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Albany
 
Samstag, 27. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Albany:
Einwohner: 22.400. Es ist die älteste Siedlung Westaustraliens. Albanys ersten Siedler, 46 an der Zahl, erreichten Weihnachten 1826 mit der Brig Amity unter dem Kommando Majors Edmund Lockyer, Albany. Die Hälfte der Siedler waren Sträflinge. Der Nachbau der Brig Amity kann besichtigt werden. Heute besitzt Albany einen der Haupthäfen der Südwestküste. Im Sommer ist es ein beliebter Ferienort.

Wetter:
Morgens: Schauer  14°C
Mittags:    Sonne und Schauer   20°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Busselton: 6:43  Uhr
Sonnenuntergang in Albany: 17:46 Uhr

 
Reise durch Westaustralien
 

Heute reisten wir weiter und zwar über Pemberton nach Albany. Noch ein letztes Mal genoss ich vom Bett aus die Sicht auf das Meer. Das Wetter war heute sehr wechselhaft, ideal um die Zeit im Auto zu verbringen. Nach nur 1,5 Stunden erreichten wir Pemberton. Wir entschlossen uns weiterzufahren. Was sollte man heute in einem kleinen verregneten Ort, mitten im Wald gelegen? Unterwegs sah man grüne Wiesen wie auf Tasmanien, mit Rindern, Schafen und zwischendurch Emus - recht idyllisch. Dass hier auch manchmal andere Temperaturen herrschten und es sehr trocken werden kann, sah man an den zum Teil schwarzen Baumstämmen und den Anzeigern an den Straßen, wie extrem die Waldbrandgefahr sein kann. Sie stand im Moment auf niedrigstem Niveau. Später fuhr man durch Wälder mit riesigen Bäumen. Gegen 14 Uhr erreichten wir das Informationszentrum in Albany. Die Dame beriet uns sehr gut. Wir wählten die etwas außerhalb gelegene Seaside Villa, die wahrscheinlich von privat vermietet wurde, denn wir erhielten den Schlüssel schon hier an Ort und Stelle.

 
Albany Hausstrand Seaside Villa in Albany
Am Hausstrand Seaside Villa in Albany
 

Wir deckten uns beim Coles mit Lebensmitteln ein. Anschließend wanderten Ingrid und ich am kilometerlangen Hausstrand entlang, auf dem man von Emu Point bis Middleton laufen kann. Ein Teil dieses Strandes war auch für Hundebesitzer als Übungsplatz gekennzeichnet. Es begegneten uns auch ein paar Hundebesitzer mit ihren Hunden, und beide Male, wo uns ein Hund auch nur etwas zu nahe kam, um uns zu beschnüffeln, entschuldigten sich die Besitzer sofort bei uns. Das kann man sich bei uns gar nicht vorstellen. Hier würde es bloß lapidar heißen „Der macht nichts“, wenn überhaupt. In D würde man sich eher einen Anpfiff von den Hundebesitzern einhandeln, warum wir nicht unsere Kinder an die Leine nehmen würden :-)))

Abends aßen wir im Haus. Ingrid bastelte einen Salat, dazu aßen wir Toast mit Käse und Wurst.

 
 
Sonntag, 28. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Frenchman Bay:
Frenchman Bay ist eine Landzunge südlich von Albany gelegen, auf der man einige spektakuläre Felsformationen bewundern kann. Außerdem befindet sich hier noch der Albany Bird Park.

Wetter:
Morgens: Schauer 12°C
Mittags: Sonne 19°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Busselton: 6:33 Uhr
Sonnenuntergang in Busselton: 17:46 Uhr

 

Heute morgen beim Aufwachen fiel mir als erstes auf, dass man kein Geräusch vom Menschen verursacht hörte. Nein, man hörte nur einen Magpie singen. Wir fuhren nach dem Frühstück zur Frenchman Bay und zwar zur Gap und zur Natural Bridge. Dies sind markante, riesige Felsformationen, die ihre Form dem Meer verdankten. Als wir ausstiegen, fing es leider an zu regnen. So dass wir uns entschlossen den auch auf der Frenchman Bay liegenden überdachten Bird Park zu besuchen. Der Vogelpark besteht hauptsächlich aus einer riesigen Vogelvoliere mit vielen Papageienarten, die man füttern darf. Das Futter bekommt man mit dem Bezahlen des Eintritts von 7$ pro Person. So wie ich das Futter herausholte, landeten schon drei Rainbow Lorikeets auf meiner Hand und meiner Schulter. Die Krallen waren gar nicht so scharf, wie ich immer vermutete. Auch andere Papageiarten landeten auf uns. Ein Nymphensittich verliebte sich in Ingrid. Er setzte sich auf ihre Schulter, stupste sie mehrmals mit dem Schnabel an der Wange an und hielt seinen Kopf nach unten, bis Ingrid ihn endlich kraulte. Er wollte gar nicht mehr fortfliegen. Wir hätten ihn am liebsten mitgenommen.

 
Albany Bird Park Albany Bird Park
 
Im Albany Bird Park
 
Albany Bird Park Albany Bird Park
 

Als wir uns nun doch endlich von den Vögeln trennen konnten, schien die Sonne und wir fuhren noch einmal zur The Gap, zur Natural Bridge und zu den Blowholes, aus denen aber nur bei ganz rauer See das Wasser hochschießt. Dieser Ausflug hatte sich wirklich gelohnt.

 
Frenchman Bay Natural Bridge
Frenchman Bay Natural Bridge
 

Nach einer kleinen Muffinpause wanderten wir von der Haustür los zum Strand und dort in einer halben Stunde nach Emu Bay. Zurück kämpften wir gegen den Wind. Manfred hatte genug, während Ingrid und ich noch in die andere Richtung marschierten. Es lohnte sich, denn zum Schluss entdeckten wir in der Ferne, mit Hilfe von zwei vorbeiradelnden Jungs, die Fontainen von Walen. Ingrid und ich stürzten zum nächsten Aussichtspunkt, hier sahen wir auch die Rücken der Wale und einen Wal sogar hochspringenden, toll! 

 
Am Strand nach Emu Bay Am Strand nach Emu Bay
Am Strand nach Emu Bay
 

Abends wollten wir in Albany essen, aber die Gehsteige waren hochgeklappt. Geöffnet hatten nur zwei Chinesen, das wollten wir nicht, und ein Lokal, dass den Charme einer Bahnhofshalle ausstrahlte, das wollten wir auch nicht. So kauften wir in einem Laden, der gleich schloss, ein paar Lebensmittel und aßen zu Hause Toast mit Wurst und Käse und Salat.

 
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