Sabines Buchempfehlungen

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Autoren beginnend mit G


 
Autor Titel Genre Meine Bewertung

Peter-Matthias Gaede & Jens Rehländer

Wer pumpt die Luft in die Paprika Sachbuch

Kuki Gallmann

Afrikanische Nächte Erlebnisbericht

Christina Garcia Träumen auf kubanisch Roman

Sabina Gebauer Unterwegs in Botswana Reiseimpressionen

Horst Wolfram Geisler Sie kennen Aphrodite nicht Erzählungen

Stefanie Gercke  Ich kehre zurück nach Afrika Roman

Stefanie Gercke Ins dunkle Herz Afrikas Roman

Stefanie Gercke Ein Land, das Himmel heißt Roman

Kerstin Gier Die Mütter-Mafia Roman

Elizabeth Gilbert Eat Pray Love Erfahrungsbericht

Elfi H.M. Gilissen Kulturschock Australien Sachbuch

Lesley Glaister Das dunkle Lächeln des Mondes Roman

Lesley Glaister Du sollst Deinen Vater ehren Roman/Thriller

Lesley Glaister Gefährliche Auszeit Roman/Thriller

Morris Gleitzman Boy Overboard Jugendroman

Morris Gleitzman Girl Underground Jugendroman

Michel Goeldlin Die Spur der Gischt Reiseerlebnis

Nadine Gordimer Entzauberung Roman

Noah Gordon Der Medicus Roman

Patricia Grace Potiki Roman

Evan Green Weiter Himmel, rauhes Land Roman

Bartholomäus Grill Ach, Afrika - Bericht aus dem Inneren eines Kontinents Bericht

Reimer Gronemeyer
Matthias Rompel
Verborgenes Afrika - Alltag jenseits von Klischees Bericht

Paul Grote Der Portwein-Erbe Kriminalroman

Hildegard Grünthaler Tausend Tage Wohnmobil Reiseerlebnis

Dilek Güngör Ganz schön deutsch - Meine türkische Familie und ich Geschichten

 

 

Afrikanische Nächte

Kuki Gallmann

 

Gelesen im November 1999
1996 Deutsche Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1994)

Geschichten aus dem Leben der Autorin in Kenia, nachdem ihr Mann und ihr Sohn gestorben sind. Jetzt lebt sie mit ihrer kleinen Tochter weiter auf der Farm in Afrika

Kein Vergleich zu ihrer Autobiographie: Ich träumte oft von Afrika. Diesmal ist es ein nicht besonders spannendes Sammelsurium von Geschichten, die zum Teil schon im ersten Roman geschrieben wurden.

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Wer pumpt die Luft in die Paprika

Peter-Matthias Gaede & Jens Rehländer

 

Gelesen März 2007 Rowohlt Taschenbuch Verlag, März 2006

"Verblüffende Antworten auf die Rätsel des Alltags", so steht es auf der Rückseite des Buchs. Nach 17 Kapiteln sortiert, werden zu jedem Kapitel 9 bis 15 Fragen aus dem Alltag beantwortet. Am Ende eines jeden Kapitels werden einige Themen in Zahlen ausgedrückt. Man findet Fragen wie zum Beispiel, ob es stimmt, dass die Gene aller Menschen zu 99,9% identisch sind, warum Affen im Gegensatz zu uns nicht zum Friseur müssen, wieviele Sprachen es auf der Welt gibt, warum Leuchtkäfer nicht heiß werden und vieles, vieles mehr.

Diese Art von Büchern lese ich immer wieder sehr gerne zwischendurch, manches verblüfft, manches weiß man, jedenfalls ist es ein ideales Buch zum Pendeln, da die Beiträge kurz sind und man das Buch immer schnell zwischendurch unterbrechen kann.

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Träumen auf kubanisch

Christina Garcia

 

Gelesen im September 1999
1998: 12. - 13. Tausend

Roman: Eine Familiengeschichte mit Schauplätzen in Kuba und New York. Frauen - Mütter und Töchter sind die Hauptdarsteller dieses Buchs.

