anthropologist")
Dies ist der Bericht eines
jungen Ethnologen über seine Feldforschungen in Kamerun bei
den Dowayos. Nachdem sich der Autor zu Feldforschungen
entschlossen hatte, musste er sich erst zwei Jahre lang
durch Gremien, Ämter und Behörden schlagen, bis er schließlich
die Genehmigung erhielt. Es geht in seinem Buch also nicht
nur um die Forschungsarbeit, sondern auch um das lästige
Drumherum.
Das Buch ist sehr amüsant
und ehrlich geschrieben, mit einfachen Worten: mit dem Humor
eines Engländers. Ich glaube, man erfährt in diesem Buch
mehr über die tatsächliche Arbeit eines Ethnologen, als in
einem trockenen Forschungsbericht. (Nach den Angaben des
Autors beschäftigt sich ein Ethnologe etwa 1% seiner Zeit
mit der Feldforschung)
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Halima - Mein Weg aus der Hölle von Darfur
Halima Bashir
Damien Lewis
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Gelesen
im März 2009:
Droemer Verlag, München 2008, die englische Originalausgabe erschien 2008 unter dem Titel "Tears of the Desert"
Halima wächst mit ihren 3 Geschwistern, ihren Eltern und der Großmutter behütet in einem Dorf in der Darfur Region im Sudan auf. Ihr Vater hat große Pläne mit Halima und schickt sie in die Stadt zur Schule, wo sie gemeinsam mit arabischen Kindern unterrichtet wird. Schon jetzt wird ihr klargemacht, dass die Araber die Herren des Landes sind und sie nur die Sklaven. Sie gleicht diese Ungerechtigkeit mit Fleiß aus, darf auch die Universität besuchen und ihr Traumfach Medizin studieren. Schon während des Studiums beginnen die Gewalttaten, Männer werden gedrängt sich freiwillig zum "Heiligen Krieg" zu melden. Als frischgebackene junge Ärztin wird Halima bald selber mit den Gewalttaten der arabischen Milizen konfrontiert. Eine Schulklasse achtjähriger Mädchen wird grausam überfallen und missbraucht. Ihr geht es nicht besser. Als Halima in ihr Dorf zurückkehrt wird das Dorf überfallen, ihr Vater wird ermordet, was mit ihrer Familie passiert ist weiß sie bis zur Buchveröffentlichung nicht. Sie selbst versucht aus dem Land zu fliehen.
Nach dem Lesen des Buchs bin ich entsetzt, wütend und traurig, was die Regierung Sudans und ihr ausführendes Organ die arabischen Milizen, der Bevölkerung antut, es ist Massenmord. Schlimm finde ich auch, dass die Medien kaum Notiz von diesen Greultaten nehmen. Die einzigen Dauerbrenner in Presse, Funk und Fernsehen sind eine Handvoll Länder, zu denen der Sudan nicht gehört. Ich fand das Buch ungeheuer spannend vom Anfang bis Ende. |
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Das Gedächtnis des Körpers
Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Joachim Bauer
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Gelesen
im April 2009:
Piper Verlag GmbH, München, 13. Auflage Oktober 2008, die Originalausgabe erschien 2002.
Gene steuern nicht nur unseren Körper, sondern sie werden auch gesteuert. Der Autor erklärt den Zusammenhang, von Genen und Umwelt, welchen Einfluss Lebensstile und zwischenmenschliche Beziehungen auf die Aktivierung unserer Gene haben. Er erklärt, wie es zu Schmerzen ohne Befund kommt, warum man bei Depressionen einen Therapeuten vor der Tabletteneinnahme bevorzugen sollte, warum Tabletten oft falsch dosiert sind, was Herzkrankheiten und Tumorbildung mit Stress zu tun haben, dass die wenigsten Krankheiten erblich sind und zum Schluss beschreibt Herr Bauer über die Welt der Gene und wie sie funktionieren.
Ich bin ganz begeistert von dem Buch und habe mir gleich ein weiteres von dem Autor bestellt. Er beschreibt für den Laien sehr verständlich die Zusammenhänge zwischen Genen, Gehirnfunktionen und Körperfunktionen. Einigen Kritikern gefällt gerade diese laienhafte Darstellung nicht, ihnen fehlen die fachlichen tiefgreifenden Zusammenhänge. Ich persönlich vermisse nichts in dem Buch, denn für meinen Zweck, einen Überblick zu bekommen, reicht mir das. Für mich ist das meiste neu und das letzte Kapitel eine gute Wiederholung der doch schon länger zurückliegenden Schulzeit. |
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Prinzip Menschlichkeit - Warum wir von Natur aus kooperieren
Joachim Bauer
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Gelesen
im April 2009:
Verlagsgruppe Random House, Taschenbuchauflage 09/2008. Die Originalausgabe erschien 2006.
