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Dienstag, 8. August
2000
Um
19:25 Uhr landeten wir in Hobart. Manfred hielt nach einem Taxi Ausschau
und entdeckte nur ein Schild: "Limousinen Transfer to City". Der
Mann hinter dem Schalter fuhr uns selbst zum Hotel und gab uns noch alle möglichen
Tipps für unseren Aufenthalt. Von dem Hotel Rydges, von
zuhause aus gebucht, waren wir angenehm überrascht. Es war im alten
englischen Landhausstil eingerichtet. Ach ja, bei Ankunft waren es 12°C.
Abends aßen wir im Hotel, Manfred und ich tasmanischen Lachs, Ingrid
ein Kindermenü: Lasagne mit Chips (gleiche Menge wie unseres). Zum
Nachtisch gab es Eis.
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Mittwoch, 9. August
2000
Das
Frühstücksbüfett war lecker. Auf die Frage an der
Rezeption, wie wir am besten zum Autovermieter Hertz kämen, meinte
die Dame, sie kümmere sich darum. Eine Minute später brachte man
uns mit dem Hotelkombi gratis dorthin. Als erstes fuhren wir mit unserem
Toyota auf den 22 km, westlich von Hobart gelegenen Mount Wellington.
Auf dem 1270 Meter hohen Berg erhielt man einen einmaligen Blick auf die
Stadt an der Mündung des Derwant Rivers. Arktischer Sturmböen
und Schneegraupel verkürzten unseren Ausflug etwas. Zwar ist die
Aussichtsplattform durch Glasscheiben windgeschützt, aber Ingrid und
ich warteten lieber im warmen Auto, bis Manfred seine Bilder geschossen
hatte. Damit sich Manfred an das Links fahren gewöhnte, kutschierte
er uns gleich im Anschluss zum Bonorong Wildlife Park, etwa 30 km
nördlich der Stadt gelegen.
Auf
einem Rundweg durch das Gelände konnte man viele einheimische Tiere
besichtigen, z. B. den Tasmanischen Teufel, viele Kängurus, die frei
um die Besucher herum hüpfen und gefüttert werden durften,
Koalas, Wombats, Kakadus usw.. Einige Kängurus waren so frech, dass
sie uns gleich die ganze Tüte aus der Hand rissen. Dieser
Park wurde zufällig zur gleichen Zeit, wie wir hier waren in der
Zeitschrift "Hör zu" erwähnt, wegen seiner
Tasmanischen Teufel. (Eintritt für Erwachsene 10$, Futter gab es
gratis). Man schaffte eine ganze Menge an einem Tag, bei der Kälte,
denn man hielt sich nirgends lange auf. Als nächstes fuhren wir auf
die andere Seite des Derwant Rivers, Richtung Opossum Bay, zum Clifton
Beach. Der Strand war übersät mit mindestens 10 cm großen
Muscheln. Ingrid konnten wir gar nicht trennen vom Strand. Ab heute
konnten wir Ingrid nur noch mit Stränden begeistern, wo die Muscheln
mindestens Pizzagröße aufwiesen. Abends sahen Ingrid und ich
uns meinen bisher aufgenommenen Video an und Manfred surfte gratis im
Businessraum. Nicki, von der Rezeption gab Manfred Tipps für unsere
morgen beginnende, mehrtägige Tasmanienrunde. Die erwiesen sich als
sehr wertvoll. So konnten wir mit Mut zur Lücke einige Highlights
herauspicken und diese dafür intensiver genießen. Das Wetter
war heute sehr gemischt, von freundlich bis regnerisch, aber überwiegend schön. |
Donnerstag, 10. August
2000
Heute
Nacht stürmte es ganz fürchterlich, so dass ich befürchtete
unsere Zimmertür würde gleich aufspringen. Als ich Manfred und
Ingrid davon erzählte, waren sie sehr überrascht. Beide hörten
nichts. Die Temperatur betrug heute morgen frostige 5°C. Von jetzt an
