Sabines Buchempfehlungen

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Autoren beginnend mit C

 
 
Autor Titel Genre Meine Bewertungen
W. Bruce Cameron So erziehen Sie Ihren Mann Ratgeber
Cornelia Canady: Tränen am Oubangui Roman

Cornelia Canady: Ruf des Abendwindes Roman
Peter Carey Gebrauchsanweisung für Sydney Geschichten

Dale Carnegie Sorge dich nicht - lebe! Ratgeber
Ashley Carrington Das Ziel der Sehnsucht Roman

Ashley Carrington Unter dem Jacarandabaum Roman

Caroline Carver Black Tide Thriller 

Caroline Carver Wettlauf im Outback Thriller 

Nancy Cato Jedes Herz hat seine Welt Roman

Ken Catran Blue - Bei Anruf Gefahr Jugendkrimi

Christine Cerny Von Senegal nach Kenia Reiseerlebnis

Bruce Chatwin Traumpfade Erlebnisbericht

Stephan Clarke Ich bin ein Pariser Roman

Harlan Coben Kein Lebenszeichen Thriller

Anne Collet Tanz mit den Walen Erlebnisbericht

Karen Connelly Der Kuß des Drachen Roman

Patricia Cornwell Blinder Passagier Thriller

Patricia Cornwell Die Tote ohne Namen Thriller

Robert Craan Geheimnisvolle Kultur der Traumzeit Sachbuch

Rosemary Creswell Epithalamium (10 Minuten Hörbuch) Geschichte

Sandy Curtis Der Fluss des Vergessens Thriller Bewertung

 

 

So erziehen Sie Ihren Mann

W. Bruce Cameron

 

Gelesen im Februar 2006:
Goldmann Verlag 1. Auflage: Februar 2006, die amerikanische Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel "How to Remodel a Man". 

Ein "veränderter" Mann gibt Tipps für Frauen, wie man seinen Partner umerzieht. Der Autor war sich nach einer Trennung von seiner Frau nicht im Klaren, was er denn falsch gemacht habe. Es fielen ihm nach längerem Nachdenken vier Punkte ein, die er eventuell an sich ändern müsste. Seine Schwestern, die ihm halfen sich zu ändern, meinten " Prima, uns sind 178 Fehler an dir aufgefallen". Diese Fehler hat er alle sortiert und unter verschiedenen Kapiteln zusammengefasst. Die Kapitel umfassen Themen wie, "Der Widerwille gegenüber Veränderung", "Der Herr im Haus", "Umgangsformen", Kommunikation", "Die männliche Ernährung",  "Geburt eines veränderten Mannes" :-)

Wenn Sie etwas wirklich Witziges zum Lesen suchen und Sie es nicht stört, wenn Sie sich schon auf dem Weg zur Arbeit in der Straßenbahn, das laute Lachen nicht verkneifen können, dann kann ich Ihnen das Buch empfehlen  :-) Wie dies Buch allerdings auf männliche Leser wirkt, weiß ich nicht ;-) Manche Passagen sind sehr übertrieben, die habe ich überflogen, aber manches ist ungeheuer witzig. Und ich entdeckte tatsächlich die eine oder andere Ähnlichkeiten zu meinem Mann. Ein Beispiel, wie man einem Mann das Schnarchen abgewöhnt:
Sobald ihr Mann das Schnarchen beginnt, schreien sie ganz laut und stellen sich sofort wieder schlafend. Ihr Mann wird aufwachen und fragen was los sei. Sie stellen sich unwissend und fragen ihn, warum er Sie geweckt hat. Sie streiten alles ab, dass Sie geschrieen haben. Das wiederholen Sie so lange, bis Ihr Mann gar nicht mehr einschläft. Denn ein Mann der nicht schläft, schnarcht nicht :-). Einen ebenso witzigen Tipp gibt es, um den Mann daran zu gewöhnen, dass er seine rasierten Bartstoppeln nicht im Waschbecken liegen lässt usw.

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Tränen am Oubangui

Cornelia Canady

 

Gelesen im Juni 2001
gelesene Ausgabe: Knaur 2000, Originalausgabe 2000 (330 Seiten)

Roman: Tierfotografin Julia unternimmt mit befreundeten Wissenschaftlern eine Expedition ins unerforschte Kongobecken. Sie lernt Pygmäen kennen, bricht die Expedition ab und verliebt sich später in Tahim.