Der Medizinprofessor und Psychotherapeut Joachim Bauer geht davon aus, dass der Mensch ein auf Kooperation ausgerichtetes Wesen ist und nicht wie vielfach behauptet wird, ein auf Konkurrenz und Kampf ausgerichtetes Wesen. Der Autor zitiert die Biologin Lynn Margulis: "Konkurrenz und Überlebenskampf seien menschliche Konstruktionen, die aus dem Wirtschaftsleben kämen und von außen an die Biologie herangetragen worden seien. Die Biologie kennt kein Erfolgsdenken, wie es die Wirtschaft beherrsche". Dass der Mensch auf Kooperation ausgerichtet ist erklärt der Autor unter anderem mit der Entdeckung der Motivationssysteme und wie diese funktionieren. Ein großes Kapitel ist dem Sinn und den Arten von Aggressionen gewidmet. Und er widerlegt die These einiger Sozialbiologen, dass Gene egoistisch sind.
So dünn das Buch auch ist, ich finde es trotzdem ganz phantastisch! Herr Bauer versteht es schwierige Zusammenhänge der Genforschung und Neurobiologie dem Laien zu erklären. Meine persönlichen wichtigsten Erkenntnisse des Buchs sind diese beiden Sätze: "Kern aller Motivation ist es, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung oder Zuneigung zu finden und zu geben." "Die stärkste und beste Droge für den Menschen ist der andere Mensch." |
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Liebe
und Tod auf Bali /
Vicki Baum
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Gelesen im Juli 1999
1998: 20. Auflage, (Originalausgabe: 1937)
Roman: Vor dem Hintergrund
einer wahren geschichtlichen Begebenheit wird das Leben in Südbali
um 1900 dargestellt.
Spannend, man bekommt
einen Einblick in das Leben der Balinesen, vor der sinnlosen
Kolonialisierung der Holländer.
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Rückkehr ins Leben
Ich war Kindersoldat
Ishmael Beah |

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Gelesen
im November/Dezember 2008:
Piper Verlag GmbH, München Oktober 2008, die amerikanische Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "A long way gone. Memoirs of a Boy Soldier".
Der 12-jährige Ishmael Baeh wohnt zusammen mit seinen beiden Brüdern und seinen getrennt lebenden Eltern in einem Dorf in Sierra Leone. Er ist ein fröhlicher Junge, der wie viele andere Jungs seines Alters, Rap-Musik liebt. Der Bürgerkrieg tobte zu der Zeit in Sierra Leone. Eines Tages wurde er von den Rebellen gefangengenommen. Sie wollten ihn und andere Jungs zwingen für sie zu kämpfen. Er konnte sich aber befreien. Auf der Flucht mit noch anderen Jungs und auf der Suche nach seiner Familie wurde er von der Armee zwangsrekrutiert. Es blieb ihm keine Wahl, entweder in die Armee einzutreten oder er wurde getötet. Mit Hilfe von Drogen hielt er es durch, mitanzusehen, wie seine Kumpel neben ihm erschossen wurden und selber Rebellen zu erschießen. Inzwischen betrachtete er die Armee als seine Familie. Nach drei Jahren wurden er und weitere Kindersoldaten von UNICEF befreit. In einem Rehabilitationslager mussten diese Kinder zurück ins normale Leben integriert werden.
Eine sehr ergreifende Erzählung. Wieviel Schreckliches müssen Kinder, die mitten im Bürgerkrieg stecken, in dem Alter schon erleben? Das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Wäre dies keine wahre Geschichte, sondern ein Roman, dann würde ich ihn für maßlos übertrieben halten. Der Leser versteht nach dem Lesen des Buchs, warum diese Kinder gar keine andere Wahl haben, als selber brutal zu morden, um nicht selber ermordet zu werden und um die Greueltaten, die ihren Familie angetan wurden, zu rächen. |
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Nächste
Ausfahrt Buschhotel
Australische
Abenteuer
Helga und Jürgen
Bertram
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Gelesen im Februar 2005:
Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien 2004
Die Autoren berichten von
ihrer Reise durch Australien von Kalgoorlie im Westen bis
nach Sydney im Osten. Dies sind die Themen ihrer Reise:
- Kalgoorlie - Australiens goldene Meile
- Abgesang auf Kanowna
- Ein Abenteuer namens Nullarbor
- Ein Wappentier als Hundefutter und andere Kängurugeschichten
- Jürgen Bertram beim "Footy" in Melbourne
- Australiens Aborigines denken um
- Das Drama am Darling River
- Beim Debütantinnenball im Outback
- Das Wunder von Louth
- Ein Leben mit dem Feuer
- Ein Sonntag am Circular Quay in Sydney
Das Buch ist nett
geschrieben und sehr informativ. Die Autoren verstehen es
sogar, für mich uninteressante Themen, wie den
australischen Fußball, interessant darzustellen. Der
einzige Nachteil sind die wenigen Buchseiten, 132 Seiten und
der dazu verhältnismäßig hohe Preis. Leider hatte ich es
in zwei Tagen durchgelesen :-(.
