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Auf
nach Down Under
Ulrich
Sackstedt
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Gelesen im
August 2000
1991: 1.Auflage
Erlebnisberichte:
Auswanderergeschichten aus Australien. Gegliedert nach
Jahrzehnten, beginnend mit den 50er Jahren endend mit den
80ern. Geschildert werden von den Auswanderern die Gründe
und ihre Erlebnisse.
Hat mir gut
gefallen. Es werden die unterschiedlichsten Schicksale
dargestellt. Einige haben in Australien Fuß gefasst, viele
kehren auch wieder heim. Mich haben besonders die Gründe
des Scheiterns interessiert.
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Tod
in der Traumstadt
Mandy
Sayer
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Gelesen im März
2000
Krimi: Elf
Personen erzählen, jeweils aus ihrer Sicht, vom Kampf um
die Häuser in Sydneys Kings Cross, von
Immobilienspekulanten und Amtsschimmeln, von krummen Dingern
usw. Eines Tages ist die Aktivistin Gina verschwunden.
Um es in der
Analsprache der Autorin auszudrücken: Ein beschissenes
Buch, so richtig zum Kotzen. Habe mich bis zum Ende durchgekämpft
und anschließend zum Altpapier geschmissen.
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Neuseeland,
Bali, Fidschi, Australien: Mit Fahrrad, Kind und Kegel...
Gabi Schick
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Gelesen im Juni
1999
Erlebnisbericht:
Die Autorin ging mit Mann und zweijährigem Sohn für ein
halbes Jahr mit dem Fahrrad auf Weltreise.
Informativ
und gut lesbar. Am ausführlichsten wird der Teil in
Neuseeland beschrieben. Ich bin auf ihre folgenden Bücher
gespannt.
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Trommeln im Elfenbeinturm
(Ein interaktiver Thriller)
Klaus Jürgen Schmidt
http://www.radiobridge.net
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Gelesen im
Oktober 2005:
Books on Demand GmbH, Norderstedt Juni 2005
Simbabwe 1989: Als die beiden Freundinnen, die Deutsche
Gertrud Steiner und die Simbabwerin Lainet Musora, am
Sambesi ihr Nachtlager aufschlagen, werden sie von einem
Ranger vor Wilderern gewarnt. Am nächsten Morgen ist ihr
Boot fort. Lainet lässt Gertrud zurück, um im Dorf ihres
Onkels Hilfe zu holen, und gerät dabei in eine Falle.
Währenddessen wird Gertrud von den Wilderern entdeckt. Die
beiden Freundinnen sehen sich in internationale
Verschwörungen verstrickt, die sich über Europa bis nach
Asien ziehen.
Das Buch beginnt sehr spannend. Klaus Jürgen Schmidt
schreibt immer wieder zwischendurch sehr detailliert über
die vielen Gruppierungen, Verschwörungen und über Korruption
in Afrika. Es ist kein Lesestoff für jemanden, der nur
Unterhaltung sucht. Nein, man sollte sich ein ruhiges
Plätzchen suchen, um das viele Material verarbeiten zu
können. Für meinen Geschmack, als Nicht-Afrika-Kenner, sind
zu viele Informationen in diesen Thriller gepackt, ich
konnte zum Schluss nicht mehr folgen.
Weitere Infos zu Afrika und zu Klaus Jürgen Schmidts Romanen
findet man auch auf seiner oben angegebenen Internetseite
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Possum vor dem Fenster
Abenteuer Alltag in Australien
Anja Schmidt-Giese |

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Gelesen im Oktober 2009:
1. Auflage 2009 - Dyras Verlag, Mannheim
Die Autorin und ihr Mann planen für ein Jahr nach Australien zu ziehen, da ihr Mann einen Posten in der Melbourner Universität bekommt. Sie packen ihre sieben Sachen, lassen sich ihre Möbel schicken, gehen auf Wohnungs- und Autosuche, sie geht auf Jobsuche und sie erkunden das Land. Die Autorin berichtet dabei von den Schwierigkeiten den Alltag zu meistern, den Unterschieden zu Deutschland und Australien, sie erzählt von ihren Reisen in die unterschiedlichsten Gegenden. Natürlich lässt sie auch das Thema giftige Tiere nicht aus, was sicher besonders die noch nie nach Australiengereisten interessiert. Anhand eines Beispiel erklärt Frau Schmidt-Giese, warum man als Neuling nicht sorglos mit Slang-Worten um sich werfen soll ;-) Am Ende des Buchs findet man übrigens ein Slang-Glossar.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Autorin hat einen netten, humorvollen Stil zu schreiben, ich musste manchmal laut lachen und fand es schade, als ich das Buch schon nach drei Tagen durchgelesen hatte. Obwohl wir doch einige Male in Australien waren, ist mir vieles neu, besonders die Dinge, auf die man im alltäglichen Leben trifft und wir als Urlauber natürlich nicht. Was mir auch sehr gut gefällt, dass die Autorin ihren Leser immer wieder zwischendurch mit nützlichen Hintergrundinformationen versorgt. Etwas schwierig stelle ich mir das Lesen für Nichtaustralienkenner vor, da zwar die bereisten Orte beim Namen genannt werden, aber man keine Skizze mit diesen Orten findet. Und wer liest schon gern mit einem PC und Google-Maps daneben? Etwas merkwürdig fand ich allerdings die Bemerkung der Autorin, dass Tasmanien eine winzige Insel wäre. Hat sie das Australiern einfach nachgeplappert, denn für australische Verhältnisse ist sie sicher klein. Aber für einen Europäer? Tasmanien ist fast so groß wie Irland, 70 mal so groß wie Deutschlands größte Insel und auch viel größer als das Geburtsland der Autorin, Niedersachsen. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten, etwas Überheblichkeit, über die ich mich geärgert habe, aber trotzdem gefiel mir das Buch sehr und ich kann es nur empfehlen
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Die Regenkönigin
Katherine Scholes
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Gelesen im September 2006:
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur 2003 - Die
Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel "The Rain Queen"
Durch ihre in Australien lebende
Nachbarin, werden in Kate Erinnerungen an ihre Kindheit in
Tansania geweckt. Ihre Eltern, die dort auf einer Missionsstation
lebten, wurden dort auf grausame Weise ermordet. Es stellt sich
heraus, dass Kates australische Nachbarin Annah nicht aus Zufall
ihre Nachbarin ist, sondern sie entpuppt sich als ihre Patentante,
die Kate unbedingt die wahre Geschichte ihrer Eltern in Tansania
erzählen will.
