Sabines Buchempfehlungen

Zurück zur Bücherstartseite

Autoren beginnend mit M


 
Autor Titel Genre Meine Bewertung
Patricia MacDonald Ein Fremder im Haus Psychothriller
John Madison Nothing for Ungood Erzählungen
David Malouf Die Große Welt Roman
Henning Mankell Das Auge des Leoparden Roman
Gally Marchmont Ziemlich wilde Weintrauben Roman
Francesca Marciano Himmel über Afrika Roman
John Marsden Winter Jugendroman
Manuela Martini Outback - Shane O'Connors erster Fall Krimi
Manuela Martini Barrier Reef - Shane O'Connors zweiter Fall Krimi
Hisham Matar Im Land der Männer Roman
Miriam Mathabane Mein Herz blieb in Afrika Erzählung
W. Somerset Maugham Südsee-Romanze Roman
W. Somerset Maugham Das ewig Menschliche Erzählungen
W. Somerset Maugham Honolulu Erzählungen
W. Somerset Maugham Meistererzählungen Erzählungen
Colleen McCullough Dornenvögel Familiensaga
Colleen McCullough Insel der Verlorenen Familiensaga
Val McDermid Echo einer Winternacht Thriller
Val McDermid Das Lied der Sirenen Thriller
Tamara McKinley Matildas letzter Walzer Roman
Tamara McKinley Das Versprechen des Opals Roman
Tamara McKinley Die Farm am Eukalyptushain Roman
Deon Meyer Tod vor Morgengrauen Krimi
Claudia Metz & Klaus Schubert Abgefahren Reiseerlebnis
James A. Michener Hawaii Chronik
James A. Michener Die Südsee Erzählungen
Pankaj Mishra Benares oder Eine Erziehung des Herzens Roman
Rohinton Mistry Das Kaleidoskop des Lebens Roman
Rohinton Mistry: Das Gleichgewicht der Welt Roman
Rohinton Mistry So eine lange Reise Roman
Aneti M. Moimoi Der Traum von den freundlichen Inseln Erlebnisbericht
Sally Morgan Ich hörte den Vogel rufen Roman
Sally Morgan Wanamurraganya Roman
Di Morrissey Der Duft der roten Erde Roman
Di Morrissey Späte Heimkehr Roman
Di Morrissey Das Dornenhaus Roman
Michael Munowitz Physik ohne Formeln Sachbuch
Sarah Murgatroyd Im Land der grünen Ameisen - Die erste Durchquerung Australiens Chronik
Gloria Murphy Der Fremde in meinem Haus Thriller
Gloria Murphy Sommeralptraum Thriller

 

 

Ein Fremder im Haus

Patricia MacDonald

 

Gelesen im Januar/Februar 2006
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG, Januar 2006, die amerikanische Originalausgabe erschien 1983 mit dem Titel "Stranger in the House"

Psychothriller: Vor elf Jahren wurde Annas 3-jähriger Sohn Paul entführt. Man fand ihn nie. Plötzlich taucht er mit 15 Jahren wieder auf. Was ist damals geschehen?

Das Buch scheint zu Beginn recht interessant zu werden, aber es stellt sich immer mehr heraus, dass es eine ziemlich langweilige und abgedroschene Geschichte ist. Vielleicht hätte ich den Psychothriller 1983, als er veröffentlicht wurde, spannend gefunden, jetzt finde ich ihn schlicht und einfach lahm. Warum der dtv diesen Roman jetzt übersetzen und veröffentlichen musste, ist mir vollkommen schleierhaft.

Nach oben

 

Nothing for Ungood

Nothing for Ungood

John Madison

 

Gelesen im April 2010
Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co KG 2009


Der Amerikaner John aus Oklahoma hat den Versuch gewagt in Deutschland zu studieren, unsere Sprache zu lernen und anschließend in diesem Buch berichtet, was ihm so an Seltsamkeiten bei uns aufgefallen ist, was er vermisst oder auch nicht vermisst. Er erzählt über die Schwierigkeiten deutsch zu lernen, über unsere Kultur, Essen und Trinken, und was noch wichtig ist.

Der Autor erzählt dies auf recht humorvoller Art. Einiges weiß man, einiges ist sicher übertrieben und sind Vorurteile, anderes hinwiederum ist sicher wahr und ganz interessant dies mal von einem Amerikaner zu hören. Im großen und ganzen gesehen ist es sicher kein Schaden, dass Buch nicht gelesen zu haben, aber es war ganz unterhaltsam und ich konnte mir beim Lesen mehrmals das laute Lachen nicht verkneifen.

Nach oben

 

 

Die Große Welt

David Malouf

 

Gelesen im März 1999
1994 Taschenbuchausgabe

Roman: Leben zweier in Australien lebenden Männer, die sich im Krieg in Thailand kennenlernten. Zuhause, in Australien lebt jeder wieder sein eigenes Leben.

Zwar habe ich den Roman bis zum Ende durchgehalten, aber er ist mir zu langatmig. Werde von diesem Autor nichts mehr lesen.

