Sabines Buchempfehlungen

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Autoren beginnend mit H


 
Autor Titel Genre Meine Bewertung
Hanswilhelm Haefs Das ultimative Handbuch des nutzlosen Wissens Sachbuch

Petra Hammesfahr Die Chefin Roman

Petra Hammesfahr Die Mutter Roman

Petra Hammesfahr Die Sünderin Roman

Amanda Hampson Land der tausend Bäume Roman

Redmond O'Hanlon Kongofieber Reiseerlebnis

Elizabeth Haran Ein Hoffnungsstern am Himmel Roman

Elizabeth Haran Im Glanz der roten Sonne Roman

Julie Harris Der lange Winter am Ende der Welt Roman

Joseph Hayes Der Schatten des Anderen Thriller

Diana Beate Hellmann Ich fang noch mal zu Leben an Erlebnisbericht

Diana Beate Hellmann Laras Geschichte Roman
Norbert Herschkowitz Was stimmt? - Das Gehirn - Die wichtigsten Antworten Sachbuch
Thor Heyerdahl Fatu Hiva - zurück zur Natur Reiseerlebnis

Patricia Highsmith Der süße Wahn Krimi

Patricia Highsmith Lösegeld für einen Hund Krimi

Patricia Highsmith Der Schrei der Eule Krimi

Patricia Highsmith Der Stümper Krimi

Patricia Highsmith Venedig kann sehr kalt sein Krimi

Jilliane Hoffmann Cupido Thriller
Christine Hofmann Perfektes Blau Roman
Corinne Hofmann Die weiße Massai Erlebnisbericht
Corinne Hofmann Zurück aus Afrika Erlebnisbericht
Corinne Hofmann Wiedersehen in Barsaloi Erlebnisbericht
Victoria Holt Das Haus der sieben Elstern Roman
Tony Horwitz Australiens Outback Reiseerlebnis
Khaled Hosseini

Drachenläufer

Roman
Khaled Hosseini

Tausend strahlende Sonnen

Roman
Keri Hulme Unter dem Tagmond Roman

 

 

Das ultimative Handbuch des nutzlosen Wissens

Hanswilhelm Haefs

 

Gelesen im Februar 2003
Deutscher Taschenbuch Verlag 2002 (die Originalausgabe erschien 1998)

Wer weiß denn schon, dass Bienen pro Jahr mehr Menschen töten als Giftschlangen, dass etwa 70% aller Lebewesen Bakterien sind, dass Bob Dylan in Wirklichkeit Robert Zimmermann hieß, dass 1991 70% aller zugelassenen Rechtsanwälte in den USA lebten oder dass die Verpackung von Cornflakes mehr Nährstoffe enthält als die Cornflakes in ihr? Solche und viele andere nützlichen und unnützlichen Dinge erfährt man in diesem Buch.

Das Buch ist nach Themen gegliedert: Natur, Völker, Geschichte, Theologie usw. Mich persönlich interessierte der erste Teil, die Natur, am meisten. Dies ist eins der wenigen Bücher, wo ich kräftig mit meinem Textmarker gearbeitet habe, damit man die interessantesten der vielen Aussagen bei Bedarf auch wiederfindet.

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Die Chefin

Petra Hammesfahr

 

Gelesen im Dezember 2001
2. Auflage September 2001 von Rowolt Taschenbuch Verlag

Roman: Betty Theissen leitet die Firma ihres Mannes. Durch seinen ausschweifenden Lebensstil, droht der Firma die Pleite, woraufhin sie beschließt, ihren Mann zu töten. Der Kommissar verliebt sich in Betty und kommt erst sehr spät einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur.

Eins der spannensten Bücher der Autorin. Ich habe den Roman größtenteils auf der Reise im Zug gelesen, die Fahrten verliefen dadurch sehr schnell. Also das ideale Reisebuch!