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Enjoy your life - 10 kleine Schritte zum Glück
Martha Beck |

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Gelesen
im Oktober 2007:
Piper Verlag GmbH, Februar 2007 (Die amerikanische Originalausgabe erschien 2003 mit dem Titel: "The Joy Diet: 10 Daily Practices for a Happier Life")
Wie es der Titel schon verspricht, gibt die Autorin Tipps, wie man in 10 täglich anzuwendenden Schritten glücklich werden kann. Diese Schritte lauten:
- Nichts
- Wahrheit
- Herzenswünsche
- Kreativität
- Risiko
- Belohnungen
- Spiele
- Lachen
- Beziehungen
- Feste feiern
Die näheren Beschreibungen zu den Schritten findet man im Buch.
Einige Schritte leuchten mir ein und ich kann sie nachvollziehen und ihre Anwendungen machen Spaß und nützen auch, andere hinwiederum halte ich persönlich für überflüssig. Man braucht auf alle Fälle viel Zeit für diese Schritte, die ich nicht habe. Schritt 1 "Nichts" entspannte mich häufig so sehr, dass ich dabei einschlief, statt dass ich zu den nächsten Schritten kam. Aber damit hat dieser Schritt ja auch schon einen sinnvollen Nutzen. Laut Autorin soll man das Buch immer nur so weit lesen, bis man diesen Schritt problemlos automatisch anwenden kann, da die Schritte aufeinander aufbauen. Ich habe diese Empfehlung nicht eingehalten, da es mir auf Dauer zu langweilig wurde. Zusammengefasst finde ich das Buch ganz unterhaltsam, aber es hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck. |
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Die Chemie des Todes
Simon Beckett |

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Gelesen
im Juli 2009:
Rowohlt Taschenbuchverlag, 24. Auflage 2009. Die englische Originalausgabe erschien 2006 unter dem Titel "The Chemistry of Death"
Der Arzt David Hunter hat sich, nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter in ein kleines englisches Dorf, namens Manham, zurückgezogen. Früher war er der Top-Ansprechpartner in Sachen Rechtsmedizin. Eines Tages wird eine tote Frau im Gebüsch gefunden. Die Polizei bittet Hunter um Mithilfe bei der Leichenobduzierung. Dann verschwindet eine weitere Frau und wird auch kurz darauf tot aufgefunden. Im Dorf bildet sich eine Truppe die auf eigene Faust einen Verdächtigen krankenhausreif schlägt. Doch es dauert nicht lang, da verschwindet die dritte Frau.
Als ich dieses Buch zum erstenmal in den Bücherregalen entdeckte, dachte ich nicht im Traum daran, dies zu lesen, der Titel klang mir viel zu blutrünstig. Doch zwei unabhängige Bekannte empfahlen mir das Buch, so dass ich es schließlich doch zur Hand nahm. Es ist wirklich nicht so blutrünstig wie ich annahm, sondern es ist eher im typisch britischem Stil geschrieben, den ich so gerne mag. Es ist spannend bis zum Ende und mit dem Mörder habe ich mich bis kurz vor Schluss vertippt. Der zweite Band steht schon zum Lesen bereit. |
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Kalte Asche
Simon Beckett |

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Gelesen im August 2009
Rowohlt Taschenbuchverlag, August 2008. Die englische Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "Written in Bone "
Anthropologe David Hunter wird auf die abgelegene Hebriden-Insel Runa gerufen. Dort soll er den Tod einer fast verbrannten Leiche untersuchen, die man in einer Scheune gefunden hatte. Später findet man noch einen verbrannten Wohnewagen und auch David Hunter kam fast in Flammen um. Nach einem Sturm ist die Insel tagelang von der Außenwelt abgeschnitten, auch Funk- und Telefon funktionieren nicht mehr. Fraser, Duncan, der pensionierte auf der Insel lebende Polizist Brody und David müssen die Fälle selber aufklären.
Nachdem mir der erste Band "Chemie des Todes" gut gefiel, freute ich mich auch auf dieses Buch. Aber ich fand es einfallslos, zu blutrünstig und sehr unwahrscheinlich mit dem ständigen Regen, der Abgeschiedenheit von der Außenwelt usw. Den dritten Band kaufe ich mir nicht. |
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Im
Jahr des Elefanten
Barbara
Bickmore
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Gelesen im Dezember 2004:
Weltbild Verlag 2003 (Originalausgabe erschien 2001 unter
dem Titel "West of the Moon")
Courtney, mit Leib und Seele Ärztin, arbeitet
in einer kleinen Urwaldklinik in Simbabwe, um die
Eingeborenen zu versorgen. Eines Tages taucht der Arzt Coop,
von der Organisation HEAL auf, der Courtney bittet ein
Krankenhaus für Flüchtlinge an der Grenze zu Mosambik zu
errichten und zu leiten. Als Resultat des lang anhaltenden
Krieges in Mosambik platzt das neu errichtete Krankenhaus
schon sehr bald aus allen Nähten.
