Cairns
Zeitverschiebung: MESZ + 8 Std.
Bis 1885 führte das bis dahin unbedeutende, an Australiens Nordostküste liegende Cairns, ein Schattendasein. Erst als die Stadt an die Eisenbahn angeschlossen wurde, begann es zu wachsen. Bedeutung gewann es durch die Versorgung der Goldfelder, dann durch den Zuckerrohr. Die ersten Touristen kamen erst in den 60er Jahren. Heute ist Cairns (64.500 Einwohner) eine der am schnellsten wachsenden Städte Australiens., wobei weniger die Einwohner, als Touristen zunehmen. Es ist ein beliebter Ausgangsort zum Great Barrier Reef.
Samstag, 22. Mai 1993
Gegen
11.00 Uhr landeten wir in Cairns. Warme Luft drang uns schon beim
Aussteigen entgegen. Die Temperatur betrug etwa 27°C. Wir wunderten
uns über die hohen Berge, die man vom Flughafen aus erblickte, die
haben wir uns flacher vorgestellt. Manfred fragte eine Angestellte von
Qantas nach einer Unterkunft. Sie empfahl uns drei Hotels, an erster
Stelle das Arcis. Leider war es voll belegt. Im Nachbarhotel Harbourside
erhielten wir ein riesengroßes Doppelzimmer mit Bad und Küche.
Wir mieteten das Zimmer erst einmal für zwei Tage. Nachdem wir uns
frisch gemacht hatten, sahen wir uns etwas in der Stadt und am Strand um.
Ingrid war heute Abend, wegen fehlenden Schlafs fürchterlich albern,
so dass wir nicht mehr ausgingen, sondern im Hotel aßen. Es war
auch sehr gut.
Sonntag, 23. Mai 1993
Das
Frühstück war gut. Den Toast musste man sich selber
toasten, weshalb auch öfter mal schwarze Scheiben im Gerät
steckten. Die Vegemite, die es jeden morgen gab ließen wir liegen,
schmeckte scheußlich. Wenn man allerdings gerne zähflüssiges
Maggi auf seinem Frühstückstoast isst, sollte man Vegemite
unbedingt probieren. Unser Hotel gefiel uns recht gut, so beschlossen wir
die restlichen Tage in Cairns auch hier zu verbringen. Wir bummelten zum
Pier, wo heute Markt stattfand mit vielen handwerklichen Dingen,
zum Beispiel geflochtene Körbe aus Palmblättern. Nachmittags
marschierten wir in Richtung Botanischen Garten. Zuerst führte unser
Weg an lauter Ferienapartments vorbei, dann an hübsch angelegten Häusern
auf Stelzen mit Riesenbambus davor, schließlich noch an einer
Aborigines Siedlung. Beim Botanischen Garten angekommen, drehten wir wegen
bedrohlich wirkender Wolken wieder um, sie hielten aber dicht. Auf den Bäumen
unterwegs sah man ab und zu ganze Scharen von Papageien, das heißt
man hörte sie eigentlich mehr. Abendbrot aßen wir wieder im
Hotel, Manfred aß Steak, Ingrid bekam einen Riesenhamburger mit
Pommes Frites und ich probierte Krokodil mit Büffelfleisch. Krokodil
sieht aus wie Geflügel und schmeckt ohne Gewürze wahrscheinlich
nach nichts. Büffelfleisch schmeckt recht kräftig.
