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Das
dunkle Land
David
Lambkin |
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Gelesen im
September 2004
Weltbild Verlag 1999 (Originalausgabe erschien unter dem
Titel "The Hanging Tree")
Paläontologin
Kathryn Widd vom Johannesburger Museum darf an einer
wissenschaftlichen Expedition in Kenia teilnehmen. Man hat
dort einen alten Schädel gefunden und hofft auf weitere
Funde. Kathryn will anhand der Funde beweisen, dass es
damals schon Gewalt unter den Menschen gab und dies eine
genetische Veranlagung ist. Nebenbei studiert sie noch die Bücher
eines früheren Großwildjägers, wo der Ehemann seiner
Geliebten auf nie geklärte Weise ums Leben gekommen ist.
Kathryn beginnt außerdem eine Affäre mit einer Frau, dann
mit einem Mann und schließlich werden sie von einer
Bande überfallen.
Allein einen
zusammenhängenden Inhalt zu formulieren fällt mir schwer.
Auch wenn der Autor irgendein Preisträger ist, finde ich
den Roman sehr wirr und zäh zusammengestückelt. Und dass
der Autor auch noch in der "ich" Form als Frau und
von deren Gefühlen schreibt, finde ich ziemlich anmaßend.
Hätte mein Mann mir dies Buch nicht geschenkt, hätte ich
es nach 50 Seiten in den Müll geworfen. Aber ein
geschenktes Buch lese ich wenigstens anstandshalber durch. |
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Australien - Ein Reiselesebuch
herausgegeben von
Freddy Langer |
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Gelesen im April 2010
Ellert & Richter Verlag GmbH, Hamburg 2008
Der Herausgeber hat in diesem Büchlein ganz unterschiedliche Geschichten bzw. Reiseerfahrungen der unterschiedlichsten Autoren veröffentlicht. Es handelt sich um historische Reiseberichte, die von den Entdeckungen erzählen, von dem Leben der Aborigines gestern und heute, von der weißen Bevölkerung und wie sie zu den Aborigines stehen, usw. Aber sehen Sie selbst, dies sind die Geschichten:
- Bruce Chatwin: Am Anfang und Die Sache mit dem Bild
- James Cook: Entdeckungsfahrten im Pazifik
- Paul Theroux: Wanderschaft in Woop Woop
- Alfred Brehm: Das Känguru
- Bill Bryson: Verirrt in Sydney
- Walter Schoendorf: Die Great Ocean Road
- Edith Kohn: Perth - Die gute, heile Welt
- Ludwig Leichardt: Die erste Durchquerung Australiens
- Cees Nooteboom: Leere umkreist von Land
- Roland Dusik: Cooper Pedy - Das Erdloch des weißen Mannes
- Andreas Obst: Der Curdimurka Outback Ball
- Freddy Langer: Sieben Tage auf dem Franklin River
- Zwei Märchen: Das große Wasser und Die letzte Reise
Wie es mir bei Büchern, in dem man Geschichten mehrerer Autoren findet, meistens ergeht, so gefallen mir manche Geschichten sehr gut und andere hinwiederum weniger. Ein Vorteil solcher Bücher ist, man entdeckt auf diese Weise Autoren, die einem besonders gut gefallen, dass man mehr von ihnen lesen möchte. In diesem Buch gefallen mir fast alle Geschichten und viele der Autoren kenne ich bereits. So geben einige Geschichten doch sehr zum Denken, wie die von Paul Theroux mit seinen Gedanken wie die weiße Bevölkerung zu den Aborigines steht. Die Geschichte von Walter Schoendorf gefällt mir, da ich gerade im letzten Australienurlaub die Great Ocean Road bereiste. Bill Bryson mag ich sowieso als Autor und niedlich finde ich die Geschichte über das Känguru von Alfred Brehm.... Ein weiterer nicht zu verachtender Nebeneffekt dieses Bandes ist seine Größe. Man kann das Buch sehr gut unterwegs in der Bahn lesen, es passt in jeden Rucksack und man kann jederzeit das Buch nach einer Geschichte unterbrechen und verliert trotzdem nicht den Faden :-) |
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Im Zeichen der Schlange
Michael Larsen |
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Gelesen im Januar 2006:
Bastei Lübbe Taschenbücher Juni 2004 (Originalausgabe: 1997 unter
dem Titel: "Slangen i Sydney")
Ein junges Mädchen wird mit
einem Schlangenbiss in einem Sydneyer Krankenhaus eingeliefert.
