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Ein
ehrbares Ehepaar
Celia Dale
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Gelesen im Mai 2002
Droemersche Verlagsanstalt, deutsche Erstausgabe 1992 (die
Originalausgabe erschien 1971 unter dem Titel: A dark corner)
Krimi: An einem
regnerischen Abend steht in einem Londoner Vorort ein
Schwarzer vor der Haustür eines älteren Ehepaares. Er ist
auf der Suche nach einem Zimmer. Das Ehepaar nimmt ihn auf.
Doch was nach Gastfreundschaft aussieht, entpuppt sich als
Netz aus mehr oder weniger sanften Zwang, aus dem es kein
Entrinnen gibt.
Man weiß zu Beginn des
Buches nicht, wie sich die Geschichte entwickelt. Der Krimi
wird erst ziemlich zum Schluß spannend. Das Buch war für
mich eine nette Urlaubslektüre.
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Mein Indien
Der legendäre Bericht über die erste große Reise der berühmten Asienforscherin
Alexandra David-Néel |

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Gelesen
im Dezember 2008:
Fischer Taschenbuch Verlag, Januar 2009, die Originalausgabe erschien 1979 unter dem Titel "L'Inde où j 'ai vécu".
Das Autorin, die zum ersten Mal 1891 im Alter von 23 Jahren allein nach Indien reiste, beginnt ihr Buch mit der Reisebeschreibung an ihr Ziel, anschließend berichtet sie nach Kapiteln sortiert über folgende Themen:
Die Götter in der Vorstellung der Inder
Heiligtümer und Stätten der Begegnung...
Das alte religiöse Kastensystem
Beim Hochzeitsfest des göttlichen Rama
Hungersmot - Epidemien - Aberglauben
Shakti, die "Göttliche Mutter"...
Gurus...
Die "berufsmäßigen Heiligen" - Scharlatane, Erleuchtete ...
Probleme und Konflikte nach der Unabhängigkeit
Aufbruch in die Zukunft.
Eins vorweg: Ich finde es beachtlich und mutig, dass eine Frau zu der Zeit alleine nach Indien reiste und dort auch einen großen Teil ihres Lebens verbrachte. Was mich an dem Buch stört, ist der deutsche Untertitel. Wenn ich dem Glauben schenke, dann erwarte ich einen Reisebericht. Dem ist aber gar nicht so, man erfährt nichts über unterschiedliche Regionen, wie die Autorin reiste und wohin, sondern der größte Teil des Buchs befasst sich mit dem, für mich, sehr komplizierten Hinduismus. Die beiden letzten kurzen Kapitel gehen dann ein bisschen auf allgemeinere Themen ein (Probleme und Konflikte nach der Unabhängigkeit und Aufbruch in die Zukunft). Ob ich ein weiteres Buch der Autorin lesen würde, weiß ich noch nicht, dazu muss ich mich vorher etwas genauer mit dem Buch befassen. |
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Hauptmann
Sorrell und sein Sohn
Warwick
Deeping
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Gelesen im März 2005:
Volksverband der Bücherfreunde Wegweiser-Verlag G.M.B.H.
Berlin, Copyright: Grethlein & Co., Leipzig 1927
Die
Geschichte beginnt ein paar Jahre nach dem Ende des 1.
Weltkrieges. Hauptmann Steven Sorrell freut sich, endlich
eine Stelle gefunden zu haben in Staunton, um sich und
seinen 11-jährigen Sohn am Leben zu erhalten. Seine Frau
hat ihn gerade verlassen. Angekommen in Staunton kann er
seine neue Stelle im Antiquitätengeschäft wegen eines
Todesfalls nicht antreten. So arbeitet er sich zäh mit Verlässlichkeit
und Arbeitseifer vom Hausknecht in einer üblen Spelunke bis
zum Hoteldirektor hoch. Sein größtes Ziel, auf das er
hinarbeitet ist, seinem Sohn einen Beruf nach Wunsch zu ermöglichen.
Dieser wird schließlich Arzt.
Immer
wieder bin ich beim Lesen der Bücher von Warwick Deeping überrascht,
wie aktuell seine Romane auch noch 80 Jahre später sind.
