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Das
ultimative Handbuch des nutzlosen Wissens
Hanswilhelm
Haefs |

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Gelesen im
Februar 2003
Deutscher Taschenbuch Verlag 2002 (die Originalausgabe
erschien 1998)
Wer weiß
denn schon, dass Bienen pro Jahr mehr Menschen töten als
Giftschlangen, dass etwa 70% aller Lebewesen Bakterien sind,
dass Bob Dylan in Wirklichkeit Robert Zimmermann hieß, dass
1991 70% aller zugelassenen Rechtsanwälte in den USA lebten
oder dass die Verpackung von Cornflakes mehr Nährstoffe
enthält als die Cornflakes in ihr? Solche und viele andere
nützlichen und unnützlichen Dinge erfährt man in diesem
Buch.
Das Buch ist
nach Themen gegliedert: Natur, Völker, Geschichte,
Theologie usw. Mich persönlich interessierte der erste
Teil, die Natur, am meisten. Dies ist eins der wenigen Bücher,
wo ich kräftig mit meinem Textmarker gearbeitet habe, damit
man die interessantesten der vielen Aussagen bei Bedarf auch
wiederfindet.
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Die
Chefin
Petra
Hammesfahr
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Gelesen
im Dezember 2001
2. Auflage September 2001 von Rowolt Taschenbuch Verlag
Roman:
Betty Theissen leitet die Firma ihres Mannes. Durch seinen
ausschweifenden Lebensstil, droht der Firma die Pleite,
woraufhin sie beschließt, ihren Mann zu töten. Der
Kommissar verliebt sich in Betty und kommt erst sehr spät
einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur.
Eins
der spannensten Bücher der Autorin. Ich habe den Roman größtenteils
auf der Reise im Zug gelesen, die Fahrten verliefen dadurch
sehr schnell. Also das ideale Reisebuch!
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Die
Mutter
Petra
Hammesfahr
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Gelesen im
August 2001
Rowolt Taschenbuch Verlag 2. Auflage 2001 (die
Originalausgabe erschien 2000)
Roman: Die
Mutter Vera lebt mit Mann und ihren beiden Töchtern auf
einem Bauernhof. Plötzlich verschwindet Tochter Rena an
ihrem 16. Geburtstag. Nur ihr Fahrrad wird gefunden. Bei der
Suche nach ihrer Tochter kommt Vera Geheimnissen auf die
Spur, die keiner im Dorf vermutet hätte.
Spannend
geschrieben, aber manchmal recht in die Länge gezogen. Mein
Lieblingsbuch der Autorin bleibt: Der stille Herr Genardy.
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Die
Sünderin
Petra
Hammesfahr
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Gelesen
im Dezember 2000
2000 (Originalausgabe: 1999)
Roman: Cora
Bender ersticht aus scheinbar heiterem Himmel einen Mann.
Sie ist geständig, die Beweislage ist klar. Doch
Hauptkommissar Grovian, für den die Sache noch nicht
abgeschlossen ist, geht der Sache auf den Grund. Was er
aufdeckt, ist ein Alptraum.
Das Buch ist
von Anfang bis zum Ende spannend. Die Autorin beschäftigte
sich sowohl in diesem Buch, wie auch in ihrem bekannteren
Buch "Der stille Herr Genardy" mit sexuellem
Missbrauch. Ein weiteres Buch, welches ich von der Autorin
gelesen hatte, gefiel mir überhaupt nicht, leider fällt
mir der Titel nicht mehr ein.
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Land der tausend Bäume
Amanda Hampson
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Gelesen
im Juli 2008:
Ausgabe 2008 by Diana Verlag, München. Die Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel "The Olive Sisters" bei Penguin Group, Australia.
Adrienne, Ende 40, muss aus ihrer Luxuswohnung in Sydney ausziehen, ihre Firma ist bankrott. Mittellos fährt sie auf die leerstehende Farm ihrer italienischen Großeltern. Sie erfährt hier zum ersten Mal von den Geheimnissen ihrer Familie und der großen Liebe ihres Vaters.