Die Schlangenexpertin und Ärztin Annika Niebuhr steht vor einem
Rätsel. Das Mädchen wurde von einem Taipan, der in Sydney nicht
vorkommt, gebissen. Sie vermutet einen Mordversuch.
Der Inhalt hört sich interessant
an. Aber ich kämpfte mich 2 Tage, bzw. 70 Seiten durch das 440
Seiten umfassende Buch. Dann konnte ich einfach nicht mehr,
gäääähn...! Ständig schweift der Autor in die Naturwissenschaft
ab, die ja an sich sehr interessant ist, aber in dem Buch, meiner
Meinung nach, absolut nichts zu suchen hat. Es ist ja noch ganz
nützlich, wenn man etwas über die verschiedenen Giftschlangen
erfährt, über deren Angriffsmethoden, wie die Gifte wirken usw.,
aber es geht zu weit, sich in einem Krimi mehrere Seiten über die
Arbeit von Annikas Vater als Kernphysiker auszulassen. Was will
der Autor damit bezwecken, dass er über die Probleme Sheldon Lee
Glashows mit der Renormalisierung und der unbefriedigenden
Ansetzung der Masse Null von krafttragenden Teilchen schrieb? Mir
kommt es so vor, als ob der Autor mit seinem gerade erworbenen
Wissen unbedingt angeben muss, egal ob es zum Buch passt oder
nicht. Nein danke - solche Selbstdarsteller muss ich nicht noch
einmal lesen! Ab in den Müll! |
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Allgemeinbildung
für Angeber
Gerald
Drews und Pat Lauer |
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Gelesen im
November 2002
Orbis Verlag 2002
Sachbuch/Geschichte:
In ironisch-unterhaltsamen Stil werden die letzten 3000
Jahre Geschichte Europas im Schnelldurchgang durchlaufen.
Weiterhin werden auch berühmte Namen, Kunst, Literatur und
Naturwissenschaften gestreift.
Das Buch
soll allen dienen, die beim nächsten Party-Smalltalk
brillieren wollen. So drücken es zumindest die beiden
Autoren aus. Ihre Schreibweise schläfert nicht ein, wie es
bei manchen Geschichtsbüchern der Fall ist, sondern man
freut sich wirklich auf die nächsten Kapitel. |
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Die Aborigines Australiens
Gerhard Leitner
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Gelesen im Oktober 2006:
Verlag C.H. Beck oHG, München 2006
Der Autor beginnt im ersten Teil
A mit einem Überblick über die Besiedlung Australiens. Im nächsten
Teil B beschreibt er die traditionellen Strukturen, die Traumzeit,
die Bindung an das Land und ihre Verständigung. Im Teil C erfährt
der Leser mehr über die Zeit zwischen Kolonisation und heute,
unter anderem über die "stolen generation", Stammesrecht,
Traumzeit oder Christentum?, Malerei und Musik und über den Wandel
der Sprache. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der
Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Das Buch von Gerhard Leitner
beginnt mit diesem Absatz:
"Wer Australien bereist oder dort lebt, kommt nicht unbedingt mit
den ursprünglichen Bewohnern des Fünften Kontinents, den
Aborigines, in Kontakt. In Sydney und anderen Städten gehen sie
optisch fast unter. Man sieht sie meist nur am Rande des
öffentlichen Raums, wie in Parks, als Alkoholiker, Obdachlose -
als Außenseiter, als Gefahr. In den Prospekten der
Tourismusbranche stehen sie an zentraler Stelle. als etwas, das
man gesehen haben muss. Man merkt, dass hier weniger die Menschen
gemeint sind als die photogenen kulturellen Produkte: ihre
Malerei, .... Das Volk aber bleibt unbeachtet."
