Sabines völlig subjektiven Buchtipps


Zuletzt aktualisiert am 4. August 2020

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Amazonas-Geschichten

Amazonas-Geschichten

Eva und Roland Zingerle

5 Sterne

Gelesen als E-Book im Juli 2020.
Verlag: Edition Z; Auflage: 2 (23. März 2014).

Erzählungen: Die Österreicherin Eva Zingerle, Oberin einer Krankenpflegeschule, siedelte nach ihrer Pensionierung nach Peru um. Anfangs wohnte sie in Lima, schließlich siedelt sie in ein Urwalddorf, namens Puerto Esperanza, am Rio Momon gelegen, einem Nebenfluss des Amazonas. Zwei weitere Jahre später siedelte sie in die Urwaldstadt Iquitos um. Diese Stadt ist ebenso wie Puerto Esperanza von außen nur per Boot und per Flugzeug zu erreichen. Befahrbare Straßen gibt es nicht nach Iquitos. Eva Zingerle erzählt über ihr Leben im Amazonasgebiet und auch Anekdoten der Einheimischen, hauptsächlich für ihre Freunde in Europa. Ihr Neffe Roland Zingerle hat ihre Geschichten in einem flüssiger lesbareren deutsch verfasst, denn sie redete die letzten Jahre fast ausschließlich spanisch, was sich auch in ihrem Schreibstil bemerkbar machte. Diese umformulierten Geschichten veröffentlichte nun ihr Neffe in diesem Buch, was auch der Wunsch der 2005 verstorbenen Eva Zingerle war. Im Anhang dieses E-Books findet man den Lebenslauf von Frau Zingerle, einen kleinen geographischen und geschichtlichen Abriss von Iquitos und Begriffserklärungen.

Als ich zu Beginn las, dass Roland Zingerle die Geschichten seiner Tante umformulierte und in einem Buch veröffentlichte, war ich zuerst skeptisch, ob er ihre Gedanken so rüberbringen konnte, dass es mich fesselt. Aber ich muss sagen, es ist ihm sehr gut gelungen. Mir gefällt das Buch sehr, er hat mir durch ihre Geschichten die Lebensart und Denkweise der Amazonasbewohner sehr viel näher gebracht. Eine unbedingte Leseempfehlung von mir, wenn man sich für das Leben anderer Kulturen interessiert.

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Drei Wünsche im Wind

Drei Wünsche im Wind

Susan de Winter

5 Sterne

Gelesen als E-Book im Juli 2020.
Erschienen: 2017.

Roman: Die Berlinerin Sabrina hat genug von ihrem Job in einer Bank, als ihr zufällig ein Inserat ins Auge fällt: Auf einem Reiterhof in Island wird eine Aushilfskraft für die Saison von Juni bis September gesucht. Sie bewirbt sich und wird genommen. Gleichzeitig bewohnt der New Yorker Scott ein Ferienhäuschen in Island, er versucht seine Vergangenheit zu bewältigen. Die beiden verlieben sich und es kommt zu Verwicklungen.

Das tollste an ihren Romanen finde ich, sind ihre Landschaftsbeschreibungen, die haben mir auch schon im zuletzt gelesenen Buch super gut gefallen. Und in diese tolle Landschaft bastelt die Autorin eine nett zu lesende Handlung. Am Ende des Buchs findet der Leser auch noch gute Tipps für eine Islandreise in Eigenregie. Unbedingte Leseempfehlung, wenn man gerne Romane liest, die in tollen Landschaften spielen.

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Der stille Feind

Der stille Feind

Saskia Calden

Gelesen als E-Book im Juli 2020.
Erschienen: 2017.

Psychothriller: Als Anika im Krankenhaus aus dem Koma erwacht und erfährt, dass ihr siebenjähriger Sohn Sebastian tot aufgefunden wurde, glaubt sie das nicht. Es spricht so vieles dagegen, es kann eigentlich gar nicht sein. Was hat ihr Mann damit zu tun? Und warum träumt Anika von Situationen, die sie später wirklich erlebt? Auch Sebastian scheint eine Vorahnung gehabt zu haben.