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Die Mutter

Petra Hammesfahr

 

Gelesen im August 2001
Rowolt Taschenbuch Verlag 2. Auflage 2001 (die Originalausgabe erschien 2000)

Roman: Die Mutter Vera lebt mit Mann und ihren beiden Töchtern auf einem Bauernhof. Plötzlich verschwindet Tochter Rena an ihrem 16. Geburtstag. Nur ihr Fahrrad wird gefunden. Bei der Suche nach ihrer Tochter kommt Vera Geheimnissen auf die Spur, die keiner im Dorf vermutet hätte.

Spannend geschrieben, aber manchmal recht in die Länge gezogen. Mein Lieblingsbuch der Autorin bleibt: Der stille Herr Genardy.

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Die Sünderin

Petra Hammesfahr

 

Gelesen im Dezember 2000
2000 (Originalausgabe: 1999)

Roman: Cora Bender ersticht aus scheinbar heiterem Himmel einen Mann. Sie ist geständig, die Beweislage ist klar. Doch Hauptkommissar Grovian, für den die Sache noch nicht abgeschlossen ist, geht der Sache auf den Grund. Was er aufdeckt, ist ein Alptraum.

Das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend. Die Autorin beschäftigte sich sowohl in diesem Buch, wie auch in ihrem bekannteren Buch "Der stille Herr Genardy" mit sexuellem Missbrauch. Ein weiteres Buch, welches ich von der Autorin gelesen hatte, gefiel mir überhaupt nicht, leider fällt mir der Titel nicht mehr ein.

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Land der tausend Bäume

Amanda Hampson

 

Gelesen im Juli 2008:
Ausgabe 2008 by Diana Verlag, München. Die Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel "The Olive Sisters" bei Penguin Group, Australia.  

Adrienne, Ende 40, muss aus ihrer Luxuswohnung in Sydney ausziehen, ihre Firma ist bankrott. Mittellos fährt sie auf die leerstehende Farm ihrer italienischen Großeltern. Sie erfährt hier zum ersten Mal von den Geheimnissen ihrer Familie und der großen Liebe ihres Vaters.

Ein, für meinen Geschmack, ziemlich fader Roman, zwar leicht und flüssig lesbar, aber die Handlung hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen.

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Kongofieber

Redmond O'Hanlon

 

Gelesen im April 2001
gelesene Ausgabe: DTV 2000, Originalausgabe1996 (645 Seiten)

Erlebnisbericht: Auf der Suche nach Mokélé-mbembé, dem Kongo-Dinosaurier verschlägt es den Autor mittels Einbaum, zu Fuß und auf allen vieren ins Innerste des Kongos. Sie treffen auf Pygmäen, Zauberer, malerische Landschaften, Papageien, Krokodile, Gorillas und viele Insekten. Je tiefer sie vordringen, desto unheimlicher wird die Reise.

Vom Thema gefällt mir das Buch sehr gut, man erfährt etwas über das Leben und Denken der Einheimischen und über die vielfälltige Natur. Leider sind viele Passagen endlos in die Länge gezogen. Langweilige Dialoge werden bis ins letzte niedergeschrieben. Gekürzt wäre es optimal. Aber eine seiner Textpassagen, mit der ich wortwörtlich übereinstimme, möchte ich hier wiedergeben zum Thema Glauben:
"Der Glaube bedeutet, dass man Vernunft und Wissenschaft an den Nagel hängt. Wenn du gläubig wirst, dann knallen dir die Sicherungen weg, dann fliegen dir die Dichtungen raus, dann wirst du mit voller Absicht zum Trottel. Auf diese Weise lebt es sich angenehmer."

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Ein Hoffnungsstern am Himmel

Elizabeth Haran

 

Gelesen im Oktober 2004:
Bastei Lübbe Taschenbuch 1. Auflage Juli 2004 (Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel: "Stars in the Southern Sky")

London 1954: Die mit James verheiratete Estella entdeckt, dass ihr Mann sie betrügt. Obwohl Estella ein Kind erwartet, lässt sich ihr Mann scheiden, um die reiche Davinia zu heiraten. Um möglichst weit von James fortzukommen, beschließt Estella in die Fußstapfen ihres unbekannten, gestorbenen Vaters zu treten und seine Tierarztpraxis im Outback Australiens zu übernehmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beginnen die Farmer und Dorfbewohner sich an sie zu gewöhnen, da holt sie die Vergangenheit ein.

