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So erziehen Sie Ihren Mann
W. Bruce
Cameron
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Gelesen im Februar 2006:
Goldmann Verlag 1. Auflage: Februar 2006, die amerikanische
Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel "How to Remodel a
Man".
Ein "veränderter" Mann gibt
Tipps für Frauen, wie man seinen Partner umerzieht. Der Autor war
sich nach einer Trennung von seiner Frau nicht im Klaren, was er
denn falsch gemacht habe. Es fielen ihm nach längerem Nachdenken
vier Punkte ein, die er eventuell an sich ändern müsste. Seine
Schwestern, die ihm halfen sich zu ändern, meinten " Prima, uns
sind 178 Fehler an dir aufgefallen". Diese Fehler hat er alle
sortiert und unter verschiedenen Kapiteln zusammengefasst. Die
Kapitel umfassen Themen wie, "Der Widerwille gegenüber
Veränderung", "Der Herr im Haus", "Umgangsformen", Kommunikation",
"Die männliche Ernährung", "Geburt eines veränderten Mannes"
:-)
Wenn Sie etwas wirklich Witziges
zum Lesen suchen und Sie es nicht stört, wenn Sie sich schon auf
dem Weg zur Arbeit in der Straßenbahn, das laute Lachen nicht
verkneifen können, dann kann ich Ihnen das Buch empfehlen
:-) Wie dies Buch allerdings auf männliche Leser wirkt, weiß ich
nicht ;-) Manche Passagen sind sehr übertrieben, die habe ich
überflogen, aber manches ist ungeheuer witzig. Und ich entdeckte
tatsächlich die eine oder andere Ähnlichkeiten zu meinem Mann. Ein
Beispiel, wie man einem Mann das Schnarchen abgewöhnt:
Sobald ihr Mann das Schnarchen beginnt, schreien sie ganz laut und
stellen sich sofort wieder schlafend. Ihr Mann wird aufwachen und
fragen was los sei. Sie stellen sich unwissend und fragen ihn,
warum er Sie geweckt hat. Sie streiten alles ab, dass Sie
geschrieen haben. Das wiederholen Sie so lange, bis Ihr Mann gar
nicht mehr einschläft. Denn ein Mann der nicht schläft, schnarcht
nicht :-). Einen ebenso witzigen Tipp gibt es, um den Mann daran
zu gewöhnen, dass er seine rasierten Bartstoppeln nicht im
Waschbecken liegen lässt usw.
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Tränen
am Oubangui
Cornelia
Canady
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Gelesen im Juni 2001
gelesene Ausgabe: Knaur 2000, Originalausgabe 2000 (330
Seiten)
Roman: Tierfotografin
Julia unternimmt mit befreundeten Wissenschaftlern eine
Expedition ins unerforschte Kongobecken. Sie lernt Pygmäen
kennen, bricht die Expedition ab und verliebt sich später
in Tahim.
Ein interessant
geschriebener Roman, über das Leben der Pygmäen, dem
Urwaldleben und dem Leben in der afrikanischen Stadt Bengui.
Ich fand das Buch deswegen besonders interessant, weil es
aus der Sicht einer Frau geschrieben wurde, und ich kurz
vorher ein Buch, auch in Kongo spielend, aus anderer Sicht
gelesen hatte.
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Ruf des Abendwindes
Cornelia Canady
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Gelesen im November 2006:
Knaur Taschenbuch Verlag, Juli 2005.
Zurück aus Zentralafrika
versucht Julia vergeblich ihre große Liebe Tahim in Afrika zu
vergessen und in Deutschland Fuß zu fassen. Durch einen
glücklichen Zufall erhält Julia die Chance als Tourismus-Managerin
zurück nach Afrika zu kehren. Sie hofft, dass sich Tahim erneut in
sie verliebt. Das ganze spielt vor dem Hintergrund des
wiederaufkeimenden Bürgerkriegs.