Nach oben

 

Das Auge des Leoparden

Henning Mankell

 

Gelesen im April 2006:
Deutscher Taschenbuch Verlag Februar 2006, die schwedische Originalausgabe erschien 1990 mit dem Titel "Leopardens öga"

Hans Olofson will eigentlich nur eine kurze Reise nach Afrika machen, doch dann blieb er 19 Jahre. In Lusaka übernimmt er die Eierfarm einer Weißen, die aus gesundheitlichen Gründen nach Europa zurückkehrt. Er will die Lebensbedingungen der schwarzen Arbeiter verbessern, baut ihnen neue Häuser, zahlt ihnen höhere Löhne und lässt den Kindern eine Schule einrichten. Doch die Schwarzen reagieren so ganz anders, als er es sich vorgestellt hat. Eines Tages werden seine weißen Nachbarn massakriert und sein bester Freund, ein Schwarzer rät ihm zu verschwinden.

Der Autor schreibt immer im Wechsel, ein Kapitel in Schweden spielend, um zu zeigen, wie es dazu kam, dass er nach Afrika reiste und ein Kapitel in Afrika. Man bekommt einen Eindruck vermittelt von der Kluft zwischen Weiß und Schwarz. Nebenbei erfährt man noch etwas über die schwedische Entwicklungshilfe und über Korruption in Afrika. Alles in allem, es ist ein wirklich spannend geschriebenes Buch.

Nach oben

 

Ziemlich wilde Weintrauben

Gally Marchmont

 

Gelesen im Februar 1999
1998 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1996)

Roman: Eine, in England spielende Verwechselungsgeschichte. Spielt in der heutigen Zeit.

Ganz nett, aber nicht besonders fesselnd.

Nach oben

 

Himmel über Afrika

Francesca Marciano

 

Gelesen im Juli 2002
Goldmann Verlag: April 2000 (Originalausgabe erschien: 1998 "Rules of the Wild")

Eine unglückliche Liebesgeschichte: Als die Italienerin Esmé nach Kenia kommt, verliebte sie sich in das Land und beschließt zu bleiben. Nach Adam, lernt sie den Kriegsreporter Hunter Reed kennen, in den sie sich verliebte und der ihr eine ganz andere Seite Afrikas zeigt.

Anfangs dachte ich von der Hauptdarstellerin: was für eine verzogene Göre! und wollte das Buch schon beiseite legen. Aber es fesselte immer mehr und am Ende war ich enttäuscht, das jedes Buch ein Ende hat. Die Autorin versteht es dem Leser Afrika näher zu bringen.

Nach oben

 

Winter

John Marsden

(Jugendbuch)

 

Gelesen im Juli 2008:
Carlsen Verlag 2002, die Originalausgabe erschien 2000

Das Waisenmädchen Winter kehrt mit 16 Jahren zurück in ihr Elternhaus, einer Farm, irgendwo auf dem Land. Nach und nach versucht sie das dunkle Geheimnis zu lüften, das die Farm umgibt. Erfährt sie, wie ihre Eltern ums Leben gekommen sind?

Für ein Jugendbuch finde ich das Buch richtig toll. Schade, dass es nur 150 Seiten hat. Für meinen Geschmack schreibt der Autor sehr einfühlsam und spannend.

Nach oben

 

Outback - Shane O'Connors erster Fall

Manuela Martini

 

Gelesen im November 2002
Bastei Lübbe Taschenbuch: November 2002 (1. Auflage)

In einem Dorf im Westen Queenslands, in der Nähe von Charleville, wird von Bauarbeitern eine männliche Leiche ohne Kopf entdeckt. Hat der Serienkiller, der bisher nur Frauen tötete damit zu tun? Der Brisbaner Detective Shane wird wegen einer Schlägerei ins Outback strafversetzt und soll ermitteln. Aborigine-Mythen, ein Spitzenpolitiker, ein angesehener Farmer und ein Dorfpolizist erschweren die Untersuchungen.

Man nehme etwas Outback, Aborigines, einen Dorfpolizisten, ein paar typische Outbackbewohner, ein paar Leichen auf brutale Art ermordet, einen Helden, in dem Fall der Detective Shane, baue damit eine Geschichte zusammen und schon ist der Thriller fertig. So in etwa erschien mir der Roman. Der Thriller ist in kleine Abschnitte gegliedert mit der Person als Überschrift, die in dem jeweiligen Abschnitt die Hauptperson darstellt. Zwar verschlinge ich fast alles, was mit Australien zu tun hat, aber wenn man Spannung unbedingt nur mit kopflosen Leichen erreichen will, finde ich das ein bisschen fad für einen Thriller.

Nach oben

 

Barrier Reef - Shane O'Connors zweiter Fall

Manuela Martini

 

Gelesen im Oktober 2005:
Bastei Lübbe Taschenbücher 2003

In Brisbane wird ein deutscher Tourist mit aufgeschlitzter Kehle gefunden, daneben findet man ein Fotoschnipsel. Bald darauf wird die nächste Leiche gefunden, wieder mit aufgeschlitzter Kehle und wieder mit einem Teil aus demselben Foto. Shane O'Connor nimmt die Spur auf, die nach Europa ins Ex-Jugoslawien führt. Außerdem werden zwei Taucher von Haien angegriffen und ein Schiff fliegt nebenbei noch in die Luft.