Endlich mal eine etwas andere Australienstory, die nicht im 19. Jahrhundert spielt, sondern im 20. Mir gefällt der Roman, da er spannend ist und ich ein absoluter Australienfan bin. Wäre ich das nicht, wüsste ich nicht, ob ich ihn je gelesen hätte.

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Im Glanz der roten Sonne

Elizabeth Haran

 

Gelesen im September 2003
Bastei Lübbe 2003 (Originalausgabe erschien 2002 mit dem Titel "Sunset Over Eden")

Jordan Hale kehrt nach etlichen Jahren in seine Heimatstadt Eden, auf die Zuckerrohrplantage seiner verstorbenen Eltern zurück. Sein Ziel ist es den "Mörder" seines Vaters in die Knie zu zwingen. Doch es kommt immer anders, als man denkt, er verliebt sich in die Tochter dieses Mannes.

Der Roman ist kaum zu unterscheiden von den Patricia Shaw Romanen. Die Handlung findet ebenso in Australiens Gründerjahren statt.

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Der lange Winter am Ende der Welt

Julie Harris

 

Gelesen im Januar 2002
BLT, 4. Auflage Januar 2001 (Originalausgabe erschien: 1995)

Roman: Der 24 Jahre alte John Robert Shaw aus South Carolina versucht im Jahre 1926 mit seinem Flugzeug einen Rekord im Alleinflug aufzustellen. In der Nähe von Anchorage stürzt er ab und wird von den dort lebenden Inuits aufgenommen. 17 Jahre lebt er mit ihnen, bis im Krieg zufällig entdeckt wird.

Interessantes Buch, man lernt das frühere Leben der Inuits kennen, von denen ich bisher nur sehr wenig wußte. Die Autorin wechselt beim Erzählen zwischen Johns Leben in South Carolina, weil er an seinen Erinnerungen hängt, und dem jetzigen Leben bei den Inuits.

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Der Schatten des Anderen

Joseph Hayes

 

Gelesen im Februar / März 2002
Goldmann, 1. Auflage 1991 (Originalausgabe erschien: 1976)

Thriller: Cyrus Greer, der Held der Geschichte, stürzt in Florida mit einem Flugzeug ins Meer. Er kann sich retten und nimmt die Identität eines anderen an. Dies führt zu lebensgefährlichen Verwicklungen.

Früher gefiel mir das Buch, ich habe es jetzt zum 2. Mal gelesen und finde es zu reißerisch, a la 007. Die Guten überleben, der Böse stirbt, so wie es sich für ein richtiges Märchen gehört.

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Ich fang noch mal zu leben an

Diana Beate Hellmann

 

Gelesen im November 2005:
Bastei Lübbe Taschenbuch 3. Auflage: Oktober 2003, die Originalausgabe erschien 2000. 

Diana Beate Hellmann, kurz Bea genannt, erfüllt sich ihren lang ersehnten Traum und zieht von Essen nach Los Angeles. Sie leidet an einer tückischen Krankheit namens Alkoholismus. In diesem wahren Bericht erzählt die Autorin ihren harten Kampf gegen diese Krankheit. Auf Drängen ihres besten Freundes begibt sie sich in eine der berühmtesten Entziehungskur-Kliniken Kaliforniens, wo so mancher Prominenter geheilt wurde oder zumindest sich dort aufgehalten hat, die Betty Ford Klinik in Palm Springs. Mit deren merkwürdigen Methoden nicht fertig werdend, bricht sie nach 7 Tage ihre Entwöhnung ab und versucht zu Hause mit Hilfe eines Internisten und eines Psychiaters mit ihrer Krankheit fertig zu werden. Hinzu kommt noch das Problem mit ihrer kranken Mutter in Deutschland. So wird sie hin und her gerissen zwischen ihrer eigenen Behandlung und ihrer Mutters Krankheit.

