Australien

Südwestaustralien (Teil 1)


Karte

 

Allgemeines zu Perth:
Die Stadt zählt 1,38 Millionen Einwohner und wurde 1829 gegründet. Anfangs wuchs sie sehr langsam, erst mit den ersten Goldfunden um 1880 änderte sich das rasant. 

Kings Park:
4 km² großer Park, der den 17 Hektar großen Botanischer Garten beinhaltet. Seit 2003 gibt es hier einen 222m langen Tree Top Walk, von dem man noch schönere Aussichten über den Park und die Stadt genießen kann, als auch schon ohne ihn. Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Über 2000 Pflanzenarten aus WA können bewundert werden.

London Court:
Diese Straße wurde 1937 für wohlhabende Goldminenbesitzer und andere wohlhabende Menschen errichtet und sollte den Flair Londons nach Perth bringen.

Fremantle:
Diese 25.000 Einwohner zählende Stadt liegt 19km von Perth entfernt. Ihr Seehafen wurde weltweit als der am besten erhaltene des 19. Jahrhunderts beschrieben.   

Unsere Unterkunft in Perth hieß:
West Beach Lagoon und lag nördlich von Perth in Scarborough. Es ist eine sehr preisgünstige Unterkunft.

Dinner:

Hippo Creek African Grill and Steakhouse
251 West Coast Hwy
Scarborough 6019 WA
Phone: (08) 9245 8004

Wetter:
Morgens: Sonnig 13°C
Mittags:   Sonnig  21°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Perth:       6:44 Uhr
Sonnenuntergang in Perth: 17:55Uhr

 

Dienstag, 23. August 2005
 

Manfred hatte die Idee, statt Frühstück zu kaufen, in den Kings Park zu fahren und dort bei schöner Aussicht zu frühstücken. Im  Kings Park befindet sich der Botanische Garten von Perth, auf einer Anhöhe gelegen, von der man wirklich die beste Aussicht auf die Stadt genießen kann. Viele Pflanzen blühten, der TV-Sender ABC drehte gerade eine Gartensendung. In einem Kiosk kauften wir uns Kaffee und Schinken/Salat Wraps bzw. Kuchen. Ein großer Magpie gesellte sich bettelnd zwischen Ingrid und mich. Er hoffte vergebens auf den Schinken, denn die Gurke und die Tomate ließ er achtlos liegen. 
 

Dieser Magpie wollte gerne mit uns frühstücken

Kangaroo Paw im Kings Park

 

 

Blick vom Kings Park auf Perth

Tree Top Walk im Kings Park von Perth


Wir bummelten anschließend durch den Bot. Garten. Und meine beiden Fotografen schossen unendlich viele Bilder. Anschließend besuchten wir die Innenstadt, nachdem wir einen Parkplatz in der Nähe der Victoria Ave fanden. Die Fußgängerzone war nett, es herrschte in ihr nicht so viel Hektik wie in Sydney. Sehenswert ist auch eine Seitengasse der Mall, „London Court“. Dies ist eine schmale Gasse zwischen Hausfassaden, die den Häusern Londons nachgebildet sind. 

Da es noch früh war, stand Fremantle auf dem Programm. Dies ist ein recht netter Ort mit einem schönen Hafen (siehe oben).

Nachmittags schmiss ich eine Waschmaschinenladung in die Maschine und mailte derweil im Internet bis die Maschine fertig war. Abends aßen wir im benachbarten Afrikanischen Restaurant: "Hippo Creek": Manfred aß Steaks, die aufgehängt an einem Spieß serviert wurden. Ingrid und ich aßen Snapper (Fish of the day)

 

Mittwoch, 24. August 2005
 
Tipps zum Tage:

Busselton:
Einwohner 14.000. Der Ort ist ein populärer Ferienort im Sommer, darum reihen sich in manchen Straßen ein Ressort neben das andere. Die Stadt wurde nach der Familie Bussel benannt, die zu den ersten Siedlern hier gehörte. In Busselton findet man die längste hölzerne Jetty mit 2 km Länge, der südlichen Hemisphäre. Neuerdings hat man ans Ende der Jetty ein Underwater Observatory gebaut mit Unterwasserkamera, zu finden auch im Internet unter: http://www.busseltonjetty.com.au/. Weiterhin gibt es noch das Old Butter Factory Museum aus dem Jahre 1918. Die Zimmer sind zwar noch wie in einer Molkerei benannt, z.B.
"The Cream Holding Room", "The Cream Tipping" und "The Cream Washing Room", aber in dem Museum wird die Geschichte des Ortes dargestellt.