Ein, für meinen Geschmack, ziemlich fader Roman, zwar leicht und flüssig lesbar, aber die Handlung hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen. |
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Kongofieber
Redmond
O'Hanlon
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Gelesen im
April 2001
gelesene Ausgabe: DTV 2000, Originalausgabe1996 (645 Seiten)
Erlebnisbericht:
Auf der Suche nach Mokélé-mbembé, dem Kongo-Dinosaurier
verschlägt es den Autor mittels Einbaum, zu Fuß und auf
allen vieren ins Innerste des Kongos. Sie treffen auf Pygmäen,
Zauberer, malerische Landschaften, Papageien, Krokodile,
Gorillas und viele Insekten. Je tiefer sie vordringen, desto
unheimlicher wird die Reise.
Vom Thema
gefällt mir das Buch sehr gut, man erfährt etwas über das
Leben und Denken der Einheimischen und über die vielfälltige
Natur. Leider sind viele Passagen endlos in die Länge
gezogen. Langweilige Dialoge werden bis ins letzte
niedergeschrieben. Gekürzt wäre es optimal. Aber eine
seiner Textpassagen, mit der ich wortwörtlich übereinstimme,
möchte ich hier wiedergeben zum Thema Glauben:
"Der Glaube bedeutet, dass man Vernunft und
Wissenschaft an den Nagel hängt. Wenn du gläubig wirst,
dann knallen dir die Sicherungen weg, dann fliegen dir die
Dichtungen raus, dann wirst du mit voller Absicht zum
Trottel. Auf diese Weise lebt es sich angenehmer."
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Ein
Hoffnungsstern am Himmel
Elizabeth
Haran
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Gelesen im Oktober 2004:
Bastei Lübbe Taschenbuch 1. Auflage Juli 2004
(Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel: "Stars
in the Southern Sky")
London
1954: Die mit James verheiratete Estella entdeckt, dass ihr
Mann sie betrügt. Obwohl Estella ein Kind erwartet, lässt
sich ihr Mann scheiden, um die reiche Davinia zu heiraten.
Um möglichst weit von James fortzukommen, beschließt
Estella in die Fußstapfen ihres unbekannten, gestorbenen
Vaters zu treten und seine Tierarztpraxis im Outback
Australiens zu übernehmen. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten beginnen die Farmer und Dorfbewohner sich an
sie zu gewöhnen, da holt sie die Vergangenheit ein.
Endlich
mal eine etwas andere Australienstory, die nicht im 19.
Jahrhundert spielt, sondern im 20. Mir gefällt der Roman,
da er spannend ist und ich ein absoluter Australienfan bin.
Wäre ich das nicht, wüsste ich nicht, ob ich ihn je
gelesen hätte.
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Im
Glanz der roten Sonne
Elizabeth
Haran
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Gelesen im
September 2003
Bastei Lübbe 2003 (Originalausgabe erschien 2002 mit dem
Titel "Sunset Over Eden")
Jordan Hale
kehrt nach etlichen Jahren in seine Heimatstadt Eden, auf
die Zuckerrohrplantage seiner verstorbenen Eltern zurück.
Sein Ziel ist es den "Mörder" seines Vaters in
die Knie zu zwingen. Doch es kommt immer anders, als man
denkt, er verliebt sich in die Tochter dieses Mannes.
Der Roman
ist kaum zu unterscheiden von den Patricia Shaw Romanen. Die
Handlung findet ebenso in Australiens Gründerjahren statt.
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Der lange
Winter am Ende der Welt
Julie
Harris
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Gelesen im
Januar 2002
BLT, 4. Auflage Januar 2001 (Originalausgabe erschien: 1995)
Roman: Der
24 Jahre alte John Robert Shaw aus South Carolina versucht
im Jahre 1926 mit seinem Flugzeug einen Rekord im Alleinflug
aufzustellen. In der Nähe von Anchorage stürzt er ab und
wird von den dort lebenden Inuits aufgenommen. 17 Jahre lebt
er mit ihnen, bis im Krieg zufällig entdeckt wird.
Interessantes
Buch, man lernt das frühere Leben der Inuits kennen, von
denen ich bisher nur sehr wenig wußte. Die Autorin wechselt
beim Erzählen zwischen Johns Leben in South Carolina, weil
er an seinen Erinnerungen hängt, und dem jetzigen Leben bei
den Inuits.
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Der
Schatten des Anderen
Joseph
Hayes
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Gelesen im
Februar / März 2002
Goldmann, 1. Auflage 1991 (Originalausgabe erschien: 1976)
Thriller:
Cyrus Greer, der Held der Geschichte, stürzt in Florida mit
einem Flugzeug ins Meer. Er kann sich retten und nimmt die
Identität eines anderen an. Dies führt zu lebensgefährlichen
Verwicklungen.