zogen Ingrid und ich je ein T-Shirt, darüber zwei Sweatshirts, einen
Anorak, Leggins und Jeans darüber an. Wir frühstückten,
checkten unsere Emails und begaben uns auf die Fahrt nach Strahan, an der
Westküste der Insel gelegen. Wir wählten dazu die kürzeste
Verbindung, den Lyell Highway. Schon ziemlich bald hinter Hobart
lichteten sich die Highways. Anfangs führte die Straße an
vielen Feldern mit unzähligen Schafen vorbei. Ich glaube hier leben
noch mehr davon als in Neuseeland. Dann wurde es bewaldeter. Schon etwa 80
km hinter Hobart lag immer mehr Schnee auf der Straße. Heute Nacht
musste es frisch geschneit haben. Die Straßen wurden winterlicher
und kurviger. Hinter Derwent Bridge begann der Franklin-Gordon
Wild Rivers National Park, nur Wald soweit das Auge reichte. Das muss
ein Wanderparadies im Sommer sein. Nicki meinte gestern, auch wenn wir im
Schneegestöber stecken bleiben sollten, die Route hätte sich
trotzdem gelohnt, sie hatte recht. Aber stecken blieben wir zum Glück
nicht. Eine Winterlandschaft mit überzuckerten Eukalyptusbäumen
sah schon sehr gewöhnungsbedürftig aus. Hinter dem Victoria
Pass steuerten wir langsam auf Queenstown zu. Schnee lag hier
keiner mehr.
Die
Berge wurden kahl und eigentlich sah es aus, wie in einer Mondlandschaft.
1881 wurde hier begonnen Gold und Silber abzubauen, später Kupfer.
Zur Betreibung der Schmelzöfen wurden ganze Berge abgeholzt. Die
restlichen überlebenden Pflanzen starben an der Luftverunreinigung
der Schmelzöfen. Mitten in dieser Mondlandschaft lag Queenstown. Wir
fuhren aber schnurstracks in das 37 km entfernte Strahan am Macquarie
Harbour. Heute wohnen hier 500 Menschen. Früher wurde in der blühenden
Hafenstadt Strahan, Kupfer aus Queenstown verschifft. An 350 Tagen im Jahr
regnet es an der Westküste. Im Infocenter deckten wir uns mit
Unterkunftsprospekten ein, die wir gleich studierten. Eine fiel uns allen
Dreien sofort ins Auge und zwar das "Gordon Gateway Chalet". Das
sind kleine zweistöckige Häuschen mit Dach bis zum Boden, unten
Wohnbereich, oben Schlafbereich, großen Garten um das Haus herum und
phantastischen Blick über den Hafen auf den Ort. Zwei solche Häuschen
gab es, das andere waren Zimmer. Ich glaube, wir waren die einzigen Gäste.
Außer Wind und Regen hörte man nichts. Zum Abendessen fuhren
wir in die "Stadt". An einer Theke bestellte man sich sein
Essen, das einen an den Tisch serviert wurde. Auch hier zog es übrigens
ganz fürchterlich. Manfred und ich aßen Fischfilet mit Salat
und Chips, Ingrid Bandnudeln mit Spinat und Käsesauce. Gefahrene
Strecke heute: Hobart - Strahan - 300 km in 5 ½ Stunden.
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Freitag, 11. August
2000
Heute
Nacht war es ganz schön frostig, aber mit Daunen- und Heizdecke
angenehm warm im Bett. Nachdem es die ganze Nacht kräftig geregnet
und gestürmt hatte, war der Himmel jetzt blau. Sollten wir einen der
15 Tage ohne Regen erwischt haben? Als erstes fuhren wir zum 6 km
entfernten Ocean Beach, die letzten 3 km waren Schotterpiste. Der
Strand sah nicht besonders einladend aus. Weiter fuhren wir zu den Henty
Dunes, 12 km von Strahan entfernt in Richtung Zeehan. Das sind riesige
Sanddünen. Wie riesig, haben Ingrid und ich zu spüren bekommen.
