Australien - Südafrika
26. Juli bis 19. August 2004
| 1. Australien: | 2. Südafrika: |
| Sydney: 7 Tage | Port Elizabeth: 3 Tage |
| Sunshine Coast: 6 Tage | Knysna: 3 Tage |
| Oudtshoorn: 1 Tag | |
| Kapstadt: 4 Tage |
|
Abflugort war der Frankfurter Airport, wohin wir mit einem ICE (Fly & Rail) gelangten. Von hier aus flogen wir mit South African Airways in 10 Stunden nach Johannesburg und weiter in guten 11 Stunden nach Sydney. Nach 7 Tagen in unserer Lieblingsstadt verließen wir traurig unser dortiges Domizil in Manly und flogen nach Brisbane. Hier nahmen wir unseren Leihwagen in Empfang und fuhren ins 1 1/4 Stunden nördlich gelegene Mooloolaba an der Sunshine Coast. Tagsüber genossen wir die Ruhe in den Glashousemountains und in den Everglades von Noosa, abends zogen wir uns in unseren lebhaften Ferienort zurück. Aber man muss auch solche Rummelplätze in Australien mal gesehen haben, sonst glaubt man nicht, dass des es in diesem Land auch solche Seiten gibt. Nach 6 Tagen flogen wir über Sydney und Johannesburg nach Port Elizabeth, an der Südküste Südafrikas gelegen. Die Sicht beim Flug Sydney - Johannesburg über den Südpol war atemberaubend schön. Port Elizabeth nutzten wir als Ausgangspunkt für Game Reserve Besuche (Wildparkbesuche), den Addo Elephant Park und den privaten Park Lalibele. Mit einem Leihwagen fuhren wir anschließend etappenweise bis Kapstadt mit Stops in Knysna und Oudtshoorn. Von Kapstadt flogen wir über Johannesburg heim nach Frankfurt. Die Idee in Südafrika Stopover einzulegen hatte ich schon lange, aber es gab bisher noch kein gutes Angebot für so eine Reise. Zufällig entdeckte ich im Dezember letzten Jahres bei Travel Overland einen Flug mit South African Airways nach Sydney oder Perth mit Stopover in Johannesburg. Der Preis lag nicht höher als andere günstige Flüge über Asien nach Australien. Es stellte sich heraus, dass SAA eine Super Airline ist. Wo haben wir was gebucht?
Es ist immer praktisch, wenn man jemanden hat, der sich in dieser Hinsicht auskennt. So können negative Überraschungen vermieden werden und man bekommt Tipps für wirklich lohnenswerte Ausflugsziele. Es gibt in Südafrika und Australien zum Beispiel zahlreiche Yachtcharter Unternehmen, mit deren Service man ein paar entspannte Runden auf dem Wasser drehen kann. Allerdings wir Afrika leider in letzter Zeit von Piraten heimgesucht. Da sie auch vor privaten Yachten keine Rücksicht nehmen, sollte man sich zuvor gut informieren. |
|
Anreise
Samstag, 24. Juli 2004
Gestern Abend noch feierte Ingrid bis tief in die Nacht ihren Abschlussball von der Realschule, heute startete um 13:30 Uhr unsere große Reise. Das Taxi brachte uns zum Hauptbahnhof, von hier fuhren wir mit einem gut besetzten ICE zum Frankfurter Fernbahnhof am Flughafen, den wir um 17:05 Uhr ohne Umsteigen erreichten. Hinweis: Gepäckwagen befanden sich nur am Gleis, nicht auf dem Weg zum Check in. Wir fielen drauf herein und suchten mühsam. Beim SAA Check-in waren wir wohl fast die ersten, jedenfalls riss man sich regelrecht um uns. Im Wartesaal am Gate saßen wir auf einem guten Beobachtungsposten mit direktem Blick auf unseren Airbus, der gerade beladen wurde. Scheinbar gab es diese oder jene Unstimmigkeit, jedenfalls wurde ein Container vorne eingeladen, wieder ausgeladen, hinten wieder eingeladen usw.. So verging die Wartezeit wie im Fluge. Wegen technischer Probleme flogen wir mit 0.5 Stunden Verspätung ab. Wir erhielten sogar unsere schon im Internet reservierten Fensterplätze. Ich war angenehm überrascht von der South African Airline. Der Sitzabstand entsprach denen anderer Airlines, ebenso die Verpflegung. Am Platz gab es Bildschirme mit einer großen Filmauswahl, die man unabhängig von irgendwelchen Zeiten ansehen, unterbrechen oder zurückspulen konnte.
Sonntag, 25. Juli 2004
Nach 10 Stunden Flug landeten wir zum ersten Mal in unserem
Leben auf afrikanischem Boden, in Johannesburg. Eigentlich suchten
wir unser Gate, wo es weiter nach Sydney ging, aber es war sehr verwirrend.
Man traf viele ratlos herumlaufende Mitreisende. Um zum Transferbereich zu gelangen muss
man noch einmal durch die Sicherheitskontrolle. 10 Stunden hatten wir Zeit,
was soll man da anfangen? Nach 2 Stunden glaubten wir alle Geschäfte zu
kennen. Wir entschlossen uns in einem Transferhotel für 6 Stunden
ein Zimmer zu buchen, um mal die Beine hochzulegen, etwas zu dösen und zu
duschen. Das war eine sehr gute Idee! Für 6 Stunden zahlten wir 360 Rand
für das Doppelzimmer, das entspricht etwa 45 Euro für uns alle drei
zusammen.
Chaotisch ging es weiter mit dem Flug nach Sydney. Anstatt einer riesigen Wartehalle für die Gäste eines Jumbos, gab es etwa 10 Stühle, der Rest stand auf dem Gang herum. Plötzlich wurden im zwei Minuten Abstand 20 Namen aufgerufen. Diese mussten sich durchs Gewühl schlängeln und durften zuerst boarden, manche bekamen es wegen der Lautstärke gar nicht mit. Schließlich durfte der ganze Rest unsortiert einsteigen. Mit ca. 1 Stunde Verspätung flog die Boing 747-400 von Qantas los. Der Service war sehr gut, vergleichbar mit SAA und vielen anderen Airlines. Ich bin länger nicht mehr auf Langstreckenflügen mit Qantas geflogen und war angenehm überrascht vom guten Service, Freundlichkeit und Essen.