Nach 1/3 des Buches habe ich endgültig aufgegeben. Sehr langatmig geschrieben. Da die Handlung schon sehr langweilig ist, habe ich mir wenigstens mehr Informationen über Kuba vorgestellt. Die gab es aber leider auch nicht.

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Unterwegs in Botswana - Reiseimpressionen

Sabine Gebauer

 

Gelesen im Juni 2009:
2009 IATROS-Verlag

Die Autorin lebte selber 15 Jahre in Botswana. In diesem Buch gibt sie Tipps zu Safaris, beschreibt das Land, seine Städte und unterschiedlichen Landschaften, seine Politik und womit Botswanas sein Geld verdient, beschreibt die Geschichte des Landes von den ersten Bewohnern, den Buschmännern bis heute.

Sollte ich jemals nach Botswana reisen, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, dann werde ich dieses Buch auf alle Fälle noch einmal lesen, so gut hat es mir gefallen und so informativ fand ich es. Die Autorin hat viele Themen ausführlich und eindrucksvoll behandelt. Mir gefielen auch die Tipps zu anderen Autoren z.B. einer Autorin, die Kartenmaterial von Botswana herausgibt. Der einzige große Kritikpunkt ist, dass mir eine Skizze des Landes mit der ungefähren Lage der beschriebenen Landschaften und Städten fehlt. Denn es ist äußerst ungemütlich mit einem dicken Weltatlas neben sich, zu lesen oder wenn man ständig nach der Landschaft googeln muss. Es braucht ja nur eine winzige Skizze zu sein, die mir sehr helfen würde eine Vorstellung von der Lage zu bekommen. Ich verstehe es einfach nicht, wie man so was unheimlich Wichtiges weglassen kann, während ich auf die enthaltenen, eher nichtsssagenden schwarzweiß-Fotos sehr gut verzichten kann.

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Sie kennen Aphrodite nicht

Horst Wolfram Geisler

 

Gelesen im November 2004:
Ullstein Taschenbücher Verlag GmbH 1958

Das Buch enthält die Hauptgeschichte:
"Sie kennen Aphrodite nicht"  und noch eine kleine Geschichte:
"Die Wandlung des Antonio"

"Sie kennen Aphrodite nicht":
In einem vornehmen Damenstift werden historische Teppiche mit Darstellungen erheblich anstößigen Charakters betr. das Liebesleben von Tristan und Isolde - gefunden. Es entstehen allerlei Verwicklungen, da man einerseits durch die Veröffentlichung den Stift nicht in Verruf bringen will, aber andererseits leidet der Stift unter enormen Geldnöten.

Der Autor wurde am 30.6.1893 in Wachwitz bei Dresden geboren. Mir gefielen die beiden heiteren Geschichten, auch weil die Sprache einfach netter ist, als man sie in den heutigen Romanen und Erzählungen findet.

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Ich kehre zurück nach Afrika

Stefanie Gercke

 

Gelesen im März 2004
Knaur Taschenbuch 2003 (Originalausgabe erschien 1998)

Die 20-jährige Henrietta zieht auf Geheiß ihrer Eltern zu Onkel und Tante nach Südafrika. Eigentlich ist diese Maßnahme als Strafe gedacht. Doch sie verliebt sich in das Land und in Ian. Schon bald geraten die beiden mit der Rassentrennung in Konflikt. 

Es ist ein Buch für gemütliche Stunden. Der Roman ist spannend geschrieben und ich fühlte mich einige Male weit weg vom Alltag ins damalige Südafrika versetzt. Etwas Schwierigkeiten hatte ich, mir die vielen Namen zu merken. Ihr Roman "Ein Land, dass Himmel heißt", gefiel mir allerdings noch besser. 

