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Warum Männer nicht
zuhören und Frauen schlecht einparken
Allan
& Barbara Pease
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Gelesen im Juni 2003
Ullstein Verlag 22. Auflage 2002 (die Originalausgabe erschien 1998
unter dem Titel: "Why Men Don't Listen And Women Can't Read Maps")
Die Autoren
erklären die Unterschiede zwischen männlichem und
weiblichem Gehirn. Sie gehen der Frage nach, warum Männer und
Frauen Probleme anders lösen, warum sie sich anders verhalten
und andere Fähigkeiten besitzen.
Anfang dachte ich, na
ja, allgemeines bla bla bla. Aber schon ein paar Seiten später
werden aufgestellte Behauptungen auch plausibel erklärt.
Übrigens finde ich den Stil des Buchs sehr locker und heiter
geschrieben. Nach diesem Buch ist mir klar, dass auch Männer
Menschen sind :-)). Aber Spaß beiseite, man bringt
tatsächlich mehr Verständnis für das andere
Geschlecht auf. Nebenbei bemerkt: die australischen Autoren
gehören zu den führenden Kommunikationstrainern der
Welt.
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Es ist leicht das Leben schwer zu nehmen. Aber schwer es leicht zu nehmen & Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher
Nossrat Peseschkian
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Gelesen
im Dezember 2006:
Verlag Herder Freiburg im Breisgau, 2006
Im ersten Buch schildert
der Autor sämtliche Aktualfähigkeiten von
Pünktlichkeit
über Sauberkeit, Ehrlichkeit bis hin zum Glauben. Er
beschreibt,
was man darunter versteht und die Störungen, die entstehen
können. Das zweite Buch baut auf diese
Aktualfähigkeiten auf
und gibt ein paar Lebensweisheiten zur persönlichen
Konfliktbewältigung, wie Umgang mit Ärger, mit
Verantwortung,
mit sogenannten Kleinkram usw. Weiterhin findet man Ratschläge
zum Zusammenleben und zur Konfliktverarbeitung.
Ich habe das Buch nun
schon vor ein paar Wochen gelesen und kann mich kaum noch daran
erinnern, da es mir zu allgemein gehalten ist. Ich weiß zwar
nun,
die Definitionen von Leistung, Ehrlichkeit, Höflichkeit usw.
und
weiß, wo ich nicht dem Sollwert entspreche, aber was habe ich
davon, wenn ich mich nun frage, wie es der Autor empfiehlt, ob ich
diese Störungen vom Vater oder von der
Mutter habe oder wer mehr vom Sollwert abweicht, der Partner oder ich?
Nichts! Ein paar winzige Tipps kann ich dem zweiten Buch entnehmen,
aber das ist kaum der Rede wert. |
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Beim Leben meiner Schwester
Jodi Picoult
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Gelesen im Juni 2010:
11. Auflage Mai 2010: Piper Verlag GmbH. Die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel "My Sister's Keeper".
Kate ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Als Spender für lebenserhaltene Organe eignen sich weder ihr Bruder noch ihre Eltern. Die Eltern beschließen ein weiteres Kind zu erzeugen, welches Kate durch Transplantationen das Leben retten kann. Tochter Anna wird 3 Jahre nach Kate geboren und sie muss seither viele Operationen über sich ergehen lassen, die helfen, Kates Leben immer wieder zu verlängern. Eines Tages, Anna ist 13 Jahre alt, sucht Anna einen Rechtsanwalt auf, der für sie das Recht erkämpfen soll, dass sie in Zukunft selber über Operationen, die ihren Körper betreffen, entscheiden möchte. Will Anna wirklich nicht mehr als "Ersatzteillager" für ihre kranke Schwester zur Verfügung stehen oder steckt etwas anderes dahinter?
Diesen Roman von Jodi Picoult fand ich ebenso mitreißend wie den davor gelesenen "Neunzehn Minuten". Die Autorin schildert die ganze Problematik, einer Familie, in der ein Kind, durch seine Krankheit, die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern verlangt. Ich finde es auch bewundernswert, wie viel Fachwissen sich die Autorin für diesen Roman angeeignet hat. |
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Neunzehn Minuten
Jodi Picoult
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Gelesen im Mai 2010:
3. Auflage 2009: Piper Verlag GmbH. Die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "Nineteen Minutes".
Neunzehn Minuten dauerte es, bis der 17-jährige Peter Houghton in einer amerikanischen Kleinstadt Rache genommen hat und sich als Folge für den Tod von 10 Menschen verantworten muss. Wie es zu dieser Bluttat kam und ob Peter wirklich für den Tod aller dieser Menschen verantwortlich ist, beschreibt die Autorin aus Sicht aller möglichen beteiligter Personen.
