Sabines Buchempfehlungen

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Autoren beginnend mit S


 
Autor Titel Genre Meine Beurteilung
Ulrich Sackstedt Auf nach Down Under Auswanderergeschichten
Mandy Sayer Tod in der Traumstadt Krimi
Gabi Schick: Neuseeland, Bali, Fidschi, Australien: Mit Fahrrad, Kind und Kegel Reiseerlebnis
Klaus Jürgen Schmidt Trommeln im Elfenbeinturm Interaktiver Thriller
Anja Schmidt-Giese Possum vor dem Fenster Erlebnisbericht
Katherine Scholes Die Regenkönigin Roman
Claudia Metz & Klaus Schubert Abgefahren Reiseerlebnis
Dietrich Schwanitz Bildung - Alles, was man wissen muß Sachbuch
Belinda Seaward Über den Wolken von Afrika Roman
Susanne Seitz Welfenbrand Roman
Martin E. P. Seligman Der Glücksfaktor
Warum Optimisten länger leben
Sachbuch
Kate Sharam Ein gefährlicher Vorschlag Roman
Patricia Shaw Migalu - der weiße Wal (12 Minuten Hörbuch) Australiengeschichte
Patricia Shaw  Wind des Südens Roman
Patricia Shaw Im Feuer der Smaragde Roman
Patricia Shaw Tal der Träume Roman
Patricia Shaw Im Land der tausend Sonnen Roman
Patricia Shaw Feuerbucht Roman
Patricia Shaw Sterne im Sand Roman
Patricia Shaw Leuchtendes Land Roman
Bastian Sick Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Teil 2
Rechtschreibung
Bastian Sick Happy Aua Rechtschreibung
Tove Simpfendörfer Der Teufel geht auf die Jagd Erlebnisbericht
Gemma Sisia St Jude's Biographie
William Sleator Gefährliche Wünsche Jugendroman
Jonathan Smith Fenster zur Nacht Psychothriller Punkte
Scott Smith Dickicht Thriller Punkte
Peter Smolka Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt Erlebnisbericht
Diana Souhami Selkirks Insel Erlebnisbericht
Franziska Stalmann Lieber die Taube in der Hand Roman
Sabine Stamer, Tom Buhrow Mein Amerika - Dein Amerika Geschichten 
Robert Louis Stevenson In der Südsee Erlebnisbericht
Madeleine St. John Ein Sommer in Sydney Geschichten
Michael Streck Stars & Stripes und Streifenhörnchen Erlebnisbericht
Martin Suter Small World Roman
Martin Suter Der Teufel von Mailand Roman
Martin Suter Lila, lila Roman
Martin Suter Die dunkle Seite des Mondes Roman
Martin Suter Ein perfekter Freund Roman
Martin Suter Unter Freunden Geschichten
Martin Suter Der letzte Weynfeldt Roman
Madge Swindells Die Ernte eines Sommers Familiensaga

 

 

Auf nach Down Under

Ulrich Sackstedt

 

Gelesen im August 2000
1991: 1.Auflage

Erlebnisberichte: Auswanderergeschichten aus Australien. Gegliedert nach Jahrzehnten, beginnend mit den 50er Jahren endend mit den 80ern. Geschildert werden von den Auswanderern die Gründe und ihre Erlebnisse.

Hat mir gut gefallen. Es werden die unterschiedlichsten Schicksale dargestellt. Einige haben in Australien Fuß gefasst, viele kehren auch wieder heim. Mich haben besonders die Gründe des Scheiterns interessiert.

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Tod in der Traumstadt

Mandy Sayer

 

Gelesen im März 2000

Krimi: Elf Personen erzählen, jeweils aus ihrer Sicht, vom Kampf um die Häuser in Sydneys Kings Cross, von Immobilienspekulanten und Amtsschimmeln, von krummen Dingern usw. Eines Tages ist die Aktivistin Gina verschwunden.

Um es in der Analsprache der Autorin auszudrücken: Ein beschissenes Buch, so richtig zum Kotzen. Habe mich bis zum Ende durchgekämpft und anschließend zum Altpapier geschmissen.

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Neuseeland, Bali, Fidschi, Australien: Mit Fahrrad, Kind und Kegel...

Gabi Schick

 

Gelesen im Juni 1999

Erlebnisbericht: Die Autorin ging mit Mann und zweijährigem Sohn für ein halbes Jahr mit dem Fahrrad auf Weltreise.

Informativ und gut lesbar. Am ausführlichsten wird der Teil in Neuseeland beschrieben. Ich bin auf ihre folgenden Bücher gespannt.

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Trommeln im Elfenbeinturm
(Ein interaktiver Thriller)

Klaus Jürgen Schmidt

http://www.radiobridge.net

 

Gelesen im Oktober 2005:
Books on Demand GmbH, Norderstedt Juni 2005

Simbabwe 1989: Als die beiden Freundinnen, die Deutsche Gertrud Steiner und die Simbabwerin Lainet Musora, am Sambesi ihr Nachtlager aufschlagen, werden sie von einem Ranger vor Wilderern gewarnt. Am nächsten Morgen ist ihr Boot fort. Lainet lässt Gertrud zurück, um im Dorf ihres Onkels Hilfe zu holen, und gerät dabei in eine Falle. Währenddessen wird Gertrud von den Wilderern entdeckt. Die beiden Freundinnen sehen sich in internationale Verschwörungen verstrickt, die sich über Europa bis nach Asien ziehen.

Das Buch beginnt sehr spannend. Klaus Jürgen Schmidt schreibt immer wieder zwischendurch sehr detailliert über die vielen Gruppierungen, Verschwörungen und über Korruption in Afrika. Es ist kein Lesestoff für jemanden, der nur Unterhaltung sucht. Nein, man sollte sich ein ruhiges Plätzchen suchen, um das viele Material verarbeiten zu können. Für meinen Geschmack, als Nicht-Afrika-Kenner, sind zu viele Informationen in diesen Thriller gepackt, ich konnte zum Schluss nicht mehr folgen.