Ein interessant geschriebener Roman, über das Leben der Pygmäen, dem Urwaldleben und dem Leben in der afrikanischen Stadt Bengui. Ich fand das Buch deswegen besonders interessant, weil es aus der Sicht einer Frau geschrieben wurde, und ich kurz vorher ein Buch, auch in Kongo spielend, aus anderer Sicht gelesen hatte.

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Ruf des Abendwindes

Cornelia Canady

 

Gelesen im November 2006:
Knaur Taschenbuch Verlag, Juli 2005.

Zurück aus Zentralafrika versucht Julia vergeblich ihre große Liebe Tahim in Afrika zu vergessen und in Deutschland Fuß zu fassen. Durch einen glücklichen Zufall erhält Julia die Chance als Tourismus-Managerin zurück nach Afrika zu kehren. Sie hofft, dass sich Tahim erneut in sie verliebt. Das ganze spielt vor dem Hintergrund des wiederaufkeimenden Bürgerkriegs.

Nachdem ich mich hart durch die erste Hälfte des Buchs gekämpft habe, 192 von 384 Seiten, mittels Streichhölzern zwischen den Augenlidern um mich wach zu halten, habe ich den Kampf endgültig aufgegeben und das Buch fort geschmissen. Die Autorin beschreibt lang und breit über Julias Leben in Deutschland, wie sie abreist, wie sie sich ein Wiedersehen mit Tahim vorstellt, wie sie von Tahim empfangen wird, Julias Haussuche, wie sie impulsiv die Afrikaner anschreit usw. Kurz und gut, man erfährt viel über Julias Gedanken, aber wenig über Afrika und deren Bewohner. Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen und bin nicht bereit noch weitere 190 Seiten durchzuhalten. 

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Gebrauchsanweisung Sydney

Peter Carey

 

Gelesen im Januar 2005:
Piper Verlag GmbH, München 2003 (Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel: "30 Days in Sydney" bei Bloomsbury, London)

Peter Carey, ehemaliger Sydneysider, jetzt wohnhaft in New York, reist für 4 Wochen nach Sydney, um über „seine Stadt“ ein Buch zu schreiben. Er trifft seine alten Kumpels, um sich Geschichten erzählen zu lassen, die er in diesem Buch wiedergibt. Er erzählt außerdem alle möglichen interessanten und uninteressanten Dinge über diese Stadt, z.B., über Bondi Beach, einem Künstler, der überall das Wort „Eternity“ anbringt, vom Opernhaus und warum Jörn Utzons Entwurf angenommen wurde, über einen Biobauern mitten in Darling Harbour, über das damalige Rum Corps usw..

Vom Thema her, finde ich einige Geschichten recht interessant und auch den Grund, warum Sydney die schönste Stadt der Welt ist, teile ich mit dem Autor. Aber die Sprache, mit der er die Geschichten seiner Kumpels (Althippies) wiedergibt finde ich, mit seinen Worten ausgedrückt: Scheiße. Ich brauchte drei Anläufe, um das Buch wirklich durchzulesen, so beschissen finde ich seine Ausdrucksweise. :-)

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Sorge dich nicht - lebe!

Dale Carnegie

 

Gelesen im November 2006:
Scherz Verlag, 1975, das Original erschien unter dem Titel: "How to Stop Worrying and Start Living" 

Wie der Titel schon sagt, gibt der Autor Ratschläge mit Beispielen und Erklärungen, wie jeder einzelne von uns, durch Änderung der eigenen Einstellung, Sorgen, Angst und Aufregung eindämmen bzw. ganz loswerden kann. Das Buch ist in zehn Teile unterteilt, die da wären:
- Fundamentale Tatsachen über Angst, Grübelei und Aufregung
- Grundprinzipien der Analyse von Sorgen
- Wie man sich das Sorgen abgewöhnt, ehe es einen zugrunde richtet
- Sieben Arten, zu einer Lebenseinstellung zu gelangen, die Frieden und Glück bringt
- Das allerbeste Mittel, um Angst und Sorge zu bannen
- Sechs Mittel, um Übermüdung und deren Folgen zu vermeiden und sowohl geistig wie körperlich auf der Höhe zu bleiben
- Wie finde ich Arbeit, die mich befriedigt und mir Erfolg bringt
- Wie man seine Geldsorgen verringern kann
- Wie ich meiner Sorgen Herr wurde - 32 wahre Erlebnisse