Das Buch beschreibt die
Geschichte Annahs in Tansania. Annah beginnt in Tansania als
Krankenschwester, auf der Missionsstation von Kates Eltern zu
arbeiten. Michael, der Leiter der Missionsstation, bittet aus
privaten Gründen um Annahs Versetzung, der stattgegeben wird. Sie
gelangt mit Stanley zu einer anderen grenznahen Missionsstation,
die bis auf die Grundmauern abgerissen und ausgeplündert wurde.
Wie durch ein Wunder entdecken sie ein unbewohntes, aber intaktes
Herrenhaus, dass Annah als Krankenhaus missbraucht. Sie lernt den
im Dorf lebenden Häuptling der Waganga kennen und verlieb sich in
ihn. Auch mit dem dortigen
Medizinmann freundet sie sich an, mit dem sie ihr Wissen austauscht.
Die Autorin, die selber auf
einer Missionsstation in Tansania aufgewachsen ist, beschreibt
sehr eindrucksvoll das Leben der schwarzen Bevölkerung, deren
Glauben an Hexen und eigene Medizin, auf der anderen Seite die
katholische Kirche. Das Buch gefiel mir recht gut, aber einen
zweiten Roman der Autorin werde ich wohl nicht lesen, er ist mir
doch etwas zu langatmig mit seinen fast 600 Seiten.
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Abgefahren
Claudia
Metz & Klaus Schubert
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Gelesen im
November 2001
1. Auflage 2001 von Kiepenheuer & Witsch
Erzählung:
1981 starteten die beiden Autoren mit ihrer Motorradreise
rund um die Welt. Geplant war eigentlich eine Fahrt nach
Japan, daraus wurden aber 16 Jahre. Die beiden legten
257.000 Kilometer durch alle Erdteile zurück, bis sie 1997
wieder ihren Startpunkt Köln erreichten.
Die Reise
der beiden Autoren wird so interessant erzählt, dass ich
enttäuscht war über die "nur" 320 Seiten. Ich hätte
noch tagelang weiterlesen können. Nicht nur dass es zum
Teil spannend geschrieben ist, man erfährt auch viel
Interessantes über das Leben anderer Völker.
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Bildung
Alles, was man wissen muß
Dietrich Schwanitz |

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Gelesen von Februar bis April 2008:
Wilhelm Goldmann Verlag, München 2002, die Originalausgabe erschien 1974
Der Autor gibt in seinem fast 700 Seiten umfassenden Buch einen Überblick, was alles zur "Allgemeinbildung" gehört. In dem 1. Teil "Wissen" beschäftigt er sich mit dem Zustand an unseren Schulen, der Geschichte Europas, der europäischen Literatur, der Geschichte der Kunst und Musik, den großen Philosophen, Ideologien, Theorien und wissenschaftlichen Weltbildern und der Geschichte der Geschlechterdebatte. Im 2. Teil "Können" geht es um das Haus der Sprache, der Welt des Buches und der Schrift, der Länderkunde für die Frau und den Mann von Welt, Intelligenz, Begabung, Kreativität, was man wissen sollte und dem reflexiven Wissen. Am Ende des Buchs findet man eine Zeittafel, eine Übersicht über Bücher, die die Welt verändert haben, Bücher zum Weiterlesen, Chronologie der Kulturgeschichte, Namensregister usw.
Ein ganz phantastisches Buch! Ich habe es schon oft in den Büchergeschäften gesehen, aber mich nie daran gewagt, weil ich mir dachte, dass es sich um unzusammenhängendes Wissen handelt, nach Fachbereichen getrennt. Aber dem ist ganz und gar nicht so! Das erstemal in meinem Leben, dass ich Geschichte so schön im Zusammenhang vorgesetzt bekomme, dass ich sie richtig interessant finde. Auch leuchtet mir nun der Zusammenhang zwischen Geschichte, Literatur, Kunst- und Musikrichtung ein. Der Autor schreibt witzig, so dass sich das Buch wunderbar lesen lässt. Ich habe wichtige Stellen, die ich später noch einmal wiederholen oder nachschlagen möchte, angestrichen, denn merken kann ich mir den ganzen Inhalt leider nicht. |
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Über den Wolken von Afrika
Belinda Seaward |

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Gelesen im August/September 2008
Goldmann Verlag 2008,
die Originalausgabe erschien 2008 unter dem Titel "Hotel Juliet" bei John Murray, London
Memory Cougan wächst in London bei ihrer Stiefmutter Elise auf. Kurz vor ihrer Hochzeit möchte sie ihre Vergangenheit aufklären und fliegt deshalb zu Max Searle nach Afrika. Von ihm möchte sie die Wahrheit über den Tod ihres Stiefvaters Paul erfahren. Ihre Stiefeltern Elise und Paul reisten vor 24 Jahren nach Sambia, auf die Plantage von Max Searle, um dort Max zu helfen, eine Schule zu errichten. Diese Reise war ein Hochzeitsgeschenk von Elises Vater. Als plötzlich einige Kinder spurlos verschwanden, unter anderem Pauls Lieblingsschülerin Memory, kommt es zu einer verhängnisvollen Nacht im Busch.
Ein, für meinen Geschmack, fürchterlich langweiliger Roman. Die Autorin beschreibt endlos, langatmig Situationen, wo immer wieder mal geweint wird. Dann wird mitten in einer spannenden Szene, die selten genug vorkommt, plötzlich dargestellt, warum Max oder Paul, ich habe es vergessen, Zebras so gerne mag, was mich zu dem Zeitpunk überhaupt nicht interessiert. Am Schluss kann man eigentlich sagen, dass das Verhalten der einzelnen Personen regelrecht dumm und planlos ist. |
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Welfenbrand
Susanne Seitz |

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Gelesen Juni 2008
Droemersche Verlagsanstalt 1996
Den Inhalt schreibe ich mal vom Schutzumschlag ab: "Die Geschichte einer Verzehrenden Leidenschaft zur Zeit der Kreuzzüge: Welf von Richen liebt und hasst seine Stiefmutter Johanna, die ihm nach dem Leben trachtet und ihm doch mit an Besessenheit grenzender Unbedingtheit verfallen ist."