Der Roman ist nicht gerade
mitreißend, aber ganz nett zwischendurch. Besonders
gefallen mir die Landschafts- und Tierbeschreibungen. Wie es
sich für einen anständigen Roman gehört, verlieben sich sämtliche
Hauptdarsteller und am Schluss des Buches wird es noch
einmal richtig spannend.
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Wem
die Macht gegeben
Barbara Bickmore
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Gelesen im Januar 2001
2000 (Originalausgabe: 1996)
Roman: Carly, läßt ihre
Heimatstadt hinter sich, um in Houston, Texas ihr Glück zu
machen. Sie wird eine erfolgreiche Geschäftsfrau und
heiratet in die High Society von Houston. Es beginnen alle möglichen
Verstrickungen um Geld und Liebe.
Ich war sehr enttäuscht
von dem Buch, da mir ihre Romane, die in Australien und
Afrika spielten, wie "Der Mond am anderen Ende der
Welt", "Wer den Himmel berührt" bzw. "Simbayo-Jenseits
der Sonne" sehr viel besser gefielen. Die ersten
schmalzigen 200 Seiten sollte man durchhalten, dann schafft
man auch die restlichen 400. Es geht um Geld, Liebe und Öl,
vergleichbar mit der TV-Serie: "Dallas"
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Chat Room
Barbara Biggs |

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Gelesen
im Dezember 2009
Micklind Enterprises, Juni 2006
Jugendbuch:
Die Autorin hat dieses Buch als eine Warnung vor zu leichtfertiger Benutzung des Internets herausgegeben. Vor allem als Warnung zu viel Persönliches von sich preiszugeben.
Zum Inhalt: Die 13-jährige Sam zieht mit ihren Eltern von Sydney nach Melbourne. Aus ihrer alten Umgebung herausgerissen, mitten im Schuljahr, findet sie so leicht keine Freunde
in ihrer neuen Umgebung. Ihre Eltern, beide beruflich sehr eingespannt, nehmen sich kaum Zeit für ihre Tochter. Eigentlich hat Sam alles denken ihre Eltern, ein Zimmer ausgestattet mit TV und Computer, sie wohnt in einer schicken Wohngegend und sie bekommt teure Eiskunstlauf-Trainingsstunden bei einem Privattrainer. Trotzdem vermisst Sam einen Menschen, dem sie ihre Sorgen und Probleme anvertrauen kann. Sie flüchtet in diverse Chatrooms und lernt dabei den "17-jährigen" Chatman kennen, dem sie nun alles anvertrauen kann und der ihr zuhört.
Mir hat das Buch aus mehreren Gründen sehr gut gefallen. Einmal weil es ein aktuelles Thema behandelt. So eine Geschichte von Missbrauch kann täglich passieren. Es ist für Jugendliche nett geschrieben (ich finde es auch nett). Und nebenbei gefällt mir das Buch, da es in einem leicht verständlichen Englisch geschrieben ist, es dient also auch der Auffrischung meiner blasser werdenden Englischkenntnisse. Da die Autorin sehr viel wörtliche Rede verwendet, stößt man auch häufig auf australische-Slangausdrücke, also viele Abkürzungen von Worten, die ich in keinem Wörterbuch gefunden habe. Aber den Sinn des Textes versteht man trotzdem ganz gut. |
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Irische
Freundschaften
Maeve Binchy |
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Gelesen im Mai 1999
1995 Deutsche Erstausgabe
Roman: Das Leben zweier Mädchen,
die sich im Alter von 10 Jahren im 2. Weltkrieg kennen
lernten. Das Londoner Mädchen wird nach Irland verschickt,
wo es das Mädchen Aisling kennen lernte. Über 20 Jahre
verfolgt die Schriftstellerin das Leben der beiden.
Anfangs interessanter
Roman, da man die Unterschiede der englischen und irischen
Lebensweise kennen lernte. Nach ca. 200 Seiten (von 700
Seiten) quäle ich mich aber nur noch durch das Buch, bis
ich es schließlich aufgebe, zu langweilig |
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Bates
in der Wüste
Julia
Blackburn |
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Gelesen im Mai 2002
Deutscher Taschenbuch Verlag: März 1997 (Originalausgabe
erschien: 1994)
Es ist die Biographie
einer irischen Frau, namens Daisy Bates, die nach Australien
auswanderte und ab 1883 mit den Aborigines lebte, um ihnen
zu helfen und um deren Sprache, Bräuche und Legenden
aufzuzeichnen.
