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Afrikanische
Nächte
Kuki Gallmann |
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Gelesen im November 1999
1996 Deutsche Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1994)
Geschichten aus dem Leben
der Autorin in Kenia, nachdem ihr Mann und ihr Sohn
gestorben sind. Jetzt lebt sie mit ihrer kleinen Tochter
weiter auf der Farm in Afrika
Kein Vergleich zu ihrer
Autobiographie: Ich träumte oft von Afrika. Diesmal ist es
ein nicht besonders spannendes Sammelsurium von Geschichten,
die zum Teil schon im ersten Roman geschrieben wurden. |
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Wer pumpt die Luft in die Paprika
Peter-Matthias Gaede & Jens Rehländer |
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Gelesen März 2007
Rowohlt Taschenbuch Verlag, März 2006
"Verblüffende Antworten auf die Rätsel des Alltags", so steht es auf der Rückseite des Buchs. Nach 17 Kapiteln sortiert, werden zu jedem Kapitel 9 bis 15 Fragen aus dem Alltag beantwortet. Am Ende eines jeden Kapitels werden einige Themen in Zahlen ausgedrückt. Man findet Fragen wie zum Beispiel, ob es stimmt, dass die Gene aller Menschen zu 99,9% identisch sind, warum Affen im Gegensatz zu uns nicht zum Friseur müssen, wieviele Sprachen es auf der Welt gibt, warum Leuchtkäfer nicht heiß werden und vieles, vieles mehr.
Diese Art von Büchern lese ich immer wieder sehr gerne zwischendurch, manches verblüfft, manches weiß man, jedenfalls ist es ein ideales Buch zum Pendeln, da die Beiträge kurz sind und man das Buch immer schnell zwischendurch unterbrechen kann. |
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Träumen
auf kubanisch
Christina
Garcia |
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Gelesen im September 1999
1998: 12. - 13. Tausend
Roman: Eine
Familiengeschichte mit Schauplätzen in Kuba und New York.
Frauen - Mütter und Töchter sind die Hauptdarsteller
dieses Buchs.
Nach 1/3 des Buches habe
ich endgültig aufgegeben. Sehr langatmig geschrieben. Da
die Handlung schon sehr langweilig ist, habe ich mir
wenigstens mehr Informationen über Kuba vorgestellt. Die
gab es aber leider auch nicht. |
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Unterwegs in Botswana - Reiseimpressionen
Sabine Gebauer |
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Gelesen im Juni 2009:
2009 IATROS-Verlag
Die Autorin lebte selber 15 Jahre in Botswana. In diesem Buch gibt sie Tipps zu Safaris, beschreibt das Land, seine Städte und unterschiedlichen Landschaften, seine Politik und womit Botswanas sein Geld verdient, beschreibt die Geschichte des Landes von den ersten Bewohnern, den Buschmännern bis heute.
Sollte ich jemals nach Botswana reisen, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, dann werde ich dieses Buch auf alle Fälle noch einmal lesen, so gut hat es mir gefallen und so informativ fand ich es. Die Autorin hat viele Themen ausführlich und eindrucksvoll behandelt. Mir gefielen auch die Tipps zu anderen Autoren z.B. einer Autorin, die Kartenmaterial von Botswana herausgibt. Der einzige große Kritikpunkt ist, dass mir eine Skizze des Landes mit der ungefähren Lage der beschriebenen Landschaften und Städten fehlt. Denn es ist äußerst ungemütlich mit einem dicken Weltatlas neben sich, zu lesen oder wenn man ständig nach der Landschaft googeln muss. Es braucht ja nur eine winzige Skizze zu sein, die mir sehr helfen würde eine Vorstellung von der Lage zu bekommen. Ich verstehe es einfach nicht, wie man so was unheimlich Wichtiges weglassen kann, während ich auf die enthaltenen, eher nichtsssagenden schwarzweiß-Fotos sehr gut verzichten kann. |
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Sie
kennen Aphrodite nicht
Horst
Wolfram Geisler |
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Gelesen im November 2004:
Ullstein Taschenbücher Verlag GmbH 1958
Das Buch enthält die
Hauptgeschichte:
"Sie kennen Aphrodite nicht" und noch eine
kleine Geschichte:
"Die Wandlung des Antonio"
"Sie kennen Aphrodite
nicht":
In einem vornehmen Damenstift werden historische Teppiche
mit Darstellungen erheblich anstößigen Charakters betr.
