Sydney
| Sydney ist die älteste und größte australische Stadt mit 3,5 Millionen Einwohnern und einer Ausdehnung von 80 km. 63% der Bevölkerung New South Wales leben in der Metropole. Diesmal wohnten wir im Stadtteil Woolloomooloo, in einem zum Hotel umgebauten Speicherhaus am Hafen |
Dienstag, 17.8.99
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Mittwoch, 18.8.99 |
Donnerstag, 19.8.99 Mit dem Bondy & Bay Explorer, der fast vor unserer Haustüre hielt, fuhren wir zur Watsons Bay. Dieser Bus fährt im ½ Stunden Takt innerhalb von 2 Stunden den östlichen Teil Sydneys ab. Man kann an jeder der 19 Haltestellen aussteigen und mit einen der nächsten Busse weiterfahren. Mittels Tonband wird man unterwegs mit Informationen der Umgebung versorgt. Wir fotografierten die spektakulären Ausblicke von "The Gap" und fuhren mit dem nächsten Bus weiter nach Bondi Beach. Dies ist sicher der berühmteste Strand Sydneys, den man mal gesehen haben muss, aber das reicht dann auch. Der Strand war mittelleer. Im Sommer findet man hier mit Mühe Platz für sein Handtuch. Im dahinter liegenden Ort gibt es viele Geschäfte und Cafés. Mit dem Linienbus 380 fuhren wir zum Circular Quay zurück. Das praktische an unserem "3 Day Sydney Pass", den unsere Komplettreise beinhaltete war, dass man sich mit fast jedem Verkehrsmittel durch die Stadt bewegen konnte. Für einen längeren Aufenthalt in der Stadt lohnt sich der doch sehr teure Pass nicht. Man besorgt sich besser ein Wochenticket, etwa 30$ pro Person, mit dem man alle öffentlichen Verkehrsmittel (Fähren, Cityrails und Busse) nutzen kann in einem bestimmten Bereich, außer den Explorer Bussen. |
Freitag, 20.8.99 Heute mussten wir pünktlich aufstehen, denn es ging zum Wonderland. Mal sehen was da so los ist! Um 8:15 Uhr wurden wir von einem Pick-up Bus abgeholt und zum Busterminal am Circular Quay transportiert. Abgestellt am Terminal, wusste keiner, wie und wann es nun eigentlich weiterging. Doch nach 20 Minuten durften wir schließlich in einen Doppelstockbus steigen. Um 10 Uhr wurden die Pforten im Wonderland geöffnet. Wir gehörten zu den ersten. Von Micky Maus, oder so ähnlich, wurden wir gleich zu einem Foto empfangen. Hier im Park sind die Preise der Fahrgeschäfte im Eintrittspreis inbegriffen. Los war überhaupt nichts, und jedes vierte Karussell war geschlossen. Manfred und Ingrid fuhren zweimal. Nach einer Stunde hatten wir schon über die Hälfte des Parks gesehen. 5 ½ Stunden blieben uns noch. Wir hatten die Wahl, entweder wir brechen jetzt ab und fahren mit dem Bus um 11:20 Uhr zurück, oder wir vertrödeln noch den restlichen Tag und bleiben wie vorgesehen bis 16:30 Uhr. Ingrid war zwar etwas enttäuscht, aber wir nahmen den früheren Termin. Dafür versprachen wir ihr den Taronga Zoo. Das Wetter war übrigens wieder toll mit 28°C um 12:30 Uhr. Das ist Sydney im Winter! Zurück in den Rocks ließen wir uns auf der Terrasse eines Cafés nieder. Anschließend statteten wir dem Taronga Zoo einen Besuch ab. Die Seilbahn war, wie im letzten Jahr, immer noch nicht in Betrieb, wahrscheinlich im Umbau für die Olympiade. |
Samstag, 21.8.99 Heute
nacht regnete es ziemlich heftig, aber als wir aufwachten war der Himmel
fast wolkenlos. Da nach dem Frühstück doch wieder dicke Wolken
aufzogen, beschlossen wir zu Ingrids Freude nicht unsere geplante
Wanderung zu machen, sondern das Aquarium zu besuchen. Erst ging
zu Fuß durch den Botanischen Garten zum Circular Quay, dann weiter
mit der Fähre nach Darling Harbour zum Aquarium. Das lohnte sich
unbedingt. Zu den großen, begehbaren Röhren, in denen man von
Haien umschwommen wird, gibt es jetzt einen neuen Bereich, die Nachbildung
des Barrier Reefs. Anschließend bummelten wir noch durch das
Shopping Center und schrieben ein paar Emails. Langsam meldete sich unser
Hunger. Wir suchten eine ganze Weile. Zuerst wollten wir auf einem Schiff,
namens South Steyne, das als Restaurant zurechtgemacht war, essen. War
aber nur für geschlossene Gesellschaft im oberen Bereich und das
zugige Unterdeck gefiel uns nicht besonders. Schließlich fanden wir
einen Thailänder mit B.Y.O. (Restaurant ohne Schankgenehmigung für
Alkohol. Man kann sich seinen eigenen Wein mitbringen). Zu Fuß ging
es an einer Lasershow vorbei, zu Fuß nach Hause. Extra für uns
zum Abschied inszeniert :-).
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