Die Autorin hat die nicht
leicht zu bewältigende Aufgabe, aus den alten
Tagebuchaufzeichnungen der Dame eine spannende, zusammenhängende
Geschichte zu schreiben, was ihr nach meiner Ansicht sehr
gut gelungen ist. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe,
glaube ich nicht mehr daran, dass die Aborigines absichtlich
oder mit List ausgerottet bzw. entwurzelt worden sind,
sondern dass es ganz einfach grenzenlose Dummheit und
Unkenntnis der Einwanderer war. Gäbe es heute noch einen
unentdeckten Kontinent, würde sich die Geschichte
Australiens wahrscheinlich genauso auf dem neuen
unentdeckten Kontinent wiederholen. |
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Gefrorene Seelen
Giles Blunt
(Hörbuch gelesen von: Olaf Pessler) |
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Gehört
im Dezember 2007:
Weltbild Verlag 2007 (gekürzte Romanausgabe), die Originalausgabe des Romans erschien im Jahr 2000
Thriller: In der Algonquin Bay in Kanada wird die, in einem Eisblock gefrorene Leiche eines vermissten Mädchens gefunden. Drei weitere Teenager sind spurlos verschwunden. Detective Cardinal glaubt an einen Serienkiller.
Das Hörbuch ist auf 6 CDs verteilt. Allein auf der 1. CD geht es fast ausschließlich um internes Hickhack der Polizei, wer warum für was zuständig ist und warum nicht. Ich komme schon bald mit den vielen Namen durcheinander, außerdem interessieren mich diese interen Zwistigkeiten herzlich wenig, so dass ich das Hörbuch nach der 1. CD aufgab. Vielleicht hätte ich weiter gehört, wenn der Vorleser Olaf Pessler eine angenehmere Stimme gehabt hätte. Aber für meine Ohren klingt sie wie ein Maschinengewehr, viel zu schnell und unangenehm. |
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My dear Krauts
Roger Boyes |
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Gelesen
Oktober 2007:
Ullstein Taschenbuch, 11. Auflage 2007 (Die erste Auflage erschien 2006 im gleichen Verlag)
Times-Korrespondent Roger Boyes erzählt von seinem Leben in Deutschland und von den Eigenarten der Deutschen. Um seinen armen Vater in England etwas finanziell unterstützen zu können, versucht er beim Finanzamt Geld zu sparen, indem er beschließt zu heiraten. Die Suche nach einer passenden Frau gestaltet sich nicht gerade einfach.
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Dank seines Talents über sich selber lachen zu können, verletzt der Autor weder die Deutschen, noch die Engländer, sondern er nimmt beide in netter Art und Weise auf die Schippe. |
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How to be a Kraut
Roger Boyes |
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Gelesen
im Dezember 2007:
Ullstein Taschenbuch, 1. Auflage Dezember 2007.
In diesem Buch nimmt Boyes die Marotten der Deutschen und Engländer humorvoll unter die Lupe. Er beginnt mit der Geschichte des Handtuchkrieges, stellt fest, dass man "Bitte" und "Danke" tunlichst vermeiden sollte ebenso wie als erster "Guten Tag" zu sagen, denn das könnte hier als Schwäche ausgelegt werden. Man erfährt auch eine Menge über das unterschiedliche Trinkverhalten von Deutschen und Engländern, über Nachbarn, Berufe, die es nur in Deutschland geben kann (Stauberater, Currywurst-Tester, Bademeister...), den Müllmann, den Cowboy in Orange und vieles mehr.
Das nur 156 Seiten umfassende Buch habe ich für eine Zugfahrt gekauft und auch leider am gleichen Tag schon durchgelesen. Der Schreibstil des Autors ist einfach köstlich und humorvoll. Auch hat er uns, meiner Meinung nach, recht treffend beschrieben. Der Autor berichtet auch selbstkritisch über das Verhalten seiner Landsleute, was ich sehr interessant finde, z.B. wusste ich nicht, dass die vielen "Sorry" nicht unbedingt das bedeuten, was ich bisher annahm. ;-) |
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Spätzle al dente
Luigi Brogna |
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Gelesen
im September 2007:
Ullstein Taschenbuch, 3. Auflage 2007, (die Originalausgabe erschien im selben Verlag im Juni 2007)
Der kleine Gigi wandert mit seiner Familie in den 70er Jahren vom sonnigen Sizilien ins Schwabenländle aus. Anfangs hat er seine liebe Not sich zurecht zu finden, ungewohntes Essen, fremde Sprache, andere Sitten... So gab es in den Supermärkten statt Tomaten nur Luftballons mit destilliertem holländischen Wasser, ebenso gab es anstatt Gurken nur grüne Luftballons und Spätzle sind der missglückte Versuch, aus Tapetenkleister Nudeln herzustellen, dies behauptet zumindest seine italienische Nachbarin. Gigis Familie wird von den Schwaben nicht gerade mit offenen Armen empfangen, in der Schule kommt es unter seinen Mitschülern zu häufigen Feindseligkeiten gegen ihn. Nach und nach gewöhnt sich Gigi an das Leben im Schwabenland, ja er möchte gar nicht mehr zurück ins geliebte Sizilien, denn auch Sizilien änderte sich während seines Lebens in Deutschland.
