Tasmanien

Tasmanien, der kleinste und südlichste Staat Australiens besitzt etwa die Größe von Bayern. 460.000 Einwohner bevölkern die Insel, davon leben 129.000 in der Hauptstadt Hobart. 27% der Inselfläche werden landwirtschaftlich genutzt, 25% sind unerschlossen. Bis vor 13.000 Jahren, bis zum Ende der letzten Eiszeit war Tasmanien noch mit dem Festland verbunden. Aborigines lebten hier seit 35.000 Jahren. Traurige Geschichte, die Engländer schafften es in kurzer Zeit mühelos, alle Aborigines in Tasmanien auszurotten. Hobart wurde 1803 gegründet, als Sträflingskolonie, seit 1842 ist es die Hauptstadt der Kolonie bzw. des Staates

Rundreise in Tasmanien

Dienstag, 8. August 2000 

Um 19:25 Uhr landeten wir in Hobart. Manfred hielt nach einem Taxi Ausschau und entdeckte nur ein Schild: "Limousinen Transfer to City". Der Mann hinter dem Schalter fuhr uns selbst zum Hotel und gab uns noch alle möglichen Tipps für unseren Aufenthalt. Von dem Hotel Rydges, von zuhause aus gebucht, waren wir angenehm überrascht. Es war im alten englischen Landhausstil eingerichtet. Ach ja, bei Ankunft waren es 12°C. Abends aßen wir im Hotel, Manfred und ich tasmanischen Lachs, Ingrid ein Kindermenü: Lasagne mit Chips (gleiche Menge wie unseres). Zum Nachtisch gab es Eis.


Mittwoch, 9. August 2000

Blick vom Mt. Wellington auf HobartDas Frühstücksbüfett war lecker. Auf die Frage an der Rezeption, wie wir am besten zum Autovermieter Hertz kämen, meinte die Dame, sie kümmere sich darum. Eine Minute später brachte man uns mit dem Hotelkombi gratis dorthin. Als erstes fuhren wir mit unserem Toyota auf den 22 km, westlich von Hobart gelegenen Mount Wellington. Auf dem 1270 Meter hohen Berg erhielt man einen einmaligen Blick auf die Stadt an der Mündung des Derwant Rivers. Arktischer Sturmböen und Schneegraupel verkürzten unseren Ausflug etwas. Zwar ist die Aussichtsplattform durch Glasscheiben windgeschützt, aber Ingrid und ich warteten lieber im warmen Auto, bis Manfred seine Bilder geschossen hatte. Damit sich Manfred an das Links fahren gewöhnte, kutschierte er uns gleich im Anschluss zum Bonorong Wildlife Park, etwa 30 km nördlich der Stadt gelegen. Tasmanischer TeufelAuf einem Rundweg durch das Gelände konnte man viele einheimische Tiere besichtigen, z. B. den Tasmanischen Teufel, viele Kängurus, die frei um die Besucher herum hüpfen und gefüttert werden durften, Koalas, Wombats, Kakadus usw.. Einige Kängurus waren so frech, dass sie uns gleich die ganze Tüte aus der Hand rissen. Dieser Park wurde zufällig zur gleichen Zeit, wie wir hier waren in der Zeitschrift "Hör zu" erwähnt, wegen seiner Tasmanischen Teufel. (Eintritt für Erwachsene 10$, Futter gab es gratis). Man schaffte eine ganze Menge an einem Tag, bei der Kälte, denn man hielt sich nirgends lange auf. Als nächstes fuhren wir auf die andere Seite des Derwant Rivers, Richtung Opossum Bay, zum Clifton Beach. Der Strand war übersät mit mindestens 10 cm großen Muscheln. Muschelparadies: Clifton BeachIngrid konnten wir gar nicht trennen vom Strand. Ab heute konnten wir Ingrid nur noch mit Stränden begeistern, wo die Muscheln mindestens Pizzagröße aufwiesen. Abends sahen Ingrid und ich uns meinen bisher aufgenommenen Video an und Manfred surfte gratis im Businessraum. Nicki, von der Rezeption gab Manfred Tipps für unsere morgen beginnende, mehrtägige Tasmanienrunde. Die erwiesen sich als sehr wertvoll. So konnten wir mit Mut zur Lücke einige Highlights herauspicken und diese dafür intensiver genießen. Das Wetter war heute sehr gemischt, von freundlich bis regnerisch, aber überwiegend schön. 