Ein unheimlich fesselndes Buch! Man weiß bis kurz vor Schluss nicht, warum Bea dem Alkoholismus verfiel. Es wurde mir bewusst, welch harten Kampf man durchstehen muss, will man den Alkoholismus bekämpfen. Nach der Beschreibung der Betty Ford Klinik, hätte ich auch Reißaus genommen, das war ja grauenvoll, wie in einer Kaserne oder einem Kindergarten! Aber der Entzug ist ja auch nur der Anfang. Danach beginnt der eigentliche Teil, die Erforschung der Ursache. Wie sagt Bea so schön: Zwar hat man sich selber nach dem Entzug geändert, aber die Umgebung ist gleich geblieben. Und erst nachdem man die Hauptursache des Trinkens gefunden hat, kann man sein Leben ohne Alkohol genießen.

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Laras Geschichte

Diana Beate Hellmann

 

Gelesen im März 2006:
Bastei Lübbe 1997, das Original erschien 1994 

Lara lebt finanziell unabhängig im sonnigen Ligurien. Eigentlich müsste sie vollkommen sorgenfrei sein. Doch über ihr liegt der Schatten der Vergangenheit, als Kind überlebte sie die tückische Krankheit Krebs. Seitdem kommt sie mit ihrem Leben nicht mehr zurecht. Eine Reihe gescheiterter Beziehungen hat sie mutlos gemacht.

Es ist ein Roman, aus dem täglichen Leben gegriffen. Die Autorin beschreibt die familiären Verhältnisse der Hauptpersonen recht einfühlsam, deshalb kann ich mich in deren Charaktere gut hineinversetzen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, mal so zwischendurch.

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Was stimmt? - Das Gehirn - Die wichtigsten Antworten

Norbert Herschkowitz

 

Gelesen im Mai 2007:
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2007 (Originalausgabe)

Der Autor, Neurowissenschaftler und Kinderarzt, beantwortet Fragen rund um das Gehirn. Dies sind seine Themen:
- Das Gehirn im Überblick
- Das Gehirn in der Lebensspanne
- Gehirn und Geist
- Anhang mit erklärenden Wörtern und weiterführender Literatur.

Kurz und präzise spricht der Autor, für meinen Geschmack als Laien, viele interessante Themen rund ums Gehirn an. Zum Beispiel erhält man Antworten auf die Fragen, was vererbt und was durch die Umwelt geprägt wurde, was für einen Einfluss Gene auf die Schulleistungen haben, wie sich die Entwicklung des Gehirns bei Männern und Frauen unterscheidet, ob wirklich viele Neuronen im Laufe des Lebens absterben, ob es ein Bauchgehirn gibt, was das Gehirn beim Schlafen tut, ob es verpasste Lerngelegenheiten gibt, ob Demenz zum üblichen Altern gehört und viele, viele Antworten mehr. Es liest sich wirlich sehr gut. Ich habe es im Urlaub in Bozen bei Athesia zwischendurch gekauft und weil es so interessant ist, leider viel zu schnell durchgelesen.

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Fatu Hiva - zurück zur Natur

Thor Heyerdahl

 

Gelesen im Oktober 2000
1974 Verlagsgruppe Bertelsmann

Erlebnisbericht: Der norwegische Autor träumt seit seiner Schulzeit davon, irgendwo auszuprobieren, ob man ohne technische Hilfsmittel in der Natur überleben kann. Zusammen mit seiner späteren Frau streicht er einen Ort nach zwei anderen auf der Landkarte weg. Schließlich blieb die damals, 1930 noch fast unberührte Marquesas Insel Fatu Hiva. Die beiden lebten ca. 1 Jahr auf dieser Trauminsel und erlebten alle möglichen schönen und unangenehme Dinge (Traumstrände, Krankheiten, netter Kannibale...). Sein Fazit: Die Rückkehr zur Natur ist nicht möglich.