Nachdem ich mich hart durch die erste Hälfte des Buchs gekämpft
habe, 192 von 384 Seiten, mittels Streichhölzern zwischen den
Augenlidern um mich wach zu halten, habe ich den Kampf endgültig
aufgegeben und das Buch fort geschmissen. Die Autorin beschreibt
lang und breit über Julias Leben in Deutschland, wie sie abreist,
wie sie sich ein Wiedersehen mit Tahim vorstellt, wie sie von
Tahim empfangen wird, Julias Haussuche, wie sie impulsiv die
Afrikaner anschreit usw. Kurz und gut, man erfährt viel über
Julias Gedanken, aber wenig über Afrika und deren Bewohner. Ich
habe mir mehr von dem Buch versprochen und bin nicht bereit noch
weitere 190 Seiten durchzuhalten.
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Gebrauchsanweisung
Sydney
Peter Carey
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Gelesen im Januar 2005:
Piper Verlag GmbH, München 2003 (Originalausgabe
erschien 2001 unter dem Titel: "30 Days in Sydney"
bei Bloomsbury, London)
Peter
Carey, ehemaliger Sydneysider, jetzt wohnhaft in New York,
reist für 4 Wochen nach Sydney, um über „seine Stadt“
ein Buch zu schreiben. Er trifft seine alten Kumpels, um
sich Geschichten erzählen zu lassen, die er in diesem Buch
wiedergibt. Er erzählt außerdem alle möglichen
interessanten und uninteressanten Dinge über diese Stadt,
z.B., über Bondi Beach, einem Künstler, der überall das
Wort „Eternity“ anbringt, vom Opernhaus und warum Jörn
Utzons Entwurf angenommen wurde, über einen Biobauern
mitten in Darling Harbour, über das damalige Rum Corps
usw..
Vom
Thema her, finde ich einige Geschichten recht interessant
und auch den Grund, warum Sydney die schönste Stadt der
Welt ist, teile ich mit dem Autor. Aber die Sprache, mit der
er die Geschichten seiner Kumpels (Althippies) wiedergibt
finde ich, mit seinen Worten ausgedrückt: Scheiße. Ich
brauchte drei Anläufe, um das Buch wirklich durchzulesen,
so beschissen finde ich seine Ausdrucksweise. :-)
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Sorge dich nicht -
lebe!
Dale Carnegie
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Gelesen im November 2006:
Scherz Verlag, 1975, das Original erschien unter dem Titel: "How
to Stop Worrying and Start Living"
Wie der Titel schon sagt, gibt
der Autor Ratschläge mit Beispielen und Erklärungen, wie jeder
einzelne von uns, durch Änderung der eigenen Einstellung, Sorgen,
Angst und Aufregung eindämmen bzw. ganz loswerden kann. Das Buch
ist in zehn Teile unterteilt, die da wären:
- Fundamentale Tatsachen über Angst, Grübelei und Aufregung
- Grundprinzipien der Analyse von Sorgen
- Wie man sich das Sorgen abgewöhnt, ehe es einen zugrunde richtet
- Sieben Arten, zu einer Lebenseinstellung zu gelangen, die
Frieden und Glück bringt
- Das allerbeste Mittel, um Angst und Sorge zu bannen
- Sechs Mittel, um Übermüdung und deren Folgen zu vermeiden und
sowohl geistig wie körperlich auf der Höhe zu bleiben
- Wie finde ich Arbeit, die mich befriedigt und mir Erfolg bringt
- Wie man seine Geldsorgen verringern kann
- Wie ich meiner Sorgen Herr wurde - 32 wahre Erlebnisse
Ein guter Freund schenkte mir
dieses Buch vor 28 Jahren zum Geburtstag. Damals konnte ich mit
dem Buch noch wenig anfangen, erst jetzt, nachdem ich dies Buch
immer noch in den Regalen der Buchgeschäfte sehe, dachte ich mir,
dass es gut sein muss und las es endlich mal. Und es stimmt, viele
äußerst praktischen Tipps habe ich mir in dem Buch markiert und
auch herausgeschrieben, zur täglichen Anwendung. Zuerst
wollte ich dem Buch nur 4 Punkte geben, wegen des Kapitels über
das Beten mit dem ich absolut gar nichts anfangen kann, aber
andererseits sind die anderen Tipps so nützlich und wirksam, dass
ich doch zur vollen Punktezahl tendiere.