Schon damals sorgte man sich über die rasche Bevölkerungszunahme,
regte man sich über die Dummheit der Massen auf, wollten
Patienten keine jungen Ärzte aufsuchen, weil man sie für
profilierungssüchtig und geschäftstüchtig hielt. Auch
wundert es mich, wie einfühlsam Herr Deeping aus
Frauensicht schrieb. Vor 80 Jahren schon meinte er, dass die
Ehe von den Frauen alles fordere. Sie müssen ihr bisheriges
Leben aufgeben und sich um Kinder und Mann sorgen, während
der Mann so weiterleben kann wie bisher. Er meint, dass die
meisten Männer es nicht verstehen, dass auch Frauen
eventuell lieber einer anderen Lebensaufgabe nachgehen, als
Kinder zu bekommen und ihre Arbeit aufzugeben.
Dieses
Buch ist für mich eindeutig das beste Buch, was ich von dem
Autor gelesen habe und ich freue mich schon auf die
restlichen. Ich hoffe es sind noch viele!
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Frau
Buck und ihre Töchter
Warwick Deeping
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Gelesen im Januar 2005:
Carl Schünemann / Verlag / Bremen 1937 (Die englische
Originalausgabe erschien im Verlag Cassell & Co. Ltd.
London unter dem Titel "The Road")
England
1937: Frau Buck betreibt mit ihren beiden Töchtern ein
Ausflugslokal in einer kleinen Mühle. Eines Tages geschieht
das Unglück: eine Tochter ist nach einem Motorradunfall
querschnittsgelähmt. Der Autor schildert eindrucksvoll, was
es für einen jungen Menschen bedeutet, seinen Körper
verloren zu haben und ein Pflegefall zu werden. Da die
zweite Tochter heiratet und fortzieht, muss die Mutter
fortan alles alleine erledigen bzw. managen von der Pflege
bis zum Gasthausbetrieb.
Meine
Mutter schwärmte schon lange von dem Autor, aber bisher
habe ich noch nie etwas von Warwick Deeping gelesen. Nun
ergab sich die Gelegenheit, als ich meiner Mutter aus dem
modernen Antiquariat zu ihrem Geburtstag zwei Bücher dieses
Autors bestellte. Eigentlich wollte ich nur einen Blick in
eines der beiden Bücher werfen, aber mir gefiel die Sprache
des Autors und seine detaillierten Beschreibungen so gut,
dass ich das ganze Buch lesen musste. Ich bin sehr erstaunt,
wie sich die Einstellung zur Jugend und zur modernen Zeit
damals (vor 70 Jahren) und heute ähneln. Man schüttelte
den Kopf über die sich rasch ändernden Moden, über die grässliche
Musik, über die immer zunehmende Motorisierung usw.. Auch
damals schon damals fühlte sich die Jugend unverstanden.
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Die
verheißungsvolle Ehe
Warwick
Deeping
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Gelesen im Februar 2005:
Carl Schünemann / Verlag / Bremen 1935 (Die englische
Originalausgabe erschien im Verlag Cassell & Co. Ltd.
London unter dem Titel "The Prophetical Marriage")
Todd Western verliert
schon in jungen Jahren seine Eltern, die zwar arm, aber sehr
glücklich miteinander verheiratet waren. Er wird von seinem
Onkel in die Stadt in die Lehre zu einem Antiquitätenhändler
geschickt. Doch bald merkt Todd, dass er ohne zu betrügen
hier nicht arbeiten kann. Daraufhin beginnt er eine Lehre in
einer Drogerie. Hier ergeht es ihm nicht anders. Per Zufall
gewinnt er einen guten väterlichen Freund für sich, der
große Pläne mit ihm vorhat. Aber Todd heiratet seine
Jugendliebe, die sein Unglück zu werden scheint. Diese Frau
hat es nur auf sein Geld abgesehen. Sein väterlicher Freund
stellt ihn vor die Wahl, heiraten oder Karriere.
Ich bin auch bei diesem
Roman überrascht, wie wenig sich die Zeiten geändert haben
seit ca. 1920. Auch heute nimmt das Geldverdienen bei den
meisten Menschen den wichtigsten Stellenwert ein und dies
kann man nur schwerlich ohne zu betrügen. Wie im letzten
Roman gefällt mir auch hier seine Art zu schreiben und die
Sprache.
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Außenseiter
der Gesellschaft
Warwick
Deeping
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Gelesen im Mai 2005:
Volksverband der Bücherfreunde Wegweiser-Verlag G.M.B.H. Berlin,
Copyright 1930 by Carl Schünemann, Bremen
Christopher Hazzard lebt
in London, um Arzt zu werden. Sein Vater lebt nicht mehr,
seine Mutter kann ihn finanziell nicht unterstützen, so
muss er sich seinen Unterhalt zum Studium durch Jobben
selber verdienen. Seit seiner Geburt lahmt er. Für seine
Mitmenschen ist er ein Außenseiter, da er durch seine
körperliche Behinderung nicht am Sport teilnehmen kann und
auch sonst liebt er das gesellige Leben nicht. Mit größtem
Ergeiz widmet er sich lieber seinem Studium und der
Forschung. Seine Strebsamkeit stempelt ihn auch bei dem
Ärztekollegium im Krankenhaus zum unliebsamen Außenseiter.
