|

|
 |
Ein Fremder im Haus
Patricia MacDonald
|

|
|
Gelesen im
Januar/Februar 2006
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH &
Co.KG, Januar 2006, die amerikanische Originalausgabe erschien
1983 mit dem Titel "Stranger in the House"
Psychothriller: Vor elf
Jahren wurde Annas 3-jähriger Sohn Paul entführt. Man fand ihn
nie. Plötzlich taucht er mit 15 Jahren wieder auf. Was ist damals
geschehen?
Das Buch scheint zu Beginn recht
interessant zu werden, aber es stellt sich immer mehr heraus, dass
es eine ziemlich langweilige und abgedroschene Geschichte ist.
Vielleicht hätte ich den Psychothriller 1983, als er
veröffentlicht wurde, spannend gefunden, jetzt finde ich ihn
schlicht und einfach lahm. Warum der dtv diesen Roman jetzt
übersetzen und veröffentlichen musste, ist mir vollkommen
schleierhaft.
|
|

|
|
|

|
 |
Nothing for Ungood
John Madison
|

|
|
Gelesen
im April 2010
Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co KG 2009
Der Amerikaner John aus Oklahoma hat den Versuch gewagt in Deutschland zu studieren, unsere Sprache zu lernen und anschließend in diesem Buch berichtet, was ihm so an Seltsamkeiten bei uns aufgefallen ist, was er vermisst oder auch nicht vermisst. Er erzählt über die Schwierigkeiten deutsch zu lernen, über unsere Kultur, Essen und Trinken, und was noch wichtig ist.
Der Autor erzählt dies auf recht humorvoller Art. Einiges weiß man, einiges ist sicher übertrieben und sind Vorurteile, anderes hinwiederum ist sicher wahr und ganz interessant dies mal von einem Amerikaner zu hören. Im großen und ganzen gesehen ist es sicher kein Schaden, dass Buch nicht gelesen zu haben, aber es war ganz unterhaltsam und ich konnte mir beim Lesen mehrmals das laute Lachen nicht verkneifen. |
|

|
|
|

|
|
|
|
Die
Große Welt
David
Malouf
|

|
|
Gelesen im März
1999
1994 Taschenbuchausgabe
Roman: Leben
zweier in Australien lebenden Männer, die sich im Krieg in
Thailand kennenlernten. Zuhause, in Australien lebt jeder
wieder sein eigenes Leben.
Zwar habe
ich den Roman bis zum Ende durchgehalten, aber er ist mir zu
langatmig. Werde von diesem Autor nichts mehr lesen.
|
|

|
|
|

|
 |
Das Auge des
Leoparden
Henning Mankell
|

|
|
Gelesen im April 2006:
Deutscher Taschenbuch Verlag Februar 2006, die schwedische
Originalausgabe erschien 1990 mit dem Titel "Leopardens öga"
Hans Olofson will eigentlich nur
eine kurze Reise nach Afrika machen, doch dann blieb er 19 Jahre.
In Lusaka übernimmt er die Eierfarm einer Weißen, die aus
gesundheitlichen Gründen nach Europa zurückkehrt. Er will die
Lebensbedingungen der schwarzen Arbeiter verbessern, baut ihnen
neue Häuser, zahlt ihnen höhere Löhne und lässt den Kindern eine
Schule einrichten. Doch die Schwarzen reagieren so ganz anders,
als er es sich vorgestellt hat. Eines Tages werden seine weißen
Nachbarn massakriert und sein bester Freund, ein Schwarzer rät ihm
zu verschwinden.
Der Autor schreibt immer im
Wechsel, ein Kapitel in Schweden spielend, um zu zeigen, wie es
dazu kam, dass er nach Afrika reiste und ein Kapitel in Afrika.
Man bekommt einen Eindruck vermittelt von der Kluft zwischen Weiß
und Schwarz. Nebenbei erfährt man noch etwas über die schwedische
Entwicklungshilfe und über Korruption in Afrika. Alles in allem,
es ist ein wirklich spannend geschriebenes Buch.
|
|

|
|
|

|
|
Ziemlich
wilde Weintrauben
Gally
Marchmont
|

|
|
Gelesen im
Februar 1999
1998 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1996)
Roman: Eine,
in England spielende Verwechselungsgeschichte. Spielt in der
heutigen Zeit.
Ganz nett,
aber nicht besonders fesselnd.
|
|

|
|
|

|
|
Himmel
über Afrika
Francesca
Marciano
|

|
|
Gelesen im Juli
2002
Goldmann Verlag: April 2000 (Originalausgabe erschien: 1998
"Rules of the Wild")
Eine unglückliche
Liebesgeschichte: Als die Italienerin Esmé nach Kenia
kommt, verliebte sie sich in das Land und beschließt zu
bleiben. Nach Adam, lernt sie den Kriegsreporter Hunter Reed
kennen, in den sie sich verliebte und der ihr eine ganz
andere Seite Afrikas zeigt.
Anfangs
dachte ich von der Hauptdarstellerin: was für eine
verzogene Göre! und wollte das Buch schon beiseite legen.
Aber es fesselte immer mehr und am Ende war ich enttäuscht,
das jedes Buch ein Ende hat. Die Autorin versteht es dem
Leser Afrika näher zu bringen.
|
|