Donnerstag, 10. August 2000

Tasmanien im SchneeHeute Nacht stürmte es ganz fürchterlich, so dass ich befürchtete unsere Zimmertür würde gleich aufspringen. Als ich Manfred und Ingrid davon erzählte, waren sie sehr überrascht. Beide hörten nichts. Die Temperatur betrug heute morgen frostige 5°C. Von jetzt an zogen Ingrid und ich je ein T-Shirt, darüber zwei Sweatshirts, einen Anorak, Leggins und Jeans darüber an. Wir frühstückten, checkten unsere Emails und begaben uns auf die Fahrt nach Strahan, an der Westküste der Insel gelegen. Wir wählten dazu die kürzeste Verbindung, den Lyell Highway. Schon ziemlich bald hinter Hobart lichteten sich die Highways. Anfangs führte die Straße an vielen Feldern mit unzähligen Schafen vorbei. Ich glaube hier leben noch mehr davon als in Neuseeland. Dann wurde es bewaldeter. Schon etwa 80 km hinter Hobart lag immer mehr Schnee auf der Straße. Heute Nacht musste es frisch geschneit haben. Die Straßen wurden winterlicher und kurviger. Hinter Derwent Bridge begann der Franklin-Gordon Wild Rivers National Park, nur Wald soweit das Auge reichte. Das muss ein Wanderparadies im Sommer sein. Nicki meinte gestern, auch wenn wir im Schneegestöber stecken bleiben sollten, die Route hätte sich trotzdem gelohnt, sie hatte recht. Aber stecken blieben wir zum Glück nicht. Eine Winterlandschaft mit überzuckerten Eukalyptusbäumen sah schon sehr gewöhnungsbedürftig aus. Hinter dem Victoria Pass steuerten wir langsam auf Queenstown zu. Schnee lag hier keiner mehr. Waterhole vor QueenstownDie Berge wurden kahl und eigentlich sah es aus, wie in einer Mondlandschaft. 1881 wurde hier begonnen Gold und Silber abzubauen, später Kupfer. Zur Betreibung der Schmelzöfen wurden ganze Berge abgeholzt. Die restlichen überlebenden Pflanzen starben an der Luftverunreinigung der Schmelzöfen. Mitten in dieser Mondlandschaft lag Queenstown. Wir fuhren aber schnurstracks in das 37 km entfernte Strahan am Macquarie Harbour. Heute wohnen hier 500 Menschen. Früher wurde in der blühenden Hafenstadt Strahan, Kupfer aus Queenstown verschifft. An 350 Tagen im Jahr regnet es an der Westküste. Im Infocenter deckten wir uns mit Unterkunftsprospekten ein, die wir gleich studierten. Eine fiel uns allen Dreien sofort ins Auge und zwar das "Gordon Gateway Chalet". Das sind kleine zweistöckige Häuschen mit Dach bis zum Boden, unten Wohnbereich, oben Schlafbereich, großen Garten um das Haus herum und phantastischen Blick über den Hafen auf den Ort. Zwei solche Häuschen gab es, das andere waren Zimmer. Ich glaube, wir waren die einzigen Gäste. Außer Wind und Regen hörte man nichts. Zum Abendessen fuhren wir in die "Stadt". An einer Theke bestellte man sich sein Essen, das einen an den Tisch serviert wurde. Auch hier zog es übrigens ganz fürchterlich. Manfred und ich aßen Fischfilet mit Salat und Chips, Ingrid Bandnudeln mit Spinat und Käsesauce. Gefahrene Strecke heute: Hobart - Strahan - 300 km in 5 ½ Stunden.