Nach diesem Absatz versprach ich
mir sehr viel von dem Buch, denn genau so ist es, wie es hier
steht. Und ich bin nicht enttäuscht worden, das Buch gab mir einen
besseren und sachlicheren Überblick über die Problematik
Aborigines - spätere Einwanderer, als ich ihn bisher aus anderen
Büchern erhielt. |
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Das
Amulett aus Jade
Catherine
Lim |
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Gelesen im
April 2000
1999 Ungekürzte Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1995)
Roman:
Singapur der fünfziger Jahre: Das vier Jahre alte Mädchen
Han wird von ihrer Mutter an das reiche Haus der Familie Wu
verkauft. Ein Liebesdrama zwischen dem Hausmädchen Han und
dem jungen Herrn des Hauses Wu entsteht.
Ein gut
lesbarer Roman. Ich war erstaunt, wie die Menschen in
Singapur, vor gar nicht so langer Zeit, knapp 50 Jahren,
gelebt haben. Vor allem, wenn man das heutige Singapur
kennt. |
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Ein
trügerisches Bild
Caroline
Llewellyn |
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Gelesen im
April 2000
1999 Taschenbuchausgabe, 4.Auflage, (Originalausgabe: 1996)
Roman: Die
Amerikanerin Dana reist nach England, um das Leben einer
Marianna Hobhouse zu erforschen (gelebt etwa 18XX).Sie wird
nach Cornwall eingeladen, wo Frauen auf mysteriöse Weise
ums Leben kommen. Noch ahnt sie nicht, dass sie selber in
Gefahr ist.
Ganz nett,
aber die Geschichte der Marianna Hobhouse wird viel zu ausführlich
dargestellt, was etwas langatmig wirkt. Auf den letzten 20
Seiten wird es endlich spannend. Ihre beiden letzten Romane
waren bedeutend besser. |
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Please
wait to be seated
Hans Löwenkamp |
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Gelesen im März 2005:
Reise Know-How Verlag 2. Auflage 2003
Über
60 kleine Geschichten aus den USA, die der Autor wohl beim
Reisen erlebt hat.
Ich
habe mich eigentlich richtig auf das Buch gefreut, weil es
vom „Reise Know-How“ Verlag stammt und ich bisher
ausnahmslos gute Erfahrungen mit dessen Büchern gesammelt
habe. Um so enttäuschter war ich beim Lesen dieses Buchs.
Die Sprache des Autors ist für meinen Geschmack zu blumig
und zu gestelzt. Er beschreibt in seinen Geschichten die
wohl aller unwichtigsten Begebenheiten. Wie kann man zum
Beispiel eine Erlebnis im Restaurant, wo der Wirt seinen
Gast um 7$ betrogen hat, auf 2 1/2 Seiten ausschmücken?
Nach vielen weiteren unwichtigen Geschichten fing endlich
mal eine interessant an, aber sie blieb so, es fehlte die
Pointe.