Wetter:
Morgens: Wechselnd bewölkt 13°C
Mittags:   Schön: 21°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Perth:              6:43 Uhr
Sonnenuntergang in Busselton: 17:55 Uhr

Gefahrene Strecke:
230 km


Nachdem wir uns endlich geeinigt hatten, ob wir nun nach Süden oder nach Norden reisen sollten, packten wir unsere sieben Sachen und fuhren Richtung Süden. Wir entschieden uns für den Südwesten, da man im Norden zu riesige Entfernungen zurücklegen muss, um irgendwo anzukommen. Der Wetterbericht sah auch einigermaßen passabel aus.  

Nach ca. 200 km erreichten wir die an der Küste liegende und 45.000 Einwohner zählende Stadt Bunburry. Ort gefiel uns, auch gab es hier einige Attraktionen wie Dolphin-Watching oder einen Trail durch Mangroven. Wir ließen uns im Informationsbüro wegen einer Unterkunft beraten. Das was uns gefiel, war aber leider komplett ausgebucht, die anderen gefielen uns nicht so besonders. So fuhren wir kurz entschlossen ins 50 km weiter entfernte Busselton. Die Dame im Informationsbüro beriet uns sehr gut, wir entschlossen uns für die Waterside Apartments, ganz am östlichen Ende Busseltons gelegen. Wir buchten zum Winterspecial: 3 Nächte bleiben, 2 Nächte bezahlen. Es erwies sich als ein Superglücksgriff. Ein 2-stöckiges 3-Bedroomapartment mit Blick zum Meer und recht abseits vom Trubel gelegen. Die Apartments sind ganz neu und kaum bewohnt derzeit, nur zwei von 15 Häusern. Wir bummelten durch die 8 km  entfernte City, kauften ein und grillten heute Abend selber auf der Terrasse.
 

Das Wahrzeichen von Busselton, die 2km lange Jetty


 Diese Kröte saß auf unserem Balkon

 

Donnerstag, 25. August 2005
 
Tipps zum Tage:

Dunsborough:
Einwohner 1.600. Es ist eher ein gemütlicher Küstenort, von wo aus ab September Whalewatching Touren starten. Eine weitere Attraktion ist das nahe gelegene Cape Naturaliste, von wo aus viele Wanderwege starten, sogar ein Weg mit 139 km zum nächsten Cape. Den Leuchtturm kann man leider nur mittels einer Führung besuchen. Aber es gibt auch kleine Wanderwege durch die Dünen zu einem Whalewatching Lookout zum Beispiel. 

Wetter:
Morgens: bewölkt mit Sonne  14°C
Mittags:    bewölkt mit Sonne  20°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Busselton:       6:46  Uhr
Sonnenuntergang in Busselton: 17:56 Uhr

 

Nach einem leckeren Frühstück in den eigenen 4 Wänden fuhren wir ins 25 km entfernte Dunsborough. Hier wollten wir eine Wahlewatching Tour für den morgigen Tag buchen. Die Dame im Infobüro meinte, dass die Touren zwischen Juni und August nur vom 90 km entfernten Augusta starten würden. Also buchten wir für Augusta morgen, nachdem uns ein Mann im Infobüro, der wie ein Seebär aussah, zuriet. Bin mal gespannt!  
 

Spazierweg am Cape Naturaliste

 

Cape Naturaliste

 

 

Tannenzapfenskink
 

Unsere Zimmerpflanzen wachsen hier auf der Kuhweide


Anschließend bummelten wir durch den kleinen Ort und fuhren 13 km weiter zum Cape Naturaliste. Wir wanderten einen 1,5 km Trail durch Dünen zur Whalewatching Station, wo wir zwar keine Wale und auch keine Delfine sahen, dafür sehr viele Vögel und mehrere Tannenzapfenskinks. Den Nachmittag verbrachten wir einkaufend und an verschiedenen Stränden von Busselton.

