Sabines Buchempfehlungen
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Autoren beginnend mit J |
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Titel |
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Meine
Bewertung |
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Jana Jacobi |
Scientology - Ein Blick hinter die Kulissen |
Sachbuch |
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A. E.
Johann |
Am Rande der Winde |
Roman |
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A. E.
Johann |
Sohn der Sterne und Ströme |
Roman |
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Gisela
Johannßen |
Als Frau allein durch Afrika |
Reisetagebuch |
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Elizabeth
Jolley |
Späte Gäste |
Roman |
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Julica
Jungehülsing |
Ein Jahr in Australien - Reise in den Alltag |
Reiseerlebnis |
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Scientology -
Ein Blick hinter die Kulissen
Jana Jacobi
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Gelesen im März 2003 Topos plus Verlagsgemeinschaft 1999
Die Autorin, beschreibt anhand geheimer
Unterlagen Mechanismen, mit denen die Scientology-Mitglieder abhängig
gemacht werden. Sie will durch Informieren vor dieser Sekte warnen, denn
sie weiß wovon sie spricht, da sie selber 20 Jahre dieser gefährlichen
Sekte angehörte.
Nachdem meine Tochter vor kurzem von einem
Scientology Mitglied angesprochen wurde, wollte ich mich unbedingt über
diese Sekte informieren. Bisher habe ich eigentlich nichts über
diese Sekte gewusst. Nach dem Lesen der ersten Seiten, dachte ich, ist
das ein Science Fiction Roman und fragte mich, wie kann man, wenn man
einigermaßen bei Sinnen ist, so einen Quatsch glauben. Aber nach
und nach wurde mir klar, dass man die neu angeworbenen ganz langsam in
eine komplett andere Welt führt. Zum Schluss befindet man sich nach
vielen hochbezahlten Gehirnwäschen in dieser anderen Welt. Wirklich
besser geht es wahrscheinlich nur dem Management nach Beitritt eines
neuen Sektenmitglieds, zumindest finanziell.
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Am Rande der Winde
A. E. Johann |

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Gelesen
im Oktober 2009:
Bertelsmann GmbH Gütersloh
Ein deutscher Arzt, verpflichtet sich in den Jahren 1958 bis 1961 auf Sumatra den Menschen zu helfen. Er kämpft gegen Seuchen, während das Volk in Not und Armut lebt. Medikamente sind knapp, ebenso andere medizinische Ausrüstungen. Er muss Schwerstverwundete beider Seiten behandeln, während Krieg zwischen Rebellen und Regierungstruppen herrscht und wird belohnt mit den besten Freundschaften. Seine Frau, ist dieses Leben leid, sie kehrt nach Europa zurück.
Ich hatte diesen Autor völlig vergessen, bis ich dieses Buch in unserer Stadtbücherei entdeckte. Der Autor versetzt einen mitten ins Leben von Sumatra zur damaligen Zeit. Ich finde es spannend von Anfang bis Ende und seinen Schreibstil vergleichbar mit dem von Somerset Maugham, der mich mit seinen Büchern auch völlig in seinen Bann ziehen kann. Ich werde auf alle Fälle auf die Suche nach weiteren Romanen des Autors gehen. |
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Sohn der Sterne und Ströme
A. E. Johann |