Durch den Tod seiner geliebten Mutter, zieht er sich noch
mehr von der Außenwelt zurück.
Auch in diesem Roman
stolpert man wieder über die Dummheit der Massen. Der Autor
zeigt, wie ein Außenseiter mit der Bösartigkeit seiner
Mitmenschen fertig wird, ja, wie es diesem Außenseiter
sogar gelingt, ein geachtetes Mitglied der Gesellschaft zu
werden. Immer wieder bin ich überrascht, wie die
damaligen Probleme den heutigen gleichen, z.B.
Übervölkerung, dreckige Großstädte, ausbeutende
Arbeitgeber, Mitmenschen, die möglichst alles kostenlos
haben wollen ...
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Kitty
Warwick
Deeping
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Gelesen im Juli 2005:
Volksverband der Bücherfreunde Wegweiser-Verlag G.M.B.H. Berlin,
Copyright 1929 by Carl Schünemann, Bremen
Der Roman
spielt wieder in London, zur Zeit des
ersten Weltkriegs. Alex, Sohn einer Witwe aus gutem Hause wird als
Soldat in den Krieg einberufen. Zum Unverständnis seiner Mutter,
die es nicht gewohnt ist, jegliche Gefühlsregungen zu zeigen,
fürchtet er sich und sucht Trost bei Kitty, der Tochter der
Ladenbesitzerin Mary Greenwoods. Bevor er in den Krieg zieht,
heiraten Kitty und Alex. Seine Mutter erkennt diese Ehe nicht an
und glaubt, Kitty hat es nur auf Alex Geld abgesehen. Behindert
kehrt er aus dem Krieg zurück, seine Mutter nimmt ihn zu sich,
pflegt ihn und hält ihn mit allen Mitteln von seiner Ehefrau fern.
Kitty hingegen baut für sich und Alex schon an einer gemeinsamen
Zukunft.
Ein nett geschriebener Roman,
aber bei weitem nicht so interessant geschrieben, wie
beispielsweise "Außenseiter der Gesellschaft". Was ich an diesen
alten Romanen besonders mag, ist die Sprache. Man konnte sich
früher ohne maßlose Übertreibungen ausdrücken.
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Robinson Crusoe
Daniel Defoe |

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Gelesen
im April 2008:
11. Auflage als Arena-Taschenbuch 2005, die Originalausgabe des Romans erschien im Jahr 1719 unter dem Titel "The life and strange surprizing adventures of Robinson Crusoe".
Der Inhalt ist wahrscheinlich jedem bekannt, trotzdem in Kürze:
Robinson Crusoe, verschlägt es bei einem Schiffsunglück, als einzigen Überlebenden auf eine einsame Insel in der Karibik. Mit primitiven Hilfsmitteln muss sich Robinson Crusoe hier ein neues Leben aufbauen. Er lebt dort
28 Jahre bis er endlich die Möglichkeit bekommt die Insel zu verlassen.
Das Buch wurde im vorher von mir gelesenen, also von Schwanitz empfohlen, um mal ein wenig "ordentliche" Literatur zu lesen. Niemals würde ich mir erlauben so ein Buch zu beurteilen, denn dazu ist meine Unkenntnis an bedeutender Literatur viel zu groß. Hätte es mir nicht gefallen, hätte ich es an dieser Stelle gar nicht eingestellt. Aber ich war überrascht, wie "modern" der Autor schon im Jahre 1719 dachte. Seine, bzw. Robinsons ausführlichen Gedanken über sein Schicksal, seine Überlegungen, ob er nun gestraft wurde von Gott oder im Gegenteil belohnt, haben mich überrascht. Es liest sich auch sehr locker und ist in einem netten Sprachstil geschrieben. |
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Desert Flower
Waris
Dirie
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Gelesen im März 2006:
Published by Virago Press 1999, First published by William Morrow
and Company Inc., New York 1998
Die Autorin wächst zusammen mit
ihren vielen Geschwistern und ihren Eltern als Nomadin in der
Wüste Somalias auf. Ihre Aufgabe ist es Ziegen zu hüten. Schon im
frühen Kindesalter muss sie sich der Zeremonie der Beschneidung
unterwerfen, wenn sie einmal als Frau anerkannt werden will. Das
Werkzeug besteht entweder aus einer verrosteten Rasierklinge oder
andere genauso unhygienische Gerätschaften. Viele Mädchen sterben
daran. Als ihr Vater sie im Alter von 13 Jahren mit einem alten
Mann verheiraten will, flieht sie zu Verwandten nach Mogadischu.