Diese Beschreibung hört sich kitschiger an, als es der Inhalt eigentlich ist, finde ich. Es ist mal ein ganz anderer Roman, als ich sie sonst so lese und er gefällt mir sehr gut, spannend und unterhaltsam. Die Autorin stellt das Leben auf den Ritterburgen sehr anschaulich dar. Mir gefällt außerdem ihr netter Schreibstil und auch die Sprache, die der damaligen Zeit angepasst ist. Ich nehme an, die Autorin hat sehr viel für diesen Roman recherchieren müssen. Das war sicher nicht der letzte Roman von Frau Seitz, den ich gelesen habe. |
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Der Glücks-Faktor
Warum Optimisten länger leben
Martin E.P. Seligman
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Gelesen im Oktober 2006:
Bastei Lübbe Taschenbuch 2. Auflage November 2005 (Die Originalausgabe erschien 2002
mit dem Titel "Authentic Happiness: Using the New Positive
Psychology to Realize Your Potential for Lasting Fulfillment")
Dies ist ein praktischer
Ratgeber, um Optimist zu werden und sich nicht unnötig sein
Leben durch Pessimismus schwer zu machen. Der Eine Mensch
ist von Haus aus Optimist, der andere kann es lernen. Und an
letztere wendet sich der Autor. Herr Seligman war früher
selber Pessimist, wie schreibt er so schön, der Miesepeter
der Familie. Er schreibt in diesem Buch über positive
Gefühle, positive Charakter, Zufriedenheit mit der
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Weiter kann man mit
Hilfe von Tests seine Stärken und Tugenden herausfinden und
der Autor zeigt Beispiele, wie man diese eigenen Stärken für
seine Arbeit oder zu Hause zur eigenen Zufriedenheit nutzen
kann.
Dieses Buch hat mir
persönlich viel gebracht, da eine Methode aufgezeigt wurde,
namens ABCDE-Methode, mit deren Hilfe man konkrete Probleme
analysieren und sogar so zum positiven wenden kann, dass man
daraus noch Energie gewinnt. Wäre diese Methode nicht so
effektiv, dann hätte ich dem Buch einen Punkt weniger
verliehen. Der Autor schreibt nämlich, dass Pessimisten
intelligenter wären und realistischer denken würden. Ich
finde diese Andeutung schreckt doch eher ab, ein Optimist
werden zu wollen. Oder ist es vielleicht wahr, dass alle
großen Wissenschaftler Pessimisten sind? ;-) Nebenbei, bei
einem Test sind Fehler bei der Punkteberechnung enthalten.
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Ein
gefährlicher Vorschlag
Kate
Sharam
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Gelesen im
November 2001
Deutsche Erstausgabe März 1999 vom Deutschen Taschenbuch
Verlag
Roman: In
Alexandras Leben taucht plötzlich ihre kleine Schwester
auf: attraktiv und mittellos. Sie bringt das Alexandras
Leben und ihrer Ehe durcheinander. Erinnerungen an früher
kommen hoch.
Netter
Roman, den man leicht hintereinander weg lesen kann. Er ist
manchmal sehr langatmig. Während des Lesens hatte ich öfter
den Eindruck, dass die Autorin eine Mindestseitenzahl
absolvieren musste. Vom Inhalt würden 200 Seiten ausreichen
statt knappe 400.
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Wind
des Südens
Patricia
Shaw
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Gelesen im Dezember 2004:
Weltbild Verlag 2004 (Originalausgabe erschien 2003 unter
dem Titel "The five winds")
Auf der
Schiffspassage von Hongkong nach Australien kommt es zu
einer Meuterei. Dabei stirbt die junge Chinesin und Ehefrau
des Passagiers Mal Willougbhby auf der Flucht vor ihren Entführern.
Eine weitere Passagierin gelingt erst später die Flucht,
sie erholt sich lange Zeit nicht von dem Erlebnis. Mal will
sich an den Meuterern rächen, während die Eltern der
Chinesin Mal zur Verantwortung ziehen. Die ganze Geschichte
spielt zu Zeiten des Goldrausches auf den Goldfeldern nördlich
von Cairns, in Cairns und in Brisbane.
Es ist
ein richtig typischer Patricia Shaw Roman, man fühlt sich
beim Lesen der Lektüre sofort nach Australien versetzt.
Laut Autorin spart man sich übrigens auch den Kauf
jeglicher Reiseführer, da ihre Romane wie Reiseführer
benutzt werden können :-). Ich lernte die Autorin letzten
Monat bei einer Lesung im Weltbild Verlag kennen. Die Dame
war mir mit ihrem typisch, trockenen australischen Humor auf
Anhieb so sympathisch, dass ich wohl nie wieder ein Buch von
ihr schlecht beurteilen werde, egal was sie schreibt :-).
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Im
Feuer der Smaragde
Patricia
Shaw
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Gelesen im Juni
2004
Deutsche Erstausgabe: Schneekluth Verlag 2003
(Originalausgabe erschien unter dem Titel: "On Emerald
Downs" bei Headline Book Publishing, London 2002)
Jack Drew
ist vor 10 Jahren von einer Gefängnisfarm geflohen und
schlug sich mit Hilfe der Aborigines durch den australischen
Busch. (Jack Drew bekannt aus dem Roman "Südland").
Zurück in der Welt der Weißen findet er auf der Farm von
Major Kit Ferrington Arbeit. Kit Ferrington erhält den
Befehl, einen Trupp zu leiten, der mit Waffengewalt die
Aborigines in den Norden treiben soll, Jack Drew soll ihm
als Kundschafter dabei helfen. Die Farm legt Kit solange in
die Obhut seines Freundes Adrian und dessen Schwester, Kits
Verlobten.
Wieder ein
typischer Patricia Shaw Roman, was ich nicht abwertend
meine. Die Handlung spielt vor dem gleichen Hintergrund, wie
ihre anderen auch, nämlich in Australien zur
Besiedlungszeit. Australienfans kann ich das Buch nur wärmstens
empfehlen. Es ist spannend geschrieben und auch die
Landschaftsbeschreibungen gefallen mir ganz gut.