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Gelesen
im Mai 2010:
Bertelsmann Verlag GmbH, 1978. Die Originalausgabe erschien 1977
Der in London lebende, arbeitslose Hochsee-Kapitän Andrew MacReanna nimmt ein Angebot im Kongo an, Kongo-Flußschifffahrtskapitän zu werden. Um die Tücken des Kongos kennenzulernen, geht er bei Kapitän Corlay in die Lehre. Corlay ist ein sehr schwieriger Mann, der MacReanna nicht gerade das Leben leicht macht. Außerdem wacht Corlay eifersüchtig über seine schöne Frau Maureen, die mit ihm auf der Fähre lebt und den Männern die Köpfe verdreht...
Was A.E.Johann wie kaum ein anderer Schriftsteller versteht, sind seine einmaligen Landschaftsbeschreibungen. Man fühlt sich in die Landschaft des Kongo hineinversetzt mit seinen Bewohnern, Tieren... Seine Art zu schreiben erinnert mich sehr an W. Somerset Maugham. Gut, die Handlung ist in diesem Band etwas langatmig und weniger spannend, aber trotzdem ein nett zu lesendes Buch. |
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Als Frau allein durch Afrika
Gisela Johannßen
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Gelesen
im März 2007:
Conrad Stein Verlag ???? (Das Erscheinungsjahr in diesem Buch zu finden ist eine Wissenschaft für sich und ich habe keine Lust meine gesamte freie Zeit damit zu verbringen)
Die deutsche Autorin unterrichtet zwei Schuljahre in Kapstadt. Statt nach Ablauf der zwei Jahre nach Hause zu fliegen, reist sie mit Rucksack zu Fuß, per Anhalter oder mit den billigsten Verkehrsmitteln durch Afrika nach Hause, um Land und Leute kennenzulernen. Sie startet im Dezember 1999 und reist durch folgende Länder: Südafrika, Simbabwe, Mosambik, Malawi, Tansania, Uganda, Kenia, Äthiopien, Sudan, Ägypten, Israel, Griechenland und Italien. Die ganze Reise beschreibt sie auf 584 Seiten in Form eines Tagebuchs.
Vom Thema her hört sich das Buch sehr interessant an und auch den Conrad Stein Verlag hatte ich in bester Erinnerung. Aber ich habe das Buch aus mehreren Gründen vorzeitig, ab Malawi, zur Seite gelegt. Es ist zu ausführlich beschrieben, so dass es oft einschläfernd und uninteressant für mich ist. Außerdem ärgert mich die lehrerhafte Art der Autorin, die mein Vorurteil gegenüber dieser Berufsgruppe noch stark vergrößerte. Sie freut sich zum Beispiel darüber, wenn sie Einheimische überzeugen und belehren konnte. Einmal verhielt sie sich durch ihre besserwisserische Art so dämlich, dass sämtliche Insassen eines Kleinbusses fast in Schwierigkeiten gerieten, wenn nicht der Fahrer für sie an der Grenze die Schutzgeldzahlung übernommen hätte. Unabhängig von der Autorin, bin ich vom Conrad Stein Verlag sehr enttäuscht. Die Schrift ist so winzig, dass ich selbst mit meiner Lesebrille, die ich für das Lesen "normaler" Bücher nie brauche, Schwierigkeiten habe. Außerdem fehlen immer wieder mal zwischendurch ein paar Skizzen, damit man weiß, wo die Orte überhaupt liegen, die die Autorin bereist. Man findet nur eine grobe Skizze von ganz Afrika mit der eingezeichneten Route im DIN A 6 Format ganz zu Beginn des Buchs.
Ich habe deswegen 2 Punkte statt einem (niedrigste) vergeben, weil ich vielleicht nicht die Zielgruppe des Buchs bin, sondern jemand, der genau diese Route oder Teile davon bereisen möchte. Für den ist das Buch eventuell hilfreich, wenn er sich denn eine eigene Karte dazu besorgt und sich in einem jugendlichem Alter befindet, wo er für die Schriftgröße des Buchs noch keine Leselupe benötigt. |
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Späte Gäste
Elizabeth Jolley
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Gelesen im April 2005 Fischer Taschenbuch, Februar
1996. Die Originalausgabe erschien 1988 unter dem Titel „The Sugar Mother“
Der
verschrobene Literaturprofessor Edwin ist mit der Gynäkologin Cecilia
verheiratet. Cecilia reist zum Zweck eines einjährigen Forschungsstipendiums
durch die Welt, während ihr Mann in Australien als Strohwitwer zurückbleibt.
Eines Nachts tauchen zwei Damen auf, Mutter und Tochter, die vorgaben, sich im
Nachbarhaus ausgeschlossen zu haben. Edwin lädt die beiden ein, in seinem Haus zu übernachten.
Aus einer Nacht werden viele Nächte. Edwin genießt es, sich von der Mutter
umsorgen zu lassen und verliebt sich in die Tochter. Als Folge entstehen alle
möglichen komischen Verwicklungen.
Der Roman lässt sich gut lesen, er ist nett
und mit viel Humor geschrieben. Einige Passagen, als Edgar in Erinnerungen
schwelgte, fand ich langweilig und habe sie rasch überblättert.
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Ein Jahr in Australien - Reise in den Alltag
Julica Jungehülsing |

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Gelesen
im Mai 2007:
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2007
Die Hanseatin Julica verliebt sich in Sydney und beschließt nach einer Australienreise dort zu bleiben und zu arbeiten, wenigstens eine Zeit lang. Sie sucht sich, da ihr Hobby Surfen ist, ein Apartment im bekannten Strandvorort Bondi Beach. Nachdem sie sich in der Stadt eingelebt hat, unternimmt sie eine Reise in den Norden, kauft sich ein Auto, was noch mehr Formalitäten erfordert als bei uns, sie erzählt von den Eigenarten und Gewohnheiten der Australier und berichtet von den Unterschieden zu ihrer Heimat. Zum Beispiel wundert sie sich über Busfahrgäste, die sich beim Fahrer bedanken. Sie erklärt, was man auf die Frage "Hi, how are you doing?" antworten sollte, denn ein "okay" reicht nicht, berichtet über einen Busfahrerstreik auf australisch, was freie Fahrt für alle Fahrgäste bedeutet und erzählt noch vieles Interessantes mehr.
Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mir so unter die Haut geht wie dieses und sofortiges Heimweh nach Sydney in mir auslöst. Ich las es heute ungestört auf einer längerern Bahnfahrt. Hätte der Zugbegleiter beim nächsten Halt statt "Würzburg" - "Cronulla" oder "Circular Quay" durchgesagt, ich hätte mich nicht gewundert, so vertieft war ich in das Buch. Für mich beschreibt die Autorin Sydney liebenswert und treffend, genau so stelle ich mir ein Leben dort vor. Was ich etwas schade finde, dass sie nicht mehr von ihrer Reise ins Northern Territory erzählt hat, dafür aber zu viel über Klamottenkauf in Sydney, was mich persönlich wenig interessiert. Das Buch empfehle ich bedenkenlos mit 5 Punkten!
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