Sabines völlig subjektiven Buchtipps

Zurück zur Bücherstartseite

Autoren beginnend mit U

Autor

Titel

Genre

Meine
Bewertung

Arthur Upfield Die Leute von nebenan Krimi
Arthur Upfield Die Witwen von Broome Krimi
Maren Urner Schluss mit dem täglichen Weltuntergang Sachbuch

Die Leute von nebenan

Arthur Upfield

Gelesen im März 2003
Goldmann, Ausgabe September 2001 (Originalausgabe erschien 1948 unter dem Titel: "An Author Bites the Dust")

Australien - Krimi: Inspektor Bonaparte übernimmt diesmal einen Fall, der eigentlich schon als abgeschlossen galt. Der Schriftsteller Marvin Blake wurde tot in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Zum Glück hatte Blake eine neugierige Nachbarin, deren scharfen Augen kaum etwas entging.

Ein ganz netter Krimi, aber ziemlich langweilig. Ich habe versucht im Zug mit lautem Umfeld ein paar Seiten zu lesen, musste aber alles doppelt und dreifach lesen, da ich mich einfach nicht auf das Buch konzentrieren konnte. Man muss schon eine große Vorliebe für Australien haben, um noch weitere Romane von dem Autor zu lesen :-)

Nach oben

Die Witwen von Broome

Arthur Upfield

Gelesen im Dezember 2002
Goldmann, Ausgabe April 2000 (Originalausgabe erschien 1950 unter dem Titel: "The Widows of Broome")

Krimi: Zwei Witwen werden in der westaustralischen Stadt Broome ermordet aufgefunden. Kaum ist Kriminalinspektor Bonaparte eingetroffen, passiert schon der dritte Mord. Nun versucht Bonaparte dem Mörder eine Falle zu stellen.

Ganz netter Krimi, wenn auch nicht allzu spannend. Man kann ihn rasch zwischendurch lesen. Sicher werde ich in Zukunft mehr von dem Autor lesen.

Nach oben

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

Maren Urner

Gelesen im Februar/März 2020.
Verlag: Droemer HC; Auflage: 7. (3. Juni 2019).

Sachbuch: Die Autorin, gelernte Neurowissenschaftlerin, erzählt in ihrem Buch, wie uns die heutige Informationsflut, die uns aus allen Ecken und Enden bombardiert, überfordert. Wir lesen und hören, dass die Welt nur noch aus Kriegen, Skandalen, Terroranschlägen und Katastrophen besteht. Aus Sicht der Neurowissenschaftlerin beschreibt sie, was das für Auswirkungen auf unsere Gehirne haben kann bzw. auf unser Verhalten. Weiterhin erzählt sie, dass Journalismus auch anders geht.

Die Autorin hat nach meinem Geschmack einen lockeren, angenehmen Schreibstil. Sie beschreibt schön die Auswirkungen der ständig negativen Katastrophenmeldungen auf unser Gehirn. Im Mittelteil des Buches gibt sie Journalisten Tipps zum konstruktiven Journalismus und betreibt ein bisschen Eigenwerbung. Die Tipps zum konstruktiven Journalismus finde ich gut, auch wenn ich selber weder Journalist bin noch werden will. Einige Journalisten glauben zwar, dass die Leser durch negative Schlagzeilen-Bombardements aufgewiegelt werden und versuchen die Welt zu retten, aber es kann beim Leser auch zu viel Stress verursachen, so dass er sich zurückzieht und gar keine News mehr konsumiert oder schlimmstenfalls wird er depressiv. Gut finde ich auch die Idee der Autorin, dass es besser ist, wenn ein Journalist ein Fachmann auf dem jeweiligen Gebiet ist, über das er schreibt und den Journalismus dazulernt als umgekehrt, dass er wie ein junger Gott schreiben kann, aber keine Ahnung vom Stoff hat. Im letzten Kapitel macht uns die Autorin klar, wie wir mit dem täglichen News-Bombardement fertig werden können, wie wir Artikel einordnen und selber urteilen können. (4 statt 5 Sterne wegen der langen, uninteressanten Schilderung der eigenen Webseite).

Nach oben

Zurück zur Bücherstartseite

Datenschutz