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Tal
der Träume
Patricia
Shaw
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Gelesen im
Februar 2003
Bastei Lübbe, 2002 (Originalausgabe erschien: 2000 unter
dem Titel: "Waiting for the Thunder")
Autralien um
1900. Der Hauptteil dreht sich um zwei Großgrundbesitzer
Familien im Northern Territory, Oatley und Hamilton. William
Oatley, dessen Frau starb, verliebt sich in ein viel jüngeres
Mädchen aus Perth und heiratet sie. Sein Sohn Myles, der
dies auf seiner Europareise erfährt, ist erbost und
versucht die Ehe zu zerstören. Hamilton, wird bei einem
Aborigines Überfall von einem Pfeil schwer verletzt und von
einem weiteren Aborigines zufällig entdeckt und gerettet.
Durch diesen Unfall wird die alljährliche Sommerreise der
Familie Hamilton nach Darwin verzögert zum Ärger seiner
Frau, die bei dieser Gelegenheit ihren Mann verlassen
wollte, um in Perth zu leben.
Ein
typischer Patricia Shaw Roman mit ihren typischen Motiven.
Wie schon früher erwähnt, lese ich ihre Romane so gern,
weil sie in Australien spielen, denn Australien ist mein
absolutes Traumland. Würde die Handlung in irgendeinem
anderen Land der Welt genauso dargestellt werden, würde ich
das Buch als viel zu "schmalzig" zur Seite legen.
So aber, war dies schon mein 12. Patricia Shaw Roman und ich
verschlinge sie trotz des Schmalzes immer wieder!
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Im
Land der tausend Sonnen
Patricia
Shaw
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Gelesen im
November 2002
Knaur, deutsche Erstausgabe 2002 (Originalausgabe erschien:
2001 "The Dream Seekers")
Roman /
Australien: Pastor Beitz macht sich im Jahre 1874 zusammen
mit einigen Landsleuten aus Hamburg nach Australien auf, um
dort ein neues Gemeindeleben aufzubauen. Die Bedingungen in
Bundaberg / Queensland sind härter, als sie erwarteten. Ihr
erworbenes Land erweist sich als wilder Dschungel. Bald aber
bedroht ein Neuankömmling, der sich als Geistlicher
ausgibt, ihre aufblühende Stadt.
So langsam fällt
der Autorin nicht mehr viel ein. Es ist nicht besonders
spannend, aber es eignet sich gut als Lektüre für eine
lange Bahnfahrt. Trotzdem verschlinge ich ihre Romane immer
wieder gerne, da der Hauptteil der Handlung in meinem
absolutem Lieblingsland Australien spielt.
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Feuerbucht
Patricia
Shaw
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Gelesen im März
2002
Bastei Lübbe: Dezember 2001 (Originalausgabe: 1999)
Roman: Die Schwestern Ruth
und Emilie reisen 1868 von England nach Australien, in der
Hoffnung auf eine gute Stellung. Ruth findet eine Stelle auf
einer Farm, Emilie in Maryborough. Sie begegnet dem
Abenteurer Willoughby, der unter Mordverdacht gerät.
Ein typischer Patricia Shaw
Roman. Ich verschlinge ihre Bücher, weil sie in meinem
Lieblingsland spielen, nicht weil die Handlung besonders
toll ist. Aber man kann es so hintereinander weglesen und
dabei täglich an Australien denken. Und bei 670 Seiten lässt
es sich besonders lang träumen. |
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Sterne
im Sand
Patricia
Shaw
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Gelesen im
August 2001
Bastei Lübbe Taschenbuch 1.1.2001 (Originalausgabe
erschien: 1998)
Roman: Austin
Broderick gründete mit Kelly Halligan bei Brisbane in
Australien eine Schaffarm. Sein Partner wurde von Aborigines
ermordet, da sie ihnen das Land für die Schaffarm
weggenommen hatten. Austin heiratet Kellys Schwester und bemüht
sich in Frieden mit den Ureinwohnern auf der Farm zu leben.
Es treten neue Probleme auf, durch eine Landreform droht der
Broderick Familie der Verlust ihres Besitzes. Der Missionar
Reverend Billings entführt 3 Aborigineskinder von der Farm.
Eine nette Familiensaga im
typischen Patricia Shaw Stil. Es kommt alles drin vor, was
zu einer ordentlichen Australien-Saga gehört: Gründung
einer Schaffarm, Aborigines, Familienstreitigkeiten und
Skandale. Die Bücher von der Autorin gefallen mir
wahrscheinlich nur, da ich ein sehr großer Australienfan
bin. Würde die gleiche Handlung in einem anderen Land
stattfinden, hätte ich den Roman sicher nicht gelesen. |
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Leuchtendes
Land
Patricia
Shaw
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Gelesen im
August 2000
Roman: Clem
Price erbt die Schaffarm seines Vaters. Er heiratet aus Gefälligkeit
Thora, die ein Kind erwartet von einem anderen Mann
erwartet. Clem geht auf Goldsuche, Thora zieht es in die
Stadt.
Dies ist das
langweiligste Buch von der Autorin. Es lief alles nach dem
gleichen Schema ab, einschließlich der Eingeborenen die
nicht fehlen dürfen. Zu guter Letzt siegt natürlich das
Gute.
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Der Dativ ist dem
Genitiv sein Tod
Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache: Folge 2
Bastian Sick
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Gelesen im Januar 2006
Kiepenheuer & Witsch 1. Auflage 2005
Der Autor beantwortet,
wie in seinem ersten Band, viele Fragen zur Rechtsschreibung. Hier
einige Themen:
Genitiv oder Dativ nach Verben
Klopft man an der oder an die Tür
Wie steigert man "doof"?
Heißt es vierzehntäglich oder vierzehntägig?
Was ist ein Nebensatz?
Hinauf oder herauf oder hinunter oder herunter?
Wo beginnt der mittlere Osten?
Auf was man bei dem Verfassen von E-Mails achten sollte
Abkürzungen in E-Mails.
Dies Buch ist kein reines
Sachbuch, dass in langweiliger und belehrender Art die
Rechtschreibregeln einpauken will, nein der Autor weist humorvoll
auf ungewollte Fehler hin, dass ich beim Lesen manchmal wirklich laut lachen
musste. Am Schluss des Buchs kann man seine inzwischen erworbenen
Deutschkenntnisse in einem Test überprüfen.