das Liebesleben von Tristan und Isolde - gefunden. Es
entstehen allerlei Verwicklungen, da man einerseits durch
die Veröffentlichung den Stift nicht in Verruf bringen
will, aber andererseits leidet der Stift unter enormen Geldnöten.
Der Autor wurde am
30.6.1893 in Wachwitz bei Dresden geboren. Mir gefielen die
beiden heiteren Geschichten, auch weil die Sprache einfach
netter ist, als man sie in den heutigen Romanen und Erzählungen
findet. |
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Ich
kehre zurück nach Afrika
Stefanie
Gercke |
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Gelesen im März 2004
Knaur Taschenbuch 2003 (Originalausgabe erschien 1998)
Die 20-jährige Henrietta
zieht auf Geheiß ihrer Eltern zu Onkel und Tante nach Südafrika.
Eigentlich ist diese Maßnahme als Strafe gedacht. Doch sie
verliebt sich in das Land und in Ian. Schon bald geraten die
beiden mit der Rassentrennung in Konflikt.
Es ist ein Buch für gemütliche
Stunden. Der Roman ist spannend geschrieben und ich fühlte
mich einige Male weit weg vom Alltag ins damalige Südafrika
versetzt. Etwas Schwierigkeiten hatte ich, mir die vielen
Namen zu merken. Ihr Roman "Ein Land, dass Himmel heißt",
gefiel mir allerdings noch besser. |
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Ins
dunkle Herz Afrikas
Stefanie
Gercke |
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Gelesen im März 2004
Knaur Taschenbuch 2001 (Originalausgabe erschien: 2000)
Die Handlung diese Romans
ist eine Fortsetzung des Buchs "Ich kehre zurück nach
Afrika". Nach der Flucht Henriettas mit ihrer
Familie aus Südafrika lebten sie zuerst in Bayern, anschließend
in Hamburg. Von Heimweh nach Südafrika geplagt, wagten sie
4 Jahre später einen Neuanfang in Südafrika. Doch sie
mussten erneut fliehen, als man dem männlichen Teil der
Familie drohte, sie zum Militär einzuziehen, um sie für
die Apartheit zu missbrauchen. Immer noch von Heimweh
geplagt, wollten sie wenigstes einige Jahre ihren Urlaub
dort verbringen. Aber Henrietta widerfuhr ein fürchterliches
Erlebnis.
Hätte ich diesen Roman
von Stefanie Gercke als ersten ihrer drei gelesen, hätte
ich es im hohem Bogen von mir geschleudert und nie wieder
ein Buch dieser Autorin auch nur angerührt. Es setzt sich
zusammen aus Erzählungen Passagen des letzten Romans und
der Gegenwart. Nebenbei triefte es nur so von Schmalz. Kein
Wunder, wenn mir das Buch mehrmals aus den Händen
geglitscht ist! Hier ein Beispiel: "Die Dezemberhitze
stand wie eine schimmernde Wand. Sie trat aus der kalten,
trockenen Welt, die zärtliche Luft, schwer von
Meeresfeuchtigkeit und Blumenduft....". Na - tropft es
schon aus Ihrem Bildschirm? |
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Ein
Land, das Himmel heißt
Stefanie
Gercke |
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Gelesen im Dezember 2003
Knaur Taschenbuch 2003 (Originalausgabe erschien: 2002)
Der Roman spielt in Südafrika,
nach Beendigung der Apartheid. Die Hauptdarstellerin Jill
Court lebte bisher sorglos auf der riesigen Farm ihrer
Eltern im Zululand. Eines Tages wird jedoch ihr Bruder
grausam ermordet aufgefunden. Bis zu diesem Tag
interessierte sie sich nicht für die Politik ihres Landes.