Weitere Infos zu Afrika und zu Klaus Jürgen Schmidts Romanen findet man auch auf seiner oben angegebenen Internetseite

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Possum vor dem Fenster
Abenteuer Alltag in Australien

Anja Schmidt-Giese

 

Gelesen im Oktober 2009:
1. Auflage 2009 - Dyras Verlag, Mannheim

Die Autorin und ihr Mann planen für ein Jahr nach Australien zu ziehen, da ihr Mann einen Posten in der Melbourner Universität bekommt. Sie packen ihre sieben Sachen, lassen sich ihre Möbel schicken, gehen auf Wohnungs- und Autosuche, sie geht auf Jobsuche und sie erkunden das Land. Die Autorin berichtet dabei von den Schwierigkeiten den Alltag zu meistern, den Unterschieden zu Deutschland und Australien, sie erzählt von ihren Reisen in die unterschiedlichsten Gegenden. Natürlich lässt sie auch das Thema giftige Tiere nicht aus, was sicher besonders die noch nie nach Australiengereisten interessiert. Anhand eines Beispiel erklärt Frau Schmidt-Giese, warum man als Neuling nicht sorglos mit Slang-Worten um sich werfen soll ;-) Am Ende des Buchs findet man übrigens ein Slang-Glossar.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Autorin hat einen netten, humorvollen Stil zu schreiben, ich musste manchmal laut lachen und fand es schade, als ich das Buch schon nach drei Tagen durchgelesen hatte. Obwohl wir doch einige Male in Australien waren, ist mir vieles neu, besonders die Dinge, auf die man im alltäglichen Leben trifft und wir als Urlauber natürlich nicht. Was mir auch sehr gut gefällt, dass die Autorin ihren Leser immer wieder zwischendurch mit nützlichen Hintergrundinformationen versorgt. Etwas schwierig stelle ich mir das Lesen für Nichtaustralienkenner vor, da zwar die bereisten Orte beim Namen genannt werden, aber man keine Skizze mit diesen Orten findet. Und wer liest schon gern mit einem PC und Google-Maps daneben? Etwas merkwürdig fand ich allerdings die Bemerkung der Autorin, dass Tasmanien eine winzige Insel wäre. Hat sie das Australiern einfach nachgeplappert, denn für australische Verhältnisse ist sie sicher klein. Aber für einen Europäer? Tasmanien ist fast so groß wie Irland, 70 mal so groß wie Deutschlands größte Insel und auch viel größer als das Geburtsland der Autorin, Niedersachsen. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten, etwas Überheblichkeit, über die ich mich geärgert habe, aber trotzdem gefiel mir das Buch sehr und ich kann es nur empfehlen

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Die Regenkönigin

Katherine Scholes

 

Gelesen im September 2006:
Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur 2003 - Die Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel "The Rain Queen"

Durch ihre in Australien lebende Nachbarin, werden in Kate Erinnerungen an ihre Kindheit in Tansania geweckt. Ihre Eltern, die dort auf einer Missionsstation lebten, wurden dort auf grausame Weise ermordet. Es stellt sich heraus, dass Kates australische Nachbarin Annah nicht aus Zufall ihre Nachbarin ist, sondern sie entpuppt sich als ihre Patentante, die Kate unbedingt die wahre Geschichte ihrer Eltern in Tansania erzählen will.

Das Buch beschreibt die Geschichte Annahs in Tansania. Annah beginnt in Tansania als Krankenschwester, auf der Missionsstation von Kates Eltern zu arbeiten. Michael, der Leiter der Missionsstation, bittet aus privaten Gründen um Annahs Versetzung, der stattgegeben wird. Sie gelangt mit Stanley zu einer anderen grenznahen Missionsstation, die bis auf die Grundmauern abgerissen und ausgeplündert wurde. Wie durch ein Wunder entdecken sie ein unbewohntes, aber intaktes Herrenhaus, dass Annah als Krankenhaus missbraucht. Sie lernt den im Dorf lebenden Häuptling der Waganga kennen und verlieb sich in ihn. Auch mit dem dortigen Medizinmann freundet sie sich an, mit dem sie ihr Wissen austauscht.

Die Autorin, die selber auf einer Missionsstation in Tansania aufgewachsen ist, beschreibt sehr eindrucksvoll das Leben der schwarzen Bevölkerung, deren Glauben an Hexen und eigene Medizin, auf der anderen Seite die katholische Kirche. Das Buch gefiel mir recht gut, aber einen zweiten Roman der Autorin werde ich wohl nicht lesen, er ist mir doch etwas zu langatmig mit seinen fast 600 Seiten.

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Abgefahren

Claudia Metz & Klaus Schubert

 

Gelesen im November 2001
1. Auflage 2001 von Kiepenheuer & Witsch

Erzählung: 1981 starteten die beiden Autoren mit ihrer Motorradreise rund um die Welt. Geplant war eigentlich eine Fahrt nach Japan, daraus wurden aber 16 Jahre. Die beiden legten 257.000 Kilometer durch alle Erdteile zurück, bis sie 1997 wieder ihren Startpunkt Köln erreichten.

Die Reise der beiden Autoren wird so interessant erzählt, dass ich enttäuscht war über die "nur" 320 Seiten. Ich hätte noch tagelang weiterlesen können. Nicht nur dass es zum Teil spannend geschrieben ist, man erfährt auch viel Interessantes über das Leben anderer Völker.

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Bildung
Alles, was man wissen muß

Dietrich Schwanitz

 

Gelesen von Februar bis April 2008:
Wilhelm Goldmann Verlag, München 2002, die Originalausgabe erschien 1974 

Der Autor gibt in seinem fast 700 Seiten umfassenden Buch einen Überblick, was alles zur "Allgemeinbildung" gehört. In dem 1. Teil "Wissen" beschäftigt er sich mit dem Zustand an unseren Schulen, der Geschichte Europas, der europäischen Literatur, der Geschichte der Kunst und Musik, den großen Philosophen, Ideologien, Theorien und wissenschaftlichen Weltbildern und der Geschichte der Geschlechterdebatte. Im 2. Teil "Können" geht es um das Haus der Sprache, der Welt des Buches und der Schrift, der Länderkunde für die Frau und den Mann von Welt, Intelligenz, Begabung, Kreativität, was man wissen sollte und dem reflexiven Wissen. Am Ende des Buchs findet man eine Zeittafel, eine Übersicht über Bücher, die die Welt verändert haben, Bücher zum Weiterlesen, Chronologie der Kulturgeschichte, Namensregister usw.