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Ins dunkle Herz Afrikas

Stefanie Gercke

 

Gelesen im März 2004
Knaur Taschenbuch 2001 (Originalausgabe erschien: 2000)

Die Handlung diese Romans ist eine Fortsetzung des Buchs "Ich kehre zurück nach Afrika".  Nach der Flucht Henriettas mit ihrer Familie aus Südafrika lebten sie zuerst in Bayern, anschließend in Hamburg. Von Heimweh nach Südafrika geplagt, wagten sie 4 Jahre später einen Neuanfang in Südafrika. Doch sie mussten erneut fliehen, als man dem männlichen Teil der Familie drohte, sie zum Militär einzuziehen, um sie für die Apartheit zu missbrauchen. Immer noch von Heimweh geplagt, wollten sie wenigstes einige Jahre ihren Urlaub dort verbringen. Aber Henrietta widerfuhr ein fürchterliches Erlebnis. 

Hätte ich diesen Roman von Stefanie Gercke als ersten ihrer drei gelesen, hätte ich es im hohem Bogen von mir geschleudert und nie wieder ein Buch dieser Autorin auch nur angerührt. Es setzt sich zusammen aus Erzählungen Passagen des letzten Romans und der Gegenwart. Nebenbei triefte es nur so von Schmalz. Kein Wunder, wenn mir das Buch mehrmals aus den Händen geglitscht ist! Hier ein Beispiel: "Die Dezemberhitze stand wie eine schimmernde Wand. Sie trat aus der kalten, trockenen Welt, die zärtliche Luft, schwer von Meeresfeuchtigkeit und Blumenduft....". Na - tropft es schon aus Ihrem Bildschirm? 

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Ein Land, das Himmel heißt

Stefanie Gercke

 

Gelesen im Dezember 2003
Knaur Taschenbuch 2003 (Originalausgabe erschien: 2002)

Der Roman spielt in Südafrika, nach Beendigung der Apartheid. Die Hauptdarstellerin Jill Court lebte bisher sorglos auf der riesigen Farm ihrer Eltern im Zululand. Eines Tages wird jedoch ihr Bruder grausam ermordet aufgefunden. Bis zu diesem Tag interessierte sie sich nicht für die Politik ihres Landes. Aber auf der Suche nach den Hintergründen des Mordes an ihrem Bruder gerät sie zwischen die Fronten von Rassisten, Widerstandkämpfern und Schwarzen. 

Da ich gerade mitten in der Urlaubsplanung für Südafrika stecke und mit den Ortsnamen des Buchs auch etwas anfangen kann, finde ich den Roman besonders interessant. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Ganz sicher werde ich auch ihre anderen beiden Bücher lesen. 

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Die Mütter-Mafia

Kerstin Gier

 

Gelesen Januar 2009
Bastei Lübbe Taschenbücher, Originalausgabe 2005

Eines Tages trennt sich Staatsanwalt Lorenz scheinbar grundlos von seiner Frau Constanze. Während Lorenz die schicke Designerstadtwohnung behält, muss Constanze mit ihren beiden Kindern aufs Land ziehen, in das Haus seiner verstorbenen Eltern. Keiner der drei ist anfangs begeistert. Nach und nach leben sich die Kinder und Constanze ein. Julius findet schnell einen Spielfreund, Constanze freundet sich mit den Nachbarinnen an, mit deren Hilfe sie das Haus renoviert. Da Constanze glaubt eine schlechte Mutter zu sein, versucht sie in die Mütter Society aufgenommen zu werden. Denn diese Mütter glauben das alleinige Wissen gepachtet zu haben, was gut für Kinder ist und was nicht.

Nach den ersten 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten aufgegeben. Das Hauptthema der Geschichte ist uralt - Mann lernt Neue kennen, lässt sich scheiden, Frau ist so erschrocken, dass sie blindlings alles unterschreibt usw. usw. Außerdem ging mir das alberne Getue auf die Nerven, wie man sich über eine nicht modern eingerichtetes Haus aufregen kann. Ebenso alt ist das Thema, dass es einige Mütter gibt, die glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, wenn es um Kindererziehung geht. Aber andererseits gefällt mir der Schreibstil der Autorin, ich finde ihn humorvoll und konnte an vielen Stellen lachen. Es ist das ideale Buch für Zugfahrten und Urlaube, wenn man keine leisen Nachbarn hat und man sich auf ein anderes Buch nicht konzentrieren kann. Denn es ist egal, ob man eine Seite mitbekommt oder nicht, das Ergebnis ist sowieso vorhersehbar.

