Australien
Top End (Teil 1: Darwin und Kakadu Nationalpark)
| Montag, 15. August
2005 |
| Top End: Northern Territory umfasst 17% der Landmasse Australiens, etwa so viel wie Spanien, Frankreich und Italien zusammen. 80% dieser Fläche liegen in den Tropen, die auch als Top End bezeichnet wird. Auf diesen 17% Landmasse wohnen 1% der australischen Einwohner. Die Hauptwirtschaftszweige N.T.s sind Tourismus und Bergbau. Darwin: Klima
Darwins: Unterkunft
in Darwin:
Temperatur heute Nacht: in Darwin: 21°C |
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Etwas verspätet startete unser Flieger nach Darwin. Es war ein sehr angenehmer Flug mit Qantas und in 4:20 Stunden landete unsere Maschine. Wir nahmen unseren Europcar in Empfang und fuhren in ca. 20 Minuten zu unserem Hotel, das an der Esplanade lag. Der sehr freundliche Nachtportier wies uns ein 3-Bedroom Apartment zu, da das gebuchte 2-Bedroom belegt war und er bat uns außerdem an, morgen Geld in unsere Parkuhr zu werfen. Die Autos müssen nämlich auf den öffentlichen Parkplatz abgestellt werden. Von hier oben aus dem 6. Stock (Zimmer 608) hatte man einen herrlichen Blick über den Hafen. Gegen 1:30 Uhr Ortszeit in Darwin fielen wir müde ins Bett. |
| Dienstag, 16.
August 2005 |
| Tipps
zum Tage:
George
Brown Darwin Botanic Gardens: Wetter: Sonnenaufgang
und Sonnenuntergang: |
| Der Blick, nach dem Aufwachen
aus dem Fenster war traumhaft: Das Meer lag vor uns, gespickt mit ein
paar Schiffen. Heute nutzten wir mal so richtig ausgiebig das
Frühstücksbüfett. Die letzte Woche mussten
wir es selber machen. Es gab fast alles, was man sich wünschte.
Gegen 10 Uhr fuhren wir zum Botanischen Garten, Die Besonderheit dieses Gartens sind die 400 verschiedenen Palmenarten und der Regenwaldwalk (siehe oben). Der Eintritt ist kostenlos. Hier blühten die schönsten Pflanzen. Anschließend besuchten
wir in Palmerston ein Shopping Center, wo wir uns
mit Dounuts und Kaffee stärkten und eine Luftmatratze
erstanden, weil wir eventuell Unterkünfte mit nur 2 Betten
für uns drei bekommen sollten. Es war ausgerechnet eine rosa
farbige „Barbie“ Luftmatratze, andere gab es nicht
:-). Auf dieser würde Ingrid nie schlafen :-) |
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| Mittwoch,
17. August 2005 |
| Tipps
zum Tage:
Kakadu
National-Park: Unsere
Unterkunft im Nationalpark: Sonnenaufgang
und Sonnenuntergang: Fahrt von
Darwin nach Cooinda: |
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Hier stürzten Manfred und ich uns in die Fluten des kleineren der beiden Pools. Komisch, das Wasser war, trotz einer Außentemperatur von 30°C, nicht warm. Später erkundeten wir das 50 km entfernte Jabiru, was aus ein paar Shops, einem Hotel und einer weiteren Lodge bestand. Auf mindestens 5 großen Bäumen verteilten sich tausende von Flughunden. Abends aßen wir im MiMi Restaurant , welches zur Cooinda Lodge gehörte, bei Kühlschranktemperatur (Klimaanlage). Zwar hatten wir draußen reserviert, wo es viel wärmer gewesen wäre, aber der Kellner behauptete die Mücken würden uns hier nicht zufrieden lassen. So wurde draußen gar nicht serviert. Manfred aß Steak mit Kartoffelbrei, Ingrid und ich Barramundi in Maccadamianuss-Mantel und Gemüse und vorweg gab es Damper und Bierbrot. Morgen gehen wir in den Imbiss nebenan, dort kann man wenigstens draußen essen, von den Mücken haben wir jedenfalls nichts mitbekommen. |