Freitag, 11. August 2000

Henty Dunes bei StrahanHeute Nacht war es ganz schön frostig, aber mit Daunen- und Heizdecke angenehm warm im Bett. Nachdem es die ganze Nacht kräftig geregnet und gestürmt hatte, war der Himmel jetzt blau. Sollten wir einen der 15 Tage ohne Regen erwischt haben? Als erstes fuhren wir zum 6 km entfernten Ocean Beach, die letzten 3 km waren Schotterpiste. Der Strand sah nicht besonders einladend aus. Weiter fuhren wir zu den Henty Dunes, 12 km von Strahan entfernt in Richtung Zeehan. Das sind riesige Sanddünen. Wie riesig, haben Ingrid und ich zu spüren bekommen. Wir stellten unser Auto ab, und krabbelten den Sand bergauf, bis wir endlich ganz in der Ferne das Meer erspähten. Wir begegneten einer kleinen Gruppe mit Motorfahrzeugen und ein paar Fußgängern. Plötzlich zogen Wolken auf, wir wollten zum Auto zurück. Da ist eine fleißig!Aber in welcher Richtung lag der Parkplatz? Da, wo Ingrid und ich ihn vermuteten war es zu steil, also umkehren. Hier gab es keine Fußspuren mehr, rufen hörte auch kein Mensch. Als schließlich die Motorsandfahrzeuge auf uns zukamen, fragte ich einen der Fahrer. Wir brauchten bloß seinen Spuren rückwärts zu folgen, die führten zum Parkplatz. Gott sei dank! Manfred wartete schon im Auto. Weiter fuhren wir zu der 46 km entfernten Minenstadt Zeehan. Ende des 19. Jahrhunderts, zur ihrer Blütezeit, zählte die Stadt 10.000 Einwohner, jetzt sind es nur noch 1.800. Silber und Blei wurden damals entdeckt. Vor ungefähr 20 Jahren wurde eine alte Zinnmine wiedereröffnet. Es gab damals sogar 26 Hotels in der Stadt. Da es wieder mal regnete stiegen wir nicht aus. Abends bastelte Ingrid uns Hamburger. Den Abend ließen wir mit Kartenspielen und Lesen ausklingen.


Samstag, 12. August 2000

Unterwegs nach LaunchestonNachts hörte man absolut nichts. Es stürmte auch nicht. Morgentemperatur: 14°C und es regnete. Beim Blick in unseren Garten entdeckte ich zum erstenmal Amseln in Australien. Die scheint es wohl nur in Tasmanien zu geben. Heute wollten wir nach Launceston reisen, der zweitgrößten Stadt Tasmaniens. Zuerst ging die Fahrt auf dem Zeehan Hwy Richtung Norden. Etwa 40 km hinter Rosebery bogen wir den B12, Richtung Osten in die Berge ab. Laut Nicki könnten wir uns die uninteressante Nordküste schenken. Wir folgten Ihrem Rat und fuhren lieber am Cradle Valley vorbei, durch Moina, Liena, Mole Creek bis Deloraine. GrasbäumeAb hier die letzten 50 km auf einer Hauptstraße nach Launceston. Je weiter wir uns von der Westküste entfernten, desto freundlicher wurde aber das Wetter. Ab Moina glich die Landschaft unseren Alpen, schneebedeckte Berge im Hintergrund. Bei Mole Creek glich es mehr dem Allgäu, grüne Wiesen mit Kühen oder Schafen, nur anstatt der Nadelbäume eben Eukalyptus-, Farn- und Grasbäume. In Mole Creek legten wir ein Päuschen ein, tranken Kaffee und aßen Blaubeermuffins. Sehr billig, alles zusammen 15A$. An unserem Ziel angekommen steuerten wir das Penny Royal Apartment an. Das sind, nach Wahl 1 bis 3 Bedroom Apartments in alten, restaurierten Häusern. Optimistisch, wie wir nun mal waren, dachten wir, in Launceston fänden wir sicher ein Lebensmittelgeschäft um uns für das Frühstück einzudecken. Es war 17:30 Uhr und alle Geschäfte waren geschlossen. In einem offenen Bottleshop gab man uns den Tipp, zu einer 4 km entfernten Mobil Tankstelle zu fahren, dort befand sich ein großer Supermarkt. Abends aßen wir im Hotelrestaurant Owls Nest. Das Lokal war im Rittersaal Stil eingerichtet, wir waren die einzigen Gäste. Ingrid aß Nudeln mit Gemüse aus dem Wok, Manfred Lachs mit Polenta und ich Lamm, sehr lecker.