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Eat Pray Love

Elizabeth Gilbert

 

Gelesen im April/Mai 2010:
BvT Berliner Taschenbuch Verlags GmbH. Dezember 2009. Die amerikanische Originalausgabe erschien 2006 unter demselben Titel.

Die Autorin hat gerade eine langdauernde Scheidung hinter sich, leidet ständig unter Depressionen und deshalb beschließt sie ganz von vorne zu beginnen. Sie möchte ein Jahr reisen und zwar beginnt sie in Italien, um dort italienisch zu lernen und das Leben zu genießen, weiter reist sie nach Indien, um dort in einem Ashram Meditationslehre zu betreiben und den Rest des Jahres bereist sie Indonesien, um dort ihr inneres und äußeres Glück zu finden.

Das Buch liest sich schön, die Autorin erzählt in einer natürlichen, nachvollziebaren Art, wie sie nach und nach ihre Depressionen verliert, immer seltener ihren alten Bindungen nachtrauert und ihre eigene Art zu leben findet. Wie soll ich es ausdrücken, das Buch liest sich ganz nett und interessant und für sie selbst ist dies sicher der ideale Weg, aber wenn ich mich in ihrer Ausgangssituation befinden würde, würde mir das Buch nicht helfen, weil sie ein vollkommen anderer Typ.

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Kulturschock Australien

Elfi H.M. Gilissen

 

Gelesen im Dezember 2004:
Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, 1. Auflage 2004

Die Autorin spricht über viele unterschiedliche Themen, die Australien betreffen. Ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Der kulturhistorische Rahmen
  (Wo kommen die Australier her?),
Wild, weit und Endlich: Terra Australis Incognita
  (Klimaextreme, gefährliche Tierwelt),
Die australische Identität
  (Wer sind die Australier?),
Aussie Way of Life - Gesellschaft und Lebensarten
  (Leben im Outback, in der Stadt, Bildung),
Fremd in Australien
  (Fettnäpfchen, in die man treten kann)
Eigentlich wird von der Geschichte bis zu den Menschen heute alles angesprochen.

Ich kann das Buch nur jedem Australienreisenden empfehlen. Die Autorin muss unendlich viele Statistiken gewälzt und ausgewertet haben, von Kriminalität, über Religionszugehörigkeiten, Feiertagen, Unfallzahlen, Einwohnerzahlen bis zu Haiattacken findet man eigentlich alles in gut lesbarer Form niedergeschrieben. Nach dem Lesen des Buchs weiß ich jedenfalls, warum ich die Australier so liebe. Es sind viele kleinen Dinge wie diese beiden Beispiele: Auch ich kann es, wie die Australier nicht leiden, mich zum Ausgehen aufdonnern zu müssen oder während der Freizeit über die Arbeit reden zu müssen :-). Ich mag einfach ihre hilfsbereite, höfliche Art.

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Das dunkle Lächeln des Mondes

Lesley Glaister

 

Gelesen im April 2002
2002 BLT Verlag - 1. Auflage (Originalausgabe erschien: 1994)

Roman: Jennifer verbringt Weihnachten mit ihrer Oma in einem schottischen Hotel. Sie verliebt sich dort in den verheirateten Jazzmusiker Tom. Aus einer romantischen Affäre wird für sie eine unerfüllte Leidenschaft, die mit einem Verbrechen endet. Außerdem wird von einer ihrer weiblichen Vorfahren erzählt, die wegen eines Diebstahls nach Australien deportiert wird.

Nach dem Motto: Schlimmer geht's immer finde ich, dass sich die Autorin von ihrem ersten Buch zu diesem noch gesteigert hat. Dieses hier ist sogar wegwerfverdächtig! Es ist nach meinem Geschmack zu wirr geschrieben. Mal wird aus Jennifers Sicht, wie es zu der Tat kam erzählt und mal aus ihrer Sicht nach der Tat, aus dem Gefängnis. Zwischendurch wird immer wieder mal von dieser ominösen Vorfahrin berichtet. Was diese Person mit der ganzen Geschichte zu tun hat, ist mir bis zum Schluss schleierhaft geblieben. Nebenbei, dieses Buch wurde meiner Mutter von einer Buchhändlerin als Geschenk für meine 14-jährige Tochter empfohlen. Entweder kann diese Buchhändlerin 14-jährige nicht einschätzen oder sie hat das Buch nie selber gelesen. Die Darstellung von Sexualität wird nach meinem Geschmack in diesem Buch total überbewertet und zum Teil ekelerregend dargestellt.