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Das
Ziel der Sehnsucht
Ashley
Carrington
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Gelesen im August 2004
Scherz Taschenbuchverlag 2003 (Originalausgabe erschien
1984)
1807: Vor sechs Jahren kam
Jessica als Sträfling nach Australien. Sie heiratete Steve,
mit dem sie eine Farm aufbaute. Nachdem Steve bei einem Häftlingsaufstand
getötet wurde, führte sie allein die Farm weiter. Für
Jessica stellte sich nun die Frage, sollte sie nun ihren
damaligen Verehrer Mitchell heiraten oder ihren Verwalter?
Der Inhalt hört sich so
spannend an, wie sich das Buch auch liest, nämlich fürchterlich
langweilig. Ich habe es dreimal begonnen, wieder zur Seite
gelegt und mich schließlich eisern durchgekämpft. Kurz vor
dem Schluss des Buches entstehen erst die Probleme, die aber
dann gar nicht richtig gelöst werden. Würde die Handlung
nicht in Australien stattfinden, hätte ich das Buch sicher
nach dem zweiten Anlauf weggeworfen.
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Unter
dem Jacarandabaum
Ashley
Carrington
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Gelesen im April 2000
1999 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1997)
Roman: Tochter und Mutter
Mayfield werden von Mutters Schwester widerwillig in einem
Dorf Australiens aufgenommen. Die Tochter verliebt sich in
Adrian Flynn, will aber ihren eigenen Weg gehen und zieht
nach Melbourne.
Nett geschrieben, aber ähnlich,
wie viele Australienromane.
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Black Tide
Caroline Carver |

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Gelesen
im April 2007:
Knaur Taschenbuch, Deutsche Erstausgabe April 2007, die englische Originalausgabe erschien 2004 unter dem gleichnamigen Titel
Auf der Suche mit einem Greenpeace-Schiff nach Walfängern, wird eines Nachts dieses Schiff von einem großen Kontainerschiff gerammt, welches unbeirrt seine Fahrt fortsetzt, ohne den in Seenot geratenen Crew-Mitgliedern des Greenpeace-Schffs zu helfen. Indias Freund Ned und noch weitere Besatzungsmitglieder verlieren dabei ihr Leben. In Neds Heimatort in Westaustralien häufen sich außerdem mysteriöse Tödesfälle. Lastet ein Fluch auf dieser Stadt? India versucht im Alleingang Licht ins Dunkel zu bringen und kämpft schließlich gegen eine ganze Mafia.
Es beginnt spannend und verspricht interessant zu werden, aber es wird schließlich zu unwahrscheinlich und übertrieben. Blut muss leider, wie so oft in modernen Thrillern, auch wieder reichlich fließen. Schade! Insgesamt gesehen finde ich den Thriller ganz unterhaltsam und vom Thema ganz gut, aber noch einen müsste ich nicht unbedingt von der Autorin lesen. |
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Wettlauf im Outback
Caroline Carver |

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Gelesen
im Januar 2009:
Knaur Taschenbuch, 2002, die englische Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel "Blood Junction"
Die Journalistin India fährt nach Cooinda, einem abgelegenen Ort, mitten im Outback, um sich mit ihrer Freundin Lauren zu treffen, die ihr versprochen hat, hier einen Verwandten von India ausfindig gemacht zu haben. Doch am nächsten Morgen wird India verhaftet, man wirft ihr vor zwei Menschen ermordet zu haben unter anderem ihre Freundin. Es beginnt für India ein Kampf ums Überleben.
Nun habe ich doch wieder ein Buch der Autorin gelesen und es gefällt mir bedeutend besser, als ihr Roman "Black Tide". Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin in diesem älteren Thriller noch mehr Ideen hatte, vielleicht liegt es an dem Übersetzer, ich weiß es nicht. Jedenfalls finde ich es von Anfang bis zum Schluss spannend, die Handlung nicht ganz so unwahrscheinlich wie in ihrem Roman "Black Tide". Man muss aber ziemlich aufpassen, mit den vielen Namen nicht durcheinander zu kommen. |
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Jedes
Herz hat seine Welt
Nancy Cato
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Gelesen im Dezember 1999
1995 Copyright deutsche Ausgabe
Roman: Geschichte einer
Krankenschwester. Sie heiratet kurz vor dem ersten Weltkrieg
den Erben einer großen Farm in der australischen Halbwüste.
