Uluru - Kata Tjuta - Kings Canyon - Alice Springs
Unsere Route durchs Outback
1. Tag: Landen am Uluru und Besichtigung des Berges
2. Tag: Besichtigung Kata Tjuta
3. Tag: Fahrt zum Kings Canyon und Besichtigung
4. Tag: Fahrt nach Alice Springs
5. Tag: Weiterflug nach Cairns
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Allgemeines zum Uluru National Park: Etwa 450 km südwestlich von Alice Springs erstreckt sich der 126.132ha große Uluru National Park, in dessen Zentrum der Ayers Rock als bekanntestes Wahrzeichen Australiens aufragt. Die roten Felsen wurden erst 1872 von weißen Landvermessern entdeckt und später nach Henry Ayers, dem Premierminister von Südaustralien (1855-1897), bekannt. Der erst 1958 ausgewiesene Uluru N.P. umfasst nicht nur den rostrot leuchtenden Ayers Rock, sondern auch die einige Kilometer abseits gelegenen und die sich ebenfalls in rotbraunen Farbtönen darbietende Felsgruppe der Olgas. Da vor allem der Ayers Rock mit seinen verschiedenen heiligen Stätten einen wichtigen Platz in der Mythologie der australischen Ureinwohner einnimmt, hat man das ganze Gebiet 1985 an den Aborigines Stamm der Pitjantjara zurückgegeben. 1987 wurde der Nationalpark von der UNESCO in der Liste des Weltkultur- und naturerbes aufgenommen. Die Parkverwaltung und touristische Erschließung obliegt heute den hier ansässigen Aborigines und dem Australian National Park & Wildlife Service. Eine seit 1990 asphaltierte Piste verbindet den Ayers Rock (heute sagt man Uluru) mit den Olgas (Kata Tjuta). Eintrittsgeld: 16,25 AUD, 3 Tage Gültigkeit, Kinder unter 16 Jahren frei Stand: August 2003). Den Beitrag entrichtet man am Parkeingang. Vegetation: Die weite wüstenartige Sandebene trägt nur karge Trockenvegetation, Stachelgras sowie vereinzelte Büsche und Bäume (u.a. Dersert Oaks). Dagegen sammelt sich in den geschützten Bereichen am Fuß der Felsen Regenwasser. Hier gedeihen sogar verschiedene Eukalyptusarten. Im Uluru National Park herrscht wüstenhaftes Klima mit einer sehr hohen Verdunstung. Tagsüber kann es sehr heiß werden, und in den Winternächten sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt. Im Jahresdurchschnitt fallen 200 mm Niederschlag. Auf den Ebenen dominiert Trockenvegetation mit Spinifex-Gras, Büschen und Bäumen. Typische Busch Arten sind Akazien wie Mulga, Colony Wattle und der bekannte Witchetty Busch, in dessen Wurzeln sich bei den Aborigines so beliebten essbaren Witchetty Raupen entwickeln. Auffallende Bäume sind bis zu 10 m hoch auf Dünen wachsenden Wüsten-Kasuarinen (Desert Oaks) sowie Wüstenpappeln. Eine der bekanntesten Wildblumen ist die Sturt's Desert Rose, das floristische Emblem des Nordterritoriums. Tierwelt: Große Säugetiere wie Dingo, rotes Riesenkänguru und Bergkänguru sind hauptsächlich zur frühen bzw. späten Tageszeit unterwegs. Die meisten der kleinen Säuger, wie die im Spinifex-Gras verborgenen lebende Spinifex-Hüpfmaus oder der im Sand grabende Beutelmull sind nachtaktiv und verraten sich nur durch ihre Spuren. Das gilt auch für den Schnabeligel. Vögel sind - wie überall in Australien - die am häufigsten zu sehenden Tiere. Unter den 150 im Nationalpark vorkommenden Arten fallen Keilschwanzadler, die attraktiven Inkakakadus und die oft in großen Schwärmen auftretenden Wellensittiche auf. An Spinifex-Gras als Lebensraum hat sich der unscheinbare graubraune Spinifexsänger angepasst. An Reptilien beherbergt Zentralaustralien verschiedene interessante Arten, vom nur 20cm kleinen, harmlosen Dornteufel bis zum 2,5m langen, räuberisch lebenden Riesenwaran (Perenty). Blauzungenskinke und die giftige Wüsten-Todesotter sind typische Bewohner des Spinifex-Graslandes. Erstaunliche Anpassungen an die klimatischen Bedingungen zeigen Wasserreservoirfrösche und die Shield Shrimps. Letztere - eine Art urtümlicher kleiner Krebs - kommen in Wasserbecken auf dem Ayers Rock vor. Sie überleben das Austrocknen ihrer Gewässer mit Hilfe von resistenten Eiern. Fliegen im August: Überhaupt kein Problem. Die Fliegen, die uns umflogen, konnte man an einer Hand abzählen, soll aber ab Oktober viel schlimmer sein. Kleidung im August: Fast dasselbe wie in Sydney: Jeans, T-Shirt, Fleece-Weste (wo die Sonne nicht direkt hinknallte, war es kühl). Zeitverschiebung im August:mitteleuropäische Sommerzeit zu Northern Territory: MESZ + 7,5 Stunden. |