Zeitweise fand ich das Buch spannend, dann wieder ziemlich wirr und die Handlung an den Haaren herbeigezogen. Das Buch ist Geschmacksache, mein Fall ist es nicht. Ihren dritten Roman lese ich bestimmt nicht.

Nach oben

 

Im Land der Männer

Hisham Matar

 

Gelesen im Oktober 2009:
Luchterhand Literaturverlag, München 2007. Die Originalausgabe erschien 2006 in London unter dem Titel "In the Country of Men".

Die Geschichte wird aus Sicht des neunjährigen Suleimans erzählt und beginnt im Jahre 1979 in Libyen, zur Zeit der Revolution Gaddafis. Jedesmal wenn sich Suleimans Vater angeblich beruflich im Ausland aufhält, wird seine Mutter krank und trinkt ihre "Medizin". Sie erzählt ihrem Sohn dann von dem schwärzesten Tag ihres Lebens, als sie mit 14 Jahren zwangsverheiratet wurde. Eines Tages wird der Nachbar von fremden Männern im Auto abgeholt. Es heißt, er sei ein Verräter. Suleimans Mutter verbrennt daraufhin vorsorglich alle Bücher ihres Mannes. Freundschaften zerbrechen, Telefone werden abgehört, Hinrichtungen und Verhöre werden im TV übertragen. Plötzlich ist auch sein Vater spurlos verschwunden.

Ein sehr ergreifender und interessanter Roman aus Sicht eines Kindes zur Zeit der Gewaltherrschaft Gaddafis. Der Autor erzählt nicht nur über die Politik des Landes, sondern viel mehr über das alltägliche Leben Suleimans, über seine Freundschaft mit den anderen Jungs der Straße, über die Ausflüge mit seiner Mutter oder wie er die Mittagszeit verbringt, wenn seine Mutter einen Mittagsschlaf hält.

Nach oben

 

Mein Herz blieb in Afrika

Miriam Mathabane

 

Gelesen im Februar 2009:
Ullstein Taschenbuch, 4. Auflage 2006, die amerikanische Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Miriam's Song"

Die Autorin wächst zusammen mit ihren sechs Geschwistern und ihren Eltern in einer kleinen Hütte im Township Alexandria, in der Nähe von Johannesburg, während der Apartheid auf. Um sie herum herrscht überall Gewalt, in der Schule wird sie geschlagen, wenn sie schmutzige Fingernägel hat, wenn sie keine Unterwäsche trägt, wenn sie Fehler im Diktat macht, sie wird von Mitschülerinnen geprügelt, bis sie sich selber einmal durchsetzt, sie wird vergewaltigt und ihr Vater wird häufig verhaftet und keiner weiß warum. Den einzigen Ausweg hier herauszukommen, sieht sie darin, einen Schulabschluss zu bekommen, was nicht einfach ist, da die Schulen bei Gewaltaufständen immer wieder geschlossen werden.

Es ist eine sehr erschreckende Erzählung über die Ausweglosigkeit der Township-Bewohner Südafrikas während und nach der Apartheid. Überall herrscht Gewalt, ein Menschenleben ist nicht viel wert. Die Autorin hat ihre Geschichte sehr spannend erzählt und ich wünsche ihr nun ein glücklicheres Leben in Amerika, wo sie mit ihrem Sohn jetzt lebt.

Nach oben

 

Südsee-Romanze

W. Somerset Maugham

 

Gelesen im April 2005 / Diogenes Verlag 1982 – die Originalausgabe erschien 1899 unter dem Titel "The Narrow Corner"

Doktor Saunders, der nach der Augenbehandlung eines guten chinesischen Patienten auf einem malaiischen Inselchen festsitzt, schließt sich zwei zufällig vorbeikommenden Seemännern an, die ihn mit ihrem Schiff zu einer Insel bringen, wo häufig holländische Dampfer verkehren, damit er schneller in seine Heimat China zurückkehren kann. Während der Kapitän des Schiffs unter argen Magenproblemen leidet und einen zweifelhaften Ruf genießt, scheint sein junges Besatzungsmitglied vor irgendjemanden auf der Flucht zu sein. Auf der Insel Kanda-Meira, wo man den Doktor absetzt, lernt der Leser weitere interessante Charaktere kennen.

Von W. Somerset Maughamkönnte ich, ohne mich vorher zu informieren, bedenkenlos jedes Buch lesen. Der Autor schreibt spannend und entführt den Leser in die geheimnisvolle Welt Südostasiens zur Kolonialzeit.

Nach oben

 

Das ewig Menschliche

W. Somerset Maugham

 

Gelesen im Dezember 2003
Diogenes Verlag AG Zürich 1976 (Originalausgabe erschien: 1923)

Vier Erzählungen enthält das Buch:

Das ewig Menschliche

Jane

Fußspuren im Dschungel

Die Tür des Schicksals

Einige der Geschichten spielen im damaligen Malaysia, einige in London. 

W. Somerset Maugham gehört zu meinen Lieblingsautoren. Jedes mal, wenn ich kein neues Buch zum Lesen zur Hand habe, krame ich mir eins seiner Bücher hervor. Er bereiste zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich den Orient. Die, aus den Reisen gewonnenen Eindrücke inspirierten ihn zu vielen spannenden Geschichten.