Dann stirbt ihr Mann und sie steht alleine da
Fürchterlich langweiliger
Roman, habe ihn nach 1/3 aufgegeben.
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Blue - Bei Anruf Gefahr
Ken Catran |

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Gelesen
im Mai 2009
Verlag: Arena Taschenbuch 2004, die australische Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Talking to Blue"
Ein Serienmörder namens Blue treibt sein Unwesen in einem noblen Vorort. Der sechzehnjährige Mike wird Zeuge, er glaubt ihn am Tatort gesehen zu haben. Am gleichen Tag beginnt Blue Mike auf dem Handy anzurufen. Mit jedem weiteren Anruf wird für Mike klar, dass der Mörder aus seinem eigenen direktem Umfeld stammen muss. Er weiß Dinge, die kein Fremder wissen kann.
Für einen Jugendroman finde ich das Buch schön spannend und nett geschrieben. Ich habe mir das Buch bestellt, da ich nicht wusste, dass es ein Jugendroman ist, aber es hat mir trotzdem gut gefallen. Wer der eigentliche Täter ist, habe ich bis kurz vor Ende nicht geahnt oder doch - vielleicht ein bisschen ;-) |
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Von Senegal nach Kenia - Schwarzafrika hautnah
Christine Cerny |

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Gelesen
im Januar 2007:
Frederking & Thaler GmbH 1989
Ganz auf sich selbst gestellt reiste die Autorin 15 Monate lang von Senegal durch die Länder Mali, Obervolta, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Zaire, Ruanda und Tansania nach Kenia, also vom Atlantik zum indischen Ozean. Sie reiste entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Christine Cerny erzält vom afrikanischen Alltag, von den westlichen Einflüssen, von Wildreservaten, kleinen Dörfern und aus den Nähten platzenden Städten. Sie berichtet vom Besuch bei den Pygmaen in Kamerun, mit denen sie versucht Berggorillas aufzustöbern.
Im Gegensatz zu vielen Reisejournalisten fühlt sich die Autorin in das Leben der Schwarzen ein. Sie beschreibt ihre vollkommen andere Kultur und ihre dadurch andere Lebens- und Denkeise. Sie begegnet und lebt unter einfachen Bauern, Fischern, Jägern und Hirten und lernt auch am eigenen Leib die andere Seite, die Arbeitgeberseite kennen, als Küchenchefin in Zaire. Sie macht dem Leser deutlich, dass man sich zum richtigen Reisen, auf die Menschen einlassen muss und nicht gleich alles abwertend verurteilen darf, was nicht genauso ist, wie zu Hause. Man muss die kulturbedingten anderen Denkweisen akzeptieren wie sie sind. |
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Traumpfade
Bruce
Chatwin
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Gelesen im Februar 2005:
Fischer Taschenbuch März 1995 (Die
Originalausgabe erschien 1987 unter dem Titel "The
Songlines")
Arkady
hat es sich zur Aufgabe gemacht, Karten über heilige Stätten
der Aborigines anzulegen, um allzu große Verletzungen der
Traumpfade durch die Streckenführung einer geplanten
Eisenbahn zu verhindern. Der Autor Bruce Chatwin schließt
sich Arcady an, um die Hintergründe der Songlines der
Aborigines zu erkunden. Die beiden beginnen ihre Reise in
Alice Springs, reisen mit dem Jeep durch die Wüste und
schließen die Bekanntschaft mit den verschiedensten Typen.
Das
war jetzt mein dritter Anlauf dies Buch zu lesen. Bisher gab
ich nach spätestens 50 Seiten auf. Jetzt hielt ich
zumindest die ersten 200 Seiten durch, als Bruce Chatwin
noch über seine Reise durchs Land erzählte. Dann folgen
aber 80 Seiten Notizen und Anekdoten aus seinen
Reiseaufzeichnungen aus aller Welt, um den Leser zu
beweisen, dass man nur dann lebt, wenn man reist. Anschließend
muss er noch mal mit fast ebenso vielen Notizen und
Anekdoten beweisen, dass bei vielen Völkern das ganze Leben
aus Liedern besteht. Ich habe das Buch eigentlich nur
deshalb bis zum Schluss durchgehalten, da ich kein anderes
auf meiner letzten Zugreise dabei hatte. Am liebsten würde
ich das Buch nun entgültig wegwerfen. Ich finde es fürchterlich
wirr geschrieben.