Dreht
sich bei Ihnen nicht der Magen um, wenn Sie folgende
Satzstellungen lesen? Mir dreht er sich jedenfalls um:
1. „Der Chronist, obwohl seit langem voller Spannung dem
Augenblick des Einschlafens entgegensehend, hellwach und
stets dichtauf in der ersten Reihe der Verfolger, wird auf
dem falschen Fuß erwischt, wird abgeschlagen.“
2. „Die Stiefkinder der ersten Bahnkilometer werden zu Königen,
als der Zug das Ufer wechselt.“
Wahrscheinlich sollen diese Sätze künstlerisch wertvoll
sein :-). Auf Seite 100 habe ich entgültig das Handtuch
geworfen, obwohl ich mir viel Mühe gegeben habe bis hierhin
durchzuhalten. Nun aber weg damit! |
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Atatürks Kinder
30 Porträts der heutigen Türkei
Hans-Joachim Löwer |
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Gelesen
im August 2009:
National Geographic Adventure Press, Februar 2009 - die Originalausgabe erschien 2007 im Piper Verlag GmbH, München
Der Autor bereist die Türkei drei Monate lang, mal zu Fuß, mal per Bus oder per Anhalter. Sein Weg begann am Fuß des Kaukasus, führte durch Anatolien über Ankara, nach Istanbul. Er legte dabei 6000 km zurück und beschreibt in diesem Buch 30 Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen, die er auf dieser Reise kennen lernte. Er geht unter anderem den Frage nach, wie die Türken Europa sehen, wie sie sich selber sehen, was sie vom Militär halten, von der Regierung usw.
Ich finde das Buch äußerst interessant, man bekommt viele unterschiedliche Einblicke in das Leben der Türkei von heute. Es wurde Zeit, dass ich dieses Buch las, denn ich beschäftigte mich bisher mit dem Leben in Afrika, in Australien oder Neuseeland, aber unsere Nachbarn, von denen ich genausowenig wusste, las ich bisher nichts. Den Autor werde ich mir merken und versuchen noch mehr von ihm zu lesen. |
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Dämmerung
in Jakarta
Mochtar
Lubis |
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Gelesen im
Oktober 2002
Unionsverlag 1998 (Originalausgabe erschien 1963 in engl.
Sprache, die indonesische Ausgabe erschien erst 1970)
Roman,
Indonesien In dem Roman, der in Jakarta spielt, werden aus
den verschiedensten Gesellschaftsschichten Einzelschicksale
beschrieben. Er berichtet von korrupten Beamten, die auf
ehrlichem Wege niemals einen zufriedenstellenden
Lebensstandard erreichen könnten, sowie von armen Menschen,
die sich nur mühsam den Monat über ernähren können.
Der Roman
gefällt mir sehr gut, man kann sich ein Bild von den
damaligen Zuständen in Jakarta machen. Der Autor ist auf
Sumatra als Sohn eines Beamten geboren. 1956 bis 1965
verbrachte der Journalist im Gefängnis. Später erhielt er
für seine Romane und Kurzgeschichten nationale und
internationale Auszeichnungen. |
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Natur - Rätsel, Fakten und Rekorde
Mario Ludwig, Friedrich Kögel |
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Gelesen
im April 2007:
BLV Buchverlag GmbH & Co.KG, München - Originalausgabe 2005
In dem Buch erfährt man in lockerer Form viele staunenswerte und interessante Dinge aus dem Bereich der Natur. Es ist in 15 Kapitel unterteilt:
Säugetiere, Vögel, Tiere der Urzeit, Amphibien und Reptilien, Fische, Insekten und Spinnen, Wirbellose Meerestiere, Einzeller, Alles über Sex, Die Welt der Sinne, Bäume und Sträucher, Blumen, Gräser-Farne-Moose, Pilze-Algen-Flechten, Leben im Extremen.
Da der Stil recht locker gehandhabt wird, lassen sich die einzelnen Artikel in den Kapiteln recht gut zwischendurch lesen. Wussten Sie, dass Pottwale bis zu 3000 Meter tief tauchen können, Menschen nur 168 Meter? Oder dass man unter einer Algenblüte nicht ein Blühen einer Pflanze versteht, sondern die plötzliche massenhafte Vermehrung der Algen? Oder wussten Sie, dass der Kiefer eines Krokodils mit einem Gummiband verschlossen werden kann? ;-) Solche und viele andere Artikel findet man in diesem Buch. |
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