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Happy Aua
Bastian Sick |

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Gelesen
im September 2007:
Kiepenheuer & Witsch Verlag, 1. Auflage 2007
Dies ist ein "Bilderbuch" vom Autors, des Buchs "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod". Die abgebildeten Fotos sind mit den lustigsten Fehlern behaftete Ausschnitte aus Werbeprospekten, Anzeigen der Bahn, Übersetzungen im Ausland, Speisekarten, usw.
Leider ist das Buch nicht dick, das ist der einzige Nachteil des Buchs. Ich habe es auf zwei Bahnfahrten gelesen, aber auf diesen beiden Fahrten habe ich so gelacht, dass es mir gegenüber meinen Mitreisenden schon fast peinlich wurde. Es ist so witzig, dass man sich das Lachen nur schwerlich verkneifen kann, außerdem sorgt es für gute Laune. Denn wussten Sie, dass "Schloßplatz" nach neuer Rechtschreibung "Schlosssplatz" heißt? Zumindest behauptete dass die Berliner Zeitung vom 4.4.2006. Die Bundesbahn wünscht sich von ihren Kunden an einer Stuttgarter S-Bahn-Haltestelle "Lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt!". |
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Der
Teufel geht auf die Jagd
Tove
Simpfendörfer
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Gelesen im
April 2001
Peter Hammer Verlag / Originalausgabe 2001 (168 Seiten)
Erzählung:
Der 35 jährige Aborigine Ernie Holden erzählt dem Autor
seine Geschichte. Um bei seinen Kumpels als richtiger Kerl
anerkannt zu werden gerät er immer mehr unter
Alkoholeinfluss. Seine ganze Familie leidet darunter. Aber
er ist kein Einzelfall.
Eins der
besten Bücher, die ich über das jetzige Leben der
Aborigines gelesen habe. Anders, als viele Autoren,
beschreibt Herr Simpfendörfer nicht das frühere Leben der
Ureinwohner, mit Traumzeit und Walkabout und so, sondern wie
man sie jetzt oft sieht in Cairns oder Darwin, nämlich
leider meist betrunken, mit unserer Lebensweise nicht
zurechtkommend. Diese Hintergrundinformation hat mir zum
besseren Verständnis gefehlt.
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St Judes
Gemma Sisia
Webseite: www.schoolofstjude.co.tz |

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Gelesen
im Juni 2007:
Pan Macmillan Australia Pty Limited, April 2007
ISBN: 9781405037952
Dieses Buch erzählt die beeindruckende Geschichte von Gemma Sisia, die mit ihren sieben Brüdern und ihren Eltern in Australien aufwuchs, in Tansania auf einer Safari ihren Ehemann kennenlernte und, dort im Dorf ihres Mannes eine Schule aufbaute für die ärmsten Kinder der Umgebung, die sonst nirgends eine Chance in ihrem Leben bekämen. Die Idee dieses Projekts stammte von ihrem Schwiegervater, er schenkte ihr das Land dazu. Gemma Sisia begann Sponsoren zu suchen, indem sie auf den Versammlungen des Rotary Clubs in Australien Vorträge hielt. Der Bedarf einer Schule ist riesig, dass überhaupt nur wenige von vielen, vielen Kindern aufgenommen werden können. Es müssen Auswahlkriterien geschaffen und Aufnahmetests durchgeführt werden, um überhaupt eine kleine Auswahl von Kindern aus einer riesigen Menge übernehmen zu können. Inzwischen sind es 700 Schüler und Schülerinnen. Davon und vom erfolgreichen Wachsen der Schule St Jude's, benannt nach dem Schutzpatron der Verzweifelten, erfährt der Leser in diesem Buch.
Ich will mir nicht anmaßen über den Stil des Buches zu urteilen, dazu ist mein Englisch zu schlecht. Warum ich hier volle Punktzahl vergebe und das Buch jedem weiterempfehle, ist das Projekt selber. Ja, St Jude's hat mich ungeheuer beeindruckt und natürlich nicht zu vergessen die Aktivitäten der Autorin, die sowohl ständig auf der Suche nach Sponsoren ist, um die Schule am Leben zu erhalten bzw. noch zu vergrößern und verbessern, als auch das Schulleben managen muss. Ich bin davon überzeugt, dass das Unterstützen solcher wichtigen Projekte, nämlich direkte Hilfe zur Selbsthilfe, die beste Art ist, wenn nicht sogar die einzige, richtige Entwicklungshilfe zu leisten. Denn wie sollen diese Kinder besser fürs Leben gerüstet werden, als mit Bildung? Zum einen hilft man den Kindern, indem man ihnen eine Chance im Leben gibt, der Armut zu entkommen, zum anderen hilft man dem Land mit besser ausgebildeten Bewohnern, die durch eine Ausbildung die Chance bekommen den Lebensstandart des Landes zu verbessern.
Meine Freundin aus Melbourne schenkte mir dieses, von der Autorin signierte Buch. Zwar bin ich der englischen Sprache nicht sehr mächtig, wie oben schon erwähnt, aber es war mal wieder eine sehr gute Übersetzungsübung. Bis auf wenige australische Ausdrücke, die ich auch nicht im Wörterbuch fand, konnte ich das Buch gut lesen und verstehen. Und da ich absolut überzeugt bin von diesem Projekt, werde ich den Link zu St Jude's fest auf meiner afrikanischen Bücherseite verankern. Möchte man dieses Projekt, bzw. Kinder dieser Schule unterstützen, dann kann man über die Webseite in Kontakt mit der Schule treten, die gespendeten Gelder erreichen direkt den Empfänger, es sind keine Mittelsmänner dazwischen, wo man nicht weiß, in welche Kanäle das Geld fließt.
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Gefährliche
Wünsche
William
Sleator
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Gelesen im Mai
2002
Limitierte Sonderausgabe Januar 2002 DTV(Originalausgabe:
1995 "Dangereous Wishes")
Jugendroman:
Der 15-jährige Amerikaner Dom reist mit seinen Eltern für
2 Monate nach Bangkok. Schon bei der Ankunft passieren der
Familie mehrere gefährliche Missgeschicke und Katastrophen.