Abends grillten wir wieder, diesmal mit Rumpsteak, Lachs, Würstchen, die hier ganz anders schmecken, als wir es von zu Hause gewohnt sind, und Salat.

 

Freitag, 26. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Wetter:
Morgens: Sonne  14°C
Mittags:   Sonne  

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Busselton:       6:45 Uhr
Sonnenuntergang in Busselton: 17:57 Uhr


Um 7 Uhr standen wir heute schon auf. Wir wollten um 9:45 Uhr beim Fähranleger im 90 km entfernten Augusta sein. Ingrid und ich hatten für heute eine Walbeobachtungstour gebucht. Man fuhr eine gute Stunde nach Augusta. Das Schiff füllte sich langsam, aber plötzlich kamen zwei Schulklassen, die nicht alle auf das für sie vorgesehene Schiff passten, sie wurden teilweise noch zu uns gequetscht. Die Crew hatte ihre liebe Mühe die Jungs zurecht zu weisen, sich festzuhalten, nicht zu laufen, nicht die Treppen hinauf zu jagen.
Man fuhr zuerst auf dem Hardy Inlet entlang zum Meer, an Felsen mit New Zealand Fur Seals vorbei. Die tummelten sich zum Teil im Wasser, zum Teil robbten sie auf den Felsen herum oder schliefen. Man kann sie hier von Juni bis August beobachten.   
 

New Zealand bei Augusta

New Zealand bei Augusta


Ingrid und ich fanden gute Plätze draußen vorne auf der rechten Seite. Der Kapitän hatte den Hang die Attraktionen auf der rechten Seite anzusteuern, Glück für uns!.
Weiter ging’s zu der Stelle im Ozean, wo man schön öfter Buckelwale gesichtet hat. Plötzlich sah man die Fontaine des ersten Buckelwals, schließlich zeigten sich mehrere Wale, indem sie bis zur Hälfte aus dem Wasser sprangen. Es sah aus, als ob sie mit ihren Flossen winkten. Diese eine Stunde bei den Walen verging wie im Flug. Der Kapitän durfte sich nur auf 100 Meter nähern. So warteten wir, dass sich die Wale selber näherten, was sie auch manchmal taten. Gegen 12 Uhr drehten wir bei. Der Kapitän steuerte noch andere Ziele an, aber dort entdeckten wir keine Wale. Nach drei Stunden insgesamt, legten wir wieder in Augusta an.  
 

Buckelwal bei Augusta

Buckelwal bei Augusta

 


Manfred erwartete uns schon und brachte uns zu einem sehr nett am Wasser gelegenen Cafe, wo wir von unseren Erlebnissen bei Muffin und Kaffee berichteten. Malerisch saßen zwei Pelikane am Ufer, direkt in unserem Blickfeld. Die Bedienung kam zwischendurch raus und verscheuchte die Möwen. Sie meinte „They are doing their business on the tables“. Witzig, dass es in Englisch gleich heißt wie bei uns! Dann fuhren wir noch zum Cape Leeuwin. Hier kletterten wir auf den vielen Felsen herum, fotografierten hunderte von Krebsen und die Brandung dahinter. 
 

Am Cape Leeuwin

Krebs am Cape Leeuwin

 

Abends fuhren wir zu einem Thailänder zum Essen. Manfred und ich aßen Tom Kah Suppe vorweg mit Kokosmilch und Huhn, Ingrid die sehr scharfe Tom Yum Suppe mit Huhn und Chilli. Danach aß Manfred Green Curry mit Kokosmilch, Gemüse und Huhn, ich Red Curry mit Kokosmilch, Gemüse und Huhn und Ingrid Huhn mit Nudeln und einer leicht süßen Soße (fast Suppe). 

 

Samstag, 27. August 2005
 
Tipps zum Tage:

Albany:
Einwohner 22.400. Es ist die älteste Siedlung Westaustraliens. Albanys ersten Siedler, 46 an der Zahl, erreichten Weihnachten 1826 mit der Brig Amity unter dem Kommando Majors Edmund Lockyer, Albany. Die Hälfte der Siedler waren Sträflinge. Der Nachbau der Brig Amity kann besichtigt werden. Heute besitzt Albany einen der Haupthäfen der Südwestküste. Im Sommer ist es ein beliebter Ferienort.  