|
|
|

|
 |
Winter
John Marsden
(Jugendbuch) |

|
|
Gelesen
im Juli 2008:
Carlsen Verlag 2002, die Originalausgabe erschien 2000
Das Waisenmädchen Winter kehrt mit 16 Jahren zurück in ihr Elternhaus, einer Farm, irgendwo auf dem Land. Nach und nach versucht sie das dunkle Geheimnis zu lüften, das die Farm umgibt. Erfährt sie, wie ihre Eltern ums Leben gekommen sind?
Für ein Jugendbuch finde ich das Buch richtig toll. Schade, dass es nur 150 Seiten hat. Für meinen Geschmack schreibt der Autor sehr einfühlsam und spannend. |
|

|
|
|

|
|
Outback
- Shane O'Connors erster Fall
Manuela
Martini
|

|
|
Gelesen im
November 2002
Bastei Lübbe Taschenbuch: November 2002 (1. Auflage)
In einem
Dorf im Westen Queenslands, in der Nähe von Charleville,
wird von Bauarbeitern eine männliche Leiche ohne Kopf
entdeckt. Hat der Serienkiller, der bisher nur Frauen tötete
damit zu tun? Der Brisbaner Detective Shane wird wegen einer
Schlägerei ins Outback strafversetzt und soll ermitteln.
Aborigine-Mythen, ein Spitzenpolitiker, ein angesehener
Farmer und ein Dorfpolizist erschweren die Untersuchungen.
Man nehme
etwas Outback, Aborigines, einen Dorfpolizisten, ein paar
typische Outbackbewohner, ein paar Leichen auf brutale Art
ermordet, einen Helden, in dem Fall der Detective Shane,
baue damit eine Geschichte zusammen und schon ist der
Thriller fertig. So in etwa erschien mir der Roman. Der
Thriller ist in kleine Abschnitte gegliedert mit der Person
als Überschrift, die in dem jeweiligen Abschnitt die
Hauptperson darstellt. Zwar verschlinge ich fast alles, was
mit Australien zu tun hat, aber wenn man Spannung unbedingt
nur mit kopflosen Leichen erreichen will, finde ich das ein
bisschen fad für einen Thriller.
|
|

|
|
|

|
 |
Barrier Reef - Shane O'Connors
zweiter Fall
Manuela Martini
|

|
|
Gelesen im Oktober 2005:
Bastei Lübbe Taschenbücher 2003
In Brisbane wird ein deutscher
Tourist mit aufgeschlitzter Kehle gefunden, daneben findet man ein
Fotoschnipsel. Bald darauf wird die nächste Leiche gefunden,
wieder mit aufgeschlitzter Kehle und wieder mit einem Teil aus
demselben Foto. Shane O'Connor nimmt die Spur auf, die nach Europa
ins Ex-Jugoslawien führt. Außerdem werden zwei Taucher von Haien
angegriffen und ein Schiff fliegt nebenbei noch in die Luft.
Zeitweise fand ich das Buch
spannend, dann wieder ziemlich wirr und die Handlung an den Haaren
herbeigezogen. Das Buch ist Geschmacksache, mein Fall ist es
nicht. Ihren dritten Roman lese ich bestimmt nicht.
|
|

|
|
|

|
 |
Im Land der Männer
Hisham Matar |

|
|
Gelesen im Oktober 2009:
Luchterhand Literaturverlag, München 2007. Die Originalausgabe erschien 2006 in London unter dem Titel "In the Country of Men".
Die Geschichte wird aus Sicht des neunjährigen Suleimans erzählt und beginnt im Jahre 1979 in Libyen, zur Zeit der Revolution Gaddafis. Jedesmal wenn sich Suleimans Vater angeblich beruflich im Ausland aufhält, wird seine Mutter krank und trinkt ihre "Medizin". Sie erzählt ihrem Sohn dann von dem schwärzesten Tag ihres Lebens, als sie mit 14 Jahren zwangsverheiratet wurde. Eines Tages wird der Nachbar von fremden Männern im Auto abgeholt. Es heißt, er sei ein Verräter. Suleimans Mutter verbrennt daraufhin vorsorglich alle Bücher ihres Mannes. Freundschaften zerbrechen, Telefone werden abgehört, Hinrichtungen und Verhöre werden im TV übertragen. Plötzlich ist auch sein Vater spurlos verschwunden.
Ein sehr ergreifender und interessanter Roman aus Sicht eines Kindes zur Zeit der Gewaltherrschaft Gaddafis. Der Autor erzählt nicht nur über die Politik des Landes, sondern viel mehr über das alltägliche Leben Suleimans, über seine Freundschaft mit den anderen Jungs der Straße, über die Ausflüge mit seiner Mutter oder wie er die Mittagszeit verbringt, wenn seine Mutter einen Mittagsschlaf hält. |
|