Liegt vielleicht ein Fluch auf dem Jadeamulett, dass Doms
Schwester auf dem Weg hierher verloren hat? Dom versucht das
Amulett zu finden und lernt dabei den Thai-Jungen Lek
kennen.
Obwohl es
ein Jugendbuch ist, habe ich es bis zum Schluss rasch
verschlungen. Es ist sehr spannend geschrieben. Meiner 14-jährigen
Tochter gefiel es nicht. Es spielte ihr zu sehr in der
Phantasie.
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Fenster zur Nacht
Jonathan Smith |
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Gelesen Juli 2007
Deutscher Taschenbuch Verlag, März 2007 (Die englische Originalausgabe erschien 2004 mit dem Titel: "Night Window")
Eines Tages steht die Polizei vor der Tür Patrick Balfours, einem angesehenen Direktor einer Londoner Privatschule. Er wird bezichtigt Benzin gestohlen und pädophile Fotos gemacht zu haben. Die Beweise sprechen gegen ihn. Hat Balfour einen Doppelgänger? Wer steckt dahinter? Sind es die Konkurrenten aus dem Lehrerzimmer oder sind es Schüler?
Anfangs dachte ich, schön, endlich mal ein Thriller, wo die Spannung nicht allein durch Brutalität und Blutvergießen erzeugt wird, darum auch die 3 Punkte, aber es fehlte leider gänzlich die Spannung. Jedenfalls hatte ich keine Einschlafprobleme nach dem Lesen des Buchs. |
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Dickicht
Scott Smith |
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Gelesen
im Oktober 2007:
Fischer Taschenbuch Verlag, 3. Auflage 2007. Die Originalausgabe erschien 2006 unter dem Titel: "The Ruins"
Thriller: Vier junge Leute verbringen ihren Urlaub am Strand in Mexiko. Sie lernen den Deutschen Matthias kennen, der seinen Bruder vermisst. Sein Bruder folgte einer Archäologin in den Dschungel zu Ausgrabungsstätten. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Matthias begibt sich auf die Suche nach ihm und die vier Amerikaner beschließen, ihn in den Urwald zu begleiten. Dieser Weg wird für alle ein Weg in die Hölle...
Das Buch fängt interessant an und wird immer spannender. Ich konnte es nicht abends zum Einschlafen lesen und das kann ich selten von Büchern sagen. Die Dinge, die die jungen Leute im Urwald erleben sind zwar absolut unrealistisch und manchmal ein wenig zu blutrünstig beschrieben, trotzdem konnte ich das Buch nur mühsam aus der Hand legen. |
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Rad
ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Peter
Smolka
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Gelesen im Juni 2005:
Reise Know-How, 1. Auflage 2005
Der Erlanger Peter Smolka
radelte vier Jahre lang um die Erde. Er durchquerte Lichtenstein,
Albanien und Türkei, wo er den nächsten Kontinent Asien
erreichte. Mit vielen bürokratischen Hindernissen kam er
schließlich in Afrika an. In Äthiopien besuchte er das achte
Weltwunder, die monolithischen Felsenkirchen von Lalibela und in
Botswana fuhr er mit einem rennenden Elefanten um die Wette :-).
Weiter ging's mit einem Segelschiff über die Insel St. Helena
nach Brasilien. Er kreuzte Südamerika durch Paraguay, Bolivien,
Peru und Chile. Sein meist beeindruckendes und unvorstellbares
Abenteuer in Südamerika war für mich die Überquerung des
Salzsees Salar in Bolivien, Kilometer um Kilometer nur Salz und
strahlendes Sonnenlicht. Weiter ging es per Flugzeug nach
Neuseeland, von dort mit einem Schiff nach Australien, wo er das
Outback von Rockhampton nach Darwin durchquerte. Durch
Südostasien, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand,
Kambodscha, Vietnam, Myanmar und China ging es weiter durch
Indien, Afghanistan, Turkmenistan, Iran, Türkei und wieder
heim.
Der Autor beschreibt seine Reise
so spannend und interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand
legen konnte. Man erfährt sehr viel über die Verhältnisse in
den bereisten Ländern, über deren Lebensweise, die Art der
Menschen und die Landschaften. Er stellt richtig, dass die
Pakistanis zu Unrecht einen so schlechten Ruf in unserer
Öffentlichkeit genießen und erzählt auch über negative
Beispiele, wie Afghanistan, wo er mit Steinen beworfen wurde und
über Nordindien, wo ihm die Menschen sehr neugierig und
aufdringlich erschienen. Auch, dass sich in Äthiopien so ein
wichtiges Kulturdenkmal befindet, wie die Kirchen von Lalibela,
hatte ich niemals auch nur vermutet. Auf alle Fälle wünsche ich
mir, dass Peter Smolka noch sehr viel reist und schreibt in
Zukunft. Ich fand die Beschreibungen jedes Kontinents gleich
spannend.
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Selkirks
Insel
Diana
Souhami
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Gelesen im März
2004
Goldmann Verlag Februar 2004 (Originalausgabe erschien: 2001
unter dem Titel "Selkirk's Island")
Es
ist die wahre Geschichte des "echten" Robinson
Crusoe, erzählt von der Biografin Diana Souhami: Alexander
Selkirk, 1680 in Schottland geboren, schloss sich 1703 einer
Gruppe von Freibeutern an, die das Ziel hatten, französische
und spanische Schiffe vor der Küste Südamerikas zu plündern,
um Gold und andere Reichtümer zu erobern. Die Kaperungen
blieben erfolglos, Hunger und Krankheiten brachen auf dem
Schiff aus, und unter der Besatzung kam es zu heftigen
Streitereien. Nach einem Streit mit dem Kapitän wurde
Steuermann Alexander Selkirk auf der Insel Juan Fernandez
ausgesetzt. Auf dieser Insel kämpfte er vier Jahre und vier
Monate um sein Überleben, bis er schließlich von einem
anderen englischen Freibeuterschiff entdeckt und gerettet
wurde.
Eine
sachlich und spannend geschriebene Biografie des
"echten" Robinson Crusoe. Diana Souhami hat seinen
Lebenslauf genauestens recherchiert und mit 13 Seiten
Quellenangaben belegt. Auch die Hintergrundinformationen der
Zeit um 1700 herum, finde ich sehr informativ, wie z.B. das
Leben an Bord, der Umgang mit der Natur, die damalige
Rechtsprechung usw.