Wetter:
Morgens: Schauer                     14°C
Mittags:   Sonne und Schauer  20°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Busselton:   6:43 Uhr
Sonnenuntergang in Albany:  17:46 Uhr


Heute reisten wir weiter und zwar über Pemberton nach Albany. Noch ein letztes Mal genoss ich vom Bett aus die Sicht auf das Meer. Das Wetter war heute sehr wechselhaft, ideal um die Zeit im Auto zu verbringen. Nach nur 1,5 Stunden erreichten wir Pemberton. Wir entschlossen uns weiterzufahren. Was sollte man heute in einem kleinen verregneten Ort, mitten im Wald gelegen? Unterwegs sah man grüne Wiesen wie auf Tasmanien, mit Rindern, Schafen und zwischendurch Emus - recht idyllisch. Dass hier auch manchmal andere Temperaturen herrschten und es sehr trocken werden kann, sah man an den zum Teil schwarzen Baumstämmen und den Anzeigern an den Straßen, wie extrem die Waldbrandgefahr sein kann. Sie stand im Moment auf niedrigstem Niveau. Später fuhr man durch Wälder mit riesigen Bäumen. Gegen 14 Uhr erreichten wir das Informationszentrum in Albany. Die Dame beriet uns sehr gut. Wir wählten die etwas außerhalb gelegene Seaside Villa, die wahrscheinlich von privat vermietet wurde, denn wir erhielten den Schlüssel schon hier an Ort und Stelle.

Wir deckten uns beim Coles mit Lebensmitteln ein. Anschließend wanderten Ingrid und ich am kilometerlangen Hausstrand entlang, auf dem man von Emu Point bis Middleton laufen kann. Ein Teil dieses Strandes war auch für Hundebesitzer als Übungsplatz gekennzeichnet. Es begegneten uns auch ein paar Hundebesitzer mit ihren Hunden, und beide Male, wo uns ein Hund auch nur etwas zu nahe kam, um uns zu beschnüffeln, entschuldigten sich die Besitzer sofort bei uns. Das kann man sich bei uns gar nicht vorstellen. Hier würde es bloß lapidar heißen „Der macht nichts“, wenn überhaupt. In D würde man sich eher einen Anpfiff von den Hundebesitzern einhandeln, warum wir nicht unsere Kinder an die Leine nehmen würden :-)))

Abends aßen wir im Haus. Ingrid bastelte einen Salat, dazu aßen wir Toast mit Käse und Wurst.

 

Sonntag, 28. August 2005
 
Tipps zum Tage:

Frenchman Bay:
Frenchman Bay ist eine Landzunge südlich von Albany gelegen, auf der man einige spektakuläre Felsformationen bewundern kann. Außerdem befindet sich hier noch der Albany Bird Park

Wetter:
Morgens: Schauer  12°C
Mittags:   Sonne     19°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:      6:33 Uhr
Sonnenuntergang: 17:46 Uhr


Heute morgen beim Aufwachen fiel mir als erstes auf, dass man kein Geräusch vom Menschen verursacht hörte.
Nein, man hörte nur einen Magpie singen. Wir fuhren nach dem Frühstück zur Frenchman Bay und zwar zur Gap und zur Natural Bridge. Dies sind markante, riesige Felsformationen, die ihre Form dem Meer verdankten. Als wir ausstiegen, fing es leider an zu regnen. So dass wir uns entschlossen den auch auf der Frenchman Bay liegenden überdachten Bird Park zu besuchen. Der Vogelpark besteht hauptsächlich aus einer riesigen Vogelvoliere mit vielen Papageienarten, die man füttern darf. Das Futter bekommt man mit dem Bezahlen des Eintritts von 7$ pro Person. So wie ich das Futter herausholte, landeten schon drei Rainbow Lorikeets auf meiner Hand und meiner Schulter. Die Krallen waren gar nicht so scharf, wie ich immer vermutete. Auch andere Papageiarten landeten auf uns. Ein Nymphensittich verliebte sich in Ingrid. Er setzte sich auf ihre Schulter, stupste sie mehrmals mit dem Schnabel an der Wange an und hielt seinen Kopf nach unten, bis Ingrid ihn endlich kraulte. Er wollte gar nicht mehr fortfliegen. Wir hätten ihn am liebsten mitgenommen.
  