Aber auf der Suche nach den Hintergründen des Mordes an
ihrem Bruder gerät sie zwischen die Fronten von Rassisten,
Widerstandkämpfern und Schwarzen.
Da ich gerade mitten in
der Urlaubsplanung für Südafrika stecke und mit den
Ortsnamen des Buchs auch etwas anfangen kann, finde ich den
Roman besonders interessant. Das Buch ist von Anfang bis
Ende spannend geschrieben. Ganz sicher werde ich auch ihre
anderen beiden Bücher lesen. |
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Die Mütter-Mafia
Kerstin Gier |
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Gelesen Januar 2009
Bastei Lübbe Taschenbücher, Originalausgabe 2005
Eines Tages trennt sich Staatsanwalt Lorenz scheinbar grundlos von seiner Frau Constanze. Während Lorenz die schicke Designerstadtwohnung behält, muss Constanze mit ihren beiden Kindern aufs Land ziehen, in das Haus seiner verstorbenen Eltern. Keiner der drei ist anfangs begeistert. Nach und nach leben sich die Kinder und Constanze ein. Julius findet schnell einen Spielfreund, Constanze freundet sich mit den Nachbarinnen an, mit deren Hilfe sie das Haus renoviert. Da Constanze glaubt eine schlechte Mutter zu sein, versucht sie in die Mütter Society aufgenommen zu werden. Denn diese Mütter glauben das alleinige Wissen gepachtet zu haben, was gut für Kinder ist und was nicht.
Nach den ersten 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten aufgegeben. Das Hauptthema der Geschichte ist uralt - Mann lernt Neue kennen, lässt sich scheiden, Frau ist so erschrocken, dass sie blindlings alles unterschreibt usw. usw. Außerdem ging mir das alberne Getue auf die Nerven, wie man sich über eine nicht modern eingerichtetes Haus aufregen kann. Ebenso alt ist das Thema, dass es einige Mütter gibt, die glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, wenn es um Kindererziehung geht. Aber andererseits gefällt mir der Schreibstil der Autorin, ich finde ihn humorvoll und konnte an vielen Stellen lachen. Es ist das ideale Buch für Zugfahrten und Urlaube, wenn man keine leisen Nachbarn hat und man sich auf ein anderes Buch nicht konzentrieren kann. Denn es ist egal, ob man eine Seite mitbekommt oder nicht, das Ergebnis ist sowieso vorhersehbar. |
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Eat Pray Love
Elizabeth
Gilbert |
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Gelesen
im April/Mai 2010:
BvT Berliner Taschenbuch Verlags GmbH. Dezember 2009. Die amerikanische Originalausgabe erschien 2006 unter demselben Titel.
Die Autorin hat gerade eine langdauernde Scheidung hinter sich, leidet ständig unter Depressionen und deshalb beschließt sie ganz von vorne zu beginnen. Sie möchte ein Jahr reisen und zwar beginnt sie in Italien, um dort italienisch zu lernen und das Leben zu genießen, weiter reist sie nach Indien, um dort in einem Ashram Meditationslehre zu betreiben und den Rest des Jahres bereist sie Indonesien, um dort ihr inneres und äußeres Glück zu finden.
Das Buch liest sich schön, die Autorin erzählt in einer natürlichen, nachvollziebaren Art, wie sie nach und nach ihre Depressionen verliert, immer seltener ihren alten Bindungen nachtrauert und ihre eigene Art zu leben findet. Wie soll ich es ausdrücken, das Buch liest sich ganz nett und interessant und für sie selbst ist dies sicher der ideale Weg, aber wenn ich mich in ihrer Ausgangssituation befinden würde, würde mir das Buch nicht helfen, weil sie ein vollkommen anderer Typ. |
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Kulturschock
Australien
Elfi H.M.