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Donnertag, 18. August 2005 |
| Tipps
zum Tage:
South
Alligator River und Yellow Waters Tour: Nourlangie Rock: Wetter: Sonnenaufgang
und Sonnenuntergang: Fahrt von
Cooinda zum Nourlangie Rock: |
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Um 6:25 Uhr versammelten wir uns
am Bus, der uns zum Anlegesteg der Yellow Water Tour
brachte. Wir waren so viele Teilnehmer, dass wir auf drei
große Boote verteilt wurden. Die Sonne ging gerade auf und
der Blick über den Fluss sah so malerisch aus, dass man es
kaum beschreiben kann. Nebelschwaden schwebten über dem breit
verzweigten Fluss und über den Wiesen. Im Hintergrund begann
die Sonne aufzugehen, die den Himmel rot färbte. Richtig
kitschig wirkte der Blick auf die im Nebel liegenden Wiesen mit
grasenden Wildpferden im Hintergrund. |
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| Leise glitt unser Boot dahin, man sah wirklich alles, was man sich nur wünschen konnte, es begann mit „Pluto“, einem großen Krokodil, was man schon vom Anlegesteg sah. Auf den Bäumen am Ufer, den Paper Barks saßen zwei große Seeadler. Am Ufer stand ein großer Jabiru, ein australischer Storch. Man sah Pelikane, Magpie Gänse, Whistling Dugs, Kormorane trockneten auf den Bäumen ihre Flügel und ein paar kleine farbige Kingfisher saßen auf den Bäumen. Zwischendurch entdeckte man immer wieder ein Salzwasser Krokodil im Wasser oder am Ufer liegend. Nein baden möchte ich hier wirklich nicht. Auf den Wiesen grasten außer den Pferden auch Wasserbüffel und Rinder. Ja, man vermisste kaum ein Tier. Die 2 Stunden verliefen im Fluge. Ach ja, eine lange Hose und eine Jacke waren nicht schlecht, zum einen, weil es zu Beginn noch frisch war, zum anderen wegen der Moskitos. Es hielt sich aber mit den Moskitos in Grenzen, Insektenspray brauchte man nicht. Als die Tour vorüber war, wanderten wir drei zu Fuß die 1,8 km vom Anlegesteg zur Lodge zurück. Dabei entdeckten wir sogar zwei Kängurus und einige schwarze Kakadus. |
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Anschließend
besuchten wir den 250 Meter vom Parkplatz entfernten
Anbangang Billabong. Hier führt ein 2,5 km
Rundweg herum, für den wir eine Stunde mit Vogelbeobachtungen
benötigten. Auf engstem Raum sah man hier noch mal fast alle
Vögel, die wir auf dem South Alligator River schon beobachten
konnten. Besonders hat es mir der hübsche, grazil
dahinstolzierende Jabiru angetan, den man recht nah beobachten konnte.
Natürlich wurde überall vor dem Baden gewarnt. Dieser
Rundweg lohnte sich unbedingt. Ganz alleine marschierten wir durch
lichten Eukalyptuswald und über offene Flächen. Am
Ufer sah man deutlich Spuren von großen Tieren, die
wahrscheinlich in der Dämmerung zum Trinken kamen. Vor
uns flogen vier schwarze Kakadus, deren untere Federn rot
leuchteten, kreischend davon. Ein Känguru suchte im Schatten
sein Futter und tat uns nicht den Gefallen einen Schritt in die Sonne
zu wagen für ein Foto. Sogar Manfred meinte, dies sei bei
weitem der schönste Tag unseres Urlaubs gewesen, wo ich ihm
bedenkenlos zustimmte! |
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