Bird Park auf der Frenchman Bay

Bird Park auf der Frenchman Bay: Ingrid mit NymphensittichfreundFreund


Als wir uns nun doch endlich von den Vögeln trennen konnten, schien die Sonne und wir fuhren noch einmal zur The Gap, zur Natural Bridge und zu den Blowholes, aus denen aber nur bei ganz rauer See das Wasser hochschießt. Dieser Ausflug hatte sich wirklich gelohnt.
 

Natural Bridge auf der Frenchman Bay

Emu Bay


Nach einer kleinen Muffinpause wanderten wir von der Haustür los zum Strand und dort in einer halben Stunde nach Emu Bay. Zurück kämpften wir gegen den Wind. Manfred hatte genug, während Ingrid und ich noch in die andere Richtung marschierten. Es lohnte sich, denn zum Schluss entdeckten wir in der Ferne, mit Hilfe von zwei vorbeiradelnden Jungs, die Fontainen von Walen. Ingrid und ich stürzten zum nächsten Aussichtspunkt, hier sahen wir auch die Rücken der Wale und einen Wal sogar hochspringenden, toll! 

Abends wollten wir in Albany essen, aber die Gehsteige waren hochgeklappt. Geöffnet hatten nur zwei Chinesen, das wollten wir nicht, und ein Lokal, dass den Charme einer Bahnhofshalle ausstrahlte, das wollten wir auch nicht. So kauften wir in einem Laden, der gleich schloss, ein paar Lebensmittel und aßen zu Hause Toast mit Wurst und Käse und Salat.

 

Montag, 29. August 2005
 
Tipps zum Tage:

Wetter:
Morgens: Schauer  10°C
Mittags:   Schauer und Sturm 14°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang:       6:32 Uhr
Sonnenuntergang: 17:47 Uhr


Schauerwetter! Wir fuhren als erstes zum Informationsbüro, um unseren Aufenthalt in der Seaside Villa in Albany zu verlängern. Fein, das hatte geklappt. Peta, die Dame vom Infobüro gab uns den Tipp, wo man ins Internet kam und wo man Kanus ausleihen konnte, das hatten wir in den nächsten Tagen nämlich vor. Bei den Backpackern checkten wir unsere Mails für 4$ in der halben Stunde. Anschließend fuhren wir zur etwa 20km entfernten Bay of Plenty, genauer zum Little Beach. Diesen malerischen Strand besuchten wir vor neun Jahren schon ein paar Mal. Inzwischen gab es hier auch ein Informationsbüro, die Straße zum Strand war geteert und ein hübscher Wanderweg vom Little Beach zum Informationsbüro wurde angelegt.
 

Bay of Plenty: Little Beach

Little Beach: Es ist etwas windig

 

Nur eine Gruppe Asiaten war außer uns anwesend. Der Sand war herrlich weiß, das Wasser wies alle Farbschattierungen auf von hellgrün am Ufer bis dunkelblau. Wir kletterten ein wenig auf den Felsen umher und besuchten den Nachbarstrand bis wieder dicke Regenwolken nahten. Bisher hatten wir Glück, strahlend blauer Himmel, als wir aus dem Auto stiegen, davor und danach starke Schauer.  

Mittags fuhren wir zum Einkaufen, aßen Muffins und tranken Eiskaffee. Hinterher wusch ich zwei Waschmaschinenladungen, da man sowieso nichts machen konnte draußen. Es stürmte fürchterlich und zwischendurch regnete es. Abends kochten Ingrid und ich thailändisch. Man bekommt im Coles nämlich schon viele fertige thailändische Gewürzmischungen, wo man nur noch Gemüse und Fleisch reinschnitzeln muss, vielleicht noch Kokossoße einrührt und fertig ist das "Red Curry" oder die "Tom Kah Suppe".


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