Köln |
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13. August bis 15. August 2011 |
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Ein paar Worte vorweg. Wie kommt man auf die witzige Idee nach Köln zu reisen? |
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Allgemeine Links zu Köln: |
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| Samstag, 13. August 2011 | ||||||
Um 9:20 Uhr brachen Manfred und ich mit gepackten Koffern Richtung Straßenbahn auf. Am Hauptbahnhof trafen wir auf unsere beiden Mitreisenden S und A, für die dieser Ausflug eine willkommene Abwechslung zur Hausrenovierung darstellte. Punkt 10:05 Uhr fuhr unser ICE auf Gleis 1 ein. Gemütlich bei einem Gläschen Rotkäppchen (die Frauen) und Bierchen (die Männer) stimmten wir uns auf unsere gemeinsame Reise ein. Der Zug war recht gut besucht, wir waren froh um unsere reservierten Plätze. In Ulm überlegten wir, welche Kirche wohl höher sei, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom? Laut Wikipedia ist der Turm des Ulmer Münsters der 1890 vollendet wurde, mit 161,53 m der höchste Kirchturm der Welt, der Kölner Dom mit 157,38 m das dritthöchste Kirchengebäude der Welt (das zweithöchste Europas). Die zweithöchste Kirchengebäude der Welt ist übrigens die Basilika Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro an der Elfenbeinküste mit 158 m. In Stuttgart winkten wir dem alten Sackbahnhof zu und legten eine Gedenksekunde ein, wer weiß wie lange er noch steht. Außer ein paar Kränen sah man allerdings nichts von einer Großbaustelle. |
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Nach ziemlich genau vier Stunden fuhren wir um 14:05 Uhr in den Kölner Hauptbahnhof ein. F und P, unsere Kölner Gastgeber, Organisatoren und Forenbetreiber empfingen uns am Zug. Ist das nicht ein Service? Was ich an der Ankunft in Köln so toll finde, ist der Blick, den man erhält, wenn man über die Hohenzollernbrücke zum Hauptbahnhof einfährt mit Sicht zum Dom. F und P brachten uns mit U- und Stadtbahn zu unserem Conti-Hotel, wo wir eincheckten. Weiter ging es mit der Stadtbahn und U-Bahn zur Haltestelle Zoo/Flores. Ach ja, ein Wörtchen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir fuhren jedesmal mit Tagestickets der Preisstufe 1b, gültig für ganz Köln und für 5 Personen, also 10,70 Euro für 5 Personen/Tag. Leider machte das Wetter nicht so mit wie wir wollten. Mit einem zweiten netten Kölner Paar des Forums E und W trafen wir uns vor der Kölner Seilbahn. Seit 1957 führt die gemütliche Gondel neben der Zoobrücke über den Rhein zum Rheinpark, der seit 1989 unter Denkmalschutz steht. Wegen des Regens stiegen wir aber nicht aus, sondern schaukelten wieder zurück und vergaßen dabei nicht, was uns unsere Gastgeber empfahlen, einen Blick in die unter uns liegende Claudius Therme zu wagen. |
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| Mit der Seilbahn über den Rhein | ||||||
Wir fuhren im Anschluss zum Bahnhof Deutz und erklommen die 100 Meter hoch gelegene, öffentliche Besucherplattform des Kölner Triangle Bürohochhauses, wo man trotz des Nieselregens einen herrlichen Blick über ganz Köln genoss. Unten gab es einen Automaten, wo man sich die Karte lösen konnte, die aber nicht kontrolliert wurde an diesem Tag. Toll finde ich oben, die auf die Scheiben aufgedruckten Sehenswürdigkeiten, trotz unserer lebenden Reiseführer, die wir bei uns hatten, waren diese Aufdrucke ganz nützlich. |
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Im Anschluss wollten wir Richtung Altstadt über die Hohenzollernbrücke bummeln, aber es war eine Spur gesperrt, da hier gleich der "Women's Run Köln" stattfinden sollte. Gut dann wanderten wir eben auf der anderen Brückenseite. Die Hohenzollernbrücke ist eine von 1907 bis 1911 errichtete Brücke, bestehend aus drei nebeneinanderliegenden Brückenteilen. Damals aus zwei Eisenbahnteilen und einem Straßenteil, jetzt aus drei Eisenbahnteilen und links und rechts davon je ein Fußgängerteil. Vier Reiterstandbilder flankieren die Flanken. Seit dem Sommer 2008 breitete sich hier der italienische Brauch aus, dass sich Paare am Geländer mit Liebesschlössern verewigen. Unsere beiden Augsburger Mitreisenden verewigten sich mit einem mitgebrachtem Schloss am Brückengeländer. Auf dieser Seite hingen auch noch nicht so viele Schlösser, die Platzauswahl war noch groß. Als wir die Altstadt erreichten, mussten wir uns durch den Frauenlauf kämpfen bzw. eine Lücke abpassen. |
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Unser Ziel für heute war Peters Brauhaus, dort hatten unsere Gastgeber für uns acht reserviert. Für die Nichtnorddeutschen waren die Sitten mit dem Kölsch sehr ungewöhnlich, einmal, dass sie nur "Bierpröbchen" mit 0,2l bekamen und zum anderen, dass man einen Deckel aufs Glas legen musste, wenn man genug hatte. Unser "Köbes" war flink und nett. Ich testete zum Essen "Himmel un Äd", was ich lecker finde. Allerdings kannte ich es in ähnlicher Form von zuhause. Mein Vater wünschte sich dieses Gericht immer zu Weihnachten, allerdings nicht mit Blutwurst, sondern uns Kindern zuliebe mit Wienerle. Nach vielen Pröbchen begaben wir uns dann in unser Hotel. |
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Schlafen konnte ich in dieser Nacht nicht besonders gut, aber das geht mir meistens in der ersten Nacht in einem fremden Bett so und ein wenig war sicher auch das letzte Bierchen daran schuld, oder? Reisedaten: Wetter: |
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