|
|
|

|
 |
Mein Herz blieb in Afrika
Miriam Mathabane |

|
|
Gelesen
im Februar 2009:
Ullstein Taschenbuch, 4. Auflage 2006, die amerikanische Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Miriam's Song"
Die Autorin wächst zusammen mit ihren sechs Geschwistern und ihren Eltern in einer kleinen Hütte im Township Alexandria, in der Nähe von Johannesburg, während der Apartheid auf. Um sie herum herrscht überall Gewalt, in der Schule wird sie geschlagen, wenn sie schmutzige Fingernägel hat, wenn sie keine Unterwäsche trägt, wenn sie Fehler im Diktat macht, sie wird von Mitschülerinnen geprügelt, bis sie sich selber einmal durchsetzt, sie wird vergewaltigt und ihr Vater wird häufig verhaftet und keiner weiß warum. Den einzigen Ausweg hier herauszukommen, sieht sie darin, einen Schulabschluss zu bekommen, was nicht einfach ist, da die Schulen bei Gewaltaufständen immer wieder geschlossen werden.
Es ist eine sehr erschreckende Erzählung über die Ausweglosigkeit der Township-Bewohner Südafrikas während und nach der Apartheid. Überall herrscht Gewalt, ein Menschenleben ist nicht viel wert. Die Autorin hat ihre Geschichte sehr spannend erzählt und ich wünsche ihr nun ein glücklicheres Leben in Amerika, wo sie mit ihrem Sohn jetzt lebt. |
|

|
|
|

|
|

|
Südsee-Romanze
W. Somerset
Maugham
|

|
|
Gelesen im
April 2005 / Diogenes Verlag 1982 – die Originalausgabe
erschien 1899 unter dem Titel "The Narrow Corner"
Doktor
Saunders, der nach der Augenbehandlung eines guten
chinesischen Patienten auf einem malaiischen Inselchen
festsitzt, schließt sich zwei zufällig vorbeikommenden
Seemännern an, die ihn mit ihrem Schiff zu einer Insel
bringen, wo häufig holländische Dampfer verkehren, damit
er schneller in seine Heimat China zurückkehren kann. Während
der Kapitän des Schiffs unter argen Magenproblemen leidet
und einen zweifelhaften Ruf genießt, scheint sein junges
Besatzungsmitglied vor irgendjemanden auf der Flucht zu
sein. Auf der Insel Kanda-Meira, wo man den Doktor absetzt,
lernt der Leser weitere interessante Charaktere kennen.
Von
W. Somerset Maughamkönnte ich, ohne mich vorher zu
informieren, bedenkenlos jedes Buch lesen. Der Autor
schreibt spannend und entführt den Leser in die
geheimnisvolle Welt Südostasiens zur Kolonialzeit.
|
|

|
|
|

|
|
Das
ewig Menschliche
W.
Somerset Maugham
|

|
|
Gelesen im
Dezember 2003
Diogenes Verlag AG Zürich 1976 (Originalausgabe erschien:
1923)
Vier
Erzählungen enthält das Buch:
Das
ewig Menschliche
Jane
Fußspuren
im Dschungel
Die
Tür des Schicksals
Einige
der Geschichten spielen im damaligen Malaysia, einige in
London.
W. Somerset
Maugham gehört zu meinen Lieblingsautoren. Jedes mal, wenn
ich kein neues Buch zum Lesen zur Hand habe, krame ich mir
eins seiner Bücher hervor. Er bereiste zu Beginn des 20.
Jahrhunderts hauptsächlich den Orient. Die, aus den Reisen
gewonnenen Eindrücke inspirierten ihn zu vielen spannenden
Geschichten.
|
|

|
|
|

|
|
Honolulu
W.
Somerset Maugham
|

|
|
Gelesen im
September 2000
Diogenes Verlag AG Zürich: Ausgabe 1976
Geschichten,
die vorwiegend zwischen 1900 und 1930 spielen. Die
Schauplatz der meisten Erzählungen ist die Südsee.
Wie alle Bücher
dieses Autors gefällt mir jede Geschichte ohne Ausnahme. Er
schreibt spannend. Man erfährt vom Leben der damaligen Südseebewohner
und der Kolonialisten.
|
|

|
|
|

|
|
Meistererzählungen
W.
Somerset Maugham
|

|
|
Gelesen im Juli
2000
1989: Diogenes Taschenbuchausgabe (Originalausgabe: 1972)
Spannende
Erzählungen, die zur Kolonialzeit in Malaysia und Singapur
spielen.
Es gibt,
glaube ich, keine langweilige Geschichte von diesem Autor.
Dieses Buch habe ich jetzt zum 2. Mal gelesen.
|
|

|
|
|

|
|
Insel der Verlorenen
Colleen McCullough
|

|
|
Gelesen im September 2005:
Blanvalet Verlag April 2005 (Die Originalausgabe erschien 2000
unter dem Titel "Morgan's Run")
Der Roman beginnt in
Bristol, England im 18. Jahrhundert. Nachdem Richard Morgan
seine Familie verlor, wurde er auch noch zu Unrecht wegen
Erpressung vom Gericht zur Deportation nach Australien
verurteilt. Die erste Hälfte des Buchs erzählt das Leben des
Hauptdarstellers in England. Dann berichtet die Autorin über
die unmenschlichen Verhältnisse während der fast ein Jahr
dauernden Überfahrt nach Australien. Im letzten Drittel des
Buchs erfährt man mehr über das Leben der ersten Gefangenen
sowohl in Port Jackson, als auch auf Norfolk Island.
Die Autorin hat sicher sehr viel
Nachforschungsarbeit leisten müssen, um ihre Geschichte so
detailgetreu darstellen zu können. Ich fand dieses Buch
interessant, wenn es mir auch oft zu sehr ins Detail ging, aber
das ist Geschmacksache. Ihr Roman "Dornenvögel" hat mir besser
gefallen.
|
|