Ein guter Freund schenkte mir dieses Buch vor 28 Jahren zum Geburtstag. Damals konnte ich mit dem Buch noch wenig anfangen, erst jetzt, nachdem ich dies Buch immer noch in den Regalen der Buchgeschäfte sehe, dachte ich mir, dass es gut sein muss und las es endlich mal. Und es stimmt, viele äußerst praktischen Tipps habe ich mir in dem Buch markiert und auch herausgeschrieben, zur täglichen Anwendung.  Zuerst wollte ich dem Buch nur 4 Punkte geben, wegen des Kapitels über das Beten mit dem ich absolut gar nichts anfangen kann, aber andererseits sind die anderen Tipps so nützlich und wirksam, dass ich doch zur vollen Punktezahl tendiere.

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Das Ziel der Sehnsucht

Ashley Carrington

 

Gelesen im August 2004
Scherz Taschenbuchverlag 2003 (Originalausgabe erschien 1984)

1807: Vor sechs Jahren kam Jessica als Sträfling nach Australien. Sie heiratete Steve, mit dem sie eine Farm aufbaute. Nachdem Steve bei einem Häftlingsaufstand getötet wurde, führte sie allein die Farm weiter. Für Jessica stellte sich nun die Frage, sollte sie nun ihren damaligen Verehrer Mitchell heiraten oder ihren Verwalter?

Der Inhalt hört sich so spannend an, wie sich das Buch auch liest, nämlich fürchterlich langweilig. Ich habe es dreimal begonnen, wieder zur Seite gelegt und mich schließlich eisern durchgekämpft. Kurz vor dem Schluss des Buches entstehen erst die Probleme, die aber dann gar nicht richtig gelöst werden. Würde die Handlung nicht in Australien stattfinden, hätte ich das Buch sicher nach dem zweiten Anlauf weggeworfen.  

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Unter dem Jacarandabaum

Ashley Carrington

 

Gelesen im April 2000
1999 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1997)

Roman: Tochter und Mutter Mayfield werden von Mutters Schwester widerwillig in einem Dorf Australiens aufgenommen. Die Tochter verliebt sich in Adrian Flynn, will aber ihren eigenen Weg gehen und zieht nach Melbourne.

Nett geschrieben, aber ähnlich, wie viele Australienromane.

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Black Tide

Black Tide

Caroline Carver

 

Gelesen im April 2007:
Knaur Taschenbuch, Deutsche Erstausgabe April 2007, die englische Originalausgabe erschien 2004 unter dem gleichnamigen Titel  

Auf der Suche mit einem Greenpeace-Schiff nach Walfängern, wird eines Nachts dieses Schiff von einem großen Kontainerschiff gerammt, welches unbeirrt seine Fahrt fortsetzt, ohne den in Seenot geratenen Crew-Mitgliedern des Greenpeace-Schffs zu helfen. Indias Freund Ned und noch weitere Besatzungsmitglieder verlieren dabei ihr Leben. In Neds Heimatort in Westaustralien häufen sich außerdem mysteriöse Tödesfälle. Lastet ein Fluch auf dieser Stadt? India versucht im Alleingang Licht ins Dunkel zu bringen und kämpft schließlich gegen eine ganze Mafia.

Es beginnt spannend und verspricht interessant zu werden, aber es wird schließlich zu unwahrscheinlich und übertrieben. Blut muss leider, wie so oft in modernen Thrillern, auch wieder reichlich fließen. Schade! Insgesamt gesehen finde ich den Thriller ganz unterhaltsam und vom Thema ganz gut, aber noch einen müsste ich nicht unbedingt von der Autorin lesen.

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Black Tide

Wettlauf im Outback

Caroline Carver

 

Gelesen im Januar 2009:
Knaur Taschenbuch, 2002, die englische Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel "Blood Junction"  

Die Journalistin India fährt nach Cooinda, einem abgelegenen Ort, mitten im Outback, um sich mit ihrer Freundin Lauren zu treffen, die ihr versprochen hat, hier einen Verwandten von India ausfindig gemacht zu haben. Doch am nächsten Morgen wird India verhaftet, man wirft ihr vor zwei Menschen ermordet zu haben unter anderem ihre Freundin. Es beginnt für India ein Kampf ums Überleben.