Nach oben

 

Honolulu

W. Somerset Maugham

 

Gelesen im September 2000
Diogenes Verlag AG Zürich: Ausgabe 1976

Geschichten, die vorwiegend zwischen 1900 und 1930 spielen. Die Schauplatz der meisten Erzählungen ist die Südsee.

Wie alle Bücher dieses Autors gefällt mir jede Geschichte ohne Ausnahme. Er schreibt spannend. Man erfährt vom Leben der damaligen Südseebewohner und der Kolonialisten.

Nach oben

 

Meistererzählungen

W. Somerset Maugham

 

Gelesen im Juli 2000
1989: Diogenes Taschenbuchausgabe (Originalausgabe: 1972)

Spannende Erzählungen, die zur Kolonialzeit in Malaysia und Singapur spielen.

Es gibt, glaube ich, keine langweilige Geschichte von diesem Autor. Dieses Buch habe ich jetzt zum 2. Mal gelesen.

Nach oben

 

Insel der Verlorenen

Colleen McCullough

 

Gelesen im September 2005:
Blanvalet Verlag April 2005 (Die Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Morgan's Run")

Der Roman beginnt in Bristol, England im 18. Jahrhundert. Nachdem Richard Morgan seine Familie verlor, wurde er auch noch zu Unrecht wegen Erpressung vom Gericht zur Deportation nach Australien verurteilt. Die erste Hälfte des Buchs erzählt das Leben des Hauptdarstellers in England. Dann berichtet die Autorin über die unmenschlichen Verhältnisse während der fast ein Jahr dauernden Überfahrt nach Australien. Im letzten Drittel des Buchs erfährt man mehr über das Leben der ersten Gefangenen sowohl in Port Jackson, als auch auf Norfolk Island.  

Die Autorin hat sicher sehr viel Nachforschungsarbeit leisten müssen, um ihre Geschichte so detailgetreu darstellen zu können. Ich fand dieses Buch interessant, wenn es mir auch oft zu sehr ins Detail ging, aber das ist Geschmacksache. Ihr Roman "Dornenvögel" hat mir besser gefallen. 

Nach oben

 

 

Dornenvögel

Colleen McCullough 

 

Gelesen im Januar 2004
Goldmann Verlag 2003 (Originalausgabe erschien 1977 unter dem Titel "The Thorne Birds" bei Harper & Row)

Anfangs des 20. Jahrhunderts bricht Paddy mit seiner vielköpfigen Familie aus Neuseeland nach Australien auf. Sie lebten bisher in den ärmlichsten Verhältnissen. Paddys Schwester verspricht ihm und seiner Familie Arbeit auf ihrer Farm in New South Wales in Australien. Paddys einzige Tochter Meggy verliebt sich in den attraktiven Pfarrer Ralph, dem aber seine Kirche wichtiger ist. Als Meggy erwachsen wird, kann ihr Ralph nicht mehr widerstehen.  

Ich weiß gar nicht, warum ich diese bekannte Familiensaga nicht schon viel früher gelesen habe, statt alle Patrica Shaw Bücher zu lesen, die eigentlich nur ein billiger Abklatsch dieses Buchs sind. Also zusammengefasst fand ich das Buch ganz nett zu lesen, aber eigentlich nur, weil es in Australien spielt. 

Nach oben

 

Echo einer Winternacht

Val McDermid

 

Gelesen im Dezember 2005
Knaur Taschenbuch Verlag 2005 – die Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "The Distant Echo"

Thriller: In der schottischen Universitätsstadt St. Andrews machen vier Studenten 1978 auf dem keltischen Friedhof eine grausige Entdeckung. Sie stolpern über die blutüberströmte Rosie Duff. Die vier Studenten geraten unter Verdacht, auch wenn man ihnen nichts nachweisen kann. 25 Jahre später rollt die Polizei alte, ungelöste Fälle wieder auf, unter anderem den Mord an Rosie. Es taucht plötzlich ein Mensch auf, von dem merkwürdigerweise vor 25 Jahren keiner etwas wusste, Beweismaterial verschwindet und einer der vier Freunde kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Die übrig gebliebenen Freunde setzen alles dran, den Fall zu klären, bevor sie die nächsten Opfer werden.

Ein spannender Roman, den ich trotz seiner 554 Seiten relativ schnell verschlang. Erst ab Seite 497 wusste ich, wer der wirkliche Mörder sein musste :-)

Nach oben

 

McDermid

Das Lied der Sirenen

Val McDermid

 

Gelesen im März 2007:
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur 2003, das Original erschien 1995 unter dem Titel: "The Mermaids Singing" 

Vier Männer werden im Schwulenviertel tot aufgefunden. Alle wurden sichtlich gefoltert. Der Psychologe Tony Hill wird von der Polizei beauftragt ein Täterprofil zu erstellen. Zusammen mit der Polizistin Carol, die die Verbindung zwischen Tony und der Polizei übernimmt, versuchen sie dem Täter auf die Spur zu kommen.

Es wird mal aus der Sicht des Täters beschrieben, wie er die Männer ausgesucht, überwältigt und gefoltert hat, mal aus der Sicht der Polizei erzählt. Es ist schade, dass in diesem Thriller, wie in so vielen anderen auch, die Beschreibung der Foltermethoden und das spritzende Blut so sehr im Vordergrund stehen. Wenn nur noch so etwas die Spannung aufrechterhält, dann ist der Thriller für mich einer unter tausend anderen. Mir gefällt ein Thriller dann besonders gut, wenn die Spannung nicht nur durch Brutalität erzeugt wird.