Wir stellten unser Auto ab, und krabbelten den Sand bergauf, bis wir
endlich ganz in der Ferne das Meer erspähten. Wir begegneten einer
kleinen Gruppe mit Motorfahrzeugen und ein paar Fußgängern. Plötzlich
zogen Wolken auf, wir wollten zum Auto zurück.
Aber
in welcher Richtung lag der Parkplatz? Da, wo Ingrid und ich ihn
vermuteten war es zu steil, also umkehren. Hier gab es keine Fußspuren
mehr, rufen hörte auch kein Mensch. Als schließlich die
Motorsandfahrzeuge auf uns zukamen, fragte ich einen der Fahrer. Wir
brauchten bloß seinen Spuren rückwärts zu folgen, die führten
zum Parkplatz. Gott sei dank! Manfred wartete schon im Auto. Weiter fuhren
wir zu der 46 km entfernten Minenstadt Zeehan. Ende des 19.
Jahrhunderts, zur ihrer Blütezeit, zählte die Stadt 10.000
Einwohner, jetzt sind es nur noch 1.800. Silber und Blei wurden damals
entdeckt. Vor ungefähr 20 Jahren wurde eine alte Zinnmine wiedereröffnet.
Es gab damals sogar 26 Hotels in der Stadt. Da es wieder mal regnete
stiegen wir nicht aus. Abends bastelte Ingrid uns Hamburger. Den Abend ließen
wir mit Kartenspielen und Lesen ausklingen.
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Samstag, 12. August
2000
Nachts
hörte man absolut nichts. Es stürmte auch nicht.
Morgentemperatur: 14°C und es regnete. Beim Blick in unseren Garten
entdeckte ich zum erstenmal Amseln in Australien. Die scheint es wohl nur
in Tasmanien zu geben. Heute wollten wir nach Launceston reisen, der
zweitgrößten Stadt Tasmaniens. Zuerst ging die Fahrt auf dem
Zeehan Hwy Richtung Norden. Etwa 40 km hinter Rosebery bogen wir
den B12, Richtung Osten in die Berge ab. Laut Nicki könnten wir uns
die uninteressante Nordküste schenken. Wir folgten Ihrem Rat und
fuhren lieber am Cradle Valley vorbei, durch Moina, Liena,
Mole Creek bis Deloraine.
Ab
hier die letzten 50 km auf einer Hauptstraße nach Launceston.
Je weiter wir uns von der Westküste entfernten, desto freundlicher
wurde aber das Wetter. Ab Moina glich die Landschaft unseren Alpen,
schneebedeckte Berge im Hintergrund. Bei Mole Creek glich es mehr dem Allgäu,
grüne Wiesen mit Kühen oder Schafen, nur anstatt der Nadelbäume
eben Eukalyptus-, Farn- und Grasbäume. In Mole Creek legten wir ein Päuschen
ein, tranken Kaffee und aßen Blaubeermuffins. Sehr billig, alles
zusammen 15A$. An unserem Ziel angekommen steuerten wir das Penny
Royal Apartment an. Das sind, nach Wahl 1 bis 3 Bedroom Apartments in
alten, restaurierten Häusern. Optimistisch, wie wir nun mal waren,
dachten wir, in Launceston fänden wir sicher ein Lebensmittelgeschäft
um uns für das Frühstück einzudecken. Es war 17:30 Uhr und
alle Geschäfte waren geschlossen. In einem offenen Bottleshop gab man
uns den Tipp, zu einer 4 km entfernten Mobil Tankstelle zu fahren, dort
befand sich ein großer Supermarkt. Abends aßen wir im
Hotelrestaurant Owls Nest. Das Lokal war im Rittersaal Stil
eingerichtet, wir waren die einzigen Gäste. Ingrid aß Nudeln
mit Gemüse aus dem Wok, Manfred Lachs mit Polenta und ich Lamm, sehr
lecker.