Gilissen |
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Gelesen im Dezember 2004:
Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, 1. Auflage 2004
Die Autorin spricht über
viele unterschiedliche Themen, die Australien betreffen. Ein
kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Der kulturhistorische Rahmen
(Wo kommen die Australier her?),
Wild, weit und Endlich: Terra Australis Incognita
(Klimaextreme, gefährliche Tierwelt),
Die australische Identität
(Wer sind die Australier?),
Aussie Way of Life - Gesellschaft und Lebensarten
(Leben im Outback, in der Stadt, Bildung),
Fremd in Australien
(Fettnäpfchen, in die man treten kann)
Eigentlich wird von der Geschichte bis zu den Menschen heute
alles angesprochen.
Ich kann das Buch nur
jedem Australienreisenden empfehlen. Die Autorin muss
unendlich viele Statistiken gewälzt und ausgewertet haben,
von Kriminalität, über Religionszugehörigkeiten,
Feiertagen, Unfallzahlen, Einwohnerzahlen bis zu Haiattacken
findet man eigentlich alles in gut lesbarer Form
niedergeschrieben. Nach dem Lesen des Buchs weiß ich
jedenfalls, warum ich die Australier so liebe. Es sind viele
kleinen Dinge wie diese beiden Beispiele: Auch ich kann es,
wie die Australier nicht leiden, mich zum Ausgehen
aufdonnern zu müssen oder während der Freizeit über die
Arbeit reden zu müssen :-). Ich mag einfach ihre
hilfsbereite, höfliche Art. |
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Das
dunkle Lächeln des Mondes
Lesley
Glaister |
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Gelesen im April 2002
2002 BLT Verlag - 1. Auflage (Originalausgabe erschien:
1994)
Roman: Jennifer verbringt
Weihnachten mit ihrer Oma in einem schottischen Hotel. Sie
verliebt sich dort in den verheirateten Jazzmusiker Tom. Aus
einer romantischen Affäre wird für sie eine unerfüllte
Leidenschaft, die mit einem Verbrechen endet. Außerdem wird
von einer ihrer weiblichen Vorfahren erzählt, die wegen
eines Diebstahls nach Australien deportiert wird.
Nach dem Motto: Schlimmer
geht's immer finde ich, dass sich die Autorin von ihrem
ersten Buch zu diesem noch gesteigert hat. Dieses hier ist
sogar wegwerfverdächtig! Es ist nach meinem Geschmack zu
wirr geschrieben. Mal wird aus Jennifers Sicht, wie es zu
der Tat kam erzählt und mal aus ihrer Sicht nach der Tat,
aus dem Gefängnis. Zwischendurch wird immer wieder mal von
dieser ominösen Vorfahrin berichtet. Was diese Person mit
der ganzen Geschichte zu tun hat, ist mir bis zum Schluss
schleierhaft geblieben. Nebenbei, dieses Buch wurde meiner
Mutter von einer Buchhändlerin als Geschenk für meine 14-jährige
Tochter empfohlen. Entweder kann diese Buchhändlerin 14-jährige
nicht einschätzen oder sie hat das Buch nie selber gelesen.
Die Darstellung von Sexualität wird nach meinem Geschmack
in diesem Buch total überbewertet und zum Teil ekelerregend
dargestellt. |
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Du
sollst Deinen Vater ehren
Lesley
Glaister |
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Gelesen im April 2002
Diogenes Verlag, 1994
Roman/Thriller: In einem
verfallenden Haus an der englischen Ostküste wohnen vier
Schwestern. Ihr Vater hält sie von der restlichen Welt
fern. Als auch noch ihre Mutter stirbt, haben sie überhaupt
keinen Kontakt mehr zur Außenwelt.