Nach oben

 

Das Versprechen des Opals

Tamara McKinley

 

Gelesen im Mai 2006:
Bastei Lübbe Taschenbuch März 2006 (Die Originalausgabe erschien 2003 mit dem Titel; "Summer Lightning")

Ein Australienroman aus den Pioniertagen. Miriam Strong, Tochter eines Auswanderers, entdeckt in einer Spieldose einen schwarzen Opal, der Erinnerungen auslöst. Sie denkt an das abenteuerliche Leben, dass sie mit ihrem Vater führte, der als Opalsucher durch Australien zog. 

Ich finde das Buch ebenso langweilig, wie es der Titel schon besagt. Die Autorin beschreibt im Laufe des Romans, die Geschichte, beginnend mit der Auswanderung Miriams Eltern, dann blendet sie wieder die Gegenwart ein, und erzählt wieder ein Stück Geschichte usw. Die Handlung entspricht der Millionen anderer Familiensagen. Ich habe die letzten 100 Seiten nicht mehr lesen können, so etwas langweiliges!

Nach oben

 

Die Farm am Eukalyptushain

Tamara McKinley

(Sprecherin des Hörbuchs: Joseline Gassen)

 

Gehört im November 2007
Hörbuch: Bearbeitete Romanfassung
/ Aufgenommen in den dc-Tonstudios NRW Berlin

Kitty wächst in einem kleinen Wandertheater auf, dass mit seinen Aufführungen durch Australien zieht. Bald werden sie durch die Wirtschaftskrise gezwungen aufzugeben. Ein reicher Hotelier, names Dimitri bietet der Familie ein Heim. Kittys Mutter glaubt nach dem Tod ihres Mannes in Dimitries Mitarbeiter einen neuen Mann an ihrer Seite gefunden zu haben. Doch sie macht eine schreckliche Entdeckung. Kitty und ihre Mutter müssen fliehen.
Kitty wird eines Tages Bühnenstar, aber da muss sie schon mit den nächsten Schicksalsschlägen kämpfen.

Es ist mein allererstes Hörbuch. Und ich muss sagen, dass ich die Einrichtung Hörbuch dabei schätzen gelernt habe auf Reisen und beim Pendeln, wenn einem die Augen beim Lesen brennen, weil sie vom vielen "in den PC-Bildschirm blicken" müde sind oder weil man so die Umgebungsgeräusche besser ausschalten kann.

Aber von der Handlung her finde ich das Buch so richtig langweilig und schmalzig. Ich habe dem Hörbuch zwei und nicht nur einen Stern verliehen, da ich es immerhin bis zum Schluss angehört habe und es mich einigermaßen unterhalten hat (ich konnte ja nebenher rätseln). Wie ich es als Buch beurteilen würde, kann ich nicht sagen.

Nach oben

 

Matildas letzter Walzer

Tamara McKinley

 

Gelesen im Mai 2002
Bastei Lübbe: Erste Auflage Januar 2002 (Originalausgabe: 1999)

Die kürzlich verwitwete Jenny lebt in Sydney und erhält von ihrem verstorbenen Mann zu ihrem 25. Geburtstag die Farm Churinga, mitten im Outback gelegen. Aus den Tagebüchern, die sie dort findet, erfährt sie vom Schicksal Matildas, der Churinga vorher gehörte.

Das Buch versetzt einen, wie auch die Patricia Smith Bücher mit den Gedanken nach Australien. Die Autorin erzählt im Wechsel mal Vergangenheit, mal Gegenwart, bis Jenny die Tagebücher durchgelesen hat.

Nach oben

 

Tod vor Morgengrauen

Deon Meyer

 

Gelesen November 2006
Aufbau Taschenbuch Verlag GmbH, Berlin 2005. Die Originalausgabe erschien 2000 unter dem Titel "Dead At Daybreak"

Ein Antiquitätenhändler wurde in seiner Wohnung in Kapstadt ermordet. Nachdem die Polizei den Fall schon längst zu den Akten gelegt hat, wird Privatdetektiv Zatopek van Herden, ehemals Polizist, von der Lebensgefährtin des Toten beauftragt, den Fall zu klären. Da auch das Testament verschwunden ist, droht das gesamte Erbe statt an sie, an den Staat zu fallen. Van Herden entdeckt, dass der Ausweis des Toten gefälscht ist. Und schließlich meldet sich eine alte Frau, die behauptet, die Mutter des Toten zu sein.

In Frankreich erhielt Deon Meyer für dieses Buch einen Literaturpreis. Ich kaufte ihn in der Hoffnung mal einen neuen Autor aus Südafrika kennenzulernen. Aber ich finde diesen "Krimi" äußerst langweilig und schmiss ihn nach einem Drittel fort. Besonders störte mich, dass eigentlich der Detektiv im Vordergrund steht, seine Kindheit, seine ersten  sexuellen Abenteuer, usw. Dadurch wird der Fall immer mehr zur Nebensache. Vielleicht gefällt dies manchen Lesern, mir nicht.