Zwar bekommt man einen gehörigen Schrecken, wenn man erfährt, wie die Gastarbeiter damals behandelt wurden, aber der Autor erzählt dies mit so viel Humor und ohne jede Bitterkeit, dass ich mich nur wundern kann. Ich musste beim Lesen häufig laut lachen, sei es, weil er unsere Sitten so lustig beschrieb oder auch die Art und Weise der Sizilianer damals und heute. Kurz und gut, ich finde den Roman richtig nett. |
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Kalifornien,
wir kommen
Linda
Bruckheimer |
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Gelesen im Juli 2001
Lila Mae fährt mit ihren
4 Kindern und dem gesamten Hausrat von Kentucky nach Los
Angeles zu ihrem Mann. Anstatt dies auf direktem Weg zu tun,
möchte sie ihr Land kennen lernen und fährt über die
Route 66. Sie erlebt dabei alle möglichen Abenteuer.
Hoffentlich bleibt es bei
diesem Erstlingsroman von Linda Bruckheimer. Ich fand ihn
albern, langweilig, übertrieben eben einfach entsetzlich
amerikanisch! Die Kritik habe ich nur als Warnung
geschrieben, eigentlich wollte ich es sofort wegwerfen. |
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Erlebnis
südliches Afrika
Wolfgang
Brugger |
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Gelesen im Januar 2004
Wolfgang Brugger Verlag Dillingen 3. Auflage 1996
Der Autor lebte und reiste
sechs Jahr durch das südliche Afrika. Einige seiner Touren
durch die Länder Südafrika, Namibia, Zimbabwe, Botswana
und Swaziland werden hier beschrieben.
Das Buch ist eine sehr
gute Ergänzung zu den üblichen, sachlich geschriebenen
Reiseführern. Hier und da findet man kleine Geheimtipps.
Oder wussten Sie, dass man an der Gondel zum Tafelberg evtl.
3 Stunden anstehen muss? Das hatte ich bisher nirgends
gelesen. Ich richte mich demnach auf Wandern ein :-). Zwar
benötige ich nicht die Informationen des ganzen Buchs,
sondern nur einen kleinen Teil (70 von über 300 Seiten),
aber hieraus habe ich mir viele kleine Tipps
herausgeschrieben, einschließlich einer Unterkunft in
Kapstadt. Aber so ist es mit Reiseführern ja auch, selten
dass man den ganzen Reiseführer durchliest. |
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Sehnsucht nach Australien - Geschichten vom anderen Ende der Welt - Hörbuch
Patricia Shaw, Bill Bryson
Rosemary Creswell, Sheila Patrick |
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Gehört Januar 2008:
Der Hörverlag GmbH, München 2006 - Laufzeit 67 Minuten
Vier Buchausschnitte oder Geschichten unterschiedlicher Autoren werden in diesem Hörbuch vorgelesen:
Migalu - der weiße Wal von Patricia Shaw (12 Minuten),
Epithalamium von Rosemary Creswell (10 Minuten),
Der Junge auf dem Mast von Sheila Patrick (26 Minuten),
Frühstück mit Kängurus von Bill Bryson (19 Minuten).
Es ist schön, auf diese Weise von vier verschiedenen Autoren etwas zu hören. Leider gefielen mir nur die Geschichten von den Autoren, die ich sowieso schon kannte, nämlich Migalou von Patricia Shaw, wo es um eine Whalewatching-Tour geht mit einem ganz besonderen Wal und Frühstück mit Kängurus von Bill Bryson, wo es um seine Reise nach Australien geht. Beide Geschichten sind sehr nett und machen Lust auf mehr. Epithalamium finde ich langweilig, es geht um die Zusage zu einer Hochzeit oder auch nicht oder so ähnlich und Der Junge auf dem Mast habe ich gar nicht erst zu Ende gehört, finde ich noch langweiliger und kann auch nicht mehr sagen, worum es überhaupt geht in der Geschichte. Trotzdem schön, mal andere Autoren kennengelernt zu haben. |
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Frühstück
mit Kängurus
Bill Bryson |
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Gelesen im Januar 2002
Goldmann Verlag 2001 (Originalausgabe erschien unter dem
Titel: In a Sunburned Country by Broadway Books, New York
2000)
Reiseerzählungen quer
durch Australien: Der Amerikaner Bill Bryson erzählt über
seine Reisen nach Down Under, über das Land und deren
Bewohner (Menschen, Tieren und Pflanzen). Sein Buch
untergliedert sich in die drei großen Kapitel: Ins Outback
/ Das zivilisierte Australien (die Bummerangküste) / Weitab
vom Schuss.