Wenn man sich vorstellt, dass der Autor 1930 schon Schwierigkeiten hatte, unberührte Flecken auf der Erde zu finden, so wird es wahrscheinlich heute gar keine mehr geben (zum Überleben). Das Buch ist sehr beeindruckend. Es ist eins der wenigen Bücher, die ich zweimal gelesen habe.

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Der süße Wahn

Patricia Highsmith

(Hörbuch gelesen von: Jochen Striebeck)

 

Gehört im November/Dezember 2007:
Audio Media Verlag; Auflage: 1. (1. April 2007), die Originalausgabe erschien 1993  

David führt ein Doppelleben. Die Woche über wohnt er in der Nähe seines Arbeitsplatzes in einer billigen Pension. Jedes Wochenende besucht er angeblich seine, im Altersheim lebende Mutter und kümmert sich rührend um sie. In Wirklichkeit aber fährt er in sein schönes Häuschen, wo er unter einem anderen Namen lebt. Dort wartet er auf seine große Liebe Annabelle, die von nichts ahnt und mit einem anderen Mann verheiratet ist. David stellt sein Leben schon vollkommen auf Annabelle ein und tut so, als ob sie bei ihm leben würde, deckt für zwei Personen den Tisch, unterhält sich mit ihr, geht mit ihr aus....

Es ist ein nettes Hörbuch, nicht besonders fesselnd, aber ganz unterhaltsam. Die Stimme des Sprechers ist angenehm. Die gelesenen Bücher der Autorin gefielen mir aber besser als das Hörbuch. Ich weiß nicht, ob es an dem Medium Hörbuch selber liegt, das mir nicht so zusagt, wie gelesene Bücher der Autorin. Dies muss ich erst im Laufe der Zeit ausprobieren.

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Lösegeld für einen Hund

Patricia Highsmith

 

Gelesen im Dezember 2004:
Diogenes Taschenbuch 2004 (Die Originalausgabe erschien 1972 unter dem Titel "A Dog Ransom")

Lisa, der Pudel des kinderlosen New Yorker Ehepaars Greta und Ed wird gekidnappt. Auch nach Zahlung des Lösegelds bleibt der Hund verschwunden. Nun schaltet Ed die Polizei ein, die diesen Fall aber nicht sonderlich ernst nimmt, außer einem blutjungen Streifenpolizisten. Daraus wächst eine gewalttätige Tragödie.

Ganz netter Krimi für zwischendurch! Zwar ist er nicht besonders spannend, aber wie üblich bei Patricia Highsmith, kann man sich mühelos in die Darsteller hineinversetzen.

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Der Schrei der Eule

Patricia Highsmith

 

Gelesen im März 2000

Robert F. lebt nach der Trennung von seiner Frau in der Kleinstadt Langley. Er beobachtet ein Mädchen in einem Haus und wird dabei von ihr entdeckt. Sie verliebt sich in ihn, löst ihre Verlobung von Greg, der versucht Robert fertigzumachen

Ein spannend geschriebener Roman. Man kann sich gut in den Hauptdarsteller hineinversetzen.

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Der Stümper

Patricia Highsmith

 

Gelesen im April 2003
Diogenes 1974 (Originalausgabe erschien 1954 mit dem Titel "The Blunderer")

Buchhändler Kimmer hat seine Frau Helen umgebracht und sich ein gutes Alibi besorgt, dass keinerlei Verdacht auf ihn fällt. Auch der Anwalt Stackhouse führt eine unglückliche Ehe. Seitdem er einen Zeitungsartikel über den unaufgeklärten Kimmer-Mord gelesen hat, spielt er mit düsteren Gedanken. Doch seine Frau kommt ihm zuvor.

