SÜDAFRIKA
Lalibela
| Sonntag, 25. Juni 2006 |
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Wie fast jeden
Tag standen wir um 7:30 Uhr auf, um 8:30 Uhr wurde uns das
Frühstück gebracht. Um 9:15 Uhr fuhren wir Richtung
Port Elizabeth. Nach 303 km bzw. 3 Stunden erreichten wir
unser Ziel Lalibela.
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Eigentlich
hatten wir im Haupthaus gebucht und nicht im Tree Tops, aber was
soll’s, wir sagten lieber nichts, denn es gefiel uns sehr
gut. Wir waren hier die einzigen Bewohner der neu erbauten
Hütten die aus Zeltleinwand bestanden mit Strohdach. |
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Tree Top in Lalibela |
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Als wir auf unser Zimmer kamen, war schon alles hergerichtet, Heizung an, Heizdecke an und Betthupferl auf der Zudecke. Wetter:
erst bewölkt, Schauer, abends schön, Temperatur
morgens 8 Grad, mittags 16 Grad |
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| Montag, 26. Juni 2006 |
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Um 6 Uhr
hieß es Aufstehen um 6:30 Uhr gab es ein leichtes
Frühstück mit Müsli und Kaffee oder Tee und
um 7 Uhr ging’s mit Ben auf einen 3-stündigen Game-Drive.
Wir ließen heute beide unseren Schlafanzug drunter, um nicht
so fürchterlich zu frieren wie gestern. Ben wollte uns partout
Elefanten zeigen, was sich bei dem Wind als äußerst
schwer erwies. Man glaubt es nicht, aber die Riesentiere konnten sich
gut verstecken. Wir sahen Giraffen, Zebras,
Elands, Springböcke,
ein Nashorn, Red Hartebeest,
aber keine Elefanten. |
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Mittags relaxten wir, setzten uns in die Sonne und Manfred beschloss wegen seines Schnupfens und der Halsschmerzen die Nachmittagstour sausen zu lassen, so fuhr ich alleine mit Ben hinaus. Ich durfte neben ihm sitzen, wo es viel weniger kalt zog, als oben auf dem Landcruiser. Er meinte, wenn mir kalt wäre würde er die Heizung anstellen, was ich für einen Witz hielt in dem offenen Auto, war aber keiner, denn aus dem Gebläse kam es warm heraus, so dass die Hände nicht so eiskalt gefroren. Ben hatte den Ehrgeiz mir Elefanten zu zeigen. Er sah am gegenüberliegenden Hang von weitem schon Nashörner laufen. Die konnte ich beim besten Willen nicht erkennen. Als wir drüben waren, fand er sie auch gleich. Wir sahen viele, viele Antilopenarten im Abendlicht und schließlich Elefanten. Sie mussten wir im Hellen finden, da sie es nicht mögen von Scheinwerfern oder Blitzlicht geblendet zu werden. Es war eine
ganze Elefantenfamilie mit Baby und Halbstarken und
erwachsenen Elefanten. Der noch nicht erwachsene Elefant stand etwa
einen Meter in Front vor unserem Auto, rupfte Gras, was er sich ins
Maul steckte und beäugte uns neugierig. Das war sehr
beeindruckend solche Kolosse auf Tuchfüllung vor sich zu
haben. Nach einer ganzen Weile lösten wir uns und fuhren zu
einem Sonnenuntergangsdrink. Die Aussicht auf die gezackten Berge
hinter denen die Sonne unterging toppten fast, aber nicht ganz das
Elefantenereignis. |
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Wetter: Wenig Wolken, aber windig / Temperatur morgens: 8°C, mittags: 17°C |
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| Dienstag, 27. Juni 2006 |
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Heute Morgen stürmte es so stark, dass uns Cornelia schon beim Wecken um 6 Uhr fragte, ob wir die Morgentour heute mitmachen wollten. In Anbetracht Manfreds Nase sagte er ab und auch ich hatte keine Lust bei dem Sturm, zumal der gestrige Nachmittag mit den Elefanten nicht getoppt werden konnte. Also bestellte sie uns für 10 Uhr zum Brunch. Wir wurden von
allen herzlich verabschiedet. Und nach 2,5 Stunden und 250 km
erreichten wir auf der nicht mehr einsamen Straße in Richtung
Kapstadt um 14 Uhr die Tsitsikamma Lodge
in Tsitsikamma. |
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| Es sind einzeln stehende Hütten, zwar nah an der Straße und den Verkehr hört man sehr gut, dafür sind die mit Holz ausgestatteten Hütten sehr gemütlich. Abends aßen wir im Hotelrestaurant vom Büfett. Es gab Zwiebelsuppe, Fisch mit Salat, Huhn, Rind oder Schwein mit Kartoffeln, Reis, Spinat oder Mischgemüse und zum Nachtisch Vanilleeis oder Blaubeerkuchen. |
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