Früher
gefiel mir das Buch, ich habe es jetzt zum 2. Mal gelesen
und finde es zu reißerisch, a la 007. Die Guten überleben,
der Böse stirbt, so wie es sich für ein richtiges Märchen
gehört.
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Ich fang noch mal zu leben an
Diana
Beate Hellmann
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Gelesen im November 2005:
Bastei Lübbe Taschenbuch 3. Auflage: Oktober 2003, die
Originalausgabe erschien 2000.
Diana Beate Hellmann, kurz Bea
genannt, erfüllt sich ihren lang ersehnten Traum und zieht von
Essen nach Los Angeles. Sie leidet an einer tückischen Krankheit
namens Alkoholismus. In diesem wahren Bericht erzählt die Autorin
ihren harten Kampf gegen diese Krankheit. Auf Drängen ihres besten
Freundes begibt sie sich in eine der berühmtesten
Entziehungskur-Kliniken Kaliforniens, wo so mancher Prominenter
geheilt wurde oder zumindest sich dort aufgehalten hat, die Betty
Ford Klinik in Palm Springs. Mit deren merkwürdigen Methoden nicht
fertig werdend, bricht sie nach 7 Tage ihre Entwöhnung ab und
versucht zu Hause mit Hilfe eines Internisten und eines
Psychiaters mit ihrer Krankheit fertig zu werden. Hinzu kommt noch
das Problem mit ihrer kranken Mutter in Deutschland. So wird sie
hin und her gerissen zwischen ihrer eigenen Behandlung und ihrer
Mutters Krankheit.
Ein unheimlich fesselndes Buch!
Man weiß bis kurz vor Schluss nicht, warum Bea dem Alkoholismus
verfiel. Es wurde mir bewusst, welch harten Kampf man durchstehen
muss, will man den Alkoholismus bekämpfen. Nach der Beschreibung der Betty Ford Klinik,
hätte ich auch Reißaus genommen, das war ja grauenvoll, wie in
einer Kaserne oder einem Kindergarten! Aber der Entzug ist ja auch
nur der Anfang. Danach beginnt der eigentliche Teil, die
Erforschung der Ursache. Wie sagt Bea so schön: Zwar hat man sich
selber nach dem Entzug geändert, aber die Umgebung ist gleich
geblieben. Und erst nachdem man die Hauptursache des Trinkens
gefunden hat, kann man sein Leben ohne Alkohol genießen.
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Laras Geschichte
Diana
Beate Hellmann
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Gelesen im März 2006:
Bastei Lübbe 1997, das Original erschien 1994
Lara lebt finanziell unabhängig
im sonnigen Ligurien. Eigentlich müsste sie vollkommen sorgenfrei
sein. Doch über ihr liegt der Schatten der Vergangenheit, als Kind
überlebte sie die tückische Krankheit Krebs. Seitdem kommt sie mit
ihrem Leben nicht mehr zurecht. Eine Reihe gescheiterter
Beziehungen hat sie mutlos gemacht.
Es ist ein Roman, aus dem
täglichen Leben gegriffen. Die Autorin beschreibt die familiären
Verhältnisse der Hauptpersonen recht einfühlsam, deshalb kann ich
mich in deren Charaktere gut hineinversetzen. Mir hat das Buch
ganz gut gefallen, mal so zwischendurch.
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Was stimmt? - Das Gehirn -
Die wichtigsten Antworten
Norbert Herschkowitz
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Gelesen
im Mai 2007:
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2007 (Originalausgabe)
Der Autor, Neurowissenschaftler und Kinderarzt, beantwortet Fragen rund um das Gehirn. Dies sind seine Themen:
- Das Gehirn im Überblick
- Das Gehirn in der Lebensspanne
- Gehirn und Geist
- Anhang mit erklärenden Wörtern und weiterführender Literatur.