Ein spannender Krimi, der zeitlos auch ebenso heute spielen könnte. Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende so spannend geschrieben, dass ich es auch im vollbesetztem Zug mit reichlich Lärm ungestört lesen konnte.

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Venedig kann sehr kalt sein

Patricia Highsmith

 

Gelesen im Juli 2005:
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Mai 2005. Die Originalausgabe erschien 1967 unter dem Titel „Those Who Walk Away

Edward Coleman ist überzeugt, dass sein Schwiegersohn Ray Garrett die Schuld am Selbstmord seiner Tochter trägt. Er verfolgt Ray bis nach Venedig und versucht ihn umzubringen. Nachdem dieser Versuch fehlschlug, lässt der nächste Mordanschlag nicht lange auf sich warten.

Es ist ein typischer Patricia Highsmith Roman. Man kann sich in alle Personen nur zu gut hineinversetzen mit ihren Schwächen und Stärken. Der Roman ist nicht sonderlich spannend, aber nett zu lesen, da auch der Humor nicht zu kurz kommt.

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Cupido

Cupido

Jilliane Hoffmann

 

Gelesen im Februar 2007:
Rowohlt Taschenbuch Verlag Mai 2005, die Originalausgabe erschien 2004 in den USA unter dem Titel "Retribution"

Thriller: Chloe kommt eines Abends nach Hause und geht schlafen. Auf diesen Moment hat der Mann mit der Clownsmaske, der unter dem Fenster lauert nur gewartet. Für Chloe beginnen die schrecklichsten Stunden ihres Lebens. Der Täter wird nicht gefasst, Chloe wird mit diesem Erlebnis nicht fertig, nimmt eine neue Identität an und zieht fort. Aber die Vergangenheit holt sie wieder ein.

Schön spannend, aber manchmal etwas zu stark übertrieben. Es gibt Seiten, da ist das Wort "Blut" das häufigste und das ist nicht ganz mein Geschmack. Wenn die Autorin die Art und Weise, wie die Opfer verletzt werden nicht so ausführlich und übertrieben beschreiben würde, dann wäre das Buch richtig gut.

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Perfektes Blau

Christine Hofmann

 

Gelesen im August 1999
1996 Erste Auflage

Roman: Andrea reist für ihr Leben gern nach Australien, wo sie sich jedes mal in komplizierte Liebesgeschichten verstrickt.

Etwas wirr geschrieben. Aber da der Roman sehr häufig, ausgerechnet in Manly spielt, einem Badeort bei Sydney und ich das Buch gerade in Australien las, gefiel es mir ganz gut.

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Die weiße Massai

Corinne Hofmann

 

Gelesen im Oktober 2004:
Knaur Taschenbuchausgabe 2000 (die Originalausgabe erschien im A1 Verlag GmbH München)

Auf einer Reise mit ihrem Freund durch Kenia, verliebt sich Corinne auf den ersten Blick in den Massai-Krieger Lketinga. Sie verläßt ihren derzeitigen Lebensgefährten, löst ihren Hausrat in der Schweiz auf, kündigt ihren Job und zieht nach Kenia, um Lketinga zu heiraten. Sie stellt ihre Lebensgewohnheiten komplett um. Das andere Essen, das Klima, die Malaria, das andere Rollenverständnis bereiten ihr Schwierigkeiten, doch sie bleibt in Kenia. Nach der Geburt ihrer Tochter Napirai treten zusätzliche Probleme auf.

Um nichts in der Welt würde ich mit der Autorin tauschen wollen. Ich bewundere den Mut der Autorin, freiwillig ein Leben am Rande des Existenzminimums zu führen, d.h. ein bequemes Leben in der Schweiz mit einem in jeder Hinsicht unbekannten Leben zu tauschen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es fast zu rasch verschlungen habe.