Es ist mein erster Roman, den ich von Jodi Picoult lese und ganz bestimmt nicht mein letzter. Die Autorin beschreibt recht einfühlsam und in einer nett zu lesenden Art, wie es passieren kann, dass der Junge Peter plötzlich Amok in seiner Schule läuft . |
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Irrtümer der Allgemeinbildung XXL
Christa Pöppelmann |

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Gelesen im Februar/März 2010:
2009 Compact Verlag München
Nicht alles, was wir zu wissen glauben, entspricht
auch der Wahrheit. Dieses Buch klärt uns über einige
Irrtümer, Vorurteile und Unklarheiten aus den verschiedensten Bereichen
auf. Die Themen sind:
Geschichte und Politik,
Naturwissenschaften und Technik,
Kultur und Unterhaltung,
Gesundheit und Ernährung,
Alltag und Soziales,
Religion und Philosophie,
Erde und Weltall.
Ebenso wie die Geschichten aus dem Band "1000 Irrtümer der Allgemeinbildung", finde ich diese auch sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Einige Artikel, die mich vom Thema weniger interessieren, habe ich überflogen, andere dagegen fesselten mich. Man kann das Buch zwischendurch lesen und immer wieder aus der Hand legen ohne den Faden zu verlieren, da es sich um lauter kleine abgeschlossene Themen handelt. Witzig ist auch, dass ich in diesem Buch auf einige Artikel stieß, nach deren Inhalt in der Fernsehsendung "Wer wird Millionär?" gefragt wurde. |
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1000
Irrtümer der Allgemeinbildung
Christa
Pöppelmann
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Gelesen
im Dezember 2005:
Compact Verlag München 2006
Nicht alles, was wir zu wissen glauben, entspricht
auch der Wahrheit. Dieses Buch klärt uns über einige
Irrtümer und Unklarheiten aus den verschiedensten Bereichen
von Geschichte, über Gesundheit, Religion, Erde und Weltall
bis zur Naturwissenschaft, auf.
Nett, um es zwischendurch zu lesen! Die
verschiedenen Artikel umfassen etwa eine viertel Buchseite. Wussten Sie
zum Beispiel, dass der älteste Baum der Welt 1964
versehentlich in Nevada gefällt wurde und kein Mammutbaum war,
sondern eine 4950 Jahre alte Grannenkiefer? Dass 1 Kubikmeter Luft 1,2
kg wiegt? Dass die E-Nummer (E 120) gemahlene Schildläuse
sind? Und dass sich die Zahl der Badetoten an den, ach so friedlichen,
Ostseestränden auf ca. 200 im Jahr beläuft?
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Lexikon
der populären Ernährungsirrtümer
Udo
Pollmer und Susanne Warmuth
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Gelesen im
Februar 2003
Piper Verlag GmbH München 2. Auflage Oktober 2002
(Originalausgabe erschien 2000)
Sachbuch/Ernährung: Der
Lebensmittelchemiker Pollmer und die Biologin Warmuth nehmen
liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten und Halbwahrheiten von A
wie Abnehmen bis Z wie Zusatzstoffe unter die Lupe. Hier ein paar
Irrtümer, die die beiden Autoren im Buch widerlegen:
"Naturtrüber Apfelsaft ist von Natur aus trüb"
"Braune Eier sind besser als weiße"
"Süßstoffe machen schlank"
"Vegetarier leben länger"
"Vitamin C schützt vor Erkältungen"
"Cholesterin ist schädlich"
und vieles mehr
Schon allein das Vorwort fand ich so nett
geschrieben, dass ich auf das restliche Buch neugierig wurde. Hier ein
Auszug aus dem Vorwort:
"Alles was Spaß macht ist entweder verboten,
unanständig oder ungesund. Diätpäpste
missionieren gegen die Todsünde unserer Ernährung (zu
viel zu süß - zu fett - zu salzig). Die so
Missionierten zählen artig ihre Kalorien, prüfen
täglich mit der Badezimmerwaage die Standhaftigkeit ihres
Glaubens, handhaben die Kalorientabelle wie den Katechismus und beten
jeden Blödsinn über kalorienarme Butter, vitalisierte
Rohkost und die mehrfach ungesättigten Spekulationen der
Experten für gesunde Ernährung nach. Wären
die Menschen aufgrund all dieser Ratschläge
tatsächlich gesünder geworden, niemand würde
etwas sagen. Aber nach 40 Jahren unermüdlicher
Gehirnwäsche im Namen der Gesundheit lassen die Beweise
für den Nutzen der Entsagung noch immer auf sich warten. Statt
dessen wächst die Zahl der diätgeschädigten
Dicken und Eßgestörten."