Nach oben

 

Abgefahren

Claudia Metz & Klaus Schubert

 

Gelesen im November 2001
1. Auflage 2001 von Kiepenheuer & Witsch

Erzählung: 1981 starteten die beiden Autoren mit ihrer Motorradreise rund um die Welt. Geplant war eigentlich eine Fahrt nach Japan, daraus wurden aber 16 Jahre. Die beiden legten 257.000 Kilometer durch alle Erdteile zurück, bis sie 1997 wieder ihren Startpunkt Köln erreichten.

Die Reise der beiden Autoren wird so interessant erzählt, dass ich enttäuscht war über die "nur" 320 Seiten. Ich hätte noch tagelang weiterlesen können. Nicht nur dass es zum Teil spannend geschrieben ist, man erfährt auch viel Interessantes über das Leben anderer Völker.

Nach oben

 

Hawaii

James A. Michener

 

Gelesen im Juni 2000
1985 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1959)

Chronik des 50. Bundesstaates der USA, geschildert in Schicksalen einzelner Menschen, von Eingeborenen und Einwanderern, von Missionaren und Abenteurern.

Obwohl dieses Buch als Taschenbuchausgabe über 1000 Seiten umfasst, fesselt es von Anfang bis Ende. Es fällt einem nicht schwer, bei den Landschaftsbeschreibungen ins Schwärmen zu geraten.

Nach oben

 

Die Südsee

James A. Michener

 

Gelesen im März 2000
1982 Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1946)

Kriegsschauplatz Pazifik im zweiten Weltkrieg: Es wird das Leben der Soldaten beschrieben inmitten des Krieges gegen die Japaner auf den Trauminseln zwischen den Südseeschönheiten.

Der Autor fesselt einen mit seinen Erzählungen fast wie Somerset Maugham. Werde bestimmt noch mehr Romane von ihm lesen.

Nach oben

 

Benares oder eine Erziehung des Herzens

Pankaj Mishra

 

Gelesen im Oktober 2009:
Karl Blessing Verlag GmbH München 2001, die Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel "The Romantics"  

Samar, der Hauptdarsteller des Buchs ist nach Benares gezogen, eine Stadt im Norden Indiens, um dort zu studieren und anschließend einen guten Posten als Beamter zu erhalten. Er wohnt zur Untermiete in einem Zimmerchen. Dort lernt er eine weitere Mitbewohnerin kennen, eine Engländerin namens "Miss West". Durch sie kommt er erstmals mit dem "Westen" in Berührung. Auf einer Party, die Miss West gibt, lernt er die französische Aussteigerin Catherine kennen, in die er sich verliebt. Catherine ist aber schon liiert mit einem Inder, einem Sitarspieler. Miss West bietet ihm und Catherine an, sie auf eine Reise in den Himalaya zu begleiten. Miss West musste plötzlich dringend fort und konnte nicht mitreisen. Catherine und Samar reisen alleine und kommen sich näher. Zurück von der Reise lebt jeder der beiden wieder in seiner Welt. Es wird auch Samars "anderer" Alltag beschrieben, wie er wohnt, was er täglich tut, er geht jeden Morgen zur Bücherei, liest und liest, lernt dort einen Kommilitonen kennen, der im vergammelten Studentenwohnheim wohnt.

Ein wunderschönes Buch! Es ist weniger die Handlung des Buchs, die mich fesselt, sondern die Art zu schreiben, der Autor drückt sich sehr bildlich aus. Die Beschreibung der Lebensweisen in Benares, am Rande des Himalaya und in Pondicherry (Südindien) werden so beeindruckend beschrieben, dass man sich gut direkt in die Orte hineinversetzen kann. Auch beschreibt er die gegensätzlichen Denkweisen des Westens und Indien ebenso beeindruckend, wie seine Stimmungen.

Gefallen hat mir auch seine Bemerkungen über Bücher: "Manche Bücher die wir lesen, hinterlassen bei uns einen geringen oder keinen Eindruck, gleichgültig, wie berühmt und gefeiert sie sind; oft liegt es daran, dass wir geistig und seelisch noch nicht reif für sie sind, dass unsere Erfahrung und unser Verständnis von der Welt und uns selbst nicht reich und tief genug sind, um mit dem Verfasser des Werkes Schritt halten zu können".

Nach oben

 

Das Kaleidoskop des Lebens

Rohinton Mistry

 

Gelesen im Juli 2000
1999 Deutsche Ausgabe, (Originalausgabe: 1987)

Roman: Der Autor beschreibt die verschiedensten Schicksale der Bewohner eines Wohnblocks in Bombay. Da gibt es zum Beispiel den verstopfungsgeplagten Rustomji; Kersi, der von einem Studium im Ausland träumt und in Kanada seine Erfahrung sammelt; usw.

Ein Roman, den ich wie seine beiden anderen schnell verschlungen habe. Mir gefällt der Humor des Autors und man lernt das heutige Bombay ein wenig kennen.

Nach oben

 

Das Gleichgewicht der Welt

Rohinton Mistry

 

Gelesen im Februar 2000
1999 Fischer Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1995)

Bombay 1975: Vier Menschen treffen aufeinander. Dina, Frau Anfang 40, Maneck, Student aus dem Himalaja und die beiden Schneider Ishvar und Om. Nebenbei wird über die Indische Politik berichtet und deren Auswirkung auf das Volk.