Auch dieses Buch der Autorin gefällt mir sehr gut. Der Thriller ist spannend und die Handlung nett ausgedacht, mal etwas anderes. Es geht etwas ins Mystische, der eine mag es, der andere nicht. Mir gefällt es in diesem Buch. Und was ich nicht unerwähnt lassen will, sie ist die erste Autorin, bei der mir auffällt, dass sie sich in ihrer Danksagung nicht nur bei ihrer ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft einzeln bedankt, sondern als allererstes bei dem "lieben" Leser, dass er sich Zeit genommen hat, in ihre Geschichte einzutauchen. Das empfinde ich als nette Geste.

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Die Stille der Savanne

Die Stille der Savanne

Heike Franke

3 Sterne

Gelesen als E-Book im Juni 2020.
Verlag: Tinte & Feder (5. November 2019).

Roman: Die junge Berlinerin Alexandra hat eine einjährige Weltreise mit ihrem Freund geplant, doch kurz bevor sie starten, springt ihr Freund von dem Plan ab, er reist lieber mit einer anderen Frau. Alexandra kommt mit ihrer Nachbarin ins Gespräch. Deren größter Wunsch ist es Kontakt mit ihrer verschwundenen, jüngeren Tochter aufzunehmen. Sie bittet Alexandra ihre Tochter zu finden. Die Suche nach der Tochter führt sie nach Kenia. Auf einer Safari verliebt sie sich in das Land mit seiner einmaligen Natur mit den wilden Tieren.

Toll finde ich die Kenia Beschreibungen der Autorin. Die Natur und die wilden Tiere - das muss ein einmaliges Erlebnis sein, sie bringt das sehr gut rüber. Und dieser Part des Buchs ist es auch, warum ich gerne weitere Bücher der Autorin lesen möchte. Die Geschichte an sich, ist eher sehr seicht. Worin nun das Problem zwischen der Nachbarin und deren Tochter besteht, ist für meinen Geschmack etwas undurchsichtig. Und einen so tollen, ungebundenen Mann wie Gabriel, den Alexandra in Kenia kennenlernt, würde ich eher in die Science-Fiction Abteilung schieben :-)

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Biologie kompakt für Dummies

Biologie kompakt für Dummies

Rene Fester Kratz und Donna Rae Siegfried

3 Sterne

Gelesen als E-Book im Juni 2020.
Verlag: Wiley-VCH; Auflage: 1 (17. Juli 2014). Die englische Originalversion erschien 2010.

Sachbuch: Dieses Buch soll Schülern, Studenten und jeden, den es sonst noch interessiert, einen schnellen Überblick über die Biologie verschaffen. Die Autoren beschäftigen sich in dem Buch mit dem Aufbau der Zellen, Mikroorganismen, Biodiversität, Genetik, Evolution und noch einiges mehr. Zum Schluss folgt der Top-Ten-Teil mit 10 großartigen Entdeckungen der Biologie.

Ich habe mir das Buch gekauft, um meine Schul-Biologie-Kenntnisse aufzufrischen. Mein damaliger Lehrer in der Oberstufe hat es geschafft mich für die Biologie zu begeistern und er konnte die Themen, gerade was den Zellaufbau betrifft, sehr anschaulich erklären. Dies vermisse ich in diesem Buch total. Ich finde gerade die Grundlagen nicht anschaulich dargestellt. Schwierige Themen werden ruckzuck abgehandelt und leichtere Themen werden breitgetreten. Schade, ich habe mir mehr von dem Buch versprochen. Schülern und Studenten, die nie Lehrer kennengelernt haben, die ein Thema mit Begeisterung rüberbringen, mag das Buch vielleicht nützen und/oder sogar gefallen.

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Das Haus der Schwestern

Das Haus der Schwestern

Charlotte Link

4 Sterne

Gelesen als E-Book im Juni 2020.
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010).

Drama: Das deutsche Ehepaar Barbara und Ralph Amberg wollen ihren Urlaub zu Weihnachten im Westhill House im Norden Englands verbringen, um ihre Eheprobleme in den Griff zu bekommen. Schon am ersten Tag werden sie eingeschneit und sind von der Zivilisation abgeschnitten. Es mangelt ihnen an Lebensmitteln, zudem sind Strom und Telefon ausgefallen und die Zufahrt ist meterhoch zugeschneit. Vor Langeweile durchstöbert Barbara das alte Farmhaus, dabei entdeckt sie per Zufall die Biografie von Frances Gray, in deren Besitz das Westhill House einmal gewesen war. Barbara liest sich durch die Lebensgeschichte der Frau, die sich über zwei Weltkriege erstreckt. In dieser Lebensgeschichte steckt ein dunkles Geheimnis von dem nicht viele wissen.