|
|
|

|
|
|
|
Dornenvögel
Colleen
McCullough
|

|
|
Gelesen im
Januar 2004
Goldmann Verlag 2003 (Originalausgabe erschien 1977 unter
dem Titel "The Thorne Birds" bei Harper & Row)
Anfangs des
20. Jahrhunderts bricht Paddy mit seiner vielköpfigen
Familie aus Neuseeland nach Australien auf. Sie lebten
bisher in den ärmlichsten Verhältnissen. Paddys Schwester
verspricht ihm und seiner Familie Arbeit auf ihrer Farm in
New South Wales in Australien. Paddys einzige Tochter Meggy
verliebt sich in den attraktiven Pfarrer Ralph, dem aber
seine Kirche wichtiger ist. Als Meggy erwachsen wird, kann
ihr Ralph nicht mehr widerstehen.
Ich weiß
gar nicht, warum ich diese bekannte Familiensaga nicht schon
viel früher gelesen habe, statt alle Patrica Shaw Bücher
zu lesen, die eigentlich nur ein billiger Abklatsch dieses
Buchs sind. Also zusammengefasst fand ich das Buch ganz nett
zu lesen, aber eigentlich nur, weil es in Australien spielt.
|
|

|
|
|

|
|

|
Echo einer Winternacht
Val McDermid
|

|
|
Gelesen im Dezember 2005
Knaur Taschenbuch Verlag 2005 – die Originalausgabe erschien
2003 unter dem Titel "The Distant Echo"
Thriller: In der schottischen
Universitätsstadt St. Andrews machen vier Studenten 1978 auf dem
keltischen Friedhof eine grausige Entdeckung. Sie stolpern über
die blutüberströmte Rosie Duff. Die vier Studenten geraten unter
Verdacht, auch wenn man ihnen nichts nachweisen kann. 25 Jahre
später rollt die Polizei alte, ungelöste Fälle wieder auf, unter
anderem den Mord an Rosie. Es taucht plötzlich ein Mensch auf, von
dem merkwürdigerweise vor 25 Jahren keiner etwas wusste,
Beweismaterial verschwindet und einer der vier Freunde kommt unter
mysteriösen Umständen ums Leben. Die übrig gebliebenen Freunde
setzen alles dran, den Fall zu klären, bevor sie die nächsten
Opfer werden.
Ein spannender Roman, den ich
trotz seiner 554 Seiten relativ schnell verschlang. Erst ab Seite
497 wusste ich, wer der wirkliche Mörder sein musste :-)
|
|

|
|
|

|
|

|
Das Lied der Sirenen
Val McDermid |

|
|
Gelesen
im März 2007:
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur 2003, das Original erschien 1995 unter dem Titel: "The Mermaids Singing"
Vier Männer werden im Schwulenviertel tot aufgefunden. Alle wurden sichtlich gefoltert. Der Psychologe Tony Hill wird von der Polizei beauftragt ein Täterprofil zu erstellen. Zusammen mit der Polizistin Carol, die die Verbindung zwischen Tony und der Polizei übernimmt, versuchen sie dem Täter auf die Spur zu kommen.
Es wird mal aus der Sicht des Täters beschrieben, wie er die Männer ausgesucht, überwältigt und gefoltert hat, mal aus der Sicht der Polizei erzählt. Es ist schade, dass in diesem Thriller, wie in so vielen anderen auch, die Beschreibung der Foltermethoden und das spritzende Blut so sehr im Vordergrund stehen. Wenn nur noch so etwas die Spannung aufrechterhält, dann ist der Thriller für mich einer unter tausend anderen. Mir gefällt ein Thriller dann besonders gut, wenn die Spannung nicht nur durch Brutalität erzeugt wird. |
|

|
|
|

|
 |
Das Versprechen des Opals
Tamara McKinley
|

|
|
Gelesen im Mai 2006:
Bastei Lübbe Taschenbuch März 2006 (Die Originalausgabe erschien 2003
mit dem Titel; "Summer Lightning")
Ein Australienroman aus den
Pioniertagen. Miriam Strong, Tochter eines Auswanderers, entdeckt
in einer Spieldose einen schwarzen Opal, der Erinnerungen auslöst.
Sie denkt an das abenteuerliche Leben, dass sie mit ihrem Vater
führte, der als Opalsucher durch Australien zog.
Ich finde das Buch ebenso
langweilig, wie es der Titel schon besagt. Die Autorin beschreibt
im Laufe des Romans, die Geschichte, beginnend mit der
Auswanderung Miriams Eltern, dann blendet sie wieder die Gegenwart
ein, und erzählt wieder ein Stück Geschichte usw. Die Handlung
entspricht der Millionen anderer Familiensagen. Ich habe die
letzten 100 Seiten nicht mehr lesen können, so etwas langweiliges!
|
|