Montag, 24. Mai 1993
Da
es etwas tröpfelte erkundigten wir uns nach einem Leihwagen. Leider
war aber erst am Freitag einer verfügbar. So starteten wir einen
zweiten Anlauf zum Botanischen Garten. Mit dem Tröpfeln hatte es auch
schon wieder aufgehört. Unterwegs spielte Ingrid auf einem für
Kinder gebautem Holzschiff, am Strand. Als wir etwas unschlüssig mit
der Karte in der Hand herumstanden, kehrte gleich ein Autofahrer um, und
fragte uns, ob er uns helfen könne. Der Bot. Garten ist nicht
sehr groß, aber man fühlte sich hier wie im Dschungel. Viele
unserer Zimmerpflanzen wachsen hier in Riesengröße. Es gab noch
einen Nutzgarten der Aborigines, ein Orchideenhaus und ein Haus mit
Farnen. Hinterher erfrischten wir uns im Garten-Restaurant. Die Besitzerin
überreichte Manfred einen Beurteilungsbogen zum Ausfüllen. Er
schrieb, dass alles o.k. war, nur die Musik war "boring"
(leise Geigenmusik). Mit dem Wetter hatten wir Glück, kaum im Hotel
angekommen regnete es wieder. Abends schlenderten wir noch über den"Night-Market",
der zwar jeden Abend stattfand, sich aber nicht lohnte. Durch Zufall
gerieten wir ins Barnacle Bills Seafood Restaurant. Der Fisch den wir dort
schmausten war sehr lecker aber es waren Riesenportionen. Sogar Manfred musste
kämpfen. Die Kundschaft bestand hauptsächlich aus Japanern. Ein
Paar bestellte sich so eine Riesenportion für zwei Personen,
fotografierte das Essen, bezahlte und ging, ohne davon zu probieren.
Dienstag, 25. Mai 1993
| Das Wetter war etwas unsicher, und so gingen wir in die Stadt, buchten am Bahnhof für morgen eine Fahrt nach Kuranda und am Hafen für übermorgen eine Schifffahrt nach Green Island. Am Nachmittag klarte es auf und wir besuchten den Mount Whitfield Environmental Park neben dem Botanischen Garten gelegen. Zwei verschiedene, farblich gekennzeichnete Touren führten durch dichten Regenwald, eine rote (1 Stunde) und eine blaue Tour (3 Stunden), wir wählten die rote. Es war sehr schwül. Auf dem Waldboden liefen ein paar "Scrub Turkeys" (Truthähne) herum. Besonders beeindruckend fand ich den riesigen Bambus. Abends aßen wir heute wieder mal im Hotel: Manfred und ich aßen Trout-Coral-Fish und Ingrid wieder den Riesenhamburger. |
Mittwoch, 26. Mai 1993
Heute
ging es bei leicht bewölktem Himmel zum Bahnhof. Es war nicht sehr
viel los, wir hatten ein Abteil für uns allein. Die 34 km lange
Strecke von Cairns nach Kuranda wurde vor hundert Jahren in die
steilen Berge gehauen. Langsam zuckelte die Bahn auf die Sekunde genau los
nach Kuranda. Es ging zuerst an den ersten Siedlungen von Cairns vorbei,
am Flughafen entlang, dann nach einer 3/4 Stunde aufwärts in die
Berge. Die Aussicht war wunderbar. Man sah auf der einen Seite das Meer
mit seinen Koralleninseln, auf der anderen die dicht bewaldeten Berge und
die Zuckerrohrfelder. Nach insgesamt 1 1/2 Stunden Fahrzeit hielt der Zug
für ein paar Minuten am Barron-Wasserfall zum Fotografieren. Nach
weiteren 10 Minuten landeten wir in Kuranda. Der Bahnhof ist mit vielen
Pflanzen nett angelegt, sogar ein Häuschen mit Orchideen befindet
sich auf dem Bahnsteig. Wir bummelten durch das Dorf, wo sich hauptsächlich
Geschäfte für Touristen befanden, zum Markt, der Hauptattraktion
Kurandas. Er findet, glaube ich, drei mal in der Woche statt. Es werden
handwerkliche Dinge, Tausende von T-Shirts und Schmuckstücke mit
Opalen angeboten. Auch Bungee-Fans kommen nicht zu kurz hier. Zum Schluss
entdeckten wir noch die Schmetterlingsfarm (Butterfly Sanctuary).