Mittwoch, 27. August 2003
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Praktische Hinweise zum heutigen Tag: Wetter: Temperatur morgens ? Grad, mittags 20 Grad, Wetter: sonnig Uluru: Der Ayers Rock ist ein 3 ½ km langer Inselberg, der bis zu 348 m hoch aus der ihn umgebenen Ebene herausragt. Er besteht aus rotem Sandstein und aus Konglomeraten, die bereits im Erdaltertum angelegt und später durch tektonische Bewegungen stark gekippt worden sind. Die rosarote Farbe rührt vom relativ hohen Eisengehalt des Gesteins her. Starke Temperaturunterschiede, Wasser und Wind setzen dem größten Inselberg der Erde im Laufe der Zeit sehr zu. Allmählich entstanden Klüfte, Kerben, und an einzelnen Stellen sogar richtige Hohlräume. Die oxidierenden Eisenminerale sorgen - je nach Sonnenstand - für ein überaus faszinierendes Farbspiel. Der Ayers Rock nimmt in der Mythologie der australischen Ureinwohner als heiliger Berg einen überragenden Platz ein. Der "Uluru" (in der Sprache der Aborigines "schattiger Platz") ist heute Kernstück des Uluru National Park. Kaum einem Besucher ist jedoch bewusst, dass er beim Besteigen des Ayers Rock ein Heiligtum der Aborigines missachtet. Yulara Resort: Das Resort ist eine richtige kleine Stadt mit den verschiedensten Unterkunftsmöglichkeiten von Camperpark bis zu Supermotelzimmern. Wir wählten die Emu Walk Apartments, da sich hier die Möglichkeit bot, Mahlzeiten selber zu bereiten und außerdem mussten wir so nicht zwei Hotelzimmer buchen. Restaurant: White Gum im Desert Garden: Es gab Büfett und kostete pro Person 45 AUD. Ingrid zalhlte als Erwachsene. Durchschnittsbüfett und viel zu teuer. |
Donnerstag, 28. August 2003
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Die Wüste lebt:
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Praktische Hinweise für den heutigen Tag: Wetter: Temperatur morgens 12 Grad, mittags 19 Grad, Wetter: sonnig Kata Tjuta (Olgas): 32km westlich des Uluru gelegen. Die 36 Kuppeln des Kata Tjuta (Kata Tjuta = "viele Köpfe") ragen einige Kilometer westlich vom Uluru aus der wüstenhaften Ebene heraus. Die höchste Kuppel Mt. Olga erhebt sich bis 546 Meter über der Ebene. Ursprünglich bildete Kata Tjuta wohl ein einziges gewaltiges Felsmassiv. Aufgrund des gröber strukturierten Gesteinsmaterials konnten die zerstörenden Kräfte der Verwitterung den Komplex in einzelne Kuppeln aufspalten. Die ebenfalls rostrot leuchtende Felsgruppe wurde von den weißen Landerkundern nach einer russischen Fürstin benannt. Wanderungen Von drei Parkplätzen führen leicht begehbare Wanderwege in das Gebiet der Felskuppeln. Wanderungen: Valley of the Winds (6km - ca. 2 bis 3 Std.) Wanderung durch verschiedene Felstäler. Vom südlichen Parkplatz aus erreicht man den Kata Tjuta Lookout (ca. 2 Stunden hin und zurück). Walpa Gorge Walk: 2,6km hin und zurück. Restaurant: Winkiku im Sails in the Desert Hotel: Zwar kostete dies Büfett noch mehr als gestern, ca. 48AUD für Erwachsene, dafür war Ingrid kostenlos (bis einschließlich 15 Jahre) und das Essen war um Klassen besser als im White Gum. Es gab ein riesiges Vorspeisenbüfett, ein Hauptspeisen und ein Nachspeisenbüfett. |
Freitag, 29. August 2003
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Praktische Hinweise für den heutigen Tag: Wetter: Temperatur morgens 12 Grad, mittags 27 Grad, Wetter: sonnig Gefahrene Strecke von Yulara zum Kings Canyon: 304 km (ca 3 Stunden) Kings Canyon im Watarrka National Park: umfasst die tiefste Schlucht des Red Centre, mit 270 m hohen Sandsteinwänden, die teilweise wie mit dem Messer abgeschnitten erscheinen. Am Grund des Canyon gibt es Wasserlöcher, die nie austrocknen. Im oberen Abschnitt des Schluchtensystems liegt der sogenannte Garten Eden mit üppiger Vegetation, die zum Teil Relikte aus einer früheren Klimaperiode sind. Ein solches Beispiel