Den Hauptteil des Buchs nimmt die Geschichte der Familie Gray ein vom Jahr 1907 bis zum Tode Frances Grays. Anfangs musste ich einmal nachsehen, ob ich mich in der Autorin geirrt hatte, so kannte ich sie bisher nicht. Etwas nervtötend finde ich die Passagen durch die beiden Weltkriege, die muss ich nicht zum x-ten Mal in einem Roman durchkauen. Wer keinen Thriller erwartet, sondern mit einem Drama vorlieb nimmt, dem mag dieses Buch ganz gut gefallen. Spannend wird es erst auf den letzten 100 Seiten von 600 Seiten. Ich musste mich nicht zum Lesen prügeln, sondern ich habe es gern gelesen, fand es aber nicht so gut wie andere Bücher der Autorin.

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Das Perumädchen

Das Perumädchen

Susan de Winter

5 Sterne

Gelesen als E-Book im Mai 2020
Copyright 2020 by Susan de Winter.

Roman: Louisa hat erfolgreich ihr Informatikstudium beendet. Ihre Eltern schenken ihr zur Belohnung eine Reise nach Peru, wo Louisa geboren wurde. Ihre in Hannover lebenden Eltern adoptierten Louisa, als sie noch ein Baby war. Louisa ist in Deutschland aufgewachsen und hat sich bisher nie für ihre Vergangenheit interessiert. Der letzte Teil ihrer Perureise führt Louisa auf den Amazonas. Auf einer Schiffsreise lernt sie das Liebespaar Mayumi und Juan kennen, die ihr von ihrer Vergangenheit erzählen. Wer ist dieses Paar, dem sie sich so verbunden fühlt? Der attraktive Anwalts Ramon ist Louisa bei der Suche ihrer eigenen Vergangenheit behilflich.

Ein tolles Buch, ich bin positiv überrascht von der Autorin. Nachdem ich ihren Roman "Das Geheimnis der Traumzeit" eher mittelmäßig fand, wollte ich erst gar kein Buch mehr von ihr lesen. Aber auf der Suche nach Lesestoff fiel mir dieses E-Book auf. Es spielt in Peru, einem Traumland von mir und kostete als E-Book bei Amazon nur 0,99€. Das reizte mich, es noch einmal mit einem Buch der Autorin zu versuchen. Da wir vor einigen Jahren selber eine Reise nach Peru machen durften, gefallen mir besonders auch die schönen Naturbeschreibungen, neben der wirklich nett ausgedachten Geschichte.

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Die Rachsüchtige

Die Rachsüchtige

Saskia Calden

5 Sterne

Gelesen als E-Book im Mai 2020.
Verlag: Edition M (14. April 2020).

Thriller: Es ist dunkel, Kristina befindet sich irgendwo auf einer einsamen Landstraße, in der einen Hand hält sie eine zerrissene Perlenkette und an beiden Händen klebt Blut. Ein Auto nähert sich. Acht Jahre später, Kristina jobbt in einem Pub, als plötzlich ein Fremder auftaucht. Was will dieser Mann von Kristina? Was ist damals geschehen?

Ich habe diesen Thriller zufällig in Amazon für 2,49€ bei den Neuerscheinungen entdeckt. Ich dachte mir, es ist nichts kaputt, wenn er mir nicht gefällt. Aber ich war sehr erstaunt. Das Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite ohne Unterbrechung. Eine nett ausgedachte Geschichte. Ein weiteres Buch der Autorin habe ich mir soeben bestellt.

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Abenteuer Weltreise

Abenteuer Weltreise

Helga Esdorf

4 Sterne

Gelesen als E-Book im Mai 2020.
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (23. März 2020).