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Ich bin ein Pariser
Stephen Clarke |

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Gelesen im Januar 2008
Piper Verlag GmbH, München 2006, die Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel: "Merde Actually"
Ein Engländer möchte, nachdem er einige Zeit in Paris gelebt hat, dort ein Lokal eröffnen, in dem er den Franzosen den englischen Fünf-Uhr-Tee schmackhaft machen möchte. Das Buch erzählt von seinen Abenteuern mit seiner französischen Freundin auf dem Land, von der bürokratischen Seite, ein Lokal zu eröffnen und allen möglichen anderen französischen Alltäglichkeiten.
Das erste Drittel des Buches finde ich sehr witzig, vor allem seine Abenteuer auf dem Lande bei der Familie seiner Freundin. Auch vom Standpunkt einer Außenstehenden Deutschen ist es sehr interessant zu beobachten, wie Engländer Franzosen erleben und umgekehrt. Der Autor hat einen lockeren, angenehm zu lesenden Stil, seine humorvolle Art ist recht ansprechend. Aber durch das letzte Drittel musste ich mich leider etwas hindurch kämpfen, es wurde mir ein wenig zu albern. Das ist natürlich Geschmackssache. |
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Kein Lebenszeichen
Harlan Coben
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Gelesen im November 2005:
Goldmann 2005, das Original erschien 2002 unter
dem Titel "Gone for Good")
Als Will Kleins Mutter starb,
sagte sagte sie ihm auf dem Sterbebett, dass sein vermisster
Bruder Ken, der von allen für tot erklärt wurde, noch leben würde.
Ken wurde verdächtigt, eine junge Frau vergewaltigt und ermordet
zu haben. Seit diesem Tage verschwand Ken. Am Tag, als Wills
Mutter starb verschwand auch Wills Freundin Sheila. Will versucht
seinen Bruder nun um jeden Preis zu finden.
Es soll ein Thriller sein, aber
ich kämpfte mich mit einem Gähnen durch das erste Drittel des
Buchs und warf es dann schließlich fort. Die Spannung ist wirklich
künstlich an den Haaren herbeigezogen. Beispiel: Will kommt nach
Hause und merkt das jemand in seiner Wohnung ist. Bis man nun
endlich erfährt, wer dieser unerwünschte Besucher ist, muss man
sich durch drei "pseudospannende" Seiten quälen, obwohl der nicht
ganz dämliche Leser schon längst weiß, wer dieser Besucher ist. Ab
dort gab ich das Buch endgültig auf.
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Tanz
mit den Walen
Anne Collet
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Gelesen im Mai 1999
1999 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1998)
Erlebnisbericht: Seit 20
Jahren sucht die Autorin die Begegnung mit Walen und
Delphinen. Von der Arktis zur Antarktis ist sie mit den
Riesen getaucht, um sie besser zu verstehen.
Das Buch beeindruckt mehr
durch ihre Expeditionen und Erlebnissen mit den Walen, als
dass Wissen vermittelt wird. Die verschiedenen Walarten
werden recht durcheinander beschrieben. Trotzdem ein
interessantes Buch.
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Der
Kuß des Drachen
Karen
Connelly
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Gelesen im Dezember 1999
1998 Bastei Verlag, (Originalausgabe: 1992)
Erlebnisbericht: Die junge
Kanadierin Karen Conelly kommt für ein Jahr als
Austauschschülerin nach Thailand. Dort wohnt sie bei einer
Gastfamilie. Kaum einer kann englisch. Sie muss sich an
vieles dort erst gewöhnen und will nachher gar nicht mehr
fort.
Interessanter
Erlebnisbericht über das Leben einer uns fremden Kultur und
außerdem noch gut geschrieben.