Sonntag, 13. August 2000

Sessellift in der Cataract GorgeHeute Nacht musste ich mir eine Zusatzdecke besorgen, so eisig wurde es (13°C im Zimmer). Irgendwo lief alle 7 Minuten Fußgängerzone in Launcestoneine Wasserspülung, so eine kleine Blase kann doch keiner haben! Es war unsere eigene Toilettenspülung, die undicht war. Jedes Mal wenn ein bestimmter Wasserpegel unterschritten war im Spülkasten, wurde er wieder nachgefüllt, das waren die 7 Minuten. Das Wetter sah ganz gut aus und wir beschlossen in die Cataract Gorge zu gehen. Der Wanderweg auf dem Zik Zak Track startete direkt beim Hotel zwischen senkrecht abfallenden Steilwänden und dem South Esk River zur anderen Seite. In etwa einer halben Stunde erreichten wir eine Sesselliftstation am "First Basin", einem kleinen See. Für 6,60A$ pro Erwachsenen und 4,50A$ für Kinder bis 15 Jahre, konnte man mit dem Sessellift ans andere Flussufer transportiert werden. Der im Jahre 1973 gebaute Lift, ist mit einer Länge von 308 Metern, der längste freihängende Sessellift der Welt. Über eine Hängebrücke spazierten wir noch etwas weiter in die Schlucht hinein. Nach einem Abstecher zum Eagle Eyrie Lookout, ziemlich steile Kletterpartie, spazierten wir auf der anderen Flußseite zu unserem Hotel zurück. Diese Seite wird sogar nachts beleuchtet und der Weg ist geteert. Im Hotel ruhten wir uns aus, dann machten wir einen Stadtbummel durch das ausgestorbene Launceston. Die Stadt ist mit 68.000 Einwohnern eine richtige nette Kleinstadt, etwa 50 km von der Küste entfernt. Hier vereinigen sich der South Esk River und North Esk River zum Tamar River. Wir besuchten als erstes den City Park mit einem Pavian Gehege. Anschließend schlenderten wir durch die Fußgängerzone, wo vereinzelt sogar 2 bis 3 Geschäfte geöffnet waren.


Montag, 14. August 2000

Penny Royal ApartmentAbreisetag aus Launceston! Unser nächstes Ziel hieß Bincheno, ein Urlaubsort an der Ostküste gelegen. Bei gutem Wetter fuhren wir los, aber Richtung Küste zogen immer mehr Wolken auf. In Bincheno angekommen, auch für seine Pinguine berühmt, hatte es sich so richtig eingeregnet. Was machte man bei diesem Wetter in einem 800 Seelen Dorf? Wir entschlossen uns keinen Tag zu verschenken und fuhren nach Hobart weiter. Schließlich haben wir von der Stadt selbst noch nichts gesehen. Nach insgesamt 6 Stunden Fahrzeit mit Pausen erreichten wir unser, uns schon bekanntes Hotel Rydges in Hobart. Die Sonne schien und so kalt war es auch nicht. Im Geschäftszimmer beantworteten wir unsere Emails, dann spazierten wir die Elisabeth Street hinauf Richtung Stadt, um etwas Essbares zu suchen. In dieser Strasse reiht sich ein Lokal an zwei andere, wir konnten uns nicht entscheiden. Auf Ingrids Wunsch besuchten wir einen Italiener. Ingrid aß Gnocchi mit Schinken, Tomaten und Pilzen, Manfred Pizza mit Salami, Schinken und Hackfleisch und ich Bandnudeln mit Lachs. Vorweg erhielten wir Pizzabrot von einem halben Meter Durchmesser.