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Du sollst Deinen Vater ehren

Lesley Glaister

 

Gelesen im April 2002
Diogenes Verlag, 1994

Roman/Thriller: In einem verfallenden Haus an der englischen Ostküste wohnen vier Schwestern. Ihr Vater hält sie von der restlichen Welt fern. Als auch noch ihre Mutter stirbt, haben sie überhaupt keinen Kontakt mehr zur Außenwelt.

Das Buch ist im Wechsel, mal aus der Sicht aus Kindheitstagen der Schwestern, mal aus der Sicht etwa 50 Jahre später geschrieben. Ich fand es nicht besonders spannend und ziemlich an der Realität vorbei. Nicht so mein Fall!

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Gefährliche Auszeit

Lesley Glaister

 

Gelesen im August 2005:
BLT (Imprint der Verlagsgruppe Lübbe) 1. Auflage: August 2005, das Original erschien 2004 mit dem Titel "AS FAR AS YOU CAN GO"

Die Engländerin Cassie bewirbt sich mit ihrem Freund Graham für ein Jahr auf einen Job in Australien. Die Station Woolagong liegt am Rande einer Wüste Westaustraliens. Die Arbeitgeber Larry und Mara entpuppen sich als äußerst merkwürdig. Es gibt weder Radio noch TV noch kommt irgendwelche Post. Schließlich entwickelt sich das ganze zu einem Alptraum für die beiden.  

Der Roman ist gut lesbar geschrieben. Spannend wird es erst nach der 2. Buchhälfte, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen. Natürlich gefiel es mir deshalb besonders gut, da ich es zufällig auch in Westaustralien gelesen habe. Ich konnte mich so noch besser in deren Situation hineinfühlen. Aber das Buch kann ich auch Nicht-Australienfans empfehlen.

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Boy Overboard

Morris Gleitzman

 

Gelesen im Oktober 2008
Penguin Group (Australia) 2002


Es ist ein Jugendbuch, geschrieben und gelesen in englischer Sprache. Die Geschwister Jamal und Bibi fliehen mit ihren Eltern aus Afghanistan, da die Eltern von der Regierung verfolgt werden. Ihr Wunschziel ist Australien. Jamal überlegt, wie seine Familie in Afghanistan bleiben kann. Sein Plan ist ein Fußballstar zu werden und die Regierung so zu beeindrucken, dass seine Familie hier in Frieden leben kann. Schließlich müssen sie aber doch fliehen.

Auf Anraten, wie ich denn mein Englisch verbessern könne, ohne beim Lesen auf zu schweres Englisch zu stoßen, kaufte ich mir ein englischsprachiges Jugendbuch. Ich kann zum einen dieses Englisch sehr gut verstehen, zum anderen gefällt mir die Art des Autors zu schreiben, sehr. Auf alle Fälle werde ich den zweiten Band auch lesen, da ich unbedingt wissen muss, wie es mit den beiden weitergeht.

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Girl Underground

Morris Gleitzman

 

Gelesen im Oktober 2008
Penguin Group (Australia) 2004


Es ist ein Jugendbuch in englischer Sprache geschrieben und baut auf "Boy Overboard" auf. Bridget, Tochter einer kleinkriminellen Familie, wird von ihren Eltern in ein vornehmes Internat in Australien geschickt, damit sie eine Chance erhält etwas anderes aus ihrem Leben zu machen als Kleinkriminelle zu werden. Im Internat lernt sie Menzies kennen, Sohn eines Ministers. Menzies erfährt von seinem Brieffreund Jamal, der in einem Internierungslager in der australischen Wüste lebt, dass unschuldige Kinder, die ihre Heimat in Afghanistan verlassen mussten, dort gefangengehalten und wie sie dort behandelt werden. Seine Schwester Bibi leidet unter starken Zahnschmerzen, aber man hilft ihr dort nicht. Bridget und Menzies versuchen die beiden Kinder zu befreien.