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Blinder
Passagier
Patricia
Cornwell
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Gelesen im April 2004
Goldmann Verlag Taschenbuchausgabe Juli 2003
(Originalausgabe erschien 1999 mit dem Titel "Black
Notice" bei G. P. Putnam's Sons, New York)
In einem Container in
Richmonds Hafen wird ein Toter gefunden. Die Spur führt zu
einem Serienkiller aus Frankreich, der sich der
"Werwolf" nennt. Kay Scarpetta, oberste
Gerichtsmedizinerin ermittelt in diesem Fall. Bald darauf
(letzten 6 Seiten) gerät auch sie in Gefahr.
Na ja, die ersten 300
Seiten scheinen mir zum Teil zusammenhanglos und nicht
besonders spannend. Die Autorin versucht Spannung hauptsächlich
durch detaillierte Beschreibung von spritzendem Blut,
Gehirnmasse oder sonstigen Details zu erzielen.
Zwischendurch habe ich das Buch zur Seite gelegt und ein
anderes gelesen, mich dann aber wieder aufgerafft. Auf den
letzten sechs Seiten wurde es schließlich wirklich
spannend.
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Die
Tote ohne Namen
Patricia
Cornwell
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Gelesen im Mai 2003
GoldmannVerlag 2002 (Originalausgabe erschien 1995 unter dem
Titel: "From Potters Field")
Krimi: Serienmörder Gault
hat wieder einmal zugeschlagen. Im Central Park wird die
Leiche einer Frau entdeckt mit der der unverkennbaren
Handschrift Gaults. Kay Scarpetta, Chief Medical Examiner
von Virginia und Beraterin des FBI hilft bei der Aufklärung
des Falles, wobei sie selbst in höchste Gefahr gerät.
Ein recht spannend
geschriebener "Reißer". Man muss aber höllisch
aufpassen, dass man sich die vielen Namen merkt.
Zwischendurch ganz nett, werde sicher wieder mal ein Buch
der Autorin lesen.
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Geheimnisvolle
Kultur der Traumzeit
Robert Craan
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Gelesen im Oktober 2001
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur: Originalausgabe 2000
Australien/Aborigines: Der
Autor versucht einen Einblick in die Kultur und die Wurzeln
der Aborigines zu geben. Hier das Inhaltsverzeichnis kurz
und knapp:
1. Teil: Die ältesten Kulturen der Erde / Die Weißen
kommen / Die Innenseite der Welt / Traum und Offenbarung
2. Teil: Traumzeitgeschichten / Totems und Traumpfade / Die
ersten Initiationen / Clever Men / Der Kreis des Lebens
Mit Robert Craans Art zu
schreiben, komme ich persönlich überhaupt nicht zurecht.
Mehrmals wollte ich das Buch aufgeben, weil ich beim Lesen
entdeckte, dass meine Gedanken schon längst abschweiften.
Habe mich aber mehrmals wieder aufgerafft und bis über die
Hälfte durchgeschlagen. Jetzt liegt das Buch im Müll. Der
Autor mag ein guter, vielleicht sogar hervorragender
Mythenforscher sein, aber den Stoff bringt er mir, als Laien
nicht näher. Vielleicht ist es eher ein Buch für
Mythenforscher, die sich in der Fachwelt auskennen.
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Der Fluss des Vergessens
Sandy Curtis
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Gelesen
im August 2007:
Bastei Lübbe, April 2007, die Originalausgabe erschien 2002 unter dem Titel: "Black Ice"
Australien-Thriller: Der Amerikaner Daniel reist nach Australien, um seinen Geschäftspartner in Sydney zu treffen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum er nach Australien reist, er begegnet seiner große Liebe Kirri wieder, die vor zwei Jahren plötzlich aus seinem Leben verschwand. Kirri erinnert sich nicht mehr an ihn und behandelt ihn wie einen Fremden. Was treibt Kirri für ein Spiel mit ihm? Und wer verübt Mordanschlägen auf Daniel und warum?
Dieses Buch als Thriller zu bezeichnen finde ich sehr witzig. Ich habe schon lange kein so schmalziges Buch mehr gelesen, es würde auch als Groschenroman durchgehen. Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen. Das Buch ist nicht wirklich spannend, man weiß eigentlich schon jedesmal vorher, wie die Mordanschläge ausgehen. Ich habe keine Lust noch mehr über dieses Buch zu schreiben, es kommt gleich in die grüne Tonne. |
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