Das Buch ist im Wechsel,
mal aus der Sicht aus Kindheitstagen der Schwestern, mal aus
der Sicht etwa 50 Jahre später geschrieben. Ich fand es
nicht besonders spannend und ziemlich an der Realität
vorbei. Nicht so mein Fall! |
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Gefährliche Auszeit
Lesley Glaister |
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Gelesen im August 2005:
BLT (Imprint der Verlagsgruppe Lübbe) 1. Auflage: August 2005, das
Original erschien 2004 mit dem Titel "AS FAR AS YOU CAN GO"
Die Engländerin Cassie bewirbt
sich mit ihrem Freund Graham für ein Jahr auf einen Job in
Australien. Die Station Woolagong liegt am Rande einer Wüste
Westaustraliens. Die Arbeitgeber Larry und Mara entpuppen sich als
äußerst merkwürdig. Es gibt weder Radio noch TV noch kommt
irgendwelche Post. Schließlich entwickelt sich das ganze zu einem
Alptraum für die beiden.
Der Roman ist gut lesbar
geschrieben. Spannend wird es erst nach der 2. Buchhälfte, aber
mir hat das Buch sehr gut gefallen. Natürlich gefiel es mir
deshalb besonders gut, da ich es zufällig auch in Westaustralien
gelesen habe. Ich konnte mich so noch besser in deren Situation
hineinfühlen. Aber das Buch kann ich auch Nicht-Australienfans
empfehlen. |
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Boy Overboard
Morris Gleitzman |
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Gelesen
im Oktober 2008
Penguin Group (Australia) 2002
Es ist ein Jugendbuch, geschrieben und gelesen in englischer Sprache. Die Geschwister Jamal und Bibi fliehen mit ihren Eltern aus Afghanistan, da die Eltern von der Regierung verfolgt werden. Ihr Wunschziel ist Australien. Jamal überlegt, wie seine Familie in Afghanistan bleiben kann. Sein Plan ist ein Fußballstar zu werden und die Regierung so zu beeindrucken, dass seine Familie hier in Frieden leben kann. Schließlich müssen sie aber doch fliehen.
Auf Anraten, wie ich denn mein Englisch verbessern könne, ohne beim Lesen auf zu schweres Englisch zu stoßen, kaufte ich mir ein englischsprachiges Jugendbuch. Ich kann zum einen dieses Englisch sehr gut verstehen, zum anderen gefällt mir die Art des Autors zu schreiben, sehr. Auf alle Fälle werde ich den zweiten Band auch lesen, da ich unbedingt wissen muss, wie es mit den beiden weitergeht. |
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Girl Underground
Morris Gleitzman |
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Gelesen
im Oktober 2008
Penguin Group (Australia) 2004
Es ist ein Jugendbuch in englischer Sprache geschrieben und baut auf "Boy Overboard" auf. Bridget, Tochter einer kleinkriminellen Familie, wird von ihren Eltern in ein vornehmes Internat in Australien geschickt, damit sie eine Chance erhält etwas anderes aus ihrem Leben zu machen als Kleinkriminelle zu werden. Im Internat lernt sie Menzies kennen, Sohn eines Ministers. Menzies erfährt von seinem Brieffreund Jamal, der in einem Internierungslager in der australischen Wüste lebt, dass unschuldige Kinder, die ihre Heimat in Afghanistan verlassen mussten, dort gefangengehalten und wie sie dort behandelt werden. Seine Schwester Bibi leidet unter starken Zahnschmerzen, aber man hilft ihr dort nicht. Bridget und Menzies versuchen die beiden Kinder zu befreien.
Da es ein Jugendbuch ist, lässt sich das Englisch sehr gut lesen, wenn ich auch zwischendurch das eine oder andere Wort nachschlagen musste. Es ist außerdem recht humorvoll geschrieben. |
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Die
Spur der Gischt
Michel
Goeldlin |
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Gelesen im Oktober 2003
Goldman, 1. Auflage Juni 2003 (Originalausgabe erschien 2001
mit dem Titel "Chemins d'ecume. Livre de bord" bei
Indo Éditions, Paris)
Der Autor unternimmt mit
seiner Frau (Fotografin) auf einem Frachtschiff eine Reise
um die Welt. Er berichtet vom Alltagsleben an Bord und von
den vielen fremden, exotischen Zielhäfen, wie Tahiti,
Auckland, Noumea, Papua Neuguinea, Singapur usw.