Da es ein Jugendbuch ist, lässt sich das Englisch sehr gut lesen, wenn ich auch zwischendurch das eine oder andere Wort nachschlagen musste. Es ist außerdem recht humorvoll geschrieben.

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Die Spur der Gischt

Michel Goeldlin

 

Gelesen im Oktober 2003
Goldman, 1. Auflage Juni 2003 (Originalausgabe erschien 2001 mit dem Titel "Chemins d'ecume. Livre de bord" bei Indo Éditions, Paris)

Der Autor unternimmt mit seiner Frau (Fotografin) auf einem Frachtschiff eine Reise um die Welt. Er berichtet vom Alltagsleben an Bord und von den vielen fremden, exotischen Zielhäfen, wie Tahiti, Auckland, Noumea, Papua Neuguinea, Singapur usw.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Leben an Bord wird sehr eindrucksvoll beschrieben. Interessant fand ich auch die Beschreibung der Durchquerung des Panamakanals und viele andere Passagen.

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Entzauberung

Nadine Gordimer

 

Gelesen im Oktober 1999
1991: 42. - 91. Tausend, (Originalausgabe: 1953)

Roman: Geschichte eines jungen Mädchens aus der weißen Oberschicht in Südafrika um 1945. Es zieht nach Johannesburg und lernt den Rassenkonflikt kennen.

Da dies Buch 1991 den Nobelpreis für Literatur erhielt, hielt ich bis zum Ende durch. Das Thema ist recht interessant und man wird über die derzeitigen Zustände gut informiert (Apartheit wird eingeführt...). Aber es müsste nicht jeder, noch so unwichtige Gedankengang bis zum bitteren Ende verfolgt werden. (recht langatmig).

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Der Medicus

Noah Gordon

 

Gelesen im Juni 2003
GoldmannVerlag 1997 (Originalausgabe erschien 1986 unter dem Titel: "The Physician")

Der Londoner Rob Jeremy Cole, der seine Eltern verloren hatte, wurde von einem Bader 1021 in die Lehre genommen. Um sich seinen sehnlichsten Wunsch, Medicus zu werden, zu erfüllen, zieht er, als Jude verkleidet, unter vielen Gefahren in den heutigen Iran.

Ein spannend und gut lesbarer, geschichtlicher Roman. Man erhält einen Einblick in das Leben vor 1000 Jahren, sowohl in London, als auch im Iran. Aber zugegeben, während ich die ersten 500 Seiten förmlich verschlang, musste ich mich ab dem ersten Kriegszug durch die letzten 200 Seiten durchquälen.

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Potiki

Patricia Grace

 

Gelesen im Juni 1999
1993 vom Unionsverlag; (Originalausgabe: 1986)

Roman: Die Halbmaori Patricia Grace erzählt die Geschichte einer Maori-Sippe in Neuseeland, wie sie von Weißen systematisch mürbe gemacht werden, weil diese ihren Wohnort als Massentourismuszentrum benötigen.

Informativ, aber manchmal langweilig, da für mich, als Nichtmaori manche Passagen unverständlich sind.

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Weiter Himmel, rauhes Land

Evan Green

 

Gelesen im Oktober 2001
Heyne, Taschenbuchausgabe 6/2001 (die Originalausgabe erschien 1991 mit dem Titel: Kalinda)

Roman: Nach dem Tod seiner Ehefrau lebt Adam mit seiner Tochter Cassie und der Aborigine Nellie glücklich auf seiner Schaffarm in Kalinda im Landesinneren Australiens. Leider ist diese Art zu leben, einigen Menschen ein Dorn im Auge. So flieht Nellie, und Adam meldet sich als Freiwilliger in der Armee.

Wie eine typische Australiensaga a la Patricia Shaw, mit dem kleinen Unterschied, dass ein Teil des Romans, mit Schauplatz Griechenland, im 2. Weltkrieg spielt.