Kurz und präzise spricht der Autor, für meinen Geschmack als Laien, viele interessante Themen rund ums Gehirn an. Zum Beispiel erhält man Antworten auf die Fragen, was vererbt und was durch die Umwelt geprägt wurde, was für einen Einfluss Gene auf die Schulleistungen haben, wie sich die Entwicklung des Gehirns bei Männern und Frauen unterscheidet, ob wirklich viele Neuronen im Laufe des Lebens absterben, ob es ein Bauchgehirn gibt, was das Gehirn beim Schlafen tut, ob es verpasste Lerngelegenheiten gibt, ob Demenz zum üblichen Altern gehört und viele, viele Antworten mehr. Es liest sich wirlich sehr gut. Ich habe es im Urlaub in Bozen bei Athesia zwischendurch gekauft und weil es so interessant ist, leider viel zu schnell durchgelesen. |
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Fatu
Hiva - zurück zur Natur
Thor
Heyerdahl
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Gelesen im
Oktober 2000
1974 Verlagsgruppe Bertelsmann
Erlebnisbericht:
Der norwegische Autor träumt seit seiner Schulzeit davon,
irgendwo auszuprobieren, ob man ohne technische Hilfsmittel
in der Natur überleben kann. Zusammen mit seiner späteren
Frau streicht er einen Ort nach zwei anderen auf der
Landkarte weg. Schließlich blieb die damals, 1930 noch fast
unberührte Marquesas Insel Fatu Hiva. Die beiden lebten ca.
1 Jahr auf dieser Trauminsel und erlebten alle möglichen
schönen und unangenehme Dinge (Traumstrände, Krankheiten,
netter Kannibale...). Sein Fazit: Die Rückkehr zur Natur
ist nicht möglich.
Wenn man
sich vorstellt, dass der Autor 1930 schon Schwierigkeiten
hatte, unberührte Flecken auf der Erde zu finden, so wird
es wahrscheinlich heute gar keine mehr geben (zum Überleben).
Das Buch ist sehr beeindruckend. Es ist eins der wenigen Bücher,
die ich zweimal gelesen habe.
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Der süße Wahn
Patricia Highsmith
(Hörbuch gelesen von: Jochen Striebeck) |

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Gehört
im November/Dezember 2007:
Audio Media Verlag; Auflage: 1. (1. April 2007), die Originalausgabe erschien 1993
David führt ein Doppelleben. Die Woche über wohnt er in der Nähe seines Arbeitsplatzes in einer billigen Pension. Jedes Wochenende besucht er angeblich seine, im Altersheim lebende Mutter und kümmert sich rührend um sie. In Wirklichkeit aber fährt er in sein schönes Häuschen, wo er unter einem anderen Namen lebt. Dort wartet er auf seine große Liebe Annabelle, die von nichts ahnt und mit einem anderen Mann verheiratet ist. David stellt sein Leben schon vollkommen auf Annabelle ein und tut so, als ob sie bei ihm leben würde, deckt für zwei Personen den Tisch, unterhält sich mit ihr, geht mit ihr aus....
Es ist ein nettes Hörbuch, nicht besonders fesselnd, aber ganz unterhaltsam. Die Stimme des Sprechers ist angenehm. Die gelesenen Bücher der Autorin gefielen mir aber besser als das Hörbuch. Ich weiß nicht, ob es an dem Medium Hörbuch selber liegt, das mir nicht so zusagt, wie gelesene Bücher der Autorin. Dies muss ich erst im Laufe der Zeit ausprobieren. |
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Lösegeld
für einen Hund
Patricia
Highsmith
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Gelesen im Dezember 2004:
Diogenes Taschenbuch 2004 (Die Originalausgabe erschien 1972
unter dem Titel "A Dog Ransom")
Lisa,
der Pudel des kinderlosen New Yorker Ehepaars Greta und Ed
wird gekidnappt. Auch nach Zahlung des Lösegelds bleibt der
Hund verschwunden. Nun schaltet Ed die Polizei ein, die
diesen Fall aber nicht sonderlich ernst nimmt, außer einem
blutjungen Streifenpolizisten. Daraus wächst eine gewalttätige
Tragödie.
Ganz
netter Krimi für zwischendurch! Zwar ist er nicht besonders
spannend, aber wie üblich bei Patricia Highsmith, kann man
sich mühelos in die Darsteller hineinversetzen.
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Der
Schrei der Eule
Patricia
Highsmith
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Gelesen im März
2000
Robert F.
lebt nach der Trennung von seiner Frau in der Kleinstadt
Langley. Er beobachtet ein Mädchen in einem Haus und wird
dabei von ihr entdeckt. Sie verliebt sich in ihn, löst ihre
Verlobung von Greg, der versucht Robert fertigzumachen
Ein spannend
geschriebener Roman. Man kann sich gut in den
Hauptdarsteller hineinversetzen.
