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Samstag, 15. Januar 2011
 

Das war wieder ein leckeres Frühstück zu viert. Die Frühstücksdame war wieder etwas sehr faul, aber Manfred holte uns die Kanne mit frischem Kaffee einfach wieder selber aus der Küche und stellte dafür die leere hin.

Mit unseren schon gepackten sieben Sachen verließen wir das Hotel und begaben uns zur Haltestelle Moltkestraße. Mit der Stadtbahn fuhren wir zwei Haltestellen weiter zum Neumarkt, wo wir in die U-Bahn Richtung Hauptbahnhof umstiegen. Die Sonne knallte übrigens aus allen Löchern, so wie wir es auch bestellt hatten. Im Hauptbahnhof suchten und fanden wir die Schließfächer fast auf Anhieb. Für so Leute vom Lande wie wir, ist das gar nicht so einfach mit dem Bedienen dieser Schließfächer. Es sind keine einzelnen Schließfächer, sondern mehrere große Automaten, in die man sein Gepäck in eine einzige Klappe stellt, Geld einwirft und eine Quittung bekommt, die man unbedingt aufheben muss. Das Gepäck verschwindet und in dieselbe Klappe stellt der nächste Kunde sein Gepäck usw. Holt man sein Gepäck wieder, kann man irgendeinen der Automaten nehmen und seine Quittung dort einlesen lassen. Hat man die Zeit überschritten, zahlt man nach und erhält dann sein Gepäck zurück.

Mit der U-Bahn gings Richtung Zoo bis zur Haltestelle Zoo/Flores, wo wir auch vorgestern ausstiegen, als wir mit der Seilbahn über die Zoobrücke fuhren. Beim Aussteigen aus der U-Bahn passierten wir einen frischen Verkehrsunfall. Ein Mast mit Wegweisern war stark verbogen. Nach Personenschaden sah es zum Glück nicht aus.

Wir beschlossen heute bei dem Traumwetter den Kölner Zoo zu besuchen. An der Kasse und am Eingang herrschte schon reges Treiben, es waren Ferien. Warum es wirklich so voll war, erfahre ich erst heute beim Schreiben des Berichts, Montag ist Zootag und die Eintrittspreise sind billiger. F rief mich auf meinem Handy an, sie wolle uns nach Büroschluss am Bahnhof nachher verabschieden. Na, ich denke sie wollte nur sichergehen, dass wir wirklich verschwinden :-)

 
Fahrt zum Zoo Zoo
Mit den Öffentlichen in den Zoo Zoo
 

Der Kölner Zoo gehört zu den ältesten und modernsten Zoos Deutschlands und beherbergt mehr als 10.000 Tiere. "Highlights sind der Elefantenpark, der größte seiner Art nördlich der Alpen, das Urwaldhaus für Menschenaffen und das Regenwaldhaus mit seinen paradiesischen Bewohnern", so lautet es auf der Webseite des Zoos. Wir schlenderten gute vier Stunden durch das weiträumige Gelände und durch die vielen Häuser und besuchten zum Schluss noch das Aquarium, das im Eintrittspreis inklusive war.

 
Tapier Schneeleopard
Tapier-Mama mit Kind Schneeleopard
   
Gut? Palmkakadu
Gut, besser, Paulaner...
oder habe ich da was falsch verstanden?
Palmkakadu
   
Elefant Elefantengehege
Einer von vielen jungen Elefanten großes Elefantengehege
   
Büffel? Krokodil
   
Im Aquarium Röhrenaale
Im Aquarium Röhrenaale
 

Mit lahmen Füßen begaben wir uns wieder Richtung Bahnhof, aßen noch ein Eis im Cafe 4D, wo zwei Tische weiter ein paar Youngsters vom WDR zwei Frauen interviewten. Am 4711-Haus und dem Dom vorbei, bummelten wir zum Hauptbahnhof, hofften, dass das mit dem Gepäckfach wirklich alles klappte - tat es und setzten uns schon mal wartend auf unseren Bahnsteig. Unsere Gastgeberin kam tatsächlich noch zur Verabschiedung wie nett und brachte mir zwei Thriller von Jussi Adler Olsen mit - toll neuer Lesestoff! "Erbarmen" habe ich begonnen, finde ich schön spannend, aber das könnt ihr ja später in meiner Bücherecke lesen :-).

 
4711 Rückfahrt über die Hohenzollernbrücke
4711-Haus Rückfahrt über die Hohenzollernbrücke
mit Blick auf die Lagerhäuser
   
Ulmer Münster

Der ICE war brechend voll, startete mit 10 Minuten Verspätung, aber erreichte pünktlich Augsburg. Gut dass wir Plätze reserviert hatten.

Wetter:
Schön, Temperatur morgens: 12,5°C, mittags: 22,3°C.

 

 

<-- Vorbei am Ulmer Münster

 

Köln ist unbedingt eine Kurzreise wert, haben wir festgestellt. Besonders zur Jahreszeit wie dieser, wenn man draußen sitzen und am Rheinufer flanieren kann, dann bekommt man richtiges Urlaubsfeeling, zumindest ging es mir so. Gut, man hätte viel mehr machen können, da das Angebot an Museen, Parks, Kirchen... riesig ist, aber um sich einen Überblick zu verschaffen, fand ich unser Programm gerade richtig, es artete nicht in Stress aus. Interessiert hätte mich noch das Schokoladenmuseum, aber montags hat es geschlossen und Sonntag war es übervoll, wir sahen ja die Massen von außen, wahrscheinlich wegen des Promenadenfests. Das Schokoladenmuseum heben wir uns für den nächsen Kölnbesuch auf, ebenso das Besteigen des Kölner Doms, eventuell :-) .

Ein paar Worte zum Conti-Hotel:
Für einen kurzen Stadtbesuch finde ich das 3-Sterne Hotel okay. Man ist ja hauptsächlich zum Schlafen dort und das konnte man, denn es war ruhig und sauber. Positiv fand ich die Ruhe der nach hinten liegenden Zimmer, die Auswahl am Frühstücksbuffet, saubere Zimmer und Betten, die gute Lage fast in der Stadtmitte. Weniger positiv fand ich den Gestank nach Rauch im Zimmer, wenn man lüftete, der kaputte Badventilator, der nicht vorhandene Griff, um die Duschkabine zu öffnen, der verstopfte Abfluss, die 3 TV-Programme, die man empfing und die auch noch unscharf waren und die nicht gerade emsige Frühstücksdame.

 
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