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Ach, Afrika
Berichte aus dem Inneren eines Kontinents

Bartholomäus Grill

 

Gelesen im Mai/Juni 2008
Wilhelm Goldmann Verlag, April 2005 (5. Auflage), die Originalausgabe erschien 2003


Der Afrika-Korrespondent Bartholomäus Grill möchte in seinem Buch Afrika als einen Kontinent der Widersprüche darstellen und nicht wie ein Krisenreporter, im Konkurrenzkampf um die Einschaltquoten und auch nicht "hausfrauengerecht aufbereitet, im Afro-Kitsch einer Kuki Gallmann" (seine Worte).

Ich schätze die Beiträge der ZEIT und mich interessieren die Menschen Afrikas, deshalb hatte ich die Hoffnung, dass ich durch den langjährigen Afrika-Korrespondenten der ZEIT mehr hintergründige Informationen über Afrika erfahre, als ich sie sonst wo jenseits Afrikas jemals erhalten kann. Der Autor ist zweifellos ein großer Afrikakenner und das Buch ist voller Informationen und eigenen Erlebnisberichten. Aber leider sind diese Informationen für meinen Geschmack chaotisch aneinandergereiht. Es kann sein, dass nach ein paar Sätzen der Schauplatz wechselt und der nicht erfahrene Afrikareinteressierte weiß nicht mehr, wo wir uns denn nun befinden befinden, von wem er gerade erzählt und was er uns nun eigentlich in dem Abschnitt sagen will. Ein etwas strukturierteres Buch wäre mir willkommener gewesen. So habe ich nun nach 180 Seiten genervt aufgegeben und das Buch entsorgt, da ich es leider auch keinem empfehlen mag.

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Verborgenes Afrika
Alltag jenseits von Klischees

Reimer Gronemeyer / Matthias Rompel

 

Gelesen Dezember 2009
Brandes & Apsel Verlag GmbH, 1. Auflage 2008

Afrika wird uns Europäern meistens als Pflegefall präsentiert. Wir erfahren nur von Katastrophen, die sich auf diesem Kontinent ereignen, zum Beispiel dass überall Kriege herrschen, Kindersoldaten eingesetzt werden, dass die meisten Bewohner Hungerbäuche haben, ihre Herrscher korrupt sind, usw.. Auf der anderen Seite ist Afrika, für Reiseveranstalter, ein Abenteuerparadies mit einer einmaligen Natur. Die Autoren meinen, dass Europa ein völlig verzerrtes Bild von Afrika besitzt und versuchen in dem Buch die Klischees aus dem Wege zu räumen. Sie schreiben "Tatsächlich ist Afrika ein von der Natur begnadeter Kontinent, auf dem die Menschen ihr Auskommen haben. Afrika ernährt seine Bewohner. Auch heute noch leben die meisten Afrikaner vom Eigenen..." Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Vom Staunen über ein anderes Afrika
- Die Zukunft der einfachen Gesellschaften
- Vom sozialen Reichtum Afrikas
- Afrikanische Perspektiven auf die AIDS-Epidemie
- Geschlechterverhältnisse im Wandel
- Vom Verschwinden der bäuerlichen Lebenswelt...

Ich müsste das Buch zweimal lesen, um überhaupt eine ordentliche Übersicht zu bekommen, da es mir beim ersten Lesen etwas wirr durcheinander geschrieben vorkommt. Es fällt mir deshalb auch sehr schwer eine grobe Buchbeschreibung zu erstellen. Mir fehlt eine gerade Linie. Aber man erfährt trotzdem doch einiges über die Bewohner des südlichen Afrikas, lernt die großen Stärken der Afrikaner kennen, wie zum Beispiel ihren sozialen Reichtum, ihre Geschicklichkeit und Phantasie, mit Nichts Infrastrukturnetze und Unterkünfte zu errichten...