|
|
|

|
 |
Die Farm am Eukalyptushain
Tamara McKinley
(Sprecherin des Hörbuchs: Joseline Gassen)
|

|
|
Gehört im November 2007
Hörbuch: Bearbeitete Romanfassung / Aufgenommen in den dc-Tonstudios NRW Berlin
Kitty wächst in einem kleinen Wandertheater auf, dass mit seinen Aufführungen durch Australien zieht. Bald werden sie durch die Wirtschaftskrise gezwungen aufzugeben. Ein reicher Hotelier, names Dimitri bietet der Familie ein Heim. Kittys Mutter glaubt nach dem Tod ihres Mannes in Dimitries Mitarbeiter einen neuen Mann an ihrer Seite gefunden zu haben. Doch sie macht eine schreckliche Entdeckung. Kitty und ihre Mutter müssen fliehen. Kitty wird eines Tages Bühnenstar, aber da muss sie schon mit den nächsten Schicksalsschlägen kämpfen.
Es ist mein allererstes Hörbuch. Und ich muss sagen, dass ich die Einrichtung Hörbuch dabei schätzen gelernt habe auf Reisen und beim Pendeln, wenn einem die Augen beim Lesen brennen, weil sie vom vielen "in den PC-Bildschirm blicken" müde sind oder weil man so die Umgebungsgeräusche besser ausschalten kann.
Aber von der Handlung her finde ich das Buch so richtig langweilig und schmalzig. Ich habe dem Hörbuch zwei und nicht nur einen Stern verliehen, da ich es immerhin bis zum Schluss angehört habe und es mich einigermaßen unterhalten hat (ich konnte ja nebenher rätseln). Wie ich es als Buch beurteilen würde, kann ich nicht sagen. |
|

|
|
|

|
|
Matildas
letzter Walzer
Tamara
McKinley
|

|
|
Gelesen im Mai
2002
Bastei Lübbe: Erste Auflage Januar 2002 (Originalausgabe:
1999)
Die kürzlich
verwitwete Jenny lebt in Sydney und erhält von ihrem
verstorbenen Mann zu ihrem 25. Geburtstag die Farm Churinga,
mitten im Outback gelegen. Aus den Tagebüchern, die sie
dort findet, erfährt sie vom Schicksal Matildas, der
Churinga vorher gehörte.
Das Buch
versetzt einen, wie auch die Patricia Smith Bücher mit den
Gedanken nach Australien. Die Autorin erzählt im Wechsel
mal Vergangenheit, mal Gegenwart, bis Jenny die Tagebücher
durchgelesen hat.
|
|

|
|
|

|
|

|
Tod vor Morgengrauen
Deon
Meyer
|

|
Gelesen November 2006
Aufbau Taschenbuch Verlag GmbH, Berlin 2005. Die Originalausgabe
erschien 2000 unter dem Titel "Dead At Daybreak"
Ein Antiquitätenhändler wurde in
seiner Wohnung in Kapstadt ermordet. Nachdem die Polizei den Fall
schon längst zu den Akten gelegt hat, wird Privatdetektiv Zatopek
van Herden, ehemals Polizist, von der Lebensgefährtin des Toten
beauftragt, den Fall zu klären. Da auch das Testament verschwunden
ist, droht das gesamte Erbe statt an sie, an den Staat zu fallen.
Van Herden entdeckt, dass der Ausweis des Toten gefälscht ist. Und
schließlich meldet sich eine alte Frau, die behauptet, die Mutter
des Toten zu sein.
In Frankreich erhielt Deon Meyer
für dieses Buch einen Literaturpreis. Ich kaufte ihn in der
Hoffnung mal einen neuen Autor aus Südafrika kennenzulernen. Aber
ich finde diesen "Krimi" äußerst langweilig und schmiss ihn nach
einem Drittel fort. Besonders störte mich, dass eigentlich der
Detektiv im Vordergrund steht, seine Kindheit, seine ersten
sexuellen Abenteuer, usw. Dadurch wird der Fall immer mehr zur
Nebensache. Vielleicht gefällt dies manchen Lesern, mir nicht. |
|

|
|
|

|
|
Abgefahren
Claudia
Metz & Klaus Schubert
|

|
|
Gelesen im
November 2001
1. Auflage 2001 von Kiepenheuer & Witsch
Erzählung:
1981 starteten die beiden Autoren mit ihrer Motorradreise
rund um die Welt. Geplant war eigentlich eine Fahrt nach
Japan, daraus wurden aber 16 Jahre. Die beiden legten
257.000 Kilometer durch alle Erdteile zurück, bis sie 1997
wieder ihren Startpunkt Köln erreichten.
Die Reise
der beiden Autoren wird so interessant erzählt, dass ich
enttäuscht war über die "nur" 320 Seiten. Ich hätte
noch tagelang weiterlesen können. Nicht nur dass es zum
Teil spannend geschrieben ist, man erfährt auch viel
Interessantes über das Leben anderer Völker.
|
|

