Australien

Mooloolaba an der Sunshine Coast (Teil 1)

 

Unser nächstes Ziel in Australien ist die Sunshine Coast


Montag, 02. August 2004

Sunshine Coast: 
Die Sunshine Coast, nördlich von Brisbane gelegen ist ein Band von Feriendörfern, die in eins übergehen. Sie beginnt bei den Glasshouse Mountains und endet am Rainbow Beach, 60km nördlich. Hauptsächlich logieren hier erholungssuchende aus Sydney und Melbourne und Rentner. Es soll hier nicht ganz so lebhaft zugehen wie an der Gold Coast.

Mooloolaba: 
Mooloolaba ist ein etwas ruhigerer Ort als sein nördlicher Nachbarort Maroochydore. So heißt es zumindest in den Reiseführern. Wir erlebten Mooloolaba als einen aufstrebenden Badeort, mit drei Großbaustellen um unser Hotel herum. (drei Hoteltürme wurden errichtet). Frühstücken konnten wir nicht auf dem Balkon, da wir dort unser eigenes Wort nicht verstehen konnten. Ohne diese Großbaustellen und ohne die riesigen Bettenburgen, wäre der Ort gar nicht so übel. Der Strand ist sauber und übersichtlich, die Esplanade lädt zum Bummeln ein. Niedlich fand ich das abendliche Sammeln der Lorikeets. In der Dämmerung wurde ihr Gezwitscher immer lauter und sie flogen schnelle, kunstvolle Formationen. Man konnte ihnen mit der Videokamera kaum folgen. 

Unterkunft in Mooloolaba:  
Das Caribbean Braekfree war wirklich ein prima Hotel, vor allem unser Apartment im obersten Stock. Man hatte Blick auf das Meer und auf der Dachterrasse einen eigenen Whirlpool und Grillmöglichkeit. O.k., es war recht hellhörig, aber welches Haus in Australien ist das nicht? 

Restaurant heute
Duang Dow Thai - Mooloolaba International The Esplanade: Das Essen kostet ca. 20$ pro Person. Man zahlt und bestellt an der Theke und bekommt sein Essen an den Tisch geliefert. Es ist ein B.Y.O. (Alkohol darf mitgebracht werden). 

Sonnenuntergang:
Sonnenuntergang: 17:21 Uhr


Um 15 Uhr saßen wir in Brisbane in unserem Leihwagen von Europcar/Delta, einem roten Falcon, eine Nummer größer als gebucht. Sogar einen Atlas von ganz Queensland erhielten wir. Abendessen beim Thailänder "Duang Dow" Was wir bisher noch bei keiner Verleihfirma erlebt hatten, dass man eine Kaution von unserer Kreditkarte abbuchte, die man uns nach Abgabe des Wagens aber wieder gut schrieb. Wahrscheinlich hat Delta schlechte Erfahrungen mit anderen Kunden gesammelt.

1,3 Stunden später erreichten wir über den sehr lebhaft befahrenen Bruce Highway das 80 km nördlich gelegene Mooloolaba an der Sunshine Coast. Im Caribbean Breakfree. Sogar der Blick aufs Meer fehlte nicht :-). Heute schmausten wir bei einem Thailänder "Duang Dow" in der Esplanade. Bei "Who wants to be a millionair" im TV und einem Glaserl Rotwein ließen wir den Abend ausklingen. 

 


Dienstag, 03. August 2004

Tipps zum Tage:

Mapleton Falls: 
In meinem Reiseführer wird der Mapleton Nationalpark so beschrieben: "Hier lohnt sich ein Stopp, wo ein Wasserfall 122 Meter tief in ein bewaldetes Tal stürzt."

Noosa:  
Der nördlichste Ort der Sunshine Coast. Seit den 60er Jahren Treffpunkt für Surfer. Kein Gebäude darf hier höher sein als die Bäume. Der Ort gliedert sich in verschiedene Stadtteile auf.  