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Sonntag, 13. August
2000
Heute
Nacht musste ich mir eine Zusatzdecke besorgen, so eisig wurde es (13°C
im Zimmer). Irgendwo lief alle 7 Minuten eine Wasserspülung, so eine
kleine Blase kann doch keiner haben! Es war unsere eigene Toilettenspülung,
die undicht war. Jedes Mal wenn ein bestimmter Wasserpegel unterschritten
war im Spülkasten, wurde er wieder nachgefüllt, das waren die 7
Minuten. Das Wetter sah ganz gut aus und wir beschlossen in die Cataract
Gorge zu gehen. Der
Wanderweg auf dem Zik Zak Track startete direkt beim Hotel zwischen
senkrecht abfallenden Steilwänden und dem South Esk River zur anderen
Seite. In etwa einer halben Stunde erreichten wir eine Sesselliftstation
am "First Basin", einem kleinen See. Für 6,60A$ pro
Erwachsenen und 4,50A$ für Kinder bis 15 Jahre, konnte man mit dem
Sessellift ans andere Flussufer transportiert werden. Der im Jahre 1973
gebaute Lift, ist mit einer Länge von 308 Metern, der längste
freihängende Sessellift der Welt. Über eine Hängebrücke
spazierten wir noch etwas weiter in die Schlucht hinein. Nach einem
Abstecher zum Eagle Eyrie Lookout, ziemlich steile Kletterpartie,
spazierten wir auf der anderen Flußseite zu unserem Hotel zurück.
Diese Seite wird sogar nachts beleuchtet und der Weg ist geteert. Im Hotel
ruhten wir uns aus, dann machten wir einen Stadtbummel durch das
ausgestorbene Launceston. Die Stadt ist mit 68.000 Einwohnern eine
richtige nette Kleinstadt, etwa 50 km von der Küste entfernt. Hier
vereinigen sich der South Esk River und North Esk River zum Tamar River.
Wir besuchten als erstes den City Park mit einem Pavian Gehege.
Anschließend schlenderten wir durch die Fußgängerzone, wo
vereinzelt sogar 2 bis 3 Geschäfte geöffnet waren.
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Montag, 14. August
2000
Abreisetag
aus Launceston! Unser nächstes Ziel hieß Bincheno,
ein Urlaubsort an der Ostküste gelegen. Bei gutem Wetter fuhren wir
los, aber Richtung Küste zogen immer mehr Wolken auf. In Bincheno
angekommen, auch für seine Pinguine berühmt, hatte es sich so
richtig eingeregnet. Was machte man bei diesem Wetter in einem 800 Seelen
Dorf? Wir entschlossen uns keinen Tag zu verschenken und fuhren nach
Hobart weiter. Schließlich haben wir von der Stadt selbst noch
nichts gesehen. Nach insgesamt 6 Stunden Fahrzeit mit Pausen erreichten
wir unser, uns schon bekanntes Hotel Rydges in Hobart. Die Sonne
schien und so kalt war es auch nicht. Im Geschäftszimmer
beantworteten wir unsere Emails, dann spazierten wir die Elisabeth Street
hinauf Richtung Stadt, um etwas Essbares zu suchen. In dieser Strasse
reiht sich ein Lokal an zwei andere, wir konnten uns nicht entscheiden.
Auf Ingrids Wunsch besuchten wir einen Italiener. Ingrid aß Gnocchi
mit Schinken, Tomaten und Pilzen, Manfred Pizza mit Salami, Schinken und
Hackfleisch und ich Bandnudeln mit Lachs. Vorweg erhielten wir Pizzabrot
von einem halben Meter Durchmesser.