Es war zwar nicht mehr viel Zeit bis zur Abfahrt, aber wir begannen
trotzdem eine Führung. Es hielten sich dort etwa 2000 Schmetterlinge
mit einer Lebensdauer von 2 Wochen bis zu 15 Monaten auf. Die größten
hatten eine Spannweite von 15 cm. Unsere Führerin erklärte, dass
Schmetterlinge weiß, rot und pink bevorzugen. Und so setzte sich ab
und zu einer auf die T-Shirts oder Hüte der Teilnehmer. Nach einer
halben Stunde brachen wir die Veranstaltung ab und gingen zum Bahnhof. In
einer guten halben Stunde marschierten wir zurück zum Hotel. Abends
speisten wir im Dalmari, einem italienisches Restaurant. Am Nachbartisch
kamen wir mit einem Amerikaner ins Gespräch, der hier auf Geschäftsreise
war und in Kalifornien in Silikon Valley arbeitete. Satt bis zum
Stehkragen bummelten wir wieder zum Hotel zurück.
Donnerstag, 27. Mai 1993
In
der Nacht stürmte es sehr stark. Heute war ein Ausflug auf die 13 ha
große Insel Green Island geplant. Sie liegt 25 km nordöstlich
von Cairns und ist eine echte Koralleninsel. Gegen 9.45 Uhr holte uns ein
Bus am Hotel ab und brachte uns zum Hafen. Hier mussten wir wie auf
dem Flughafen erst einmal zum Checkin-Schalter gehen und unsere bezahlte
Quittung gegen eine Fahrkarte eintauschen. Pünktlich um 10.30 Uhr
startete das Schiff. Es war höchstens halb voll. Kaum waren wir ein
paar Minuten unterwegs, spritzte das Wasser an den Scheiben. Es stürmte
immer noch recht stark. Das Schiff schwankte nach links und rechts und
rauf und runter. Spätestens nach einer halben Stunde wurden die
ersten Japanerinnen seekrank, sie lagen mit Eisbeuteln im Nacken jammernd
auf den Bänken. Besorgt blickten wir zu Ingrid. Erst kurz vor Ankunft
fing sie an über Halsweh zu klagen, aber wir glaubten, dass es
wohl Übelkeit war, denn in Green Island waren die Halsschmerzen weg.
Wenn wir Geld ausgeben wollten auf der Insel, mussten wir ein paar Dollar
tauschen.
Denn
Green Island, in Privatbesitz, besaß seine eigene Währung. Als
Begründung erzählte uns die Schiffscrew, dass die Besitzer
der Insel einen Überblick behalten wollten über die Einnahmen.
Wegen des starken Seegangs entschlossen wir uns, nicht in dem
Glasbodenboot durch das Korallenriff zu fahren. Wir umrundeten lieber zu
Fuß, die nicht sehr große Insel, teils durch Wald, teils am
Strand entlang. Der Strand besteht aus ganz feingemahlenen Korallen, die
wie kleine Nadeln an den Beinen picken bei starkem Wind. Mittags nahmen
wir am vorgebuchten BBQ teil, war recht lecker. Anschließend
besuchten wir das Unterwasserobservatorium, eine begehbare Röhre
unter der Meeresoberfläche, mit vielen Fenstern. Von hier aus konnte
man einen Blick ins Korallenriff werfen. Da wir noch eine Menge Zeit bis
zur Abfahrt hatten, besichtigten wir noch Marineland Melanesia, mit
Krokodilen, Schildkröten und Fischen aus dem Riff. Zurück in
Cairns bummelten wir noch durch die Pier, schmausten chinesisch und
schlenderten über ein Musikfestival (26 Jahre Anerkennung der
Aborigines). Im Hotel ärgerten wir uns zum zweiten mal über die
Frau am Empfang, die uns nach einem blauen Ausweis fragte, den wir aber
nie erhielten. Scheinbar glaubte sie uns nicht, denn ausstellen durfte sie
uns auch keinen Neuen. Daraufhin nahmen wir unseren Hotelschlüssel in
Zukunft mit.
Freitag, 28. Mai 1993
Heute
bekamen wir unseren Leihwagen, einen Ford Festiva mit Automatik und
Kindersitz. Wir fuhren dann auch gleich los, unser Ziel war das Atherton
Tableland. Diese Berge, im Hinterland von Cairns, gehören zur Great
Dividing Range und erstrecken sich von Süd nach Nord über 100 km
und von Ost nach West über 70 km. Auf dem 700 Meter hohen Hochplateau
erstrecken sich viele Hügel, mit typischer Kegelform erloschener
Vulkane. Den Highway 1 schlängelten wir uns in Serpentinen aufwärts.