Ihr Onkel nimmt sie als Hausmädchen mit nach London, wo sie 4
Jahre arbeitet. Als ihr Onkel wieder zurück nach Somalia muss,
bleibt Waris in London. Hier beginnt ihre Modellkarriere.
Ich war geschockt, dass sich
heutzutage noch so viele Frauen verstümmeln lassen müssen. Im
übrigen schreibt Waris Dirie sehr spannend und man kann sich sehr
gut in ihr Leben hineinversetzen. Meine Tochter legte mir eines
Tages die englische Version einfach auf meinem Nachttisch, so dass
ich mich auch nicht vor der englischen Version drücken konnte.
Aber, wie sich beim Lesen herausstellte, ist es ein sehr leichtes
Englisch, das sogar ich verstehe und das will was heißen!
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Desert Dawn
Waris
Dirie
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Gelesen
im April 2007:
Virago Press, London 2002
Waris Dirie floh als Kind vor über 20 Jahren vor ihrer, in der Wüste Somalias als Nomaden lebenden Familie, da ihr Vater sie mit einem alten Mann verheiraten wollte. In diesem zweiten Buch beschreibt die Autorin, die inzwischen, 1998, in Los Angeles lebt, ihre Familie in Somalia zu besuchen. Sie reist mit ihrem in England wohnenden Bruder Mohammed, um ihre Familie überhaupt zu finden. Nach 12 Jahren Bürgerkrieg und Hungersnöten hat sich das Land sehr verändert. Sie trifft ihre Mutter, ihre Brüder und auch ihren fast blinden Vater. Sie beschreibt das Leben im jetzigen Somalia, mit wie wenig die Bewohner glücklich sind, wie benachteiligt die Frauen sind und erzählt noch viele weitere für uns oft unglaubliche Geschichten.
Meine Tochter legte mir dieses Buch in Englisch auf den Nachttisch und da ich mir nicht die Blöße geben wollte, zu faul für englische Bücher zu sein, da sie es auch las, nahm ich das Buch nun zur Hand und muss sagen, man kann es auch mit weniger guten Englischkenntnissen lesen. Die Geschichte der Autorin ist so unglaublich und interessant, dass ich das Buch regelrecht verschlang.
Waris Dirie ist UN-Sonderbotschafterin und tritt gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein (Female Genital Mutilation, kurz FGM).
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 150 Millionen Frauen weltweit davon betroffen, jährlich werden zwei Millionen weiterer Mädchen Opfer der Verstümmelung. In Europa leben 500 000 verstümmelte oder von FGM bedrohte Mädchen und Frauen. Genauere Informationen findet ihr hier:
http://www.waris-dirie-foundation.com/web/d_index.htm |
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Drachenmann
Garry Disher
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Gelesen im März 2005:
Unionsverlag Taschenbuch 2003 (Originalausgabe erschien 1999
unter dem Titel "The Dragon Man")
Australien:
Peninsula District bei Melbourne. Es ist vor Weihnachten,
die Touristensaison
hat gerade begonnen. Kurz hintereinander werden zwei
Frauenleichen entdeckt. Mordet der Täter immer nach dem
gleichen Muster? Inspector Hal Challis, der dies
herausfinden soll, hätte sich lieber der Restaurierung
seines Flugzeugs gewidmet.
Für
meinen Geschmack wird zu viel Trara um die einzelnen
Polizeibeamten gemacht, das nimmt die ganze Spannung. Ich
finde den Krimi mittelmäßig, ähnlich wie einen Tatort im
TV.
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Der
Duft der Mangoblüten
Citra
Banerjee Divakaruni
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Gelesen im Juni 2001
Heyne 2000 (die Originalausgabe erschien 1995)
Erzählungen: Mehrere
Geschichten vom Leben indischer Frauen zwischen Chikago und
Kalkutta. Die Frauen stammen aus allen Schichten. Sie sind
verstrickt in Traditionen und Rollenerwartungen, von denen
sie sich kaum befreien können.