Ich konnte das Buch kaum
aus der Hand legen. Das Leben an Bord wird sehr
eindrucksvoll beschrieben. Interessant fand ich auch die
Beschreibung der Durchquerung des Panamakanals und viele
andere Passagen. |
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Entzauberung
Nadine
Gordimer |
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Gelesen im Oktober 1999
1991: 42. - 91. Tausend, (Originalausgabe: 1953)
Roman: Geschichte eines
jungen Mädchens aus der weißen Oberschicht in Südafrika
um 1945. Es zieht nach Johannesburg und lernt den
Rassenkonflikt kennen.
Da dies Buch 1991 den
Nobelpreis für Literatur erhielt, hielt ich bis zum Ende
durch. Das Thema ist recht interessant und man wird über
die derzeitigen Zustände gut informiert (Apartheit wird
eingeführt...). Aber es müsste nicht jeder, noch so
unwichtige Gedankengang bis zum bitteren Ende verfolgt
werden. (recht langatmig). |
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Der
Medicus
Noah Gordon |
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Gelesen im Juni 2003
GoldmannVerlag 1997 (Originalausgabe erschien 1986 unter dem
Titel: "The Physician")
Der Londoner Rob Jeremy
Cole, der seine Eltern verloren hatte, wurde von einem Bader
1021 in die Lehre genommen. Um sich seinen sehnlichsten
Wunsch, Medicus zu werden, zu erfüllen, zieht er, als Jude
verkleidet, unter vielen Gefahren in den heutigen Iran.
Ein spannend und gut
lesbarer, geschichtlicher Roman. Man erhält einen Einblick
in das Leben vor 1000 Jahren, sowohl in London, als auch im
Iran. Aber zugegeben, während ich die ersten 500 Seiten förmlich
verschlang, musste ich mich ab dem ersten Kriegszug durch
die letzten 200 Seiten durchquälen. |
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Potiki
Patricia
Grace |
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Gelesen im Juni 1999
1993 vom Unionsverlag; (Originalausgabe: 1986)
Roman: Die Halbmaori
Patricia Grace erzählt die Geschichte einer Maori-Sippe in
Neuseeland, wie sie von Weißen systematisch mürbe gemacht
werden, weil diese ihren Wohnort als Massentourismuszentrum
benötigen.
Informativ, aber manchmal
langweilig, da für mich, als Nichtmaori manche Passagen
unverständlich sind. |
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Weiter
Himmel, rauhes Land
Evan Green |
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Gelesen im Oktober 2001
Heyne, Taschenbuchausgabe 6/2001 (die Originalausgabe
erschien 1991 mit dem Titel: Kalinda)
Roman: Nach dem Tod seiner
Ehefrau lebt Adam mit seiner Tochter Cassie und der
Aborigine Nellie glücklich auf seiner Schaffarm in Kalinda
im Landesinneren Australiens. Leider ist diese Art zu leben,
einigen Menschen ein Dorn im Auge. So flieht Nellie, und
Adam meldet sich als Freiwilliger in der Armee.
Wie eine typische
Australiensaga a la Patricia Shaw, mit dem kleinen
Unterschied, dass ein Teil des Romans, mit Schauplatz
Griechenland, im 2. Weltkrieg spielt. |
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Ach, Afrika
Berichte aus dem Inneren eines Kontinents
Bartholomäus Grill |
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Gelesen
im Mai/Juni 2008
Wilhelm Goldmann Verlag, April 2005 (5. Auflage), die Originalausgabe erschien 2003
Der Afrika-Korrespondent Bartholomäus Grill möchte in seinem Buch Afrika als einen Kontinent der Widersprüche darstellen und nicht wie ein Krisenreporter, im Konkurrenzkampf um die Einschaltquoten und auch nicht "hausfrauengerecht aufbereitet, im Afro-Kitsch einer Kuki Gallmann" (seine Worte).