Nach dem Lesen des Buchs darf man also wieder mit ruhigem Gewissen
lange versagte Genüsse genießen :-).
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Wohl
bekomm's
Udo Pollmer und Brigitte
Schmelzer-Sandtner
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Gelesen im Januar/Februar 2005:
Kiepenheuer & Witsch, 3. Auflage 2003 (Die Erstauflage erschien
1998)
Dieses Buch dient als kleiner
Ratgeber in Ernährungsfragen. Die einzelnen Themen
räumen mit Vorurteilen auf und klären über
die Verarbeitung oder Zutaten von Lebensmitteln auf. Und diese Themen
werden behandelt:
Getreide, Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst, Öl und
Oliven, Gewürze und Aromen, Süßigkeiten,
Getränke von
Trinkwasser, über Bier bis zum Tee.
Zum Schluss wird über neue Techniken der
Nahrungsmittelerstellung berichtet.
Nach dem Lesen des Buches darf
man wahrscheinlich gar nichts mehr essen :-). Aber ich finde es
trotzdem gut, dass Herr Pollmer und Frau Schmelzer-Sandtner mit so
manchem Vorurteil aufräumen. Z.B. lobt man die Vollwertkost in
den Himmel, in Wirklichkeit wird sie nicht von jedermann vertragen, im
Gegenteil, sie kann sogar den Darm schädigen. Oder
warum muss Brot vom Bäcker besser sein, als vom
Supermarkt, welches wenigstens eine Zutatenliste aufweist. Oder
wer hätte gedacht, dass sogar im Honig Glucosesirup enthalten
ist. Warum schimpft man einseitig auf die Gentechnik und
vergisst dabei, dass seit Jahrzehnten Mutationszüchtungen
durch Radioaktivität erzeugt werden? Davon redet kein Mensch.
Oder wussten Sie, dass Glutamat, zusammen mit Reis genossen keine
schädigende Wirkung hat, aber als Suppe vorweg doch?
Nette Tipps und gut zu lesen!
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Afrika zu Fuß
Sonia und Alexandre Poussin |
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Gelesen im Juni 2007
Delius Klasing Verlag 2007, 1 Auflage
Die Franzosen Sonia und Alexandre Poussin haben sich als Ziel gesetzt 14.000 km von Kapstadt bis zum See Genezareth zu Fuß zu wandern. Dieses Buch berichtet von den ersten 7.000 km von Kapstadt bis auf den Kilimandscharo. Sie wandern ohne Sponsor, mit je 8kg Gepäck auf dem Rücken. Meistens werden sie von der gastfreundlichen Bevölkerung zum Übernachten eingeladen. Auf ihrem Marsch durch Südafrika, Simbabwe, Mosambik, Malawi und Tansania begegnen sie den unterschiedlichsten Menschen. Sie werden auch nicht von der Malaria verschont und müssen vor Löwen um ihr Leben bangen.
Vom Thema her hört sich das Buch sehr interessant an, weshalb ich auch nicht warten konnte, bis es endlich als Taschenbuch herauskommt. Was ich richtig auffallend nett finde, ist, wie lieb Alexandre über seine tapfer mitwandernde, nie klagende Frau schreibt. Auch erhält man so einige Hintergrundinformationen zu den durchwanderten Ländern. Ein wenig langatmig finde ich hingegen seinen Erzähstil, so dass es mir beim Lesen oft passierte, dass ich nicht recht bei der Sache war. Den zweiten Band werde ich mir wohl nicht lesen. |
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Paris - Auckland und
zurück
Alexandre
Poussin - Sylvain Tesson
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Gelesen im Februar 2001
1999 (Originalausgabe: 1996)
Erlebnisbericht: Die beiden Franzosen
durchqueren in einem Jahr auf ihren Rädern 31 Länder
und legen dabei, auf ihrer Reise um die Welt 25.000 km zurück.
Tag für Tag erleben sie neue Abenteuer und kämpfen
sich durch Afrika, Südamerika, Asien, Ost- und Westeuropa.
Die beiden Franzosen erzählen im
Wechsel in Tagebuchform. Man erhält einen kleinen Einblick von
den verschiedensten Landschaften und Lebensweisen der Menschen in den
bereisten Ländern. Spannender und besser kann man einen
Reisebericht nicht gestalten.
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