Die Autorin, selbst in
Indien geboren, lebt heute in Amerika. Sie erzählt daher
sehr einfühlsam von den Frauen, die hin- und hergerissen
sind von indischer Tradition und amerikanischem Leben.
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Kopfüber
(Ein Blick auf die Geheimnisse Australiens)
Andrea
Dornseif
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Gelesen im Mai 2001
Gelesene Ausgabe: eFeF Verlag 1. Auflage: 2000 (150 Seiten)
Kleine Episoden, wie eine
europäische Touristin Australien erlebt. Die Themen sind
sehr unterschiedlich und reichen von anderen Touristen, über
Aborigines, Einwanderern bis zur Natur.
Dieses Buch werde ich
bestimmt noch öfter in die Hand nehmen. Sie beschreibt das
Land und deren Bewohner sehr eindrucksvoll. Sie fast genau
das in Worte, was ich in Australien fühle. Auch ihre Rückkehr
nach Europa könnte nicht treffender dargestellt werden:
"Am übernächsten Eingang hockt rauchend ein Europäer
in Jeans....Kurz bevor ich ihn erreiche, schaut er auf, mit
diesem abweisenden Städterblick, den ich so gut kenne und
doch so gründlich vergessen habe, und erschreckt mich
zutiefst."
Ein weiteres Zitat am Ende ihres Buches: "Wir reisen,
um fremd sein zu dürfen, und suchen doch, so schnell wie möglich
mit der Fremde vertraut zu werden."
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Der Ausflug
Renate Dorrestein |

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Gelesen
im April 2008:
btb Verlag, Ausgabe April 2008, das Original erschien 2004 unter dem Titel: "Zolang er leven is"
Die drei Freundinnen Gwen, Beatrijs und Veronica treffen sich seit vielen Jahren mit ihren Familien für eine Woche im Sommer auf dem Lande, um diese gemeinsam zu verbringen. Diesmal ist alles ein wenig anders. Veronica ist kürzlich gestorben, ihr Mann erscheint alleine mit den zwei Kindern, Beatrijs hat einen neuen Lebensabschnittsgefährten, dessen Art für alle etwas gewöhnungsbedürftig ist, ebenso gewöhnungsbedürftig ist seine pubertierende Tochter, schließlich verschwindet auch noch das jüngste Kind von Gwen auf geheimnisvolle Weise.
Mit dem Kauf dieses Romans ist mir ein richtig guter Zufallstreffer in die Hände gefallen. Es bleibt spannend bis zum Schluss des Buchs. Ich habe mir inzwischen schon ein weiteres Buch der Autorin bestellt.
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Das Erdbeerfeld
Renate Dorrestein |

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Gelesen
Mai 2008:
btb Verlag 2. Auflage, Januar 2007. Die Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "Het duister dat ons scheidt" bei Uitgeverij Contact, Amsterdam
Der Roman beginnt in einer kleinen beschaulichen Neubausiedlung am Rande einer Großstadt, wo die Mütter mit der Verschönerung von Haus und Garten und der Umsorgung der Kinder beschäftigt sind, während die Väter tagsüber in die Stadt zum Arbeiten fahren, also eine typische Vorstadtidylle. Das sechsjährige Mädchen Loes hingegen wohnt mit ihrer unverheirateten Mutter und den beiden Männern, den Lucos, im alten Pfarrhaus. Die anderen Kinder spielen gerne bei Loes, da man dort alles darf, ein umgeschütteter Saft bedeutet hier kein Weltuntergang, im Gegensatz bei ihren eigenen Müttern. Eines Nachts wird der Vater von Loes Freund Thomas tot aufgefunden. Loes Mutter wird des Mordes beschuldigt. War sie es wirklich, was steckt dahinter? Für Loes beginnt jedenfalls ein Alptraum.
Der Spiegel schrieb "Einfühlsam und fesselnd", der Deutschlandfunk: "Renate Dorrenstein ist eine Meisterin des psychologischen Thrillers". So steht es auf den Buchumschlagseiten. Und ich finde, besser kann man es nicht ausdrücken. Ich habe von der Autorin kürzlich "Der Ausflug" gelesen und bin so auf sie aufmerksam geworden. Dieses Buch finde ich mindestens ebenso fesselnd und wenn ich weitere Bücher von ihr finde, lese ich sie gewiss auch. Man fühlt sich beim Lesen in die Hautdarstellerin Loes hineinversetzt und hofft natürlich auf ein gutes Ende. |
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Der
Mühlstein
Margaret
Drabble
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Gelesen:
Februar 2005 / Knaur Taschenbuch 1987 – die
Originalausgabe erschien 1965 unter dem Titel „The
Millstone“Rosamund
lebt in London in der Wohnung ihrer Eltern, die zur Zeit in
Afrika arbeiten. Plötzlich ist sie schwanger. Sie bringt
ihr Kind zur Welt und schließt ihr Studium mit einer
Doktorarbeit ab.