Ein ganz phantastisches Buch! Ich habe es schon oft in den Büchergeschäften gesehen, aber mich nie daran gewagt, weil ich mir dachte, dass es sich um unzusammenhängendes Wissen handelt, nach Fachbereichen getrennt. Aber dem ist ganz und gar nicht so! Das erstemal in meinem Leben, dass ich Geschichte so schön im Zusammenhang vorgesetzt bekomme, dass ich sie richtig interessant finde. Auch leuchtet mir nun der Zusammenhang zwischen Geschichte, Literatur, Kunst- und Musikrichtung ein. Der Autor schreibt witzig, so dass sich das Buch wunderbar lesen lässt. Ich habe wichtige Stellen, die ich später noch einmal wiederholen oder nachschlagen möchte, angestrichen, denn merken kann ich mir den ganzen Inhalt leider nicht.

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Über den Wolken von Afrika

Belinda Seaward

 

Gelesen im August/September 2008
Goldmann Verlag 2008,
die Originalausgabe erschien 2008 unter dem Titel "Hotel Juliet" bei John Murray, London

Memory Cougan wächst in London bei ihrer Stiefmutter Elise auf. Kurz vor ihrer Hochzeit möchte sie ihre Vergangenheit aufklären und fliegt deshalb zu Max Searle nach Afrika. Von ihm möchte sie die Wahrheit über den Tod ihres Stiefvaters Paul erfahren. Ihre Stiefeltern Elise und Paul reisten vor 24 Jahren nach Sambia, auf die Plantage von Max Searle, um dort Max zu helfen, eine Schule zu errichten. Diese Reise war ein Hochzeitsgeschenk von Elises Vater. Als plötzlich einige Kinder spurlos verschwanden, unter anderem Pauls Lieblingsschülerin Memory, kommt es zu einer verhängnisvollen Nacht im Busch.

Ein, für meinen Geschmack, fürchterlich langweiliger Roman. Die Autorin beschreibt endlos, langatmig Situationen, wo immer wieder mal geweint wird. Dann wird mitten in einer spannenden Szene, die selten genug vorkommt, plötzlich dargestellt, warum Max oder Paul, ich habe es vergessen, Zebras so gerne mag, was mich zu dem Zeitpunk überhaupt nicht interessiert. Am Schluss kann man eigentlich sagen, dass das Verhalten der einzelnen Personen regelrecht dumm und planlos ist.

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Welfenbrand

Susanne Seitz

 

Gelesen Juni 2008
Droemersche Verlagsanstalt 1996

Den Inhalt schreibe ich mal vom Schutzumschlag ab: "Die Geschichte einer Verzehrenden Leidenschaft zur Zeit der Kreuzzüge: Welf von Richen liebt und hasst seine Stiefmutter Johanna, die ihm nach dem Leben trachtet und ihm doch mit an Besessenheit grenzender Unbedingtheit verfallen ist."

Diese Beschreibung hört sich kitschiger an, als es der Inhalt eigentlich ist, finde ich. Es ist mal ein ganz anderer Roman, als ich sie sonst so lese und er gefällt mir sehr gut, spannend und unterhaltsam. Die Autorin stellt das Leben auf den Ritterburgen sehr anschaulich dar. Mir gefällt außerdem ihr netter Schreibstil und auch die Sprache, die der damaligen Zeit angepasst ist. Ich nehme an, die Autorin hat sehr viel für diesen Roman recherchieren müssen. Das war sicher nicht der letzte Roman von Frau Seitz, den ich gelesen habe.

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Der Glücks-Faktor
Warum Optimisten länger leben

Martin E.P. Seligman

 

Gelesen im Oktober 2006:
Bastei Lübbe Taschenbuch 2. Auflage November 2005 (Die Originalausgabe erschien 2002 mit dem Titel "Authentic Happiness: Using the New Positive Psychology to Realize Your Potential for Lasting Fulfillment")

Dies ist ein praktischer Ratgeber, um Optimist zu werden und sich nicht unnötig sein Leben durch Pessimismus schwer zu machen. Der Eine Mensch ist von Haus aus Optimist, der andere kann es lernen. Und an letztere wendet sich der Autor. Herr Seligman war früher selber Pessimist, wie schreibt er so schön, der Miesepeter der Familie. Er schreibt in diesem Buch über positive Gefühle, positive Charakter, Zufriedenheit mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Weiter kann man mit Hilfe von Tests seine Stärken und Tugenden herausfinden und der Autor zeigt Beispiele, wie man diese eigenen Stärken für seine Arbeit oder zu Hause zur eigenen Zufriedenheit nutzen kann.

Dieses Buch hat mir persönlich viel gebracht, da eine Methode aufgezeigt wurde, namens ABCDE-Methode, mit deren Hilfe man konkrete Probleme analysieren und sogar so zum positiven wenden kann, dass man daraus noch Energie gewinnt. Wäre diese Methode nicht so effektiv, dann hätte ich dem Buch einen Punkt weniger verliehen. Der Autor schreibt nämlich, dass Pessimisten intelligenter wären und realistischer denken würden. Ich finde diese Andeutung schreckt doch eher ab, ein Optimist werden zu wollen. Oder ist es vielleicht wahr, dass alle großen Wissenschaftler Pessimisten sind? ;-) Nebenbei, bei einem Test sind Fehler bei der Punkteberechnung enthalten.

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Ein gefährlicher Vorschlag

Kate Sharam

 

Gelesen im November 2001
Deutsche Erstausgabe März 1999 vom Deutschen Taschenbuch Verlag

Roman: In Alexandras Leben taucht plötzlich ihre kleine Schwester auf: attraktiv und mittellos. Sie bringt das Alexandras Leben und ihrer Ehe durcheinander. Erinnerungen an früher kommen hoch.

Netter Roman, den man leicht hintereinander weg lesen kann. Er ist manchmal sehr langatmig. Während des Lesens hatte ich öfter den Eindruck, dass die Autorin eine Mindestseitenzahl absolvieren musste. Vom Inhalt würden 200 Seiten ausreichen statt knappe 400.

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Wind des Südens

Patricia Shaw

Gelesen im Dezember 2004:
Weltbild Verlag 2004 (Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "The five winds")

Auf der Schiffspassage von Hongkong nach Australien kommt es zu einer Meuterei. Dabei stirbt die junge Chinesin und Ehefrau des Passagiers Mal Willougbhby auf der Flucht vor ihren Entführern. Eine weitere Passagierin gelingt erst später die Flucht, sie erholt sich lange Zeit nicht von dem Erlebnis. Mal will sich an den Meuterern rächen, während die Eltern der Chinesin Mal zur Verantwortung ziehen. Die ganze Geschichte spielt zu Zeiten des Goldrausches auf den Goldfeldern nördlich von Cairns, in Cairns und in Brisbane.