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Zurück aus Afrika

Corinne Hofmann

 

Gelesen im Oktober 2004
Weltbild GmbH 2004 (Originalausgabe erschien 2003 im A1 Verlag)

Dies ist der Fortsetzungsroman des Buches "Die weiße Massai", der Autorin Corinne Hofmann, in der sie ihr Leben mit einem Samburu Krieger Lketinga in Kenia beschreibt. In diesem Buch kehrt sie mit ihrer und Lketingas Tochter in die Schweiz zurück. Sie erzählt in diesem Buch, wie es ihr nach der Rückkehr in die ganz andere Welt ergangen ist, welche Hürden sie überwinden musste und wie sie den Alltag jetzt meistert. 

Dieses Buch zu lesen war ein Missverständnis von mir. Vor Jahren las ich ein Buch über eine Weiße, die einen Massai heiratete und darin über ihr Leben berichtete. Darum interessierte mich der Titel "Zurück aus Afrika", in der Annahme, das wäre dieselbe Autorin, deren Buch ich damals gelesen habe. Nach der Hälfte stellte ich fest, dass es sich um eine andere Autorin handelt, deren Buch heißt: "Mein Leben als weiße Massai" und die Autorin ist die Australierin " Catherine Oddie". Macht aber nichts, "Zurück aus Afrika" von Corinne Hofmann ist so interessant geschrieben, dass ich als nächstes unbedingt ihr Buch "Die weiße Massai" lesen werde. 

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Wiedersehen in Barsaloi

Corinne Hofmann

 

Gelesen im Juli 2005:
A1 Verlag, München  2. Auflage 2005

14 Jahre nach Corinne Hofmanns Flucht aus Nairobi, mit ihrer damals 1,5 Jahre alten Tochter, sitzt sie wieder im Flugzeug nach Kenia. Kurz zur Vorgeschichte dieses Buchs:  Corinne verliebte sich auf einer Reise nach Kenia in den Massai Lketinga. Sie ging das mutige Wagnis ein, heiratete ihn und lebte fernab der Zivilisation in einem Massaidorf. Irgendwann begann ihr Mann zu trinken und machte seiner Frau mit grundlosen Eifersuchtsszenen das Leben zur Hölle. Schließlich blieb ihr nur noch die Flucht zurück in die Schweiz In diesem Buch schildert Corine ihren Besuch in Kenia nach 14 Jahren. In Kenia wird gerade ihr Leben mit fremden Schauspielern verfilmt, was ein Hauptgrund ihres Keniabesuchs ist. Sie trifft ihre geliebte Schwiegermutter ihren inzwischen wiederverheirateten und vom Alkohol abgekommenen Mann und natürlich alle anderen Bewohner. Erinnerungen werden wach.

Um Gefallen an diesem Buch zu finden, muss man unbedingt den ersten Band gelesen haben. sonst weiß man mit dem Buch nichts anzufangen. Ich fand  ihre Beschreibungen von den vielen Veränderungen die in dem Dorf Einzug erhalten hatten, sehr interessant. Wenn ich auch so gut wie nie ins Kino gehe, aber diesen Films muss ich unbedingt sehen.

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Das Haus der sieben Elstern

Victoria Holt

 

Gelesen im Januar 1999
1996 Vollständige Taschenbuchausgabe

Roman: Ein Mädchen wächst bei ihrer Tante in einem englischen Dorf auf. Dort geschehen seltsame Dinge. Die Geschichte spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ein Mädchen wächst bei ihrer Tante in einem englischen Dorf auf. Dort geschehen seltsame Dinge. Die Geschichte spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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Australiens Outback

Tony Horwitz

 

Gelesen im Oktober 2000
2000: 4. Auflage, (Originalausgabe: 1987)

Erlebnisbericht: 11.000 km legte der Autor, ein Amerikaner, auf den Straßen Australiens per Anhalter zurück. Dabei lernte er die verschiedensten, meist gastfreundlichen Menschen kennen. Er schloss sich Hummerfischern und Opalschürfern an, lernte Aborigines kennen, und erlebt vieles mehr.

