Australien

Mooloolaba an der Sunshine Coast (Teil 2)


Donnerstag, 05. August 2004

Tipps zum Tage:

Everglades: 
Mit den Everglades meint man einen Teil des Flusslaufs vom Noosa River. Er enspringt in Cooloola passiert den Cooloola National Park, den Kinaba National Park und mündet in den Lake Cootharaba, Queenslands größtem natürlichen See mit seinen 90 qkm. Er ist so flach, dass man fast überall stehen kann.

Everglades Cruises:
4 Stunden Nachmittagsfahrt mit Nachmittagstee bei Harry's Hut - Kosten 55$ für Erwachsene / 40$ für Kinder von 4 bis 16 Jahren.

Wetter:
Morgens: Sonne 17°C
Mittags: Sonne 21°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:25 Uhr
Sonnenuntergang: 17:22 Uhr


Unser Wasser Bus durch die Everglades Für heute buchten wir an unserer Rezeption eine Halbtagesfahrt durch die Everglades bei Noosa. Wir starteten im 50 Minuten entfernten Noosa. Beim Kinaba Information Centre Der Startpunkt lag am Marina Hafen im Stadtteil Tewantin. Mit ca. 15 Leuten an Bord des "Water Bus" war das Boot nur halb besetzt. Leider redete der Bootsfahrer so schnell, dass Ingrid und ich seinen vielen Geschichten nicht folgen konnten. Die Fahrt verlief über den Lake Cooroibah, dann über den Lake Cootharaba in den Flusslauf des Noosa Rivers. Überall sah man Wasservögel, einschließlich Seeadler, Pelikane, Kormorane, Fischreiher und viele mehr. Ein Stopp legten wir am Informationszentrum ein, weiter ging es den Fluss hinauf, gesäumt von Mangroven, Teebäumen, Grasbäumen, Eukalyptusbäumen, Banksia, Palmen und viele mehr. Das Wasser war tiefbraun und wird deshalb auch "Blackwater" genannt.  Bei Harry's Hut legten wir eine Teepause ein. In der Sonne, direkt beim Picknickplatz lag ein ca. 1,20 m großer Goulds Waran (Sand Monitor) in der Sonne. Krokodile gibt es laut unseres Führers hier nicht, es ist ihnen zu kalt im 19°C warmen Wasser im Winter. Die Tour dauerte vier Stunden. Abends aßen wir wieder bei unserem Thailänder "Duang Dow" in der Esplanade. Ingrid aß Singapore Noodles thailändischer Art vegetarisch (nicht scharf), Manfred Huhn mit Gemüse spicy (würzig, aber nicht scharf) und ich Huhn in green Curry und Kokossauce mit Gemüse (mittelscharf). Den Abend ließen wir bei "Inspector Rex" in österreichisch mit englischen Untertiteln ausklingen.

Goulds Waran bei Harry's Hut


Freitag, 06. August 2004

Tipps zum Tage:

Fahrradverleih: 
Im Peninsula Hotel - Kosten 20$ den halben Tag

Eispreise: 
Mittags leisteten wir uns ein Eis: 2 Flavour Cup für 5,50$, sehr lecker und groß, entspricht 4 Kugeln bei uns.

Restaurant: 
Sun Sun Chinese Restaurant, 26 Brisbane Road, Mooloolaba

Wetter:
Morgens: Sonne 19°C
Mittags:   Sonne 23°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:24 Uhr
Sonnenuntergang: 17:23 Uhr


Strand von Mooloolaba Manfred und ich nutzten unseren herrlich warmen Whirlpool auf der Dachterrasse schon morgens vor dem Frühstück bei aufgehender Sonne. 

Manfred lieh sich im Peninsula Hotel für einen halben Tag ein Fahrrad aus. Rettungsschwimmer bei einer Übung Er radelte teils am Strand, teils auf der Straße entlang. Strand war nicht besonders, wegen der zur Zeit herrschenden Flut, gab es keinen festgefahrenen Sand. Auf der Straße fühlte er sich zwischen den australischen Autofahrern nicht sonderlich wohl. Man nahm ihn als Verkehrsteilnehmer nicht sonderlich ernst. 

Maroochy Botanic GardenIngrid und ich wanderten derweil unseren Strand in Mooloolaba bis zum Ende entlang (40 Minuten) und auf der Hafenseite zurück. Die heutige Wassertemperatur betrug 19°C und das Wasser war glasklar. Für australische Verhältnisse fand ich den Strand voll, für europäische ausgestorben. Der Blick vom Hafen ließ uns glauben, wir wären in Florida, ruhiges Wasser, am Ufer kleine bunte Fische, auf dem Wasser Boote in allen Farben leuchtend, gegenüber hübsche Villen. Wenn man übrigens gerne Fisch isst, hat man hier am Hafen eine große Auswahl an Fischrestaurants. Sie liegen etwa 1 km vom Stadtkern entfernt. 

Nachmittags besuchten wir den etwas abseits gelegenen Botanischen Garten "Maroochy Botanic Garden" (ca. 15 Fahrminuten von Mooloolaba entfernt). Er ist nicht sehr leicht zu finden, wir waren dankbar für unseren Queenland Straßenatlas. Wegen der Jahreszeit blühte nicht viel und doch lohnte sich der Besuch, besonders der Teil mit den Farnen und Palmen. Weiter gibt es einen Lagoon Track um den See herum durch dichten Wald. Wir waren übrigens fast die einzigen Besucher.