|
|
|

|
|
Hawaii
James
A. Michener
|

|
|
Gelesen im Juni
2000
1985 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1959)
Chronik des
50. Bundesstaates der USA, geschildert in Schicksalen
einzelner Menschen, von Eingeborenen und Einwanderern, von
Missionaren und Abenteurern.
Obwohl
dieses Buch als Taschenbuchausgabe über 1000 Seiten
umfasst, fesselt es von Anfang bis Ende. Es fällt einem
nicht schwer, bei den Landschaftsbeschreibungen ins Schwärmen
zu geraten.
|
|

|
|
|

|
|
Die
Südsee
James
A. Michener
|

|
|
Gelesen im März
2000
1982 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1946)
Kriegsschauplatz
Pazifik im zweiten Weltkrieg: Es wird das Leben der Soldaten
beschrieben inmitten des Krieges gegen die Japaner auf den
Trauminseln zwischen den Südseeschönheiten.
Der Autor
fesselt einen mit seinen Erzählungen fast wie Somerset
Maugham. Werde bestimmt noch mehr Romane von ihm lesen.
|
|

|
|
|

|
|

|
Benares oder eine Erziehung des Herzens
Pankaj Mishra |

|
Gelesen
im Oktober 2009:
Karl Blessing Verlag GmbH München 2001, die Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel "The Romantics"
Samar, der Hauptdarsteller des Buchs ist nach Benares gezogen, eine Stadt im Norden Indiens, um dort zu studieren und anschließend einen guten Posten als Beamter zu erhalten. Er wohnt zur Untermiete in einem Zimmerchen. Dort lernt er eine weitere Mitbewohnerin kennen, eine Engländerin namens "Miss West". Durch sie kommt er erstmals mit dem "Westen" in Berührung. Auf einer Party, die Miss West gibt, lernt er die französische Aussteigerin Catherine kennen, in die er sich verliebt. Catherine ist aber schon liiert mit einem Inder, einem Sitarspieler. Miss West bietet ihm und Catherine an, sie auf eine Reise in den Himalaya zu begleiten. Miss West musste plötzlich dringend fort und konnte nicht mitreisen. Catherine und Samar reisen alleine und kommen sich näher. Zurück von der Reise lebt jeder der beiden wieder in seiner Welt. Es wird auch Samars "anderer" Alltag beschrieben, wie er wohnt, was er täglich tut, er geht jeden Morgen zur Bücherei, liest und liest, lernt dort einen Kommilitonen kennen, der im vergammelten Studentenwohnheim wohnt.
Ein wunderschönes Buch! Es ist weniger die Handlung des Buchs, die mich fesselt, sondern die Art zu schreiben, der Autor drückt sich sehr bildlich aus. Die Beschreibung der Lebensweisen in Benares, am Rande des Himalaya und in Pondicherry (Südindien) werden so beeindruckend beschrieben, dass man sich gut direkt in die Orte hineinversetzen kann. Auch beschreibt er die gegensätzlichen Denkweisen des Westens und Indien ebenso beeindruckend, wie seine Stimmungen.
Gefallen hat mir auch seine Bemerkungen über Bücher: "Manche Bücher die wir lesen, hinterlassen bei uns einen geringen oder keinen Eindruck, gleichgültig, wie berühmt und gefeiert sie sind; oft liegt es daran, dass wir geistig und seelisch noch nicht reif für sie sind, dass unsere Erfahrung und unser Verständnis von der Welt und uns selbst nicht reich und tief genug sind, um mit dem Verfasser des Werkes Schritt halten zu können". |
|

|
|
|

|
|
Das
Kaleidoskop des Lebens
Rohinton
Mistry
|

|
|
Gelesen im Juli
2000
1999 Deutsche Ausgabe, (Originalausgabe: 1987)
Roman: Der
Autor beschreibt die verschiedensten Schicksale der Bewohner
eines Wohnblocks in Bombay. Da gibt es zum Beispiel den
verstopfungsgeplagten Rustomji; Kersi, der von einem Studium
im Ausland träumt und in Kanada seine Erfahrung sammelt;
usw.
Ein Roman,
den ich wie seine beiden anderen schnell verschlungen habe.
Mir gefällt der Humor des Autors und man lernt das heutige
Bombay ein wenig kennen.
|
|

|
|
|

|
|
Das
Gleichgewicht der Welt
Rohinton
Mistry
|

|
|
Gelesen im
Februar 2000
1999 Fischer Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1995)
Bombay 1975:
Vier Menschen treffen aufeinander. Dina, Frau Anfang 40,
Maneck, Student aus dem Himalaja und die beiden Schneider
Ishvar und Om. Nebenbei wird über die Indische Politik
berichtet und deren Auswirkung auf das Volk.
Im guten Erzählstil
erfährt man nebenbei eine Menge über die indischen
Lebensumstände in den Dörfern und in der Stadt. Habe diese
850 Seiten in nur drei Wochen verschlungen
|
|

|
|
|

|
|
So
eine lange Reise
Rohinton
Mistry
|

|
|
Gelesen im
April 1999
1998 Fischer Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1991)
Gustad Noble
wohnt mit seiner Familie in einem Wohnblock am Rande von
Bombay. Es wird das Leben dieser Familie geschildert und
spielt etwa 1970.
Ein sehr
nett und auch humorvoll geschriebener Roman. Man erfährt
dabei eine ganze Menge über das Leben in Bombay. Werde
bestimmt noch mehr von dem Autor lesen.
|
|