Hat mir gut gefallen, zum einen, wegen seiner humorvollen Art, die man nur noch selten findet, zum anderen, da wir einige Teile des Landes selbst besuchten. Man erhält in diesem Buch Eindrücke, wie man sie als Normaltourist nicht erlebt.

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Drachenläufer

Drachenläufer

Khaled Hosseini

 

Gelesen im September 2007:
BvT Berliner Taschenbuch Verlag, 17. Auflage, Juni 2007 (Die Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "The Kite Runner")

Kabul 1975: Der 12-jährige Amir wächst bei seinem wohlhabenden Vater auf zusammen mit Hassan, dem Sohn vom Diener seines Vaters. Trotz unterschiedlicher Herkunft sind die beiden Jungs eng befreundet. Eines Tages, nach dem alljährlichen Drachenwettbewerb, wird die Freundschaft der beiden auf schreckliche Weise verraten. Die Wege der beiden trennen sich, Amir und sein Vater fliehen vor den Kriegswirren nach Amerika. Nach vielen Jahren kehrt Amir zurück in seine Heimat, wo sich die Gelegenheit ergibt seine Schuld zu tilgen.

Neben einer richtig schön spannend erzählten Geschichte, erhält man nebenbei einen ganz guten Einblick in das Leben in Afghanistan, vor dem Einmarsch der Russen, während des Krieges, anschließend unter der Regierung der Taliban. Man sagt immer, dass die Menschen des nahen Ostens, wie aus 1001 Nacht, besonders gut Geschichten erzählen können, ich kann dem nur zustimmen, das gilt besonders für Khaled Hosseini.

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Drachenläufer

Tausend strahlende Sonnen

Khaled Hosseini

 

Gelesen im Januar 2009
Bloomsbury Berlin, 2008, die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "A Thousand Splendid Suns" bei Riverhead, New York

Mariam, geboren als uneheliche Tochter einer Hausangestellten, wächst mit ihrer Mutter in einem einsamen Tal, in das die Mutter verbannt wurde, auf. Als ihre Mutter sich das Leben nimmt wird die 15-jährige Mariam von ihrem Vater mit einen 30 Jahre älteren Mann aus Kabul verheiratet. Die Ehe bleibt kinderlos und Mariams Mann Raschid wird immer gewalttätiger ihr gegenüber. In der Nachbarschaft wohnt Leila mit ihren Eltern, die sich unsterblich in Tarik verliebt hat. Eines Tages flieht Tarik mit seinen Eltern nach Pakistan, Leila bleibt bei ihren Eltern, bis sie bei einem Bombenangriff ihre Eltern verliert und selber dabei schwer verletzt wird. Mariam und Raschid nehmen die inzwischen 15-jährige Leila auf und pflegen sie gesund. Raschid nimmt sich Leila als Zweitfrau, die sich einverstanden erklärt, da sie glaubt, dass Tarik gestorben ist.

Ein sehr trauriger Roman, beherrscht von Gewalt, besonders gegenüber Frauen. Ich finde das Buch interessant, man erfährt sehr viel über das Leben der Frauen in Afghanistan, speziell in Kabul in der Zeit von 1959, als Mariam zur Welt kam, bis 2003. Die Geschichte spielt vor dem politischem Hintergrund, vor der Besetzung Russlands, während die Kommunisten die Macht übernahmen, danach als die verschiedenen Mudschaheddin-Gruppierungen sich gegenseitig bekämpften bis zur Herrschaft der Taliban und danach.

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Unter dem Tagmond

Keri Hulme

 

Gelesen im März 1999
1998: 149.-160.Tausend, (Originalausgabe: 1984)

Roman:Spielt an einer Küste Neuseelands. Handelt von drei nicht verwandten Personen, einer im Turm lebenden Frau, einem Kind, das bei Schiffbruch an Land geschwemmt wurde und seinem Adoptivvater, der mit dem Kind nur schwer fertig wird.

Versetzt einen in Neuseelandstimmung. Toll, werde wohl noch mehr von ihr lesen. Zum Teil ist es aber leider sehr brutal.

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