Ich schätze die Beiträge der ZEIT und mich interessieren die Menschen Afrikas, deshalb hatte ich die Hoffnung, dass ich durch den langjährigen Afrika-Korrespondenten der ZEIT mehr hintergründige Informationen über Afrika erfahre, als ich sie sonst wo jenseits Afrikas jemals erhalten kann. Der Autor ist zweifellos ein großer Afrikakenner und das Buch ist voller Informationen und eigenen Erlebnisberichten. Aber leider sind diese Informationen für meinen Geschmack chaotisch aneinandergereiht. Es kann sein, dass nach ein paar Sätzen der Schauplatz wechselt und der nicht erfahrene Afrikareinteressierte weiß nicht mehr, wo wir uns denn nun befinden befinden, von wem er gerade erzählt und was er uns nun eigentlich in dem Abschnitt sagen will. Ein etwas strukturierteres Buch wäre mir willkommener gewesen. So habe ich nun nach 180 Seiten genervt aufgegeben und das Buch entsorgt, da ich es leider auch keinem empfehlen mag. |
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Verborgenes Afrika
Alltag jenseits von Klischees
Reimer Gronemeyer / Matthias Rompel |
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Gelesen Dezember 2009
Brandes & Apsel Verlag GmbH, 1. Auflage 2008
Afrika wird uns Europäern meistens als Pflegefall präsentiert. Wir erfahren nur von Katastrophen, die sich auf diesem Kontinent ereignen, zum Beispiel dass überall Kriege herrschen, Kindersoldaten eingesetzt werden, dass die meisten Bewohner Hungerbäuche haben, ihre Herrscher korrupt sind, usw.. Auf der anderen Seite ist Afrika, für Reiseveranstalter, ein Abenteuerparadies mit einer einmaligen Natur. Die Autoren meinen, dass Europa ein völlig verzerrtes Bild von Afrika besitzt und versuchen in dem Buch die Klischees aus dem Wege zu räumen. Sie schreiben "Tatsächlich ist Afrika ein von der Natur begnadeter Kontinent, auf dem die Menschen ihr Auskommen haben. Afrika ernährt seine Bewohner. Auch heute noch leben die meisten Afrikaner vom Eigenen..." Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Vom Staunen über ein anderes Afrika
- Die Zukunft der einfachen Gesellschaften
- Vom sozialen Reichtum Afrikas
- Afrikanische Perspektiven auf die AIDS-Epidemie
- Geschlechterverhältnisse im Wandel
- Vom Verschwinden der bäuerlichen Lebenswelt...
Ich müsste das Buch zweimal lesen, um überhaupt eine ordentliche Übersicht zu bekommen, da es mir beim ersten Lesen etwas wirr durcheinander geschrieben vorkommt. Es fällt mir deshalb auch sehr schwer eine grobe Buchbeschreibung zu erstellen. Mir fehlt eine gerade Linie. Aber man erfährt trotzdem doch einiges über die Bewohner des südlichen Afrikas, lernt die großen Stärken der Afrikaner kennen, wie zum Beispiel ihren sozialen Reichtum, ihre Geschicklichkeit und Phantasie, mit Nichts Infrastrukturnetze und Unterkünfte zu errichten... |
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Der Portwein-Erbe
Paul Grote |
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Gelesen
im Dezember 2008:
Deutscher Tachenbuch Verlag, September 2008 (Originalausgabe)
Der 30-jährige Architekt Nicolas Hollmann bekommt eines Tages plötzlich Post von einem Rechtsaanwalt. Er erbt das Weingut seines verstorbenen Onkels, der 1974 nach Portugal ausgewandert ist. Nicolas kennt seinen Onkel kaum, kennt sich mit Weinen nicht aus und versteht kein portugiesisch. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen. Er reist trotzdem nach Portugal. Kaum auf dem Gut angekommen, passiert der erste Unfall. Überaupt geht vieles nicht mit rechten Dingen zu. Wie ist sein Onkel wirklich gestorben? Dies will Nicolas nun unbedingt herausfinden.