|
|
|

|
|
Der
Traum von den freundlichen Inseln
Aneti
M. Moimoi
|

|
|
Gelesen im
Januar 2003
TANNER VERLAG 1997
Erzählung /
Tonga: Dies sind die Aufzeichnungen der Autorin, die von
ihrem Freund zum Auswandern nach Tonga überredet wurde. Der
Kampf mit den langsam und willkürlich handelnden Behörden
war nicht einfach. Lange drohte man ihnen mit der
Ausweisung. Während es ihr Freund in Tonga nicht auf Dauer
aushielt, blieb sie dort, heiratete einen Einheimischen und
gründete ihre tonganische Familie.
Einerseits
kann man sich gedanklich so richtig schön in die Südsee
entführen lassen und träumen, was besonders zu dieser
Jahreszeit sehr tröstlich ist, andererseits zeigt sie die
Schwierigkeiten, mit denen sie dort zu kämpfen hat. Auch
nach 15 Jahren Aufenthalt begreift sie manchmal nicht, was
und wie Tonganer denken und fühlen. Ich fand es schade, als
ich zum Ende des Buches gelangte.
|
|

|
|
|

|
|
Ich
hörte den Vogel rufen
Sally
Morgan
|

|
|
Gelesen im
November 2000
1999, (Originalausgabe: 1989)
Roman: Mit
15 Jahren fällt der Autorin zum ersten Mal auf, dass Omas
Hautfarbe schwarz ist. Bei der Suche nach der Vergangenheit
stößt sie zuerst auf Schweigen. Doch dann erzählen ihre
Mutter, der Bruder ihrer Oma und zum Schluß ihre Oma ihre
Lebens-/Leidensgeschichte
Wie in ihrem
Roman Wanamurraganya beschreibt sie in ihrer humorvollen
Art, das Leben von Aborigines Mischlingen in diesem
Jahrhundert. Kaum zu glauben, erst 1967 wurde den
Ureinwohnern Australiens die australische Staatsbürgerschaft
zuerkannt!
|
|

|
|
|

|
|
Wanamurraganya
Sally
Morgan
|

|
|
Gelesen im
Oktober 2000
1997, (Originalausgabe: 1989)
Roman: Es
ist die Lebensgeschichte des Halbaborigines Wanamurraganya,
mit weißem Namen Jack McPhee. Er kämpfte um sein Recht und
seine Freiheit. Denn beides hatten die Aborigines damals
nicht.
Das Buch ist
fesselnd geschrieben. Ich war ziemlich erschüttert über
die Regierungspolitik und über die Behandlung der europäischen
Einwanderer gegenüber den Ureinwohnern, die fast den Dingos
gleichgestellt wurden.
|
|

|
|
|

|
|
Der
Duft der roten Erde
Di Morrissey
|

|
|
Gelesen im März
1999
1998: 1.-2. Auflage
Roman:
Queenie Hanlon, Besitzerin von Tingulla Station erleidet
alle möglichen Schicksalsschläge, vom unehelichen Kind bis
zum Verlust ihres geliebten Tingullas (Farm). Aber Ende gut,
alles gut.
Eine sehr übertrieben,
schmalzig geschriebene Australiensaga. Aber das Buch lässt
sich gut hintereinander weg lesen.
|
|

|
|
|

|
|

|
Späte
Heimkehr
Di Morrissey
|

|
|
Gelesen im November 2004:
Weltbild Verlag 1994 (Originalausgabe erschien unter dem
Titel "The Last Mile Home" bei Plan Macmillan
Australia)
Australien
1952: Barney Holton, reicher Sohn einer goßen Schaffarm
verliebt sich in Abby McBride, die Tochter eines
Schafscherers. Nachdem Abby schwanger wird, beschließen die
beiden gegen den Willen seines Vaters zu heiraten. Als sie
das Kind bekommt, geschieht ein tragischer Unfall.
Nett geschriebener Roman,
den ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Leider kann man
sich nach den ersten 14 Seiten (1. Kapitel) schon denken,
dass die Geschichte zwangsläufig mit einem Unglück enden
muss. Aber vielleicht macht das auch den Reiz aus, schnell
weiterzulesen.
|
|

|
|
|

|
|

|
Das
Dornenhaus
Di Morrissey
|

|
|
Gelesen im Mai 2005:
Bastei Lübbe 2002, die Originalausgabe erschien 1999 unter dem
Titel: "The Last Rose of Summer"
Odette entdeckt als Kind beim
Spielen die verwilderten Gärten Zananas. Dies ist ein Anwesen,
versteckt in den Wäldern, nicht weit von Sydney entfernt.
Gemeinsam mit dem Sohn des Verwalters erkundet sie diesen
geheimnisvollen Ort. Eines Tages kommen Odettes Eltern bei einem
Bootsausflug ums Leben. Odette muss fort ziehen, weil sie nun bei
ihrer Tante aufwächst. Jahre später, sie arbeitet als
Journalistin in Sydney, macht sie es sich zur Aufgabe Zanana vor
den Klauen unseriöser Baufirmen zu retten. Dies ist die eine
Geschichte, die in den 50er bis 70er Jahren spielt. Gleichzeitig
wird die Entstehung und die tragische Geschichte Zananas erzählt,
beginnend 1899.
Die Autorin schreibt im Wechsel
in der einen, dann wieder in der anderen Zeit, bis sich beide
Geschichten treffen. Die Handlung des Buchs ist nicht spannend,
sondern es ist einfach nett geschrieben und lässt sich schön
lesen. Australienfans kann ich den Roman nur empfehlen.
|
|