Nun habe ich doch wieder ein Buch der Autorin gelesen und es gefällt mir bedeutend besser, als ihr Roman "Black Tide". Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin in diesem älteren Thriller noch mehr Ideen hatte, vielleicht liegt es an dem Übersetzer, ich weiß es nicht. Jedenfalls finde ich es von Anfang bis zum Schluss spannend, die Handlung nicht ganz so unwahrscheinlich wie in ihrem Roman "Black Tide". Man muss aber ziemlich aufpassen, mit den vielen Namen nicht durcheinander zu kommen.

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Jedes Herz hat seine Welt

Nancy Cato

 

Gelesen im Dezember 1999
1995 Copyright deutsche Ausgabe

Roman: Geschichte einer Krankenschwester. Sie heiratet kurz vor dem ersten Weltkrieg den Erben einer großen Farm in der australischen Halbwüste. Dann stirbt ihr Mann und sie steht alleine da

Fürchterlich langweiliger Roman, habe ihn nach 1/3 aufgegeben.

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Blue Bei Anruf Mord

Blue - Bei Anruf Gefahr

Ken Catran

 

Gelesen im Mai 2009
Verlag: Arena Taschenbuch 2004, die australische Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Talking to Blue"


Ein Serienmörder namens Blue treibt sein Unwesen in einem noblen Vorort. Der sechzehnjährige Mike wird Zeuge, er glaubt ihn am Tatort gesehen zu haben. Am gleichen Tag beginnt Blue Mike auf dem Handy anzurufen. Mit jedem weiteren Anruf wird für Mike klar, dass der Mörder aus seinem eigenen direktem Umfeld stammen muss. Er weiß Dinge, die kein Fremder wissen kann.

Für einen Jugendroman finde ich das Buch schön spannend und nett geschrieben. Ich habe mir das Buch bestellt, da ich nicht wusste, dass es ein Jugendroman ist, aber es hat mir trotzdem gut gefallen. Wer der eigentliche Täter ist, habe ich bis kurz vor Ende nicht geahnt oder doch - vielleicht ein bisschen ;-)

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Von Senegal nach Kenia - Schwarzafrika hautnah

Christine Cerny

 

Gelesen im Januar 2007:
Frederking & Thaler GmbH 1989

Ganz auf sich selbst gestellt reiste die Autorin 15 Monate lang von Senegal durch die Länder Mali, Obervolta, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Zaire, Ruanda und Tansania nach Kenia, also vom Atlantik zum indischen Ozean. Sie reiste entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Christine Cerny erzält vom afrikanischen Alltag, von den westlichen Einflüssen, von Wildreservaten, kleinen Dörfern und aus den Nähten platzenden Städten. Sie berichtet vom Besuch bei den Pygmaen in Kamerun, mit denen sie versucht Berggorillas aufzustöbern.

Im Gegensatz zu vielen Reisejournalisten fühlt sich die Autorin in das Leben der Schwarzen ein. Sie beschreibt ihre vollkommen andere Kultur und ihre dadurch andere Lebens- und Denkeise. Sie begegnet und lebt unter einfachen Bauern, Fischern, Jägern und Hirten und lernt auch am eigenen Leib die andere Seite, die Arbeitgeberseite kennen, als Küchenchefin in Zaire. Sie macht dem Leser deutlich, dass man sich zum richtigen Reisen, auf die Menschen einlassen muss und nicht gleich alles abwertend verurteilen darf, was nicht genauso ist, wie zu Hause. Man muss die kulturbedingten anderen Denkweisen akzeptieren wie sie sind.

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Traumpfade

Bruce Chatwin

 

Gelesen im Februar 2005:
Fischer Taschenbuch März 1995 (Die Originalausgabe erschien 1987 unter dem Titel "The Songlines")

Arkady hat es sich zur Aufgabe gemacht, Karten über heilige Stätten der Aborigines anzulegen, um allzu große Verletzungen der Traumpfade durch die Streckenführung einer geplanten Eisenbahn zu verhindern. Der Autor Bruce Chatwin schließt sich Arcady an, um die Hintergründe der Songlines der Aborigines zu erkunden. Die beiden beginnen ihre Reise in Alice Springs, reisen mit dem Jeep durch die Wüste und schließen die Bekanntschaft mit den verschiedensten Typen.