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Dienstag, 15. August
2000
Das
Wetter sah gut aus, Manfred wollte die 100 km entfernte Tasman Peninsula
besuchen, um ein paar spektakuläre Aufnahmen zu schießen. Ich
spitzte mich eigentlich auf einen Stadtbesuch, da Hobart immerhin
die zweitschönste Stadt Australiens sein soll, fand ich nach unserem
Besuch auch. Ingrid schloss sich mir an. In einer halben Stunde erreichten
wir über die uns schon bekannte Elisabeth Street die Fußgängerzone
bzw. den Hafen. Es lagen ein paar recht große Schiffe vor
Anker und alle möglichen Ausflugsfahrten wurden angeboten. Ab Hafen
bummelten wir zum historischen Stadtteil, Battery Point, zum Salamanca
Place. Die früheren, aus tasmanischen Sandstein errichteten
Lagerhäuser und Hafenkneipen wurden restauriert, jetzt findet man
dort Galerien und Restaurants. Weiter oben, erhielt man im leeren Princes
Park eine gute Übersicht über das Hafengelände. Abwärts
ging es die Kelly Steps. In diesem Gebiet wurde vor einem
Jahrhundert ein Artilleriebataillon stationiert, jetzt ist es begehrtes
Wohnviertel. Zum Abschluß besuchten wir ein paar Shopping Malls und
stärkten uns in einem der vielen Food Courts. Tasman Peninsula:
Zwei schmale Dämme verbinden die Tasman Halbinsel mit dem äußersten
Südosten Tasmaniens. Nach Gründung Port Arthurs 1830,
entwickelte sich die Stadt zu einer Gefängnissiedlung. Ausbruch war
unmöglich durch die günstige Lage (nur zwei Dämme). Aber außer
Ruinen gibt es noch einige andere Highlights auf dieser Halbinsel.
So
z.B. das Tasman Arch State Reserve, das einen Teil der beeindruckenden
Steilküste im Osten der Halbinsel schützt, mit bis zu 300 Meter
hohen Klippen, den höchsten Australiens. Hier entstanden durch die ständige
Brandung eindrucksvolle Felsformationen, wie The Blowhole, Devils Kitchen.
Jetzt aber entgültig Manfreds Bericht: Sein erster Halt war das Eaglehawk
Neck beim Tessellated Pavement. Das sind Felsen am Strand mit
quadratischem Muster. Weiterfahrt zum Tasman Blowehole. Danach
besichtigte er Devils Kitchen und Tasman Arch. Anschließend
fuhr er einen 4 km unbefestigten Weg, mit riesigen Schlaglöchern zur
Waterfall Bay, einer Schlucht mit ca. 50 Meter hohem Wasserfall.
Dann ging es nach Port Arthur. Er fotografierte die Baracken der
ehemaligen Gefängnisse. Weiter fuhr er zur Remarkable Cave,
ein riesiges Loch im Fels, durch einen Tunnel mit dem Meer verbunden. Über
Nubeena, von wo er einen Ausflug nach White Beach
unternahm, kehrte er nach Hobart zurück. Punkt 16:00 Uhr war Manfred
zurück. Er hatte Ingrid versprochen vor Sonnenuntergang noch einmal
nach Clifton Beach zu den Riesenmuscheln zu fahren. Abends aßen
wir im Hotel, Ingrid und Manfred Pasta of the day (Nudeln mit Lachs und
Pilzen), ich Fish of the day mit Gemüse und Kartoffeln.
Noch ein paar Worte zu
einheimischen Weinen und Bieren. Der tasmanische Wein ist nach meinem
Geschmack nicht besser als Wein aus dem restlichen Australien, kostet aber
um die 30A$ herum im Laden. Das einheimische Bier, Cascade, stammt von der
ältesten Brauerei Australiens und schmeckt ganz gut, hat einen kräftigeren
Geschmack als Fosters.
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Mittwoch, 16. August
2000
Um
5 Uhr riss uns der Wecker brutal aus unseren Träumen, das Flugzeug
nach Perth wartete nicht. Pünktlich erreichten wir den kleinen
Flughafen. Hier konnten wir erst einmal frühstücken. Mit einer
Tochtergesellschaft von Ansett, namens Kendell flogen wir bis Melbourne.
Nach drei Stunden Aufenthalt startete unser Airbus nach Perth. Eine
Stewardess hatte Ingrid besonders ins Herz geschlossen und brachte ihr
alle möglichen Extras, ein kleines Heft mit Olympiathemen für
Kinder, ein Outdoorheft mit Pferdebildern, ein Ansettkartenspiel, doppelte
Portion Erdnüsse und zum Schluss noch ein Päckchen Nüsse.
Sie stammte aus Perth und hätte sich viel lieber uns angeschlossen,
als nach einer halb Stunde Pause wieder zurückzufliegen.
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