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Lieber
die Taube in der Hand
Franziska
Stalmann
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Gelesen im
Februar 1999
5.Auflage 1998, (Originalausgabe: 1998)
Roman:
Geschiedene 40-jährige sucht einen Mann für alles.
Ein heiterer
Roman, der sich gut für Zugfahrten oder ähnliches eignet.
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In
der Südsee
Robert
Louis Stevenson
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Gelesen im
Oktober 2000
2000 (Originalausgabe: 1896)
Erlebnisbericht:
Um sein Lungenleiden zu kurieren, reist der "Die
Schatzinsel" Autor 1888 in die Südsee. Er reist auf
verschiedenen Schiffen zu folgenden Inselgruppen: Marquesas-,
Paumotu-, Gesellschafts-, Hawaii-, Samoa-, und den Gilbert
Inseln. Er vergleicht die verschiedenen Kulturen und
berichtet über deren Lebensarten.
Er
beschreibt Menschen, deren Leben und die Landschaft in
eindrucksvoller Weise. Mit soviel Einfühlungvermögen und
Kentniss hat wahrscheinlich kein Europäer vor ihm über die
Südsee berichtet.
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Ein
Sommer in Sydney
Madeleine
St. John
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Gelesen im
Januar 2004
Fischer Taschenbuch Verlag April 2001 (Originalausgabe
erschien 1993 mit dem Titel "Women in Black" im
Verlag Andre Deutsch, London)
Vier junge
Frauen verkaufen Cocktailkleider in einem Kaufhaus in Sydney
in den 50er Jahren. Alle vier haben unterschiedliche
Lebenswege. Patty und ihr Mann wünschen sich Kinder, Fay
hat Schwierigkeiten mit Männern, Magda ist kürzlich nach
Australien eingewandert, Lisa hat gerade ihr Abitur
bestanden und möchte studieren.
Mit viel
Humor wird ein kurzer Ausschnitt aus den Lebenswegen dieser
vier Frauen und deren Umfeld gezeigt. Leider hatte ich Mühe
dieses Buch überhaupt noch zu bekommen. Für einen
Sydneyfan wie mir ist es jedoch Pflichtlektüre
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Stars & Stripes und Streifenhörnchen
Michael Streck |

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Gelesen im Juli 2010
Taschenbuchausgabe 2010 Piper Verlag GmbH, die Originalausgabe erschien 2008
Stern-Autor Michael Streck erzählt von den sieben Jahren, die er mit seiner Familie beruflich in Amerika, in New York verbrachte. Er berichtet, wie man in New York ein Haus findet, von den häufig benötigten Handwerkern, Beamten, die keinen Spaß verstehen, erzählt von den Schwierigkeiten einen Führerschein zu bestehen, von den Essgewohnheiten und Fresswettbewerben, den lieben Nachbarn und Mitmenschen, dass man ohne Grill kein richtiger Mensch ist, von Arztbesuchen, verbotenen Worten, wie wichtig Religionszugehörigkeit ist, warum der Amerikaner zu Hamsterkäufen neigt bei den nicht selten stattfindenden Stromausfällen, warum Wasserleitungen trotz Frost außen am Haus verlaufen uvm.. Kurz und gut man erfährt als Leser, was einen in Amerika an Unterschieden zu Deutschland erwartet.
Das Buch liest sich locker an einem oder zwei Abenden durch und es ist recht humorvoll geschrieben. Mir gefällt auch die Art, wie er von den Hauptdarstellern schreibt: "Die Frau des Hauses...", "Der Mann des Hauses..." Man erfährt allerlei Kuriositäten und Alltägliches. Einiges ist mir neu, einiges hat man selber in Urlauben erlebt. Die Karrikaturen von Til Mette könnte man sich sparen. Ich finde sie nicht sonderlich witzig, andererseits stören sie mich auch nicht sonderlich. |
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Unter Freunden und andere Geschichten aus der Business Class
Martin Suter |

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Gelesen im November 2008:
Diogenes Taschenbuch, 2008 (die Originalausgabe erschien 2007 im selben Verlag)
Eigentlich sagt der Titel schon alles, wovon die zwei- bis vierseitigen Geschichten handeln. Sie spielen alle im Businessleben. Es sind Erzählungen von der Personalstelle, nee falsch von Human Resources, von der Begründung, warum Chefs ihren Job nicht beherrschen und ganz allgemein vom täglichen Kampf um die Karriere.
Es wundert mich, dass ein so guter Autor von wunderbaren Romanen, sich im täglichen Berufsleben eines Chefs oder Büroangestellten in der heutigen Bürowelt so gut auskennt, ganz tool! Ich musste oft herzhaft lachen. Meine Lieblingsgeschichten sind unter anderem "Gedankenaustausch", eine Geschichte, in der sich zwei Angestellte in der Bar unterhalten, aber keiner zuhört sondern jeder von sich redet "Ich" "Ich" "Ich".... Weitere schöne Geschichten sind: "Ein Überläufer" mit herrlich blöden ver-amerikanischten Wörtern, "Human Resources" oder "Die Strukturierung der Personalprozesse" oder "Managementtraining". Gut, manche Geschichten entsprechen nicht ganz meinem Geschmack, aber das kommt bei Büchern mit mehreren Geschichten normalerweiise vor. Auf alle Fälle kann ich mir von diesem Autor bedenkenlos alles kaufen. |
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Small World
Martin Suter |

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Gelesen Februar 2008
Diogenes Taschenbuch 1999 (Die Originalausgabe erschien 1997)
Konrad Lang, Mitte 60, wird immer vergesslicher. Die Ärzte vermuten, dass er unter Alzheimer leidet. Die nähere Vergangenheit vergisst er fast vollständig, er vergisst sogar den Namen seiner Frau, die er heiraten will, findet im Supermarkt den Ausgang nicht, verläuft sich... Anfangs merkt er es noch selber und versucht es zu vertuschen. Dafür treten die Erinnerungen an seine früheste Kindheit immer stärker in den Vordergrund, was der millionenschweren Erbin der Kochwerke gar nicht recht ist. Was steckt dahinter?