Nach den ersten 30 Seiten dachte ich, das halte ich nicht durch, Trotzkopf Nicolas, der sich gegen die ganze Familie stellt, zu solchen KInderthemen hatte ich keine Lust. Aber das Buch wurde nun doch richtig spannend, nachdem Nicolas erstmal Portugal erreichte. Die Handlung ist nachvollziehbar, wenn für mich auch nicht ganz logisch. Etwas nervig, waren die langen Weinerklärungen, aber da konnte man drüberwegfliegen. Ich würde von dem Autor bedenkenlos wieder ein Buch lesen und dieses auch weiterempfehlen. |
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Tausend
Tage Wohnmobil
Hildegard Grünthaler |
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Gelesen im September 2004
Conrad Stein Verlag GmbH 1. Auflage (Jahr finde ich nicht im
Buch)Die Autorin verkauft ihren
Hausrat, vermietet das Haus, ihr Mann kündigt seinen Job,
sie kaufen sich ein Wohnmobil und das alles, weil sie zu
einer drei Jahre dauernden Weltreise aufzubrechen wollen.
Das Wohnmobil wird von Deutschland in die USA verschifft. Ab
Baltimore starten sie nun ihre spannende große Reise mit
dem Wohnmobil durch Nordamerika, Neuseeland und Australien.
In dem Buch schildert die Autorin ihre vielen, vielen
Erlebnisse und Eindrücke von Land und Leuten unterwegs. Am
Ende des Buchs findet man einen genauen Kostenplan und viele
Tipps zum Nachahmen.
Schon lange kein so
interessantes und informatives Buch mehr gelesen! Ich finde
es sehr mutig von den beiden den Job hinzuschmeißen um auf
große Reise zu gehen. Gern wüsste ich, was die beiden
jetzt machen, vor allem wovon sie leben. Nicht aus reiner
Neugierde, sondern weil ich nach ein paar Seiten schon mit
dem Träumen anfing, so etwas auch mal zu unternehmen. Das
Buch ist richtig nett und witzig geschrieben. Viele ihrer
Eindrücke decken sich mit meinen Urlaubserfahrungen einiger
bereister Gebiete. So reizt mich zum Beispiel nach ihren
Beschreibungen Alaska. Das muss wirklich ein schönes und
fast unberührtes Land sein. Ihre Erfahrungen mit
US-Amerikanern als Miturlauber decken sich vollständig mit
unseren (ohne Lärm geht es nicht). Und ich fühle mich bestätigt,
niemals in Australien die Strecke von Darwin nach Broome zu
fahren, das muss fürchterlich langweilig sein :-). |
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Ganz schön deutsch - Meine türkische Familie und ich
Dilek Güngör |
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Gelesen
im April 2008:
Originalausgabe 2007 Piper Verlag GmbH, München Die Autorin berichtet in kleinen Geschichten über ihre in Deutschland lebende Familie, die sich zusammensetzt aus ihrer Schwester, ihren Eltern, ihrer Tante und deren Mann. Es sind Geschichten aus dem täglichen Leben, aber man kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ist es nun typisch türkisch oder doch eher typisch deutsch? - Ganz wie es der Titel verspricht.
Die ersten Geschichten fand ich so komisch, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, ich sah mich in den Buchgeschäften schon nach einem zweiten Buch von der Autorin um. Aber die Geschichten ähneln sich so sehr, so dass ich sie auf Dauer eher langweilig und "harmlos" fand. Einen zweiten Band werde ich mir wohl nicht kaufen. |
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