Im guten Erzählstil erfährt man nebenbei eine Menge über die indischen Lebensumstände in den Dörfern und in der Stadt. Habe diese 850 Seiten in nur drei Wochen verschlungen

Nach oben

 

So eine lange Reise

Rohinton Mistry

 

Gelesen im April 1999
1998 Fischer Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1991)

Gustad Noble wohnt mit seiner Familie in einem Wohnblock am Rande von Bombay. Es wird das Leben dieser Familie geschildert und spielt etwa 1970.

Ein sehr nett und auch humorvoll geschriebener Roman. Man erfährt dabei eine ganze Menge über das Leben in Bombay. Werde bestimmt noch mehr von dem Autor lesen.

Nach oben

 

Der Traum von den freundlichen Inseln

Aneti M. Moimoi

 

Gelesen im Januar 2003
TANNER VERLAG 1997

Erzählung / Tonga: Dies sind die Aufzeichnungen der Autorin, die von ihrem Freund zum Auswandern nach Tonga überredet wurde. Der Kampf mit den langsam und willkürlich handelnden Behörden war nicht einfach. Lange drohte man ihnen mit der Ausweisung. Während es ihr Freund in Tonga nicht auf Dauer aushielt, blieb sie dort, heiratete einen Einheimischen und gründete ihre tonganische Familie.

Einerseits kann man sich gedanklich so richtig schön in die Südsee entführen lassen und träumen, was besonders zu dieser Jahreszeit sehr tröstlich ist, andererseits zeigt sie die Schwierigkeiten, mit denen sie dort zu kämpfen hat. Auch nach 15 Jahren Aufenthalt begreift sie manchmal nicht, was und wie Tonganer denken und fühlen. Ich fand es schade, als ich zum Ende des Buches gelangte.

Nach oben

 

Ich hörte den Vogel rufen

Sally Morgan

 

Gelesen im November 2000
1999, (Originalausgabe: 1989)

Roman: Mit 15 Jahren fällt der Autorin zum ersten Mal auf, dass Omas Hautfarbe schwarz ist. Bei der Suche nach der Vergangenheit stößt sie zuerst auf Schweigen. Doch dann erzählen ihre Mutter, der Bruder ihrer Oma und zum Schluß ihre Oma ihre Lebens-/Leidensgeschichte

Wie in ihrem Roman Wanamurraganya beschreibt sie in ihrer humorvollen Art, das Leben von Aborigines Mischlingen in diesem Jahrhundert. Kaum zu glauben, erst 1967 wurde den Ureinwohnern Australiens die australische Staatsbürgerschaft zuerkannt!

Nach oben

 

Wanamurraganya

Sally Morgan

 

Gelesen im Oktober 2000
1997, (Originalausgabe: 1989)

Roman: Es ist die Lebensgeschichte des Halbaborigines Wanamurraganya, mit weißem Namen Jack McPhee. Er kämpfte um sein Recht und seine Freiheit. Denn beides hatten die Aborigines damals nicht.

Das Buch ist fesselnd geschrieben. Ich war ziemlich erschüttert über die Regierungspolitik und über die Behandlung der europäischen Einwanderer gegenüber den Ureinwohnern, die fast den Dingos gleichgestellt wurden.

Nach oben

 

Der Duft der roten Erde

Di Morrissey

 

Gelesen im März 1999
1998: 1.-2. Auflage

Roman: Queenie Hanlon, Besitzerin von Tingulla Station erleidet alle möglichen Schicksalsschläge, vom unehelichen Kind bis zum Verlust ihres geliebten Tingullas (Farm). Aber Ende gut, alles gut.

Eine sehr übertrieben, schmalzig geschriebene Australiensaga. Aber das Buch lässt sich gut hintereinander weg lesen.

Nach oben

 

Späte Heimkehr

Di Morrissey

 

Gelesen im November 2004:
Weltbild Verlag 1994 (Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Last Mile Home" bei Plan Macmillan Australia)

Australien 1952: Barney Holton, reicher Sohn einer goßen Schaffarm verliebt sich in Abby McBride, die Tochter eines Schafscherers. Nachdem Abby schwanger wird, beschließen die beiden gegen den Willen seines Vaters zu heiraten. Als sie das Kind bekommt, geschieht ein tragischer Unfall.

Nett geschriebener Roman, den ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Leider kann man sich nach den ersten 14 Seiten (1. Kapitel) schon denken, dass die Geschichte zwangsläufig mit einem Unglück enden muss. Aber vielleicht macht das auch den Reiz aus, schnell weiterzulesen.

Nach oben

 

Das Dornenhaus

Di Morrissey

 

Gelesen im Mai 2005:
Bastei Lübbe 2002, die Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel: "The Last Rose of Summer"

Odette entdeckt als Kind beim Spielen die verwilderten Gärten Zananas. Dies ist ein Anwesen, versteckt in den Wäldern, nicht weit von Sydney entfernt. Gemeinsam mit dem Sohn des Verwalters erkundet sie diesen geheimnisvollen Ort. Eines Tages kommen Odettes Eltern bei einem Bootsausflug ums Leben. Odette muss fort ziehen, weil sie nun bei ihrer Tante aufwächst. Jahre später, sie  arbeitet als Journalistin in Sydney, macht sie es sich zur Aufgabe Zanana vor den Klauen unseriöser Baufirmen zu retten. Dies ist die eine Geschichte, die in den 50er bis 70er Jahren spielt. Gleichzeitig wird die Entstehung und die tragische Geschichte Zananas erzählt, beginnend 1899.