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Der
Stümper
Patricia
Highsmith
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Gelesen im
April 2003
Diogenes 1974 (Originalausgabe erschien 1954 mit dem Titel
"The Blunderer")
Buchhändler
Kimmer hat seine Frau Helen umgebracht und sich ein gutes
Alibi besorgt, dass keinerlei Verdacht auf ihn fällt. Auch
der Anwalt Stackhouse führt eine unglückliche Ehe. Seitdem
er einen Zeitungsartikel über den unaufgeklärten
Kimmer-Mord gelesen hat, spielt er mit düsteren Gedanken.
Doch seine Frau kommt ihm zuvor.
Ein
spannender Krimi, der zeitlos auch ebenso heute spielen könnte.
Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende so spannend
geschrieben, dass ich es auch im vollbesetztem Zug mit
reichlich Lärm ungestört lesen konnte.
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Venedig kann sehr kalt sein
Patricia
Highsmith
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Gelesen im Juli 2005:
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Mai 2005. Die Originalausgabe erschien 1967 unter dem Titel „Those
Who Walk Away“
Edward Coleman ist überzeugt,
dass sein Schwiegersohn Ray Garrett die Schuld am Selbstmord
seiner Tochter trägt. Er verfolgt Ray bis nach Venedig und
versucht ihn umzubringen. Nachdem dieser Versuch fehlschlug, lässt
der nächste Mordanschlag nicht lange auf sich warten.
Es ist ein typischer Patricia
Highsmith Roman. Man kann sich in alle Personen nur zu gut
hineinversetzen mit ihren Schwächen und Stärken. Der Roman ist
nicht sonderlich spannend, aber nett zu lesen, da auch der Humor
nicht zu kurz kommt.
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Cupido
Jilliane Hoffmann |
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Gelesen
im Februar 2007:
Rowohlt Taschenbuch Verlag Mai 2005, die Originalausgabe erschien 2004 in den USA unter dem Titel "Retribution"
Thriller: Chloe kommt eines Abends nach Hause und geht schlafen. Auf diesen Moment hat der Mann mit der Clownsmaske, der unter dem Fenster lauert nur gewartet. Für Chloe beginnen die schrecklichsten Stunden ihres Lebens. Der Täter wird nicht gefasst, Chloe wird mit diesem Erlebnis nicht fertig, nimmt eine neue Identität an und zieht fort. Aber die Vergangenheit holt sie wieder ein.
Schön spannend, aber manchmal etwas zu stark übertrieben. Es gibt Seiten, da ist das Wort "Blut" das häufigste und das ist nicht ganz mein Geschmack. Wenn die Autorin die Art und Weise, wie die Opfer verletzt werden nicht so ausführlich und übertrieben beschreiben würde, dann wäre das Buch richtig gut. |
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Perfektes
Blau
Christine
Hofmann
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Gelesen im
August 1999
1996 Erste Auflage
Roman:
Andrea reist für ihr Leben gern nach Australien, wo sie
sich jedes mal in komplizierte Liebesgeschichten verstrickt.
Etwas wirr
geschrieben. Aber da der Roman sehr häufig, ausgerechnet in
Manly spielt, einem Badeort bei Sydney und ich das Buch
gerade in Australien las, gefiel es mir ganz gut.
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Die
weiße Massai
Corinne
Hofmann
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Gelesen im Oktober 2004:
Knaur Taschenbuchausgabe 2000 (die Originalausgabe erschien
im A1 Verlag GmbH München)
Auf einer Reise mit ihrem
Freund durch Kenia, verliebt sich Corinne auf den ersten
Blick in den Massai-Krieger Lketinga. Sie verläßt
ihren derzeitigen Lebensgefährten, löst ihren Hausrat in
der Schweiz auf, kündigt ihren Job und zieht nach Kenia, um
Lketinga zu heiraten. Sie stellt ihre Lebensgewohnheiten
komplett um. Das andere Essen, das Klima, die Malaria, das andere Rollenverständnis
bereiten ihr Schwierigkeiten, doch sie bleibt in Kenia. Nach
der Geburt ihrer Tochter Napirai treten zusätzliche Probleme
auf.