Es ist ein richtig typischer Patricia Shaw Roman, man fühlt sich beim Lesen der Lektüre sofort nach Australien versetzt. Laut Autorin spart man sich übrigens auch den Kauf jeglicher Reiseführer, da ihre Romane wie Reiseführer benutzt werden können :-). Ich lernte die Autorin letzten Monat bei einer Lesung im Weltbild Verlag kennen. Die Dame war mir mit ihrem typisch, trockenen australischen Humor auf Anhieb so sympathisch, dass ich wohl nie wieder ein Buch von ihr schlecht beurteilen werde, egal was sie schreibt :-).

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Im Feuer der Smaragde

Patricia Shaw

 

Gelesen im Juni 2004
Deutsche Erstausgabe: Schneekluth Verlag 2003 (Originalausgabe erschien unter dem Titel: "On Emerald Downs" bei Headline Book Publishing, London 2002)

Jack Drew ist vor 10 Jahren von einer Gefängnisfarm geflohen und schlug sich mit Hilfe der Aborigines durch den australischen Busch. (Jack Drew bekannt aus dem Roman "Südland"). Zurück in der Welt der Weißen findet er auf der Farm von Major Kit Ferrington Arbeit. Kit Ferrington erhält den Befehl, einen Trupp zu leiten, der mit Waffengewalt die Aborigines in den Norden treiben soll, Jack Drew soll ihm als Kundschafter dabei helfen. Die Farm legt Kit solange in die Obhut seines Freundes Adrian und dessen Schwester, Kits Verlobten. 

Wieder ein typischer Patricia Shaw Roman, was ich nicht abwertend meine. Die Handlung spielt vor dem gleichen Hintergrund, wie ihre anderen auch, nämlich in Australien zur Besiedlungszeit. Australienfans kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist spannend geschrieben und auch die Landschaftsbeschreibungen gefallen mir ganz gut.

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Tal der Träume

Patricia Shaw

 

Gelesen im Februar 2003
Bastei Lübbe, 2002 (Originalausgabe erschien: 2000 unter dem Titel: "Waiting for the Thunder")

Autralien um 1900. Der Hauptteil dreht sich um zwei Großgrundbesitzer Familien im Northern Territory, Oatley und Hamilton. William Oatley, dessen Frau starb, verliebt sich in ein viel jüngeres Mädchen aus Perth und heiratet sie. Sein Sohn Myles, der dies auf seiner Europareise erfährt, ist erbost und versucht die Ehe zu zerstören. Hamilton, wird bei einem Aborigines Überfall von einem Pfeil schwer verletzt und von einem weiteren Aborigines zufällig entdeckt und gerettet. Durch diesen Unfall wird die alljährliche Sommerreise der Familie Hamilton nach Darwin verzögert zum Ärger seiner Frau, die bei dieser Gelegenheit ihren Mann verlassen wollte, um in Perth zu leben.

Ein typischer Patricia Shaw Roman mit ihren typischen Motiven. Wie schon früher erwähnt, lese ich ihre Romane so gern, weil sie in Australien spielen, denn Australien ist mein absolutes Traumland. Würde die Handlung in irgendeinem anderen Land der Welt genauso dargestellt werden, würde ich das Buch als viel zu "schmalzig" zur Seite legen. So aber, war dies schon mein 12. Patricia Shaw Roman und ich verschlinge sie trotz des Schmalzes immer wieder!

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Im Land der tausend Sonnen

Patricia Shaw

 

Gelesen im November 2002
Knaur, deutsche Erstausgabe 2002 (Originalausgabe erschien: 2001 "The Dream Seekers")

Roman / Australien: Pastor Beitz macht sich im Jahre 1874 zusammen mit einigen Landsleuten aus Hamburg nach Australien auf, um dort ein neues Gemeindeleben aufzubauen. Die Bedingungen in Bundaberg / Queensland sind härter, als sie erwarteten. Ihr erworbenes Land erweist sich als wilder Dschungel. Bald aber bedroht ein Neuankömmling, der sich als Geistlicher ausgibt, ihre aufblühende Stadt.

So langsam fällt der Autorin nicht mehr viel ein. Es ist nicht besonders spannend, aber es eignet sich gut als Lektüre für eine lange Bahnfahrt. Trotzdem verschlinge ich ihre Romane immer wieder gerne, da der Hauptteil der Handlung in meinem absolutem Lieblingsland Australien spielt.

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Feuerbucht

Patricia Shaw

 

Gelesen im März 2002
Bastei Lübbe: Dezember 2001 (Originalausgabe: 1999)

Roman: Die Schwestern Ruth und Emilie reisen 1868 von England nach Australien, in der Hoffnung auf eine gute Stellung. Ruth findet eine Stelle auf einer Farm, Emilie in Maryborough. Sie begegnet dem Abenteurer Willoughby, der unter Mordverdacht gerät.

Ein typischer Patricia Shaw Roman. Ich verschlinge ihre Bücher, weil sie in meinem Lieblingsland spielen, nicht weil die Handlung besonders toll ist. Aber man kann es so hintereinander weglesen und dabei täglich an Australien denken. Und bei 670 Seiten lässt es sich besonders lang träumen.

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Sterne im Sand

Patricia Shaw

 

Gelesen im August 2001
Bastei Lübbe Taschenbuch 1.1.2001 (Originalausgabe erschien: 1998)

Roman: Austin Broderick gründete mit Kelly Halligan bei Brisbane in Australien eine Schaffarm. Sein Partner wurde von Aborigines ermordet, da sie ihnen das Land für die Schaffarm weggenommen hatten. Austin heiratet Kellys Schwester und bemüht sich in Frieden mit den Ureinwohnern auf der Farm zu leben. Es treten neue Probleme auf, durch eine Landreform droht der Broderick Familie der Verlust ihres Besitzes. Der Missionar Reverend Billings entführt 3 Aborigineskinder von der Farm.

Eine nette Familiensaga im typischen Patricia Shaw Stil. Es kommt alles drin vor, was zu einer ordentlichen Australien-Saga gehört: Gründung einer Schaffarm, Aborigines, Familienstreitigkeiten und Skandale. Die Bücher von der Autorin gefallen mir wahrscheinlich nur, da ich ein sehr großer Australienfan bin. Würde die gleiche Handlung in einem anderen Land stattfinden, hätte ich den Roman sicher nicht gelesen.

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Leuchtendes Land

Patricia Shaw

 

Gelesen im August 2000

Roman: Clem Price erbt die Schaffarm seines Vaters. Er heiratet aus Gefälligkeit Thora, die ein Kind erwartet von einem anderen Mann erwartet. Clem geht auf Goldsuche, Thora zieht es in die Stadt.