Treffender kann man
Australien nicht beschreiben. Ich habe das Land selbst 9 Mal
bereist und stimme mit seinen Ansichten über Land und Leute
100 prozentig überein, nur kann ich mich leider nicht so
treffend und humorvoll ausdrücken wie er. Hier ein Auszug
aus seinem Buch, genauso fühle ich mich, wenn ich bei
Ankunft in Sydney aus dem Flugzeug gestiegen bin und nun am
Circular Quay stehe:
"Die Welt hat nicht viel feinere Plätze zu bieten als
den Circular Quay in Sydney an einem Wochentagmorgen bei
Sommerwetter. Zunächst einmal bekommt man hier einen der
großartigsten Ausblicke der Erde geboten. Rechts, fast
schmerzlich glänzend in der Sonne, steht das berühmte
Opernhaus mit seinem kecken, kompromisslos kantigen Dach,
links die fantastische elegante Harbour Bridge. ... Auf dem
glitzernden Wasser vor einem wimmelt es von den
dickbauchigen altmodischen Hafenfähren, die aussehen wie
den Seiten eines Kinderbuchs aus den vierziger Jahren
entsprungen..... Die Oper zieht natürlich alle
Aufmerksamkeit auf sich, und das ist auch verständlich. Sie
ist überraschend vertraut, man hat gleich das Gefühl,
"Hey, ich bin in Sydney!", und kann den Blick gar
nicht von ihr abwenden."
Meine Achtung vor Canberra ist nach seinem Buch sehr
gestiegen. Denn, so schreibt er: "Canberra, hat sich
seit den späten Fünzigern ohne ein Fünkchen Stress um das
Zehnfache vergrößert und ist trotzdem immer noch ein Park.
Von welcher anderen Stadt auf der Welt kann man das noch
sagen?"
Ich könnte noch endlos weiter zitieren, so toll finde ich
das Buch, zum Beispiel über das Verhältnis Aborigines zu
den herrschenden Bewohnern, den Uluru, giftige Tiere usw..
So gibt es noch viele andere Passagen, die so richtig
treffend Land und Leute beschreiben. Das Buch kann ich nur
jedem empfehlen, der sich für Australien interessiert. |
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Streiflichter
aus Amerika
Bill Bryson |
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Gelesen im April 2002
Goldmann: September 2002 (Originalausgabe: 1998 "Notes
from a big country")
In kleineren Geschichten,
die der Autor auch in einer Beilage der "Mail on
Sunday" veröffentlichte, schreibt er über die Arten
und Unarten seiner Landsleute. Es geht um Themen, wie
Junkfood, Motels, Werbung, Sport, Behörden und vieles mehr.
Mit anderen Worten er beschreibt das tägliche Leben in den
USA.
Sehr amüsant geschrieben,
manchmal allerdings sehr erschreckend, wenn man bedenkt,
dass dies alles vielleicht mal nach Deutschland schwappt.
Ich habe Bill Bryson inzwischen zu meinen
Lieblingsreiseschriftsteller erklärt und freue mich schon
auf sein Buch "Reif für die Insel". |
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Picknick
mit Bären
Bill Bryson |
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Gelesen im April 2002
Goldmann: September 1999 (Originalausgabe: 1998)
Erlebnisbericht USA: Bill
Bryson plant eine Wanderung auf dem ca. 3000 km langen
Appalachian Trail, der sich von Georgia bis Maine erstreckt.
Zum Teil begleitet ihn sein Freund, zum Teil wandert er
allein.
Vom Thema hört sich das
Buch langweilig an, aber auch für jemanden, der nie in
seinem Leben auf die Idee kommt, auf dem Appalachian Trail
zu wandern, lohnt sich das Buch unbedingt zu lesen. Man erfährt
nebenbei eine Menge Kurioses aus den USA und deren
"Naturschutz" und das alles auf seine übliche
humorvolle Art. |
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Streifzüge
durch das Abendland
(Europa für Anfänger und Fortgeschrittene)
Bill Bryson |
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Gelesen im November 2001
Goldmann Taschenbuchausgabe September 2001 (Originalausgabe
1991)
Reiseerzählung über
Europa: Der Amerikaner Bill Bryson erzählt über seinen
zweiten Trip 1990, quer durch Europa. Er beginnt im kalten
Hammerfest, um die Nordlichter zu bewundern und reist weiter
durch viele Städte Europas, z.B.: Oslo, Paris, Brüssel,
Aachen, Köln, Hamburg, Amsterdam ... Florenz, Neapel, ... ,
Wien, Sofia und beendet seine Tour in Istanbul.