Die Autorin schreibt im Wechsel in der einen, dann wieder in der anderen Zeit, bis sich beide Geschichten treffen. Die Handlung des Buchs ist nicht spannend, sondern es ist einfach nett geschrieben und lässt sich schön lesen. Australienfans kann ich den Roman nur empfehlen. 

Nach oben

 

Physik ohne Formeln

Michael Munowitz

 

Gelesen im Mai/Juni/Juli 2008:
Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2007 (die Originalausgabe erschien im selben Verlag 2006)  

Der Autor erklärt uns die Physik in folgenden 12 Kapiteln:
1. Große Erwartungen das gesamte heutige Wissen zu überschauen
2. Feste Bindungen: Vier grundlegende Wechselwirkungen
3. Im Auge des Betrachters: Bezugsrahmen und Relativität
4. Dreiteilige Erfindung: Die Mechanik im Allgemeinen und insbesondere die klassische Mechanik
5. Masse als Medium: E = mc2 und die Raum-Zeit-Krümmung
6. Geballte Ladung: Das klassische elektromagnetische Feld
7. Es gibt keine Gewissheit: Unbestimmtheit und das Quant
8. Der nicht eingeschlagene Pfad: Quantenmechanik
9. Erzwungene Symetrie: Quantenteilchen und Felder
10. Statistisches Schicksal: Gleichgewicht, Entropie und der Zeitpfeil
11. Überraschender Ausgang: Chaos und Komplexität
12. Lose Enden: Das Unendliche und das Nonplusultra

Wie man aus dem Inhaltsverzeichnis schon erkennt, geht es weniger um die "normale" Alltagsphysik, sondern um die kleinsten Teilchen, die Kräfte zwischen ihnen, um die Zukunftstheorien unseres Weltalls usw. Zwar finde ich das Buch zur Auffrischung meiner Physikkenntnisse sehr interessant, aber nervig sind zum Beispiel die 40 Seiten Anmerkungen am Schluss, auf die von fast jeder Seite verwiesen wird. Das heißt man blättert ständig nach hinten, manchmal wegen völlig uninteressanten Erläuterungen. Besser hätte ich es gefunden, wenn die meisten Erklärungen schon im Text eingebaut wären. Das 30-seitige Glossar hingegen finde ich sehr hilfreich. Hier werden nochmal viele Begriffe erklärt.

Nach oben

 

Im Land der grünen Ameisen -
Die erste Durchquerung Australiens

Sarah Murgatroyd

 

Gelesen im Juli 2003
Goldmann Verlag Mai 2003 (Originalausgabe erschien 2002 mit dem Titel: "The Dig Tree")

Die Autorin berichtet über die erste Süd - Nord Durchquerung Australiens, geleitet von Burke und Wills. Mit Kamelen und Pferden werden Dinge wie Badewanne, Eichentisch und chinesischer Gong mit auf die Expedition genommen. Auf halber Strecke trennt man sich von diesem Ballast. Kurz und gut, die Expedition wird zu einem Chaos. Am Ende sterben Burke und Wills auf der Rückkehr in der Wüste.

Die Autorin berichtet bis ins kleinste Detail von der Entstehung der Idee, über die Auswahl der Leute bis zum Aussehen der Beerdigungskutschen der Hauptdarsteller. Für Wissenschaftler sicher ein nettes Buch, wenn auch recht sprunghaft, ich fand es zu ausführlich und darum oft sehr langatmig.

Nach oben

 

Der Fremde in meinem Haus

Gloria Murphy

 

Gelesen im Juli 1999
1997 Deutsche Erstausgabe, (Originalausgabe: 1992)

Krimi: Lauren Sandler und ihre acht Jahre alte Tochter lernen auf dem Rummel Jonathan Grant kennen. Sie verliebt sich in den Witwer und heiraten. Seine ehemalige Frau ist ermordet worden. Zeugin war seine 11 Jahre alte Tochter.

Spannend. Würde jederzeit wieder ein Roman der Autorin lesen.

Nach oben

 

Sommeralptraum

Gloria Murphy

 

Gelesen im Februar 2005:
Knaur Taschenbuch Verlag April 1996 / die Originalausgabe erschien 1991 unter dem Titel "Down Will Come Baby"

Die 12-jährige Robin verbringt auf Drängen ihrer Eltern ihre Ferien in einem Sommerlager und schließt dabei Freundschaft mit dem Mädchen Amelia. Bei einem heimlichen nächtlichen Ausflug ertrinkt Amelia und Robin kann sie nicht mehr retten. Obwohl keiner Robin für schuldig erklärt, leidet sie unter großen Schuldgefühlen. Ihre Eltern trennen sich und ihr Vater zieht mit Robin in eine andere Stadt. Nun beginnt ein wahrer Albtraum für das Mädchen.

Spannend bis zur letzten Seite!

Nach oben

 

Zurück zur Bücherstartseite