Dies ist das langweiligste Buch von der Autorin. Es lief alles nach dem gleichen Schema ab, einschließlich der Eingeborenen die nicht fehlen dürfen. Zu guter Letzt siegt natürlich das Gute.

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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache: Folge 2

Bastian Sick

 

Gelesen im Januar 2006
Kiepenheuer & Witsch 1. Auflage 2005
Der Autor beantwortet, wie in seinem ersten Band, viele Fragen zur Rechtsschreibung. Hier einige Themen:
Genitiv oder Dativ nach Verben
Klopft man an der oder an die Tür
Wie steigert man "doof"?
Heißt es vierzehntäglich oder vierzehntägig?
Was ist ein Nebensatz?
Hinauf oder herauf oder hinunter oder herunter?
Wo beginnt der mittlere Osten?
Auf was man bei dem Verfassen von E-Mails achten sollte
Abkürzungen in E-Mails.

Dies Buch ist kein reines Sachbuch, dass in langweiliger und belehrender Art die Rechtschreibregeln einpauken will, nein der Autor weist humorvoll auf ungewollte Fehler hin, dass ich beim Lesen manchmal wirklich laut lachen musste. Am Schluss des Buchs kann man seine inzwischen erworbenen Deutschkenntnisse in einem Test überprüfen.

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Happy Aua

Bastian Sick

 

Gelesen im September 2007:
Kiepenheuer & Witsch Verlag, 1. Auflage 2007 

Dies ist ein "Bilderbuch" vom Autors, des Buchs "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod". Die abgebildeten Fotos sind mit den lustigsten Fehlern behaftete Ausschnitte aus Werbeprospekten, Anzeigen der Bahn, Übersetzungen im Ausland, Speisekarten, usw.

Leider ist das Buch nicht dick, das ist der einzige Nachteil des Buchs. Ich habe es auf zwei Bahnfahrten gelesen, aber auf diesen beiden Fahrten habe ich so gelacht, dass es mir gegenüber meinen Mitreisenden schon fast peinlich wurde. Es ist so witzig, dass man sich das Lachen nur schwerlich verkneifen kann, außerdem sorgt es für gute Laune. Denn wussten Sie, dass "Schloßplatz" nach neuer Rechtschreibung "Schlosssplatz" heißt? Zumindest behauptete dass die Berliner Zeitung vom 4.4.2006. Die Bundesbahn wünscht sich von ihren Kunden an einer Stuttgarter S-Bahn-Haltestelle "Lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt!".

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Der Teufel geht auf die Jagd

Tove Simpfendörfer

 

Gelesen im April 2001
Peter Hammer Verlag / Originalausgabe 2001 (168 Seiten)

Erzählung: Der 35 jährige Aborigine Ernie Holden erzählt dem Autor seine Geschichte. Um bei seinen Kumpels als richtiger Kerl anerkannt zu werden gerät er immer mehr unter Alkoholeinfluss. Seine ganze Familie leidet darunter. Aber er ist kein Einzelfall.

Eins der besten Bücher, die ich über das jetzige Leben der Aborigines gelesen habe. Anders, als viele Autoren, beschreibt Herr Simpfendörfer nicht das frühere Leben der Ureinwohner, mit Traumzeit und Walkabout und so, sondern wie man sie jetzt oft sieht in Cairns oder Darwin, nämlich leider meist betrunken, mit unserer Lebensweise nicht zurechtkommend. Diese Hintergrundinformation hat mir zum besseren Verständnis gefehlt.

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St Judes

Gemma Sisia

 

Webseite: www.schoolofstjude.co.tz

 

Gelesen im Juni 2007:
Pan Macmillan Australia Pty Limited, April 2007
ISBN: 9781405037952


Dieses Buch erzählt die beeindruckende Geschichte von Gemma Sisia, die mit ihren sieben Brüdern und ihren Eltern in Australien aufwuchs, in Tansania auf einer Safari ihren Ehemann kennenlernte und, dort im Dorf ihres Mannes eine Schule aufbaute für die ärmsten Kinder der Umgebung, die sonst nirgends eine Chance in ihrem Leben bekämen. Die Idee dieses Projekts stammte von ihrem Schwiegervater, er schenkte ihr das Land dazu. Gemma Sisia begann Sponsoren zu suchen, indem sie auf den Versammlungen des Rotary Clubs in Australien Vorträge hielt. Der Bedarf einer Schule ist riesig, dass überhaupt nur wenige von vielen, vielen Kindern aufgenommen werden können. Es müssen Auswahlkriterien geschaffen und Aufnahmetests durchgeführt werden, um überhaupt eine kleine Auswahl von Kindern aus einer riesigen Menge übernehmen zu können. Inzwischen sind es 700 Schüler und Schülerinnen. Davon und vom erfolgreichen Wachsen der Schule St Jude's, benannt nach dem Schutzpatron der Verzweifelten, erfährt der Leser in diesem Buch.

Ich will mir nicht anmaßen über den Stil des Buches zu urteilen, dazu ist mein Englisch zu schlecht. Warum ich hier volle Punktzahl vergebe und das Buch jedem weiterempfehle, ist das Projekt selber. Ja, St Jude's hat mich ungeheuer beeindruckt und natürlich nicht zu vergessen die Aktivitäten der Autorin, die sowohl ständig auf der Suche nach Sponsoren ist, um die Schule am Leben zu erhalten bzw. noch zu vergrößern und verbessern, als auch das Schulleben managen muss. Ich bin davon überzeugt, dass das Unterstützen solcher wichtigen Projekte, nämlich direkte Hilfe zur Selbsthilfe, die beste Art ist, wenn nicht sogar die einzige, richtige Entwicklungshilfe zu leisten. Denn wie sollen diese Kinder besser fürs Leben gerüstet werden, als mit Bildung? Zum einen hilft man den Kindern, indem man ihnen eine Chance im Leben gibt, der Armut zu entkommen, zum anderen hilft man dem Land mit besser ausgebildeten Bewohnern, die durch eine Ausbildung die Chance bekommen den Lebensstandart des Landes zu verbessern.