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Der Portwein-Erbe

Paul Grote

 

Gelesen im Dezember 2008:
Deutscher Tachenbuch Verlag, September 2008 (Originalausgabe)

Der 30-jährige Architekt Nicolas Hollmann bekommt eines Tages plötzlich Post von einem Rechtsaanwalt. Er erbt das Weingut seines verstorbenen Onkels, der 1974 nach Portugal ausgewandert ist. Nicolas kennt seinen Onkel kaum, kennt sich mit Weinen nicht aus und versteht kein portugiesisch. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen. Er reist trotzdem nach Portugal. Kaum auf dem Gut angekommen, passiert der erste Unfall. Überaupt geht vieles nicht mit rechten Dingen zu. Wie ist sein Onkel wirklich gestorben? Dies will Nicolas nun unbedingt herausfinden.

Nach den ersten 30 Seiten dachte ich, das halte ich nicht durch, Trotzkopf Nicolas, der sich gegen die ganze Familie stellt, zu solchen KInderthemen hatte ich keine Lust. Aber das Buch wurde nun doch richtig spannend, nachdem Nicolas erstmal Portugal erreichte. Die Handlung ist nachvollziehbar, wenn für mich auch nicht ganz logisch. Etwas nervig, waren die langen Weinerklärungen, aber da konnte man drüberwegfliegen. Ich würde von dem Autor bedenkenlos wieder ein Buch lesen und dieses auch weiterempfehlen.

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Tausend Tage Wohnmobil

Hildegard Grünthaler

 

Gelesen im September 2004
Conrad Stein Verlag GmbH 1. Auflage (Jahr finde ich nicht im Buch)
Die Autorin verkauft ihren Hausrat, vermietet das Haus, ihr Mann kündigt seinen Job, sie kaufen sich ein Wohnmobil und das alles, weil sie zu einer drei Jahre dauernden Weltreise aufzubrechen wollen. Das Wohnmobil wird von Deutschland in die USA verschifft. Ab Baltimore starten sie nun ihre spannende große Reise mit dem Wohnmobil durch Nordamerika, Neuseeland und Australien. In dem Buch schildert die Autorin ihre vielen, vielen Erlebnisse und Eindrücke von Land und Leuten unterwegs. Am Ende des Buchs findet man einen genauen Kostenplan und viele Tipps zum Nachahmen.

Schon lange kein so interessantes und informatives Buch mehr gelesen! Ich finde es sehr mutig von den beiden den Job hinzuschmeißen um auf große Reise zu gehen. Gern wüsste ich, was die beiden jetzt machen, vor allem wovon sie leben. Nicht aus reiner Neugierde, sondern weil ich nach ein paar Seiten schon mit dem Träumen anfing, so etwas auch mal zu unternehmen. Das Buch ist richtig nett und witzig geschrieben. Viele ihrer Eindrücke decken sich mit meinen Urlaubserfahrungen einiger bereister Gebiete. So reizt mich zum Beispiel nach ihren Beschreibungen Alaska. Das muss wirklich ein schönes und fast unberührtes Land sein. Ihre Erfahrungen mit US-Amerikanern als Miturlauber decken sich vollständig mit unseren (ohne Lärm geht es nicht). Und ich fühle mich bestätigt, niemals in Australien die Strecke von Darwin nach Broome zu fahren, das muss fürchterlich langweilig sein :-).

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Ganz schön deutsch - Meine türkische Familie und ich

Dilek Güngör

 

Gelesen im April 2008:
Originalausgabe 2007 Piper Verlag GmbH, München
Die Autorin berichtet in kleinen Geschichten über ihre in Deutschland lebende Familie, die sich zusammensetzt aus ihrer Schwester, ihren Eltern, ihrer Tante und deren Mann. Es sind Geschichten aus dem täglichen Leben, aber man kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ist es nun typisch türkisch oder doch eher typisch deutsch? - Ganz wie es der Titel verspricht.

Die ersten Geschichten fand ich so komisch, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, ich sah mich in den Buchgeschäften schon nach einem zweiten Buch von der Autorin um. Aber die Geschichten ähneln sich so sehr, so dass ich sie auf Dauer eher langweilig und "harmlos" fand. Einen zweiten Band werde ich mir wohl nicht kaufen.

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