ist der Palmfarn. Den Aborigines diente der heutige Watarrka National Park mit dem Kings Canyon als Kultstätte. Rast- und Versammlungsplätze wurden mit Felsmalereien ausgeschmückt. Der Nationalpark grenzt direkt an das Land der Aborigines. Ureinwohner vom Stamm der Luritja haben drei feste Wohnbereiche im Gebiet des Nationalparks: Bargot Spring im Osten, Lilla im Zentrum sowie nördlich der neuen Touristenanlage. Ihre traditionelle Bezeichnung "Waterrka" für den Ort wurde als Name des Schutzgebietes übernommen. Der Landvermesser Ernest Giles erblickte 1872 als erster Weißer das trockene Flussbett und benannte es nach seinem wichtigsten Förderer Fieldon King. Den ca. 30km weiter nordwestlich gelegenen Canyon selbst kannte Giles noch nicht. Seine positiven Berichte zogen zahlreiche Viehzüchter in die Region. Seit 1960 ist das Gebiet zugänglich, nachdem Jack Cotterill auf eigene Initiative eine pistenartige Straße zum Kings Canyon geschaffen hatte. Auf dem Plateau über dem Canyon haben sich durch die Verwitterung Sandsteinkuppeln aller Größe gebildet, die wegen ihrer Ähnlichkeit mit verfallenen Häusern und Straßen "Lost City" genannt werden. Der weiche Sandstein ist sehr brüchig, Klettereien auf dem Felsen sollte man deshalb aus Sicherheitsgründen unterlassen. Wanderungen: Kings Canyon Walk: Es gibt eine sehr steile Wanderung zum Plateau hinauf, an der Canyonwand oben entlang und durch die Sandsteinkuppeln hinunter in den "Garten Eden", hinüber zur südlichen Wand und dann, an Malereien der Aborigines vorbei, zum Boden der Schlucht und zum Parkplatz zurück - 6km, drei bis vier Stunden. Man sollte Schuhe mit Profil anziehen. Kings Creek Walk: Hierfür benötigt man ca. 1 Stunde (1,5km). Er schlängelt sich entlang des meist ausgetrockneten Flussbetts bis zu einem Aussichtspunkt. Im Schatten der Flusseukalypten und eingerahmt von den mächtigen Felswänden eignet sich der relativ einfache Weg gut für Beobachtungen von Natur (Vögel) und Landschaft. |
Samstag, 30. August 2003
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Praktische Hinweise für den heutigen Tag: Wetter: Temperatur morgens 17 Grad, mittags 23 Grad, Wetter: sonnig Fahrt vom Kings Canyon nach Alice Springs: 472 km in 4 Stunden 20 Minuten Alice Springs: Die Stadt zählt 25.000 Einwohner und liegt in der geographischen Mitte Australiens. Alice Springs war die Heimat der Aranda Stämme. 1887 wurde eine Relaisstation der Overland Telegraph Line nördlich des Einschnitts von Heavitree Gap in der felsigen MacDonnell Range und dicht neben einem Wasserloch im meist trockenen Flussbett errichtet. Das Wasserloch wurde nach Alice Todd, der Frau des südaustralischen Generalpostmeisters Charles Todd benannt, und der selten wasserführende Fluß bekam den Namen Todd River. Charles Todd war verantwortlich für die Verwirklichung der kühnen Telegraphenpläne, die London schneller mit den Zentren im Osten Australiens verbinden sollte. Die eigentliche Siedlung entstand 4km südlich der Telegraphenstation und hieß bis 1933 Stuart Town - zu Ehren des Entdeckers John McDouall Stuart, der 1862 als erster den Weg durch das Red Centre bis zur Nordküste geschafft hatte. Das winzige Nest zog jedoch kaum Siedler an, und die von Adelaide versprochene Eisenbahn kam auch nur bis Oodnadatta. 1929 erhielt Alice Springs endlich den Eisenbahnanschluss. Sehr verdient um Alice Springs und die Entwicklung des Outback machte sich der anglikanische Geistliche und Missionar Reverend John Flynn. 1920 bis 1926 wurde hier das erste Krankenhaus im Zentrum Australiens errichtet. 1951 nahm die School of the Air ihren Dienst auf, die Kinder auf weit abgelegenen Rinderstationen werden seither über Funk unterrichtet. Der Flughafen liegt etwa 20km südlich der Stadt. B.Y.O. Thai Restaurant: "Thai Room" in der Gregory Terrace. (Vorspeise, Hauptgericht und Korkgebühr für 3 Personen 60 AUD). Die Portionen waren riesig und auch sehr gut. |
Sonntag, 31. August 2003
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Praktische Hinweise für den heutigen Tag:
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