Der typische mich fesselnden Schreibstil Martin Suters lässt mich das Buch kaum absetzen. Bis zum Schluss ahne ich nicht, was es mit der Vergangenheit der millionenschweren Erbin und Konrad Langs auf sich hat. Was mich an allen Büchern Martin Suters fesselt, dass ist seine Einfühlsamkeit in seine Darsteller, die er so genau beschreibt, dass man für alle Seiten Verständnis aufbringt. |
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Der Teufel von Mailand
Martin Suter |

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Gelesen
im Dezember 2007:
Diogenes Taschenbuch, 2007, die Erstausgabe erschien 2006
Sonia flüchtet mit ihrem Wellensittich Pavarotti vor ihrem geschiedenen Mann in die Berge. Sie flüchtet in ein abgelegenes Bergdorf im Engadin, um einen Job im neu eröffneten Wellnesshotel anzunehmen, wo sich schon bald merkwürdige Dinge ereignen. Will sich jemand an der Besitzerin rächen oder was verbirgt sich hinter diesen Merkwürdigkeiten?
Herr Suter hat einen so wunderschönen Schreibstil, dass ich bei jeder gelesenen Seite, enttäuscht bin, mich dem Buchende zu nähern. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Mit gefallen die witzigen, schlagfertigen Dialoge und man kann sich in die Personen unschwer hineinversetzen. Nach meinem Geschmack ist es das beste Buch, was ich bisher von Martin Suter gelesen habe. Mehr kann ich zu dem Buch gar nicht schreiben. Das beste ist, man liest es einfach :-) |
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Lila, lila
Martin Suter
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Gelesen
im Januar 2007:
Diogenes Taschenbuch 2005, die Erstausgabe erschien 2004
David
findet in seinem neu gekauften, alten Nachttisch das Manuskript eines
unbekannten Liebesromans. Um von seiner angebeteten Marie endlich wahrgenommen und
geliebt zu werden, gibt er vor der Autor dieses Romans zu sein. Marie
reicht das Manuskript, ohne Davids Wissen bei einem Verlag ein, der es
tatsächlich veröffentlicht. David
schlüpft in die Identität des anderen, dem er
allmählich nicht mehr gewachsen ist.
Zwar
gefielen mir andere Romane des Autors besser, aber auch dieses Buch ist
mitreißend. Herr Suter kann so wirklichkeitsnah die Personen
und deren Handeln, Denken und Fühlen beschreiben, dass ich mich in alle Personen gut hineinversetzen
kann.
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Die dunkle Seite des Mondes
Martin Suter
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Gelesen im Dezember 2005:
Diogenes Verlag 2001 (Die Originalausgabe erschien 2000 im
gleichen Verlag)
Der 45-jährige erfolgreiche
Wirtschaftsanwalt Urs Blank führt mit seiner ebenso erfolgreichen
Freundin Evelyne ein geordnetes Leben, bis er auf dem Flohmarkt
das Hippiemädchen Lucille kennenlernt. Er begleitet sie zu einem
gefährlichen Trip mit halluzinogenen Pilzen. Als einziger der
Gruppe erfährt er eine gefährliche Persönlichkeitsveränderung, aus
der ihn niemand zurückzuholen vermag. Urs begreift, dass es nur
einen Weg zurück gibt. Der Alptraum beginnt.
Meine Tochter musste das Buch in
der Schule lesen, darum erwartete ich nicht, dass mir das Buch
gefiel. Aber ich bin angenehm überrascht! Es ist spannend, lässt
sich gut lesen und ist humorvoll geschrieben. Man kann sich sehr
gut in die Hauptperson hineinversetzen. Ja, und man kennt sich
nach dem Lesen sogar mit halluzinogenen Pilzen aus ;-)
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Ein perfekter
Freund
Martin Suter
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Gelesen im Januar 2006:
Diogenes Taschenbuch, 2003
Journalist Fabio erwacht mit
einer Kopfverletzung im Krankenhaus und kann sich nicht daran
erinnern, wie er hier hereingekommen ist und auch nicht an die
letzten 50 Tage. Die blonde Frau an seinem Bett soll angeblich
schon seit Wochen seine Freundin sein, dabei kennt er sie gar
nicht. Nach und nach tauchen bei
Fabio wieder Erinnerungen auf und er entdeckt dabei, dass sich
sein Lebensstil in den letzten Wochen stark geändert hat und nicht
unbedingt zum Positiven. Und einigen Leuten wäre es lieber, Fabios
Gedächtnis bliebe ausgelöscht.
Besonders gerne mag ich die Sprache des Autors. Er schreibt
flüssig, es ist gut lesbar. Der Roman ist spannend und man kann
sich gut in Fabio hineinversetzen. Im Gegensatz zu seinem Roman
"Die dunkle Seite des Mondes" finde ich dieses Buch allerdings
etwas langatmiger.
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Der letzte Weynfeldt
Martin Suter |

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Gelesen im November 2009
Diogenes Raschenbuch, 2009 - die Originalausgabe erschien 2008 im selben Verlag
Der wohlhabende Junggeselle Adrian Weynfeldt, Mitte 50, Kunstexperte, lebt in seiner riesigen Wohnung allein sein geregeltes Leben. Eines Tages lernt er in seiner Stammbar eine attraktive Frau kennen, die ihn dazu bringt mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie an der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian kann sie jedoch davon abhalten. Dieser Vorfall und ein Kunstbetrug bringen sein Leben in Aufruhr.
Zwar gefällt mir nach wie vor die Art Martin Suters zu schreiben, dass man sich mühelos in die Situation der Darsteller hineinversetzen kann, aber dieses Buch fand ich ein wenig zu langweilig im Vergleich zu seinen anderen Büchern, so langweilig wie das Leben des Adrian Weynfeldt. |
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Die
Ernte eines Sommers
Madge
Swindells
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Gelesen im
Januar 2000
1986 Deutsche Ausgabe, (Originalausgabe: 1983)
Familiensaga,
die in Südafrika spielt. Die reiche Anna, die Hauptperson
heiratet den armen Bauern Simon. Sie gelangt zu Reichtum und
verliert es wieder.
Da ich von
Familiensagen genug hatte, hätte ich den Roman fast nach
der Hälfte aufgegeben. Er wurde aber später doch so
spannend, dass ich die restlichen 250 Seiten an einem
Wochenende verschlang
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