Wir fuhren an Kuranda vorbei, durch Mareeba (größter
Ort des Tablelands) nach Tolga. Am Wegesrand fielen uns
die vielen kleinen und großen Termitenhügel ins Auge. Zuerst
hielten wir es für Steine, weil einige eine Höhe von über
zwei Metern erreichten. Ab Tolga machten wir einen Abstecher an dem Stausee
Lake Tinaroo, wo wir Muscheln suchten, und an dem ganz leeren Strand
herumliefen. Plötzlich fing es ganz fürchterlich an zu regnen
und wir flüchteten schnell ins Auto. Am 140 Meter tiefen Kratersee
Lake Eacham angekommen tröpfelte es immer noch. Ein Truthahn ähnlicher
Vogel kam gleich bettelnd angelaufen und ließ sich von Ingrid mit
Banane füttern. Er folgte uns auch noch eine Weile auf unserem
Spaziergang am See entlang. Der See hatte eine wunderschöne Lage
mitten im Dschungel. Als ich den Wald betrat, dachte ich Manfred hielte
mich von hinten fest. Beim Umdrehen bemerkte ich aber, daß sich eine
Yukka ähnliche Pflanze mit einigen Fäden mit Wiederhaken in
meinem Anorak verfangen hatte. Der Rückweg war eine schöne
Gebirgsfahrt zurück ins Tal nach Gordonvale. Unterwegs auf den Farmen
wurden überall Erdnüsse, Avokados, Kartoffeln und Ananas zum
Kauf angeboten. Ab Gordonvale ging es dann auf einer sehr stark befahrenen
Straße zurück nach Cairns. Manfred kam gut mit dem neuen
Leihwagen und dem Linksverkehr zurecht, wir mussten nur immer bis zum
Schluss angeschnallt bleiben, da man immer mit einer Vollbremsung
rechnen musste (Verwechselung Kupplung mit Bremse). Abends aßen
wir in einem guten chinesischen Restaurant am Pier.
Samstag, 29. Mai 1993
Das
Wetter sah heute wieder etwas besser aus, und wir beschlossen den
Cook-Highway nach Norden raufzufahren. Am Cliften Beach nach ca.
20 km legten wir die erste Pause ein. Hier gefiel es uns so gut, dass wir
kurz entschlossen umdrehten, Badesachen holten, Sandspielzeug für
Ingrid kauften und wieder nach Clifton Beach fuhren. Soweit man blicken
konnte, nur Strand und man sah höchstens fünf Leute. Ingrid
hatte viel Freude mit den Wellen. Nach zwei Stunden Aufenthalt ging es
weiter nach Port Douglas.. Wir aßen ein Eis, bummelten im
Ort herum und fuhren dann nach Mossman weiter. Das ist der letzte Ort auf
dem Weg nach Norden, der mit 2-Rad-Antrieb zu erreichen ist. Zwischen
Cliften Beach und Port Douglas hatte man eine wunderbare Sicht auf die
Berge und den Pazifik. In Mossman zweigten wir zum National Park ab, wo
nach etwa 4 km Endstation war. Wir spazierten etwa 400 Meter in die Mossman
Gorge, durch Dschungel über eine Hängebrücke, dann
kehrten wir um. Da es schon bald dunkel wurde, fuhren wir nicht über
die Berge zurück, sondern den selben Weg am Meer. Den ganzen Tag
hatten wir wolkenlosen Himmel, aber kaum in Cairns angekommen, tröpfelte
es wieder. Abends gingen wir Malayisch essen ins Jungle Restaurant.
Manfred aß Schweinefleisch mit Chili-Sauce, ich aß Huhn mit
Curry und Ingrid gebratenen Reis. Das Restaurant gehört zu dem Hotel
Bay Village. Müssen wir uns merken, war sehr gut!
Sonntag, 30. Mai 1993
Auf
Ingrids Wunsch beschlossen wir noch einmal die Runde durch den Whitefield
Environment Park, neben dem Botanischen Garten in Cairns, zu drehen.