Meine Freundin aus Melbourne schenkte mir dieses, von der Autorin signierte Buch. Zwar bin ich der englischen Sprache nicht sehr mächtig, wie oben schon erwähnt, aber es war mal wieder eine sehr gute Übersetzungsübung. Bis auf wenige australische Ausdrücke, die ich auch nicht im Wörterbuch fand, konnte ich das Buch gut lesen und verstehen. Und da ich absolut überzeugt bin von diesem Projekt, werde ich den Link zu St Jude's fest auf meiner afrikanischen Bücherseite verankern. Möchte man dieses Projekt, bzw. Kinder dieser Schule unterstützen, dann kann man über die Webseite in Kontakt mit der Schule treten, die gespendeten Gelder erreichen direkt den Empfänger, es sind keine Mittelsmänner dazwischen, wo man nicht weiß, in welche Kanäle das Geld fließt.

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Gefährliche Wünsche

William Sleator

 

Gelesen im Mai 2002
Limitierte Sonderausgabe Januar 2002 DTV(Originalausgabe: 1995 "Dangereous Wishes")

Jugendroman: Der 15-jährige Amerikaner Dom reist mit seinen Eltern für 2 Monate nach Bangkok. Schon bei der Ankunft passieren der Familie mehrere gefährliche Missgeschicke und Katastrophen. Liegt vielleicht ein Fluch auf dem Jadeamulett, dass Doms Schwester auf dem Weg hierher verloren hat? Dom versucht das Amulett zu finden und lernt dabei den Thai-Jungen Lek kennen.

Obwohl es ein Jugendbuch ist, habe ich es bis zum Schluss rasch verschlungen. Es ist sehr spannend geschrieben. Meiner 14-jährigen Tochter gefiel es nicht. Es spielte ihr zu sehr in der Phantasie.

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Fenster zur Nacht

Fenster zur Nacht

Jonathan Smith

 

Gelesen Juli 2007
Deutscher Taschenbuch Verlag, März 2007 (Die englische Originalausgabe erschien 2004 mit dem Titel: "Night Window")

Eines Tages steht die Polizei vor der Tür Patrick Balfours, einem angesehenen Direktor einer Londoner Privatschule. Er wird bezichtigt Benzin gestohlen und pädophile Fotos gemacht zu haben. Die Beweise sprechen gegen ihn. Hat Balfour einen Doppelgänger? Wer steckt dahinter? Sind es die Konkurrenten aus dem Lehrerzimmer oder sind es Schüler?

Anfangs dachte ich, schön, endlich mal ein Thriller, wo die Spannung nicht allein durch Brutalität und Blutvergießen erzeugt wird, darum auch die 3 Punkte, aber es fehlte leider gänzlich die Spannung. Jedenfalls hatte ich keine Einschlafprobleme nach dem Lesen des Buchs.

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Fenster zur Nacht

Dickicht

Scott Smith

 

Gelesen im Oktober 2007:
Fischer Taschenbuch Verlag, 3. Auflage 2007. Die Originalausgabe erschien 2006 unter dem Titel: "The Ruins"

Thriller: Vier junge Leute verbringen ihren Urlaub am Strand in Mexiko. Sie lernen den Deutschen Matthias kennen, der seinen Bruder vermisst. Sein Bruder folgte einer Archäologin in den Dschungel zu Ausgrabungsstätten. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Matthias begibt sich auf die Suche nach ihm und die vier Amerikaner beschließen, ihn in den Urwald zu begleiten. Dieser Weg wird für alle ein Weg in die Hölle...

Das Buch fängt interessant an und wird immer spannender. Ich konnte es nicht abends zum Einschlafen lesen und das kann ich selten von Büchern sagen. Die Dinge, die die jungen Leute im Urwald erleben sind zwar absolut unrealistisch und manchmal ein wenig zu blutrünstig beschrieben, trotzdem konnte ich das Buch nur mühsam aus der Hand legen.

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Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt

Peter Smolka

Gelesen im Juni 2005:
Reise Know-How, 1. Auflage 2005

Der Erlanger Peter Smolka radelte vier Jahre lang um die Erde. Er durchquerte Lichtenstein, Albanien und Türkei, wo er den nächsten Kontinent Asien erreichte. Mit vielen bürokratischen Hindernissen kam er schließlich in Afrika an. In Äthiopien besuchte er das achte Weltwunder, die monolithischen Felsenkirchen von Lalibela und in Botswana fuhr er mit einem rennenden Elefanten um die Wette :-). Weiter ging's mit einem Segelschiff über die Insel St. Helena nach Brasilien. Er kreuzte Südamerika durch Paraguay, Bolivien, Peru und Chile. Sein meist beeindruckendes und unvorstellbares Abenteuer in Südamerika war für mich die Überquerung des Salzsees Salar in Bolivien, Kilometer um Kilometer nur Salz und strahlendes Sonnenlicht. Weiter ging es per Flugzeug nach Neuseeland, von dort mit einem Schiff nach Australien, wo er das Outback von Rockhampton nach Darwin durchquerte. Durch Südostasien, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Myanmar und China ging es weiter durch Indien, Afghanistan, Turkmenistan, Iran, Türkei und wieder heim. 

Der Autor beschreibt seine Reise so spannend und interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Man erfährt sehr viel über die Verhältnisse in den bereisten Ländern, über deren Lebensweise, die Art der Menschen und die Landschaften. Er stellt richtig, dass die Pakistanis zu Unrecht einen so schlechten Ruf in unserer Öffentlichkeit genießen und erzählt auch über negative Beispiele, wie Afghanistan, wo er mit Steinen beworfen wurde und über Nordindien, wo ihm die Menschen sehr neugierig und aufdringlich erschienen. Auch, dass sich in Äthiopien so ein wichtiges Kulturdenkmal befindet, wie die Kirchen von Lalibela, hatte ich niemals auch nur vermutet. Auf alle Fälle wünsche ich mir, dass Peter Smolka noch sehr viel reist und schreibt in Zukunft. Ich fand die Beschreibungen jedes Kontinents gleich spannend. 

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Selkirks Insel

Diana Souhami

 

Gelesen im März 2004
Goldmann Verlag Februar 2004 (Originalausgabe erschien: 2001 unter dem Titel "Selkirk's Island")

Es ist die wahre Geschichte des "echten" Robinson Crusoe, erzählt von der Biografin Diana Souhami: Alexander Selkirk, 1680 in Schottland geboren, schloss sich 1703 einer Gruppe von Freibeutern an, die das Ziel hatten, französische und spanische Schiffe vor der Küste Südamerikas zu plündern, um Gold und andere Reichtümer zu erobern. Die Kaperungen blieben erfolglos, Hunger und Krankheiten brachen auf dem Schiff aus, und  unter der Besatzung kam es zu heftigen Streitereien. Nach einem Streit mit dem Kapitän wurde Steuermann Alexander Selkirk auf der Insel Juan Fernandez ausgesetzt. Auf dieser Insel kämpfte er vier Jahre und vier Monate um sein Überleben, bis er schließlich von einem anderen englischen Freibeuterschiff entdeckt und gerettet wurde. 