|
|
|

|
|

|
Physik ohne Formeln
Michael Munowitz |

|
Gelesen
im Mai/Juni/Juli 2008:
Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2007 (die Originalausgabe erschien im selben Verlag 2006)
Der Autor erklärt uns die Physik in folgenden 12 Kapiteln:
1. Große Erwartungen das gesamte heutige Wissen zu überschauen
2. Feste Bindungen: Vier grundlegende Wechselwirkungen
3. Im Auge des Betrachters: Bezugsrahmen und Relativität
4. Dreiteilige Erfindung: Die Mechanik im Allgemeinen und insbesondere die klassische Mechanik
5. Masse als Medium:
E = mc2 und die Raum-Zeit-Krümmung
6. Geballte Ladung: Das klassische elektromagnetische Feld
7. Es gibt keine Gewissheit: Unbestimmtheit und das Quant
8. Der nicht eingeschlagene Pfad: Quantenmechanik
9. Erzwungene Symetrie: Quantenteilchen und Felder
10. Statistisches Schicksal: Gleichgewicht, Entropie und der Zeitpfeil
11. Überraschender Ausgang: Chaos und Komplexität
12. Lose Enden: Das Unendliche und das Nonplusultra
Wie man aus dem Inhaltsverzeichnis schon erkennt, geht es weniger um die "normale" Alltagsphysik, sondern um die kleinsten Teilchen, die Kräfte zwischen ihnen, um die Zukunftstheorien unseres Weltalls usw. Zwar finde ich das Buch zur Auffrischung meiner Physikkenntnisse sehr interessant, aber nervig sind zum Beispiel die 40 Seiten Anmerkungen am Schluss, auf die von fast jeder Seite verwiesen wird. Das heißt man blättert ständig nach hinten, manchmal wegen völlig uninteressanten Erläuterungen. Besser hätte ich es gefunden, wenn die meisten Erklärungen schon im Text eingebaut wären. Das 30-seitige Glossar hingegen finde ich sehr hilfreich. Hier werden nochmal viele Begriffe erklärt. |
|

|
|
|

|
|
Im
Land der grünen Ameisen -
Die erste Durchquerung Australiens
Sarah
Murgatroyd
|

|
|
Gelesen im Juli
2003
Goldmann Verlag Mai 2003 (Originalausgabe erschien 2002 mit
dem Titel: "The Dig Tree")
Die Autorin
berichtet über die erste Süd - Nord Durchquerung
Australiens, geleitet von Burke und Wills. Mit Kamelen und
Pferden werden Dinge wie Badewanne, Eichentisch und
chinesischer Gong mit auf die Expedition genommen. Auf
halber Strecke trennt man sich von diesem Ballast. Kurz und
gut, die Expedition wird zu einem Chaos. Am Ende sterben
Burke und Wills auf der Rückkehr in der Wüste.
Die Autorin
berichtet bis ins kleinste Detail von der Entstehung der
Idee, über die Auswahl der Leute bis zum Aussehen der
Beerdigungskutschen der Hauptdarsteller. Für
Wissenschaftler sicher ein nettes Buch, wenn auch recht
sprunghaft, ich fand es zu ausführlich und darum oft sehr
langatmig.
|
|

|
|
|

|
|
Der
Fremde in meinem Haus
Gloria
Murphy
|

|
|
Gelesen im Juli
1999
1997 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1992)
Krimi:
Lauren Sandler und ihre acht Jahre alte Tochter lernen auf
dem Rummel Jonathan Grant kennen. Sie verliebt sich in den
Witwer und heiraten. Seine ehemalige Frau ist ermordet
worden. Zeugin war seine 11 Jahre alte Tochter.
Spannend. Würde
jederzeit wieder ein Roman der Autorin lesen.
|
|

|
|
|

|
|

|
Sommeralptraum
Gloria
Murphy
|

|
|
Gelesen im Februar 2005:
Knaur
Taschenbuch Verlag April 1996 / die Originalausgabe erschien
1991 unter dem Titel "Down Will Come Baby"
Die
12-jährige Robin verbringt auf Drängen ihrer Eltern ihre
Ferien in einem Sommerlager und schließt dabei Freundschaft
mit dem Mädchen Amelia. Bei einem heimlichen nächtlichen
Ausflug ertrinkt Amelia und Robin kann sie nicht mehr
retten. Obwohl keiner Robin für schuldig erklärt, leidet
sie unter großen Schuldgefühlen. Ihre Eltern trennen sich
und ihr Vater zieht mit Robin in eine andere Stadt. Nun
beginnt ein wahrer Albtraum für das Mädchen.
Spannend
bis zur letzten Seite!
|
|

|
|

|