Um nichts in der Welt würde
ich mit der Autorin tauschen wollen. Ich bewundere den Mut
der Autorin, freiwillig ein Leben am Rande des
Existenzminimums zu führen, d.h. ein bequemes Leben in
der Schweiz mit einem in jeder Hinsicht unbekannten
Leben zu tauschen. Das Buch ist so spannend
geschrieben, dass ich es fast zu rasch verschlungen habe.
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Zurück
aus Afrika
Corinne
Hofmann
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Gelesen im
Oktober 2004
Weltbild GmbH 2004 (Originalausgabe erschien 2003 im A1
Verlag)
Dies ist der
Fortsetzungsroman des Buches "Die weiße Massai",
der Autorin Corinne Hofmann, in der sie ihr Leben mit einem
Samburu Krieger Lketinga in Kenia beschreibt. In diesem Buch
kehrt sie mit ihrer und Lketingas Tochter in die Schweiz zurück.
Sie erzählt in diesem Buch, wie es ihr nach der Rückkehr
in die ganz andere Welt ergangen ist, welche Hürden sie überwinden
musste und wie sie den Alltag jetzt meistert.
Dieses Buch
zu lesen war ein Missverständnis von mir. Vor Jahren las
ich ein Buch über eine Weiße, die einen Massai heiratete
und darin über ihr Leben berichtete. Darum interessierte
mich der Titel "Zurück aus Afrika", in der
Annahme, das wäre dieselbe Autorin, deren Buch ich damals
gelesen habe. Nach der Hälfte stellte ich fest, dass es
sich um eine andere Autorin handelt, deren Buch heißt:
"Mein Leben als weiße Massai" und die Autorin ist
die Australierin " Catherine Oddie". Macht aber
nichts, "Zurück aus Afrika" von Corinne Hofmann
ist so interessant geschrieben, dass ich als nächstes
unbedingt ihr Buch "Die weiße Massai" lesen
werde.
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Wiedersehen in Barsaloi
Corinne
Hofmann
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Gelesen im Juli 2005:
A1 Verlag, München 2. Auflage 2005
14 Jahre nach Corinne Hofmanns
Flucht aus Nairobi, mit ihrer damals 1,5 Jahre alten Tochter,
sitzt sie wieder im Flugzeug nach Kenia. Kurz zur Vorgeschichte
dieses Buchs: Corinne verliebte sich auf einer Reise nach
Kenia in den Massai Lketinga. Sie ging das mutige Wagnis ein, heiratete
ihn und lebte fernab der Zivilisation in einem Massaidorf. Irgendwann
begann ihr Mann zu trinken und machte seiner Frau mit grundlosen
Eifersuchtsszenen das Leben zur Hölle. Schließlich blieb ihr nur
noch die Flucht zurück in die Schweiz In diesem Buch schildert
Corine ihren Besuch in Kenia nach 14 Jahren. In Kenia wird gerade ihr
Leben mit fremden Schauspielern verfilmt, was ein Hauptgrund ihres Keniabesuchs
ist. Sie trifft ihre geliebte Schwiegermutter ihren inzwischen
wiederverheirateten und vom Alkohol abgekommenen Mann und
natürlich alle anderen Bewohner. Erinnerungen werden wach.
Um Gefallen an diesem Buch zu
finden, muss man unbedingt den ersten Band gelesen haben. sonst
weiß man mit dem Buch nichts anzufangen. Ich fand ihre
Beschreibungen von den vielen Veränderungen die in dem Dorf Einzug
erhalten hatten, sehr interessant. Wenn ich auch so gut wie nie ins
Kino gehe, aber diesen Films muss ich unbedingt sehen.
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Das
Haus der sieben Elstern
Victoria
Holt
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Gelesen im
Januar 1999
1996 Vollständige Taschenbuchausgabe
Roman: Ein Mädchen
wächst bei ihrer Tante in einem englischen Dorf auf. Dort
geschehen seltsame Dinge. Die Geschichte spielt zu Beginn
des 20. Jahrhunderts.
Ein Mädchen
wächst bei ihrer Tante in einem englischen Dorf auf. Dort
geschehen seltsame Dinge. Die Geschichte spielt zu Beginn
des 20. Jahrhunderts.