Das war jetzt mein dritter Anlauf dies Buch zu lesen. Bisher gab ich nach spätestens 50 Seiten auf. Jetzt hielt ich zumindest die ersten 200 Seiten durch, als Bruce Chatwin noch über seine Reise durchs Land erzählte. Dann folgen aber 80 Seiten Notizen und Anekdoten aus seinen Reiseaufzeichnungen aus aller Welt, um den Leser zu beweisen, dass man nur dann lebt, wenn man reist. Anschließend muss er noch mal mit fast ebenso vielen Notizen und Anekdoten beweisen, dass bei vielen Völkern das ganze Leben aus Liedern besteht. Ich habe das Buch eigentlich nur deshalb bis zum Schluss durchgehalten, da ich kein anderes auf meiner letzten Zugreise dabei hatte. Am liebsten würde ich das Buch nun entgültig wegwerfen. Ich finde es fürchterlich wirr geschrieben.

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Ich bin ein Pariser

Stephen Clarke

 

Gelesen im Januar 2008
Piper Verlag GmbH, München 2006, die Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel: "Merde Actually"

Ein Engländer möchte, nachdem er einige Zeit in Paris gelebt hat, dort ein Lokal eröffnen, in dem er den Franzosen den englischen Fünf-Uhr-Tee schmackhaft machen möchte. Das Buch erzählt von seinen Abenteuern mit seiner französischen Freundin auf dem Land, von der bürokratischen Seite, ein Lokal zu eröffnen und allen möglichen anderen französischen Alltäglichkeiten.

Das erste Drittel des Buches finde ich sehr witzig, vor allem seine Abenteuer auf dem Lande bei der Familie seiner Freundin. Auch vom Standpunkt einer Außenstehenden Deutschen ist es sehr interessant zu beobachten, wie Engländer Franzosen erleben und umgekehrt. Der Autor hat einen lockeren, angenehm zu lesenden Stil, seine humorvolle Art ist recht ansprechend. Aber durch das letzte Drittel musste ich mich leider etwas hindurch kämpfen, es wurde mir ein wenig zu albern. Das ist natürlich Geschmackssache.

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Kein Lebenszeichen

Harlan Coben

 

Gelesen im November 2005:
Goldmann 2005, das Original erschien 2002 unter dem Titel "Gone for Good") 

Als Will Kleins Mutter starb, sagte sagte sie ihm auf dem Sterbebett, dass sein vermisster Bruder Ken, der von allen für tot erklärt wurde, noch leben würde. Ken wurde verdächtigt, eine junge Frau vergewaltigt und ermordet zu haben. Seit diesem Tage verschwand Ken. Am Tag, als Wills Mutter starb verschwand auch Wills Freundin Sheila. Will versucht seinen Bruder nun um jeden Preis zu finden.

Es soll ein Thriller sein, aber ich kämpfte mich mit einem Gähnen durch das erste Drittel des Buchs und warf es dann schließlich fort. Die Spannung ist wirklich künstlich an den Haaren herbeigezogen. Beispiel: Will kommt nach Hause und merkt das jemand in seiner Wohnung ist. Bis man nun endlich erfährt, wer dieser unerwünschte Besucher ist, muss man sich durch drei "pseudospannende" Seiten quälen, obwohl der nicht ganz dämliche Leser schon längst weiß, wer dieser Besucher ist. Ab dort gab ich das Buch endgültig auf.

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Tanz mit den Walen

Anne Collet

 

Gelesen im Mai 1999
1999 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1998)

Erlebnisbericht: Seit 20 Jahren sucht die Autorin die Begegnung mit Walen und Delphinen. Von der Arktis zur Antarktis ist sie mit den Riesen getaucht, um sie besser zu verstehen.

Das Buch beeindruckt mehr durch ihre Expeditionen und Erlebnissen mit den Walen, als dass Wissen vermittelt wird. Die verschiedenen Walarten werden recht durcheinander beschrieben. Trotzdem ein interessantes Buch.

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Der Kuß des Drachen

Karen Connelly

 

Gelesen im Dezember 1999
1998 Bastei Verlag, (Originalausgabe: 1992)

Erlebnisbericht: Die junge Kanadierin Karen Conelly kommt für ein Jahr als Austauschschülerin nach Thailand. Dort wohnt sie bei einer Gastfamilie. Kaum einer kann englisch. Sie muss sich an vieles dort erst gewöhnen und will nachher gar nicht mehr fort.

Interessanter Erlebnisbericht über das Leben einer uns fremden Kultur und außerdem noch gut geschrieben.