Tja,
mehr kann man eigentlich zum Inhalt des Buchs nicht sagen,
denn es enthält nicht mehr auf seinen 300 Seiten. Ich fand
es ganz nett bis langweilig.
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Eine
amerikanische Tragödie
Theodore
Dreiser
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Gelesen im August / September
2002
Paul Zsolnay Verlag 1927 in 3 BändenEs ist die traurige
Geschichte eines jungen Amerikaners, Sohn einer
Predigerfamilie. Er verliebt sich in die Tochter eines armen
Bauern, das er verführt. Eines Tages sieht er seine Chance
zum sozialen Aufstieg, aber die Folgen seiner Liebe zu dem Mädchen
hindern ihn daran. Er sieht keinen anderen Ausweg sie
loszuwerden, als sie zu ermorden.
Der 3 bändige Roman ist
fesselnd vom Anfang bis zum Schluss. Einer der besten
Romane, die ich überhaupt gelesen habe! Der Autor versteht
es durch seine detaillierte Beschreibung den Leser in die
Hauptperson so gut hineinzuversetzen, dass man vollstes
Verständnis für ihn aufbringt. Ich kenne wenig Autoren,
die so treffend beschreiben können. Die Haupthandlung des
Romans spielt in und in der Nähe der Adirondacks im Staate
New York.
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Schwester
Carrie
Theodore
Dreiser
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Gelesen im Oktober 2002
Rowohlt Hamburg, 1953 (Originalausgabe erschien: 1907 "Sister
Carrie")Carrie, aus armen Verhältnissen
stammend, versucht in Chicago einen Job zu bekommen. Aus
finanzieller Not wird sie die Geliebte eines
Handelsreisenden. Sie gibt ihn auf, um seinen reichen Freund
zu heiraten, der um ihretwillen Familie und Vermögen im
Stich lässt. Sie fliehen nach New York, wo er, früher
angesehener Geschäftsführer ohne Arbeit bleibt, während
sie eine Schauspielkarriere startet und ihren Mann verlässt.
Kein Vergleich zu dem Buch
"Eine amerikanische Tragödie". Es ist langweilig
vom Anfang bis zum Ende. Zwischendurch läßt der Autor ein
paar weise Sprüche vom Stapel.
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Allgemeinbildung
für Angeber
Gerald Drews
und Pat Lauer
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Gelesen im November 2002
Orbis Verlag 2002Sachbuch/Geschichte: In
ironisch-unterhaltsamen Stil werden die letzten 3000 Jahre
Geschichte Europas im Schnelldurchgang durchlaufen.
Weiterhin werden auch berühmte Namen, Kunst, Literatur und
Naturwissenschaften gestreift.
Das Buch soll allen
dienen, die beim nächsten Party-Smalltalk brillieren
wollen. So drücken es zumindest die beiden Autoren aus.
Ihre Schreibweise schläfert nicht ein, wie es bei manchen
Geschichtsbüchern der Fall ist, sondern man freut sich
wirklich auf die nächsten Kapitel.
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Selling Bratwurst in Down Under -
Wie ich der Liebe wegen nach Australien auswanderte
Annette Dutton |

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Gelesen im Juni 2010
2010 Knaur Taschenbuch
Die Autorin lernt auf ihrem ersten Australienurlaub einen Australier kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Als ihr Urlaub endet, korrespondieren die beiden in endlosen Mails miteinander. Nachdem ihr Traummann sie schließlich in Deutschland besuchte, entschließt sich Annette in Deutschland alles hinter sich zu lassen und nach Australien an die Great Ocean Road zu ziehen. Es ist nicht einfach, sich in die neue kleine Familie einzugewöhnen. Auch fehlt ihr die Arbeit. Doch eines Tages kommt ihr die Idee...
Die Autorin beschreibt in einem netten, humorvollen Stil über die Schweirigkeiten, die einen als Auswanderer nach Australien erwarten. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und ich würde mich über ein Folgebuch aus Cairns, wo sie jetzt lebt, sehr freuen. |
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