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Australiens
Outback
Tony
Horwitz
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Gelesen im
Oktober 2000
2000: 4. Auflage, (Originalausgabe: 1987)
Erlebnisbericht:
11.000 km legte der Autor, ein Amerikaner, auf den Straßen
Australiens per Anhalter zurück. Dabei lernte er die
verschiedensten, meist gastfreundlichen Menschen kennen. Er
schloss sich Hummerfischern und Opalschürfern an, lernte
Aborigines kennen, und erlebt vieles mehr.
Hat mir gut
gefallen, zum einen, wegen seiner humorvollen Art, die man
nur noch selten findet, zum anderen, da wir einige Teile des
Landes selbst besuchten. Man erhält in diesem Buch Eindrücke,
wie man sie als Normaltourist nicht erlebt.
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Drachenläufer
Khaled Hosseini |
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Gelesen
im September 2007:
BvT Berliner Taschenbuch Verlag, 17. Auflage, Juni 2007 (Die Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "The Kite Runner")
Kabul 1975: Der 12-jährige Amir wächst bei seinem wohlhabenden Vater auf zusammen mit Hassan, dem Sohn vom Diener seines Vaters. Trotz unterschiedlicher Herkunft sind die beiden Jungs eng befreundet. Eines Tages, nach dem alljährlichen Drachenwettbewerb, wird die Freundschaft der beiden auf schreckliche Weise verraten. Die Wege der beiden trennen sich, Amir und sein Vater fliehen vor den Kriegswirren nach Amerika. Nach vielen Jahren kehrt Amir zurück in seine Heimat, wo sich die Gelegenheit ergibt seine Schuld zu tilgen.
Neben einer richtig schön spannend erzählten Geschichte, erhält man nebenbei einen ganz guten Einblick in das Leben in Afghanistan, vor dem Einmarsch der Russen, während des Krieges, anschließend unter der Regierung der Taliban. Man sagt immer, dass die Menschen des nahen Ostens, wie aus 1001 Nacht, besonders gut Geschichten erzählen können, ich kann dem nur zustimmen, das gilt besonders für Khaled Hosseini. |
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Tausend strahlende Sonnen
Khaled Hosseini |
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Gelesen im Januar 2009
Bloomsbury Berlin, 2008, die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "A Thousand Splendid Suns" bei Riverhead, New York
Mariam, geboren als uneheliche Tochter einer Hausangestellten, wächst mit ihrer Mutter in einem einsamen Tal, in das die Mutter verbannt wurde, auf. Als ihre Mutter sich das Leben nimmt wird die 15-jährige Mariam von ihrem Vater mit einen 30 Jahre älteren Mann aus Kabul verheiratet. Die Ehe bleibt kinderlos und Mariams Mann Raschid wird immer gewalttätiger ihr gegenüber. In der Nachbarschaft wohnt Leila mit ihren Eltern, die sich unsterblich in Tarik verliebt hat. Eines Tages flieht Tarik mit seinen Eltern nach Pakistan, Leila bleibt bei ihren Eltern, bis sie bei einem Bombenangriff ihre Eltern verliert und selber dabei schwer verletzt wird. Mariam und Raschid nehmen die inzwischen 15-jährige Leila auf und pflegen sie gesund. Raschid nimmt sich Leila als Zweitfrau, die sich einverstanden erklärt, da sie glaubt, dass Tarik gestorben ist.
Ein sehr trauriger Roman, beherrscht von Gewalt, besonders gegenüber Frauen. Ich finde das Buch interessant, man erfährt sehr viel über das Leben der Frauen in Afghanistan, speziell in Kabul in der Zeit von 1959, als Mariam zur Welt kam, bis 2003. Die Geschichte spielt vor dem politischem Hintergrund, vor der Besetzung Russlands, während die Kommunisten die Macht übernahmen, danach als die verschiedenen Mudschaheddin-Gruppierungen sich gegenseitig bekämpften bis zur Herrschaft der Taliban und danach. |
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Unter
dem Tagmond
Keri
Hulme
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Gelesen im März
1999
1998: 149.-160.Tausend, (Originalausgabe: 1984)
Roman:Spielt
an einer Küste Neuseelands. Handelt von drei nicht
verwandten Personen, einer im Turm lebenden Frau, einem
Kind, das bei Schiffbruch an Land geschwemmt wurde und
seinem Adoptivvater, der mit dem Kind nur schwer fertig
wird.
Versetzt
einen in Neuseelandstimmung. Toll, werde wohl noch mehr von
ihr lesen. Zum Teil ist es aber leider sehr brutal.
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