Zurück
weiter
 
Sydney
 
Mittwoch, 10. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Wetter:
Morgens: Sonne 9°C
Mittags: Sonne 20°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang: 6:40 Uhr
Sonnenuntergang: 17:22 Uhr

 

Nachts um 2:40 Uhr wachte ich plötzlich durch eine laute Sirene auf. Schließlich wurde es zu einem Dauerton, so dass ich ins Wohnzimmer ging und lauschte. Eine automatische Stimme meldete, dass wir uns zu den Notausgängen begeben und weitere Anweisungen des Personals entgegennehmen sollten. Dies wurde ständig wiederholt. Aber auf dem Flur war alles still, auch kein Rauchgeruch. Schließlich wollte Manfred gerade unten nach dem Rechten sehen, als ein Paar übermüdet den Gang entlanglief und meinte „No Problems“. Mit einem Puls von 200 legten wir uns wieder schlafen. Irgendein Scherzbold oder ein Betrunkener löste wohl diesen Fehlalarm aus.

Nach dem Frühstück sprach Manfred mit unserem Office, aber dieser meinte, wir wären die ersten, die sich wegen Kakerlaken beschwerten. Schließlich wären die in Sydney in älteren Gebäuden üblich. Nur komisch, dass wir in den letzten 13 Jahren nie Probleme mit Kakerlaken in diesen Mengen hatten. Auch zu den anderen Punkten hatte sich wohl noch nie jemand beschwert: lautes Schlafzimmer neben dem Müllschlucker, Spülmaschine funktionierte nicht, Heizung auch nicht, die Vorhänge auch nicht. Die Australier scheinen alles hinzunehmen und jeden Preis dafür zu zahlen oder sie beschweren sich nicht und kommen einfach nicht wieder.

Wir drei fuhren mit der Jet Cat, die Manly Fähre fuhr aus irgendeinem Grund nicht, in die City. Hier trennten wir uns. Manfred drehte eine Fotorunde durch The Rocks, Ingrid und ich bummelten durch die Pitt Street nach Darling Harbour. Hier genossen wir den Tag, durch Geschäfte bummelnd und am Hafen flanierend. Leider fand die nächste Aufführung der Aborigines in Darling Harbours Northern Territory erst in 2 Stunden statt, so sahen wir uns nur etwas um.

 

Darling Harbpur

Darling Harbpur

Darling Harbpur
 
Auf dem Rückweg Richtung Circular Quay besorgten wir ein paar Prospekte im Informations Bureau für Michaela und Mario. Anschließend suchten wir einen Internet Zugang in der York Street gegenüber des QVBs auf ( 1/2 Stunde = 3$), wo ich ein paar Lebenszeichen verschickte. Bei der Rückfahrt nach Manly gab es etwas Trouble mit der Fähre. Statt der Fähre fuhr die Jet Cat und aus der mussten wir wieder plötzlich alle wieder aussteigen, da sie nicht funktionierte. Die Ersatz Jet Cat war leider schon überfüllt, so mussten wir wieder den Wharf wechseln und in die reguläre, ½ Stunde später verkehrende Fähre, umsteigen. Aber was soll's, wir haben schließlich Zeit.
 
 
Donnerstag, 11. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Manly-Spit Bridge Walk
Man erreicht Manly ab Circular Quay mit der Fähre. Am Endpunkt der Wanderung, der Spitbridge, verkehrt ein Bus im Viertelstundentakt zum Fähranleger nach Manly.

Abendessen im Ribs & Rumps in Manly

Wetter:
Morgens: Sonne und windig 9°C
Mittags: Sonne 16°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang: 6:39 Uhr
Sonnenuntergang: 17:22 Uhr

 

Spülmaschine funktionierte! Nach unserem Frühstück starteten wir Manfreds und meine Lieblingswanderung von Manly zur Spit Bridge.

 

Manly Spit Bridge Walk

Wanderung von Manly zur Spit Bridge
 

Manly Spit Bridge Walk

Manly Spit Bridge Walk

Der Weg startete in Manly an Villen vorbei... ... vorbei an vor Anker liegenden Booten
   
Manly Spit Bridge Walk

Diese Wanderung hat eine Länge von ca. 10 km, wir benötigten dafür 3 Stunden und 40 Minuten inklusive Pausen. Ein sehr zutraulicher Magpie gesellte sich bei unserer Rast zu uns, niedlich! Ich fasse mich deshalb so knapp mit der Beschreibung, da wir diese Tour fast in jedem Urlaub unternahmen. Sie ist für uns ein MUSS, viel Natur und herrliche Blicke und doch so nah an der Stadt.

 

<-- es geht durch dichtes Gebüsch auf Felsen hinauf

   

Manly Spit Bridge Walk

Manly Spit Bridge Walk

Blick über North Head auf South Head Magpie
 

Manly Spit Bridge Walk

Blick auf Sydney
 

Manly Spit Bridge Walk

Manly Spit Bridge Walk

Noch ein kleiner Strand... ...dann ein langer Strand, dann sind wir am Ziel
 
Mit dem Bus 144 fuhren wir ab Spit Bridge zurück nach Manly. Abends aßen wir im Ribs & Rumps am Strand von Manly. Das Essen war lecker, aber teuer. Wenn man nicht rechtzeitig erscheint, bekommt man sogar alltags keinen Platz mehr. Manfred aß ein Rumpsteak mit Pommes, ich ein Rumpsteak mit Kartoffeln und Ingrid ein halbes Hähnchen mit Kartoffeln. Es ist komisch, aber es gibt In-Lokale, da stehen die Leute Schlange wie hier und sie können jeden Preis verlangen und es gibt Lokale, die halb leer sind, aber die nach unserem Geschmack oft sogar besser sind als die In-Lokale. Na ja, wahrscheinlich sind wir nicht "in" :-)
 
Zurück
weiter
Datenschutz