Abends aßen wir bei einem Chinesen "Sun Sun". Wir waren die ersten Gäste. Der Sohn, der uns bediente schaute sich im Restaurant laut die "Simpsons" an und war kaum davon loszubringen. Manfred bestellte eine Wan Tan Suppe und eine Kombination süß/sauer (mit mehreren Fleischsorten). Die Suppe wurde ihm irgendwann, mitten im Hauptgericht serviert. Ingrid bestellte Chao Mien vegetarisch, das waren knusprige Nudeln mit Gemüse, ich bestellte Huhn mit Gemüse. Insgesamt war das Essen nicht besonders.

 


Samstag, 07. August 2004

Tipps zum Tage:

Eumundi Market
Öffnungszeiten Sa 6:30Uhr bis 14Uhr - Mi 8Uhr bis 13;30Uhr - Parkplatzgebühren, je nach Lage von 3$ bis 5$.

Noosa National Park
Es ist Australiens meistbesuchter Nationalpark und bildet die Nordostecke Noosa Heads. Es gibt 5 Hauptwege von 1km bis 8km, die man miteinander verbinden kann.

Barramundi: 
Es ist ein Barsch und seine Herkunft ist der pazifische Ozean. 

Wetter:
Morgens: Sonne 17°C
Mittags:   Sonne 21°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:23 Uhr
Sonnenuntergang: 17:23 Uhr


Die heutige Nacht war grausam, Lärm noch und noch, angefangen mit testosterongesteuerten Halbstarken, die mit ihren motorbetriebenen Fahrzeugen angeben mussten, weiter ging's mit laut lärmenden Nachbarn, Betrunkenen auf der Straße und laut knallenden Wohnungstüren. Ohne Ohropax hätte ich kaum ein Auge zugetan. 

Strand an der Hastingsstreet in NoosaDenn sowohl Lärmschutz, als auch Hausisolierungen sind in Australien absolute Fremdwörter. Koala im Noosa National ParkDafür genossen Manfred und ich heute morgen wieder unseren Whirlpool. Geplant war für heute eigentlich der große Markt in Eumundi, 50km nordwestlich von Mooloolaba gelegen. Hier soll es alles geben von Kunst, über Produkte der umliegenden Farmer bis hin zu dem üblichen Touristenkram. Die Parkplätze waren aber schon mehr als übervoll, die Parkgebühren stiegen, je näher wir der Innenstadt kamen. Dieses Getümmel wollten wir uns nicht antun und beschlossen nach Noosa zu fahren. Eine nicht endende Autoschlange fuhr uns entgegen, alle auf dem Weg zum Markt. 

Auf dem Tanglewood Track im Noosa National ParkIn Noosa Heads bummelten wir die Hastingsstreet auf und ab, schließlich konnten wir Ingrid nur zu einer Wanderung durch den National Park überreden, wenn wir ihr zur Aufheiterung ein bisschen Action boten. Genug von dem Trubel bummelten wir nun in den Noosa National Park, den man von hier zu Fuß erreichen kann. Der befindet sich in der bewaldeten Nordostecke Noosas. Viele gut ausgeschilderte Pfade führen durch ihn hindurch, vom 1 km Track bis zum 8 km Track. Wir starteten mit dem Coastal Track und entdeckten einen Koala auf einem hohen Eukayptusbaum sitzend. Ohne Hinweis einer freundlichen Joggerin hätten wir den nie entdeckt. Die Aussicht auf die Laguna Bay und das Meer waren grandios. Bei der Granite Bay entfernten wir uns von dem Küstenweg und bogen in den Tanglewood Track. Dies ist der einsamste Weg und führt durch dichtes Buschland. Wir begegneten tatsächlich wenigen Menschen, was für eine Erholung zur überfüllten Hastingsstreet! Am Startpunkt des National Parks entdeckten wir wieder einen bestimmt 1,20m langen Goulds Waran. Auf der Fahrt von Noosa zurück nach Mooloolaba sahen wir viele Buschbrände im Hinterland. Die Waldbrandgefahr war derzeit sehr hoch, mangels Regen. 

Unser letzter Abend in Australien. Wenigstens einmal wollte ich in Australien Barramundi essen. Wir aßen im Bellissimo in "The Esplanade". Manfred aß Pizza, Ingrid Ravioli mit Tomatensauce und ich Barramundi, sehr lecker! 

 


Sonntag, 08. August 2004

Flug über dem SüdpolIm 2:30Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf, wir hatten heute eine lange Reise nach Port Elizabeth in Südafrika vor uns. Zum Glück ist erst die Hälfte unseres Urlaubs um! Pünktlich um 6Uhr flog unsere Qantas von Brisbane nach Sydney. Unser Gepäck konnten wir bis Johannesburg aufgeben und Bordkarten erhielten wir auch bis hierher. Mit 50 Minuten Verspätung startete unsere Maschine nach Johannesburg. Merkwürdigerweise flogen wir von Sydney über den Südpol nach Johannesburg. Es sah sehr malerisch aus, man konnte große Eisplatten, Schneeberge mit in der Sonne glitzernden Bächen dazwischen erkennen, toll! 



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