Dienstag, 15. August 2000

Gefängnisruinen von Port ArthurDas Wetter sah gut aus, Manfred wollte die 100 km entfernte Tasman Peninsula besuchen, um ein paar spektakuläre Aufnahmen zu schießen. Ich spitzte mich eigentlich auf einen Stadtbesuch, da Hobart immerhin die zweitschönste Stadt Australiens sein soll, fand ich nach unserem Besuch auch. Ingrid schloss sich mir an. In einer halben Stunde erreichten wir über die uns schon bekannte Elisabeth Street die Fußgängerzone bzw. den Hafen. Es lagen ein paar recht große Schiffe vor Anker und alle möglichen Ausflugsfahrten wurden angeboten. Ab Hafen bummelten wir zum historischen Stadtteil, Battery Point, zum Salamanca Place. Die früheren, aus tasmanischen Sandstein errichteten Lagerhäuser und Hafenkneipen wurden restauriert, jetzt findet man dort Galerien und Restaurants. Weiter oben, erhielt man im leeren Princes Park eine gute Übersicht über das Hafengelände. Abwärts ging es die Kelly Steps. In diesem Gebiet wurde vor einem Jahrhundert ein Artilleriebataillon stationiert, jetzt ist es begehrtes Wohnviertel. Zum Abschluß besuchten wir ein paar Shopping Malls und stärkten uns in einem der vielen Food Courts. Tasman Peninsula: Zwei schmale Dämme verbinden die Tasman Halbinsel mit dem äußersten Südosten Tasmaniens. Nach Gründung Port Arthurs 1830, entwickelte sich die Stadt zu einer Gefängnissiedlung. Ausbruch war unmöglich durch die günstige Lage (nur zwei Dämme). Aber außer Ruinen gibt es noch einige andere Highlights auf dieser Halbinsel. Steilküste auf der Tasman PeninsulaSo z.B. das Tasman Arch State Reserve, das einen Teil der beeindruckenden Steilküste im Osten der Halbinsel schützt, mit bis zu 300 Meter hohen Klippen, den höchsten Australiens. Hier entstanden durch die ständige Brandung eindrucksvolle Felsformationen, wie The Blowhole, Devils Kitchen. Jetzt aber entgültig Manfreds Bericht: Sein erster Halt war das Eaglehawk Neck beim Tessellated Pavement. Das sind Felsen am Strand mit quadratischem Muster. Weiterfahrt zum Tasman Blowehole. Danach besichtigte er Devils Kitchen und Tasman Arch. Anschließend fuhr er einen 4 km unbefestigten Weg, mit riesigen Schlaglöchern zur Waterfall Bay, einer Schlucht mit ca. 50 Meter hohem Wasserfall. Dann ging es nach Port Arthur. Er fotografierte die Baracken der ehemaligen Gefängnisse. Weiter fuhr er zur Remarkable Cave, ein riesiges Loch im Fels, durch einen Tunnel mit dem Meer verbunden. Über Nubeena, von wo er einen Ausflug nach White Beach unternahm, kehrte er nach Hobart zurück. Punkt 16:00 Uhr war Manfred zurück. Er hatte Ingrid versprochen vor Sonnenuntergang noch einmal nach Clifton Beach zu den Riesenmuscheln zu fahren. Abends aßen wir im Hotel, Ingrid und Manfred Pasta of the day (Nudeln mit Lachs und Pilzen), ich Fish of the day mit Gemüse und Kartoffeln.

Noch ein paar Worte zu einheimischen Weinen und Bieren. Der tasmanische Wein ist nach meinem Geschmack nicht besser als Wein aus dem restlichen Australien, kostet aber um die 30A$ herum im Laden. Das einheimische Bier, Cascade, stammt von der ältesten Brauerei Australiens und schmeckt ganz gut, hat einen kräftigeren Geschmack als Fosters.


Mittwoch, 16. August 2000

Um 5 Uhr riss uns der Wecker brutal aus unseren Träumen, das Flugzeug nach Perth wartete nicht. Pünktlich erreichten wir den kleinen Flughafen. Hier konnten wir erst einmal frühstücken. Mit einer Tochtergesellschaft von Ansett, namens Kendell flogen wir bis Melbourne. Nach drei Stunden Aufenthalt startete unser Airbus nach Perth. Eine Stewardess hatte Ingrid besonders ins Herz geschlossen und brachte ihr alle möglichen Extras, ein kleines Heft mit Olympiathemen für Kinder, ein Outdoorheft mit Pferdebildern, ein Ansettkartenspiel, doppelte Portion Erdnüsse und zum Schluss noch ein Päckchen Nüsse. Sie stammte aus Perth und hätte sich viel lieber uns angeschlossen, als nach einer halb Stunde Pause wieder zurückzufliegen.


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