Ich finde es sehr
interessant, wenn uns ein Außen stehender, in dem Fall ein
Amerikaner beschreibt. Wenn man selber im "Tatort"
wohnt, sieht man seine eigenen positiven und negativen
Seiten nicht so deutlich. Der Autor schreibt außerdem mit
sehr viel Humor, stundenlang könnte ich weiterlesen und
werde mir sicher seine anderen Bücher auch besorgen. Auf
meiner Weihnachtswunschliste steht auch schon: "Frühstück
mit den Kängurus" von Bill Bryson :-). |
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Mit einer Reise fing alles an
Frauen erzählen
Katja Büllmann |
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Gelesen
im April 2010:
Piper Verlag GmbH, München 2010
Die Autorin porträtiert 17 Frauen, die entweder durch Reisen zu sich selber gefunden oder die in einem anderen Land ihre Erfüllung gefunden haben. Es sind die verschiedensten Geschichten. Die Reiseziele sind sehr unterschiedlich und reichen vom Bayerischen Wald, über Italien, Nigeria, Argentinien bis Thailand oder Hongkong.
Es ist sehr schwer zu sagen, wie mir ein Buch gefallen hat, wenn die unterschiedlichsten Geschichten erzählt werden. Ich finde diese 17 Geschichten langweilig bis toll Gähnend langweilig fand ich die Geschichten, wo verwöhnte Karrierefrauen einen neuen Lebensinhalt suchen, z.B. die Geschichte von Dorothea, die sich nun als Köchin auf Mallorca wohl fühlt oder Ulrike, die in den Bayerischen Wald wechselt. Mittelmaß sind viele und einige heben sich wirklich positiv aus dem Rest heraus, z.B. die Geschichte von Jenny und Uli, eine Chinesin, die zu Uli nach Deutschland zieht oder Mathilda, die ihren Bruder in Nigeria besucht oder Pauline, die bei einem Sprachkurs in Barcelona erwachsen wird. Statistisch gesehen, haben mir von den 17 Geschichten 8 gar nicht, 6 mittelmäßig und 5 super gefallen. |
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Mein Amerika - Dein Amerika
Tom Buhrow, Sabine Stamer |
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Gelesen
im März 2008:
Rowolt Taschenbuch Verlag, Dezember 2007. Die Originalausgabe erschien im selben Verlag 2006
Die Autoren berichten anhand eigener Erlebnisse vom Leben in den USA, hauptsächlich aber vom typischen Leben in Washington. Folgende Themen werden angesprochen:
die amerikanische Freundlichkeit, wohin mit Freund oder Freundin als Jugendlicher, Ferien, sexuelle Freizügigkeit, Las Vegas, ist das Leben in Amerika gefährlicherer?, Kontrast zwischen Schwarzen und Weißen, Konsumparadiese, zwischen Big Mac und Gesundheitswahn...
Die einzelnen Kapitel beginnen oft interessant, aber sie enden meist in der leider nicht enden wollenden, humorlosen Erzählung von irgendwelchen uninteressanten, langweiligen Einzelfällen (zumindest empfinde ich das so). Da sich der Autor in den 70er Jahren dort als Austauschschüler aufhielt, berichtet er auch von dieser Zeit, die nun aber knappe 40 Jahre zurückliegt. Anhand dieser 70er Jahre USA-Erfahrung und ihren jetzigen Erfahrungen ziehen die beiden Vergleiche zum Leben in Deutschland 2006. Für mich ist das "Äpfel mit Birnen" verglichen. Als einen Unterschied zu Deutschland stellen die beiden Autoren zum Beispiel abendliche Anrufe aus Call Centern dar, mit denen US-Bürger belästigt werden oder die Wasser-Gemüseberieselungsanlagen in den US-Supermärkten. Ich sehe da überhaupt keinen Unterschied zu hier. Ebenso erwähnen die Autoren, dass man nicht mal mehr in Pubs oder Bars in den USA rauchen darf. Na ja gut, dieses Gesetz gibt es bei uns noch nicht lange. Was mich noch ein wenig stört an dem Buch, dass die Autoren sich räumlich hauptsächlich auf Washington beziehen. Kann man diese Erfahrungen tatsächlich auf die ganze USA ausdehnen? Ich habe da meine Zweifel. Dem Buch habe ich zwei und nicht nur einen Punkt gegeben, da ich mich bis zum Buchende mühsam durchgequält habe, werde es aber nicht aufheben. |
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Noras
großer Traum
Christin
Busch
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Gelesen im Juli 2004
Knaur Taschenbuch Originalausgabe 2003
Nora lebt mit ihrem Mann
Max und ihren beiden Kindern in Hamburg als Hausfrau. Plötzlich
geht für sie ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Sie
soll eine Reportage über ihr Traumland Australien
schreiben. Vor Ort lernt sie den Arzt Tom vom Flying Doctor
Service kennen und verliebt sich in ihn. Doch dann geschieht
ein tragischer Autounfall.
Da ich Australien liebe,
gefällt es mir natürlich immer wieder über dieses Land zu
lesen. Aber ansonsten finde ich die Handlung an den Haaren
herbeigezogen. So viele Schicksalsschläge in kürzester
Zeit sind so unwahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto oder
in der TV-Sendung Traumschiff, dort passieren auch die unmöglichsten
Dinge in kürzester Zeit vor den malerischten Hintergründen.
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