Eine sachlich und spannend geschriebene Biografie des "echten" Robinson Crusoe. Diana Souhami hat seinen Lebenslauf genauestens recherchiert und mit 13 Seiten Quellenangaben belegt. Auch die Hintergrundinformationen der Zeit um 1700 herum, finde ich sehr informativ, wie z.B. das Leben an Bord, der Umgang mit der Natur, die damalige Rechtsprechung usw.

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Lieber die Taube in der Hand

Franziska Stalmann

 

Gelesen im Februar 1999
5.Auflage 1998, (Originalausgabe: 1998)

Roman: Geschiedene 40-jährige sucht einen Mann für alles.

Ein heiterer Roman, der sich gut für Zugfahrten oder ähnliches eignet.

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In der Südsee

Robert Louis Stevenson

 

Gelesen im Oktober 2000
2000 (Originalausgabe: 1896)

Erlebnisbericht: Um sein Lungenleiden zu kurieren, reist der "Die Schatzinsel" Autor 1888 in die Südsee. Er reist auf verschiedenen Schiffen zu folgenden Inselgruppen: Marquesas-, Paumotu-, Gesellschafts-, Hawaii-, Samoa-, und den Gilbert Inseln. Er vergleicht die verschiedenen Kulturen und berichtet über deren Lebensarten.

Er beschreibt Menschen, deren Leben und die Landschaft in eindrucksvoller Weise. Mit soviel Einfühlungvermögen und Kentniss hat wahrscheinlich kein Europäer vor ihm über die Südsee berichtet.

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Ein Sommer in Sydney

Madeleine St. John

 

Gelesen im Januar 2004
Fischer Taschenbuch Verlag April 2001 (Originalausgabe erschien 1993 mit dem Titel "Women in Black" im Verlag Andre Deutsch, London)

Vier junge Frauen verkaufen Cocktailkleider in einem Kaufhaus in Sydney in den 50er Jahren. Alle vier haben unterschiedliche Lebenswege. Patty und ihr Mann wünschen sich Kinder, Fay hat Schwierigkeiten mit Männern, Magda ist kürzlich nach Australien eingewandert, Lisa hat gerade ihr Abitur bestanden und möchte studieren.  

Mit viel Humor wird ein kurzer Ausschnitt aus den Lebenswegen dieser vier Frauen und deren Umfeld gezeigt. Leider hatte ich Mühe dieses Buch überhaupt noch zu bekommen. Für einen Sydneyfan wie mir ist es jedoch Pflichtlektüre

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Stars & Stripes und Streifenhörnchen

Michael Streck

 

Gelesen im Juli 2010
Taschenbuchausgabe 2010 Piper Verlag GmbH, die Originalausgabe erschien 2008

Stern-Autor Michael Streck erzählt von den sieben Jahren, die er mit seiner Familie beruflich in Amerika, in New York verbrachte. Er berichtet, wie man in New York ein Haus findet, von den häufig benötigten Handwerkern, Beamten, die keinen Spaß verstehen, erzählt von den Schwierigkeiten einen Führerschein zu bestehen, von den Essgewohnheiten und Fresswettbewerben, den lieben Nachbarn und Mitmenschen, dass man ohne Grill kein richtiger Mensch ist, von Arztbesuchen, verbotenen Worten, wie wichtig Religionszugehörigkeit ist, warum der Amerikaner zu Hamsterkäufen neigt bei den nicht selten stattfindenden Stromausfällen, warum Wasserleitungen trotz Frost außen am Haus verlaufen uvm.. Kurz und gut man erfährt als Leser, was einen in Amerika an Unterschieden zu Deutschland erwartet.

Das Buch liest sich locker an einem oder zwei Abenden durch und es ist recht humorvoll geschrieben. Mir gefällt auch die Art, wie er von den Hauptdarstellern schreibt: "Die Frau des Hauses...", "Der Mann des Hauses..." Man erfährt allerlei Kuriositäten und Alltägliches. Einiges ist mir neu, einiges hat man selber in Urlauben erlebt. Die Karrikaturen von Til Mette könnte man sich sparen. Ich finde sie nicht sonderlich witzig, andererseits stören sie mich auch nicht sonderlich.

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Unter Freunden und andere Geschichten aus der Business Class

Martin Suter

 

Gelesen im November 2008:
Diogenes Taschenbuch, 2008 (die Originalausgabe erschien 2007 im selben Verlag)

Eigentlich sagt der Titel schon alles, wovon die zwei- bis vierseitigen Geschichten handeln. Sie spielen alle im Businessleben. Es sind Erzählungen von der Personalstelle, nee falsch von Human Resources, von der Begründung, warum Chefs ihren Job nicht beherrschen und ganz allgemein vom täglichen Kampf um die Karriere.

Es wundert mich, dass ein so guter Autor von wunderbaren Romanen, sich im täglichen Berufsleben eines Chefs oder Büroangestellten in der heutigen Bürowelt so gut auskennt, ganz tool! Ich musste oft herzhaft lachen. Meine Lieblingsgeschichten sind unter anderem "Gedankenaustausch", eine Geschichte, in der sich zwei Angestellte in der Bar unterhalten, aber keiner zuhört sondern jeder von sich redet "Ich" "Ich" "Ich".... Weitere schöne Geschichten sind: "Ein Überläufer" mit herrlich blöden ver-amerikanischten Wörtern, "Human Resources" oder "Die Strukturierung der Personalprozesse" oder "Managementtraining". Gut, manche Geschichten entsprechen nicht ganz meinem Geschmack, aber das kommt bei Büchern mit mehreren Geschichten normalerweiise vor. Auf alle Fälle kann ich mir von diesem Autor bedenkenlos alles kaufen.

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Small World

Martin Suter

 

Gelesen Februar 2008
Diogenes Taschenbuch 1999 (Die Originalausgabe erschien 1997)

Konrad Lang, Mitte 60, wird immer vergesslicher. Die Ärzte vermuten, dass er unter Alzheimer leidet. Die nähere Vergangenheit vergisst er fast vollständig, er vergisst sogar den Namen seiner Frau, die er heiraten will, findet im Supermarkt den Ausgang nicht, verläuft sich... Anfangs merkt er es noch selber und versucht es zu vertuschen. Dafür treten die Erinnerungen an seine früheste Kindheit immer stärker in den Vordergrund, was der millionenschweren Erbin der Kochwerke gar nicht recht ist. Was steckt dahinter?