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Blinder Passagier

Patricia Cornwell

 

Gelesen im April 2004
Goldmann Verlag Taschenbuchausgabe Juli 2003 (Originalausgabe erschien 1999 mit dem Titel "Black Notice" bei G. P. Putnam's Sons, New York)

In einem Container in Richmonds Hafen wird ein Toter gefunden. Die Spur führt zu einem Serienkiller aus Frankreich, der sich der "Werwolf" nennt. Kay Scarpetta, oberste Gerichtsmedizinerin ermittelt in diesem Fall. Bald darauf (letzten 6 Seiten) gerät auch sie in Gefahr. 

Na ja, die ersten 300 Seiten scheinen mir zum Teil zusammenhanglos und nicht besonders spannend. Die Autorin versucht Spannung hauptsächlich durch detaillierte Beschreibung von spritzendem Blut, Gehirnmasse oder sonstigen Details zu erzielen. Zwischendurch habe ich das Buch zur Seite gelegt und ein anderes gelesen, mich dann aber wieder aufgerafft. Auf den letzten sechs Seiten wurde es schließlich wirklich spannend. 

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Die Tote ohne Namen

Patricia Cornwell

 

Gelesen im Mai 2003
GoldmannVerlag 2002 (Originalausgabe erschien 1995 unter dem Titel: "From Potters Field")

Krimi: Serienmörder Gault hat wieder einmal zugeschlagen. Im Central Park wird die Leiche einer Frau entdeckt mit der der unverkennbaren Handschrift Gaults. Kay Scarpetta, Chief Medical Examiner von Virginia und Beraterin des FBI hilft bei der Aufklärung des Falles, wobei sie selbst in höchste Gefahr gerät.

Ein recht spannend geschriebener "Reißer". Man muss aber höllisch aufpassen, dass man sich die vielen Namen merkt. Zwischendurch ganz nett, werde sicher wieder mal ein Buch der Autorin lesen.

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Geheimnisvolle Kultur der Traumzeit

Robert Craan

 

Gelesen im Oktober 2001
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur: Originalausgabe 2000

Australien/Aborigines: Der Autor versucht einen Einblick in die Kultur und die Wurzeln der Aborigines zu geben. Hier das Inhaltsverzeichnis kurz und knapp:
1. Teil: Die ältesten Kulturen der Erde / Die Weißen kommen / Die Innenseite der Welt / Traum und Offenbarung
2. Teil: Traumzeitgeschichten / Totems und Traumpfade / Die ersten Initiationen / Clever Men / Der Kreis des Lebens

Mit Robert Craans Art zu schreiben, komme ich persönlich überhaupt nicht zurecht. Mehrmals wollte ich das Buch aufgeben, weil ich beim Lesen entdeckte, dass meine Gedanken schon längst abschweiften. Habe mich aber mehrmals wieder aufgerafft und bis über die Hälfte durchgeschlagen. Jetzt liegt das Buch im Müll. Der Autor mag ein guter, vielleicht sogar hervorragender Mythenforscher sein, aber den Stoff bringt er mir, als Laien nicht näher. Vielleicht ist es eher ein Buch für Mythenforscher, die sich in der Fachwelt auskennen.

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Der Fluss des Vergessens

Sandy Curtis

 

Gelesen im August 2007:
Bastei Lübbe, April 2007, die Originalausgabe erschien 2002 unter dem Titel: "Black Ice" 

Australien-Thriller: Der Amerikaner Daniel reist nach Australien, um seinen Geschäftspartner in Sydney zu treffen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum er nach Australien reist, er begegnet seiner große Liebe Kirri wieder, die vor zwei Jahren plötzlich aus seinem Leben verschwand. Kirri erinnert sich nicht mehr an ihn und behandelt ihn wie einen Fremden. Was treibt Kirri für ein Spiel mit ihm? Und wer verübt Mordanschlägen auf Daniel und warum?

Dieses Buch als Thriller zu bezeichnen finde ich sehr witzig. Ich habe schon lange kein so schmalziges Buch mehr gelesen, es würde auch als Groschenroman durchgehen. Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen. Das Buch ist nicht wirklich spannend, man weiß eigentlich schon jedesmal vorher, wie die Mordanschläge ausgehen. Ich habe keine Lust noch mehr über dieses Buch zu schreiben, es kommt gleich in die grüne Tonne.

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