Reiseerlebnisse: Anfang 2019 "geht" die Autorin Helge Esdorf mit ihrem Mann Friedel für 113 Tage auf Weltreise mit dem Kreuzfahrtschiff Costa Luminosa. Die Reise startet und endet in Venedig. Sie beginnt mit ein paar europäischen Zielen, bevor die Reise über den Atlantik nach Brasilien fortgesetzt wird. Es folgen Argentinien, Cape Horn, Chile, ein paar Südseeinseln, Neuseeland, Australien, Bali, Singapur, Sri Lanka, Indien, Dubai, weiter durch den Suez Kanal ins Mittelmeer nach Athen und zurück nach Venedig. Ich habe bei der Aufzählung einige Ziele aus Schreibfaulheit ausgelassen, aber zusammengefasst waren es laut Frau Esdorf 23 Länder auf fünf Kontinenten. Die Autorin berichtet über das Leben auf Deck, über ihre Landgänge und informiert über das jeweilige Reiseziel.

Ich finde das Buch sehr interessant und die Autorin hat einen netten, humorvollen Schreibstil. Aber unabhängig davon, sehe ich alle meine Vorurteile gegen Kreuzfahrten bestätigt und werde mich fern davon halten. Das muss ja entsetzlich sein, überall Menschenmassen, Menschenmassen, Menschenmassen wo man geht und steht, beim Essen, bei den Unterhaltungsprogrammen, wenn man an Land möchte, muss man endlos anstehen, es sei denn man verärgert es sich mit seinen Mitmenschen und drängelt sich vor. Man ärgert sich über so blöde Mitreisende, die sich beschweren, wenn der Kapitän aus Sicherheitsgründen einen geplanten Halt (hier die Osterinseln) nicht einhalten kann. Die Landausflüge macht man natürlich auch in Massen zum Beispiel in 60 Bussen! Oder man unternimmt selber etwas und dann kann man schnell in Zeitnot geraten, weil man pünktlich auf dem Schiff zurück sein muss. Oder da reist man nach Australien, meinem Lieblingsland und macht gerade mal 3 Landausflüge nach Melbourne, Brisbane und einen Ausflug mit der Seilbahn nach Kuranda. Ebenso fände ich es entsetzlich mich zu Gala-Dinnern oder wie sie auch immer heißen, in Schale schmeißen zu müssen, nach dem Motto "Sehen und gesehen werden". Das ist das allerletzte, was ich im Urlaub brauche. Asien habe ich im Schnelldurchlauf gelesen, die vielen Shopping-Passagen finde ich ziemlich langweilig. Ein dickes Kompliment an Frau Esdorfs Mann, der das wohl alles gut weggesteckt hat :-) Trotz meiner Abneigung gegen Kreuzfahrten möchte ich 4 Punkte vergeben, denn das Lesen hat Spaß gemacht und ich habe einiges gelernt.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass Helge und Friedel Esdorf mit einem Teil des Buch-Kaufpreises die indische Dorfgemeinschaft Mullakkara von Father Francis unterstützt. Genaueres zu dem Projekt siehe Buch.

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Ostfriesenkiller

Ostfriesenkiller

Klaus-Peter Wolf

2 Sterne

Gelesen als E-Book im Mai 2020.
Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (15. Juni 2010).

Krimi: Dies ist das erste Buch der Serie, in der die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen ihre Fälle in Ostfriesland löst. Auf spektakuläre Weisen werden in Ostfriesland mehrere Menschen ermordet. Alle Ermordeten hatten eins gemeinsam, sie arbeiteten für den Verein "Regenbogen", der sich um behinderte Menschen kümmert. Was steckt hinter den Morden und folgen etwa noch weitere?

Die Geschichte, dass mehrere Mitarbeiter des Vereins "Regenbogen" auf mysteriöse Weise ermordet werden, kling nach einem spannenden Buch. Die ersten 100 Seiten haben mir auch gefallen und ich freute mich schon, endlich eine tolle Serie gefunden zu haben. Leider wird mir die Hauptkommissarin im Laufe des Buchs immer unsympathischer, sie handelt in meinen Augen ziemlich unprofessionell und für mich nicht nachvollziehbar. Wie schreibt ein Kritiker bei Amazon so schön passend: "Pubertäres Gehabe einer Kommissarin im Beziehungsstress (der episch ausgebreitet wird)".

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