Der typische mich fesselnden Schreibstil Martin Suters lässt mich das Buch kaum absetzen. Bis zum Schluss ahne ich nicht, was es mit der Vergangenheit der millionenschweren Erbin und Konrad Langs auf sich hat. Was mich an allen Büchern Martin Suters fesselt, dass ist seine Einfühlsamkeit in seine Darsteller, die er so genau beschreibt, dass man für alle Seiten Verständnis aufbringt.

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Der Teufel von Mailand

Martin Suter

 

Gelesen im Dezember 2007:
Diogenes Taschenbuch, 2007, die Erstausgabe erschien 2006

Sonia flüchtet mit ihrem Wellensittich Pavarotti vor ihrem geschiedenen Mann in die Berge. Sie flüchtet in ein abgelegenes Bergdorf im Engadin, um einen Job im neu eröffneten Wellnesshotel anzunehmen, wo sich schon bald merkwürdige Dinge ereignen. Will sich jemand an der Besitzerin rächen oder was verbirgt sich hinter diesen Merkwürdigkeiten?

Herr Suter hat einen so wunderschönen Schreibstil, dass ich bei jeder gelesenen Seite, enttäuscht bin, mich dem Buchende zu nähern. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Mit gefallen die witzigen, schlagfertigen Dialoge und man kann sich in die Personen unschwer hineinversetzen. Nach meinem Geschmack ist es das beste Buch, was ich bisher von Martin Suter gelesen habe. Mehr kann ich zu dem Buch gar nicht schreiben. Das beste ist, man liest es einfach :-)

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Lila, lila

Martin Suter

 

Gelesen im Januar 2007:
Diogenes Taschenbuch 2005, die Erstausgabe erschien 2004

David findet in seinem neu gekauften, alten Nachttisch das Manuskript eines unbekannten Liebesromans. Um von seiner angebeteten Marie endlich wahrgenommen und geliebt zu werden, gibt er vor der Autor dieses Romans zu sein. Marie reicht das Manuskript, ohne Davids Wissen bei einem Verlag ein, der es tatsächlich veröffentlicht. David schlüpft in die Identität des anderen, dem er allmählich nicht mehr gewachsen ist.  

Zwar gefielen mir andere Romane des Autors besser, aber auch dieses Buch ist mitreißend. Herr Suter kann so wirklichkeitsnah die Personen und deren Handeln, Denken und Fühlen beschreiben, dass ich mich in alle Personen gut hineinversetzen kann. 

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Die dunkle Seite des Mondes

Martin Suter

 

Gelesen im Dezember 2005:
Diogenes Verlag 2001 (Die Originalausgabe erschien 2000 im gleichen Verlag)

Der 45-jährige erfolgreiche Wirtschaftsanwalt Urs Blank führt mit seiner ebenso erfolgreichen Freundin Evelyne ein geordnetes Leben, bis er auf dem Flohmarkt das Hippiemädchen Lucille kennenlernt. Er begleitet sie zu einem gefährlichen Trip mit halluzinogenen Pilzen. Als einziger der Gruppe erfährt er eine gefährliche Persönlichkeitsveränderung, aus der ihn niemand zurückzuholen vermag. Urs begreift, dass es nur einen Weg zurück gibt. Der Alptraum beginnt.

Meine Tochter musste das Buch in der Schule lesen, darum erwartete ich nicht, dass mir das Buch gefiel. Aber ich bin angenehm überrascht! Es ist spannend, lässt sich gut lesen und ist humorvoll geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Hauptperson hineinversetzen. Ja, und man kennt sich nach dem Lesen sogar mit halluzinogenen Pilzen aus ;-)

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Ein perfekter Freund

Martin Suter

 

Gelesen im Januar 2006:
Diogenes Taschenbuch, 2003

Journalist Fabio erwacht mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus und kann sich nicht daran erinnern, wie er hier hereingekommen ist und auch nicht an die letzten 50 Tage. Die blonde Frau an seinem Bett soll angeblich schon seit Wochen seine Freundin sein, dabei kennt er sie gar nicht. Nach und nach tauchen bei Fabio wieder Erinnerungen auf und er entdeckt dabei, dass sich sein Lebensstil in den letzten Wochen stark geändert hat und nicht unbedingt zum Positiven. Und einigen Leuten wäre es lieber, Fabios Gedächtnis bliebe ausgelöscht.

Besonders gerne mag ich die Sprache des Autors. Er schreibt flüssig, es ist gut lesbar. Der Roman ist spannend und man kann sich gut in Fabio hineinversetzen. Im Gegensatz zu seinem Roman "Die dunkle Seite des Mondes" finde ich dieses Buch allerdings etwas langatmiger.

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Der letzte Weynfeldt

Martin Suter

 

Gelesen im November 2009
Diogenes Raschenbuch, 2009 - die Originalausgabe erschien 2008 im selben Verlag

Der wohlhabende Junggeselle Adrian Weynfeldt, Mitte 50, Kunstexperte, lebt in seiner riesigen Wohnung allein sein geregeltes Leben. Eines Tages lernt er in seiner Stammbar eine attraktive Frau kennen, die ihn dazu bringt mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie an der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian kann sie jedoch davon abhalten. Dieser Vorfall und ein Kunstbetrug bringen sein Leben in Aufruhr.

Zwar gefällt mir nach wie vor die Art Martin Suters zu schreiben, dass man sich mühelos in die Situation der Darsteller hineinversetzen kann, aber dieses Buch fand ich ein wenig zu langweilig im Vergleich zu seinen anderen Büchern, so langweilig wie das Leben des Adrian Weynfeldt.

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Die Ernte eines Sommers

Madge Swindells

 

Gelesen im Januar 2000
1986 Deutsche Ausgabe, (Originalausgabe: 1983)

Familiensaga, die in Südafrika spielt. Die reiche Anna, die Hauptperson heiratet den armen Bauern Simon. Sie gelangt zu Reichtum und verliert es wieder.

Da ich von Familiensagen genug hatte, hätte ich den Roman fast nach der Hälfte aufgegeben. Er wurde aber später doch so spannend, dass ich die restlichen 250 Seiten an einem Wochenende verschlang

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