Wetter:
Morgens: Tröpfeln 18°C
Mittags:   Sonne     23°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:26 Uhr
Sonnenuntergang: 17:21 Uhr


Kleiner Baum am Wampoo Treck Leicht tröpfelte es, doch als wir aufbrachen quälte sich die Sonne immer stärker durch die Wolken. Marcus BeachNach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir Richtung Inland die "Mapleton Falls". Sie entpuppten sich als kleiner Rinnsal, aber die Aussicht war dafür spektakulärer auf die schroffen Felsen der angrenzenden Bergkette. Im Tal standen malerisch ein paar Palmen. Wir drehten eine kleine Runde von 1,2 km durch den Regenwald, den Wampoo Track. Er war ebenso beeindruckend wie die Mosman Gorge bei Port Douglas. Man konnte sich nicht satt hören an den vielen unterschiedlichen Vogelstimmen. Ein wenig fuhren wir noch Richtung Westen, dann zurück über Noosa und Noosa Heads nach Mooloolaba. Am Marcus Beach, einem endlosen leeren Strand legten wir ein Päuschen ein. Abends nutzten wir unsere Dachterrasse und grillten. 

 

 


Mittwoch, 04. August 2004

Tipps zum Tage:

Glasshouse Mountains:
James Cook gab diesen Bergen 1770 ihren Namen, als er sie vom Meer aus sah. Die Gebirgskette liegt etwa 60km nördlich von Brisbane und besteht aus 13 bis 16 (unterschiedliche Reiseführerangaben) markant geformten Vulkanhügeln, die vor etwa 25-27 Millionen Jahren erstanden. Der Mount Beerwah ist der höchste von ihnen.  

Bribie Island:
30km lange Insel, mit einer Brücke mit dem Festland verbunden, mit dem Ort Caloundra. 

Wetter:
Morgens: Sonne 19°C
Mittags:   Sonne 24°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:26 Uhr
Sonnenuntergang: 17:22 Uhr


Pelikane in Caloundra Heute wollten wir wieder so einen Kombitag wie gestern einlegen, Berge und Meer, damit jeder was davon hat. Wir fuhren durch unseren südlichen Nachbarort Caloundra, beobachteten Pelikane, die gerade von Fischern gefüttert wurden. Plötzlich gab es unter den Pelikanen eine Aufruhr. Glasshouse Mountains Sie vertrieben einen großen Raubvogel, der sich scheinbar auch für die Fische interessierte. Andere Vögel, wie Möwen vertrieben sie nicht. Weiter ging die Fahrt Richtung Inland zu den Glasshouse Mountains. Am Glasshouse Mountain Lookout etwas abseits der Scenic Route 24, aber gut ausgeschildert, erhielt man einen Überblick über die markant herausragenden Vulkanberge. Bestimmt lässt es sich hier wunderbar wandern, aber das mochten wir unserer sowieso schon murrenden Tochter, die Strände und Action liebt, nicht zumuten. 

Einen kurzen Break legten wir zwischen dem Lookout und der Scenic Route 24 ein in einem winzigem Häuschen, wo man Kaffee und Kuchen essen kann. Hier kauften wir uns frische Macadamia Nüsse, sehr lecker! Ein Beutel (Nibbly) Nüsse kostete 2$. Der Wirt fragte nach unserer Herkunft, da wir mit einem Autokennzeichen aus Victoria herumfuhren. Als wir uns als "German" outeten wurde seine Miene merklich freundlicher und schimpfte wie ein Rohrspatz auf die "Bloody Victorian",  die niemals ein Lächeln auf den Lippen hätten und sehr unverschämt seien. Wahrscheinlich hatte er sich gerade vor uns über Gäste aus Victoria aufgeregt. 

Bribie IslandZurück ging unsere Fahrt über Bribie Island. Auf der ozeanzugewandten Seite bummelten wir lange, lange am Strand umher, kein Mensch weit und breit. 

Abends aßen wir bei einem Tibetaner. Das Essen erinnerte sehr an indische Mahlzeiten. Manfred testete Ziege, ich fand das Fleisch zu schwabbelig. Einen Eigengeschmack konnte ich wegen der Schärfe des Essens nicht feststellen. Ich aß Lamm mit Kokossauce, Ingrid Gemüse in Curry. Man wurde bei der Bestellung nach der Schärfe gefragt.    



Sydney Teil 2 Startseite Reiseberichte Mooloolaba Teil 2
Datenschutz