Zuerst wollten wir zwar die große Runde (blau) nehmen, überlegten
es uns aber in Anbetracht der schwülen Luft. Anschließend
fuhren wir über Mount Molloy nach Mossman. Unterwegs sahen
wir wieder ganze Felder voll mit Termitenhügeln und ein totes Känguruh
am Wegesrand. Ab Mareeba wurde die Landschaft so, wie man sich Australien
vorstellt, endlose Straße, immer geradeaus und verbrannte
Eukalyptusbäume links und rechts. Weiter bei Mount Molloy änderte
sich die Landschaft, es sah jetzt mehr wie im Allgäu aus, hügelige
Wiesen, Rinder und ein paar Farmen. Nur die Palmen störten wieder das
"Allgäu-Bild". Bis hier, und auch noch weiter bis Mossman
war so gut wie kein Verkehr auf der Straße. Ab Mossman nahmen wir
die Küstenstraße an Port Douglas vorbei, nach Cairns. Am Oak-Beach
legten wir eine Rast ein und schmausten unsere mitgebrachten Lebensmittel
am menschenleeren Strand. Der Strand war steinig, und ein Schild wies
extra darauf hin, dass keine Steine mitgenommen werden durften, was
natürlich besonders einlud. Das Wasser hatte fast
Badewannen-Temperatur. Im Botanischen Garten tranken wir noch
einen Kaffee und genossen die Abendsonne. Die Wirtin erkannte uns gleich
und wies auf den neuen Musikstil hin, den sie aufgrund von Manfreds Kritik
im Bewertungsbogen, geändert hatte. Leider war sie jetzt noch
grauenvoller, aber das sagten wir ihr nicht: statt leiser Geigenmusik
jetzt laute Jazzmusik. Zum Abendessen fuhren wir wieder zu dem Chinesen am
Pier, der uns letztes Mal so gut gefiel. Kaum saßen wir, zog es wie
Hechtsuppe. Manfred versuchte das Fenster hinter unserem Rücken zu
schließen, was ihm aber, wegen des aufgeregt herbei stürzenden
Besitzers, misslang. Er erklärte uns, dass die Fenster
aufbleiben müssten, da die Klimaanlage ausgefallen war. Zuerst überlegten
wir, ob wir wieder gehen sollten, doch dann nutzte Manfred einen günstigen
Augenblick, und zog das Fenster heimlich zu. Jetzt klebten wir vor Hitze
fast an den Stühlen fest, aber es zog nicht mehr. Es machte Spaß
den Chinesen oder Japanern am Nebentisch zuzuschauen, wie sie das Essen
reinschaufelten und die Suppe geräuschvoll schlürften. Die
einzige Frau am Tisch durfte (musste) alle bedienen.
Montag, 31. Mai 1993
In der Nähe von Clifton Beach gab es den Wild Life Park, den wir heute besuchten. Hier leben einheimische Tiere, die man entweder hinter Gittern oder auch ohne, wie zum Beispiel die Kängurus, betrachten kann. Eine japanische Touristengruppe fand Ingrid so niedlich, dass plötzlich 20 Kameras aufblitzten, um sie beim Füttern der Kängurus zu fotografieren. Zeitlich abgestimmt, fanden mehrere Tiervorführungen statt. Bei der Schlangenshow durfte jeder eine ungiftige Schlange betasten, anschließend wurde erzählt, was man bei Schlangenbissen tun sollte. Es folgte eine Krokodilshow und zu Ingrids Freude eine Kakadushow. Nachmittags genossen wir noch die Fahrt an der Küste Richtung Port Douglas. Am Oak Beach, dem Steinestrand von gestern, legten wir eine Pause ein. Manfred griff unter einen Stein, wo plötzlich ein Handteller großes schwarzes Tier blitzschnell davonlief. Leider haben wir nicht herausbekommen was es war. Abendbrot aßen wir im Jungle Restaurant, wo Manfred auch Krokodilfleisch probierte. Ingrid aß Reis und ich Barramundi.