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Albany
 
Montag, 29. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Wetter:
Morgens: Schauer 10°C
Mittags: Schauer und Sturm 14°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Albany: 6:32 Uhr
Sonnenuntergang in Albany: 17:47 Uhr

 

Schauerwetter! Wir fuhren als erstes zum Informationsbüro, um unseren Aufenthalt in der Seaside Villa in Albany zu verlängern. Fein, das hatte geklappt. Peta, die Dame vom Infobüro gab uns den Tipp, wo man ins Internet kam und wo man Kanus ausleihen konnte, das hatten wir in den nächsten Tagen nämlich vor. Bei den Backpackern checkten wir unsere Mails für 4$ in der halben Stunde. Anschließend fuhren wir zur etwa 20 km entfernten Bay of Plenty, genauer zum Little Beach. Diesen malerischen Strand besuchten wir vor neun Jahren schon ein paar Mal. Inzwischen gab es hier auch ein Informationsbüro, die Straße zum Strand war geteert und ein hübscher Wanderweg vom Little Beach zum Informationsbüro wurde angelegt.

Nur eine Gruppe Asiaten war außer uns anwesend. Der Sand war herrlich weiß, das Wasser wies alle Farbschattierungen auf von hellgrün am Ufer bis dunkelblau. Wir kletterten ein wenig auf den Felsen umher und besuchten den Nachbarstrand bis wieder dicke Regenwolken nahten. Bisher hatten wir Glück, strahlend blauer Himmel, als wir aus dem Auto stiegen, davor und danach starke Schauer.

 
Bay of Plenty Bay of Plenty
 
Little Beach an der Bay of Plenty
 
Little Beach an der Bay of Plenty Little Beach an der Bay of Plenty
 
Mittags fuhren wir zum Einkaufen, aßen Muffins und tranken Eiskaffee. Hinterher wusch ich zwei Waschmaschinenladungen, da man sowieso nichts machen konnte draußen. Es stürmte fürchterlich und zwischendurch regnete es. Abends kochten Ingrid und ich thailändisch. Man bekommt im Coles nämlich schon viele fertige thailändische Gewürzmischungen, wo man nur noch Gemüse und Fleisch reinschnitzeln muss, vielleicht noch Kokossoße einrührt und fertig ist das "Red Curry" oder die "Tom Kah" Suppe.
 
 
Dienstag, 30. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Valley of Giants:
In diesem Nationalpark wachsen vier seltene Arten von Eukalyptusbäumen, die im Inland beheimateten Red-, Yellow- und Rates Tingle und der an der Küste wachsende Red Flowering Gum. Man hat 1996 zwischen den höheren Bäumen einen 600 Meter langen Hängebrückenweg aus Aluminium in Baumkronenhöhe angelegt, den Tree Top Walk, der an seiner höchsten Stelle 40 Meter beträgt. Auf diesem Weg, der 6$ Eintritt für Erwachsene ab 16 Jahren kostet, bekommt man einen guten Eindruck über die immense Höhe dieser Bäume. Im Anschluss daran führt ein weiterer Weg zu ebener Erde an den beeindruckenden Bäumen vorbei.

Wetter:
Morgens: Schauer 8 °C
Mittags: Sonne 18°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Albany: 6:31 Uhr
Sonnenuntergang in Albany: 17:48 Uhr

 

Die ganze Nacht stürmte und regnete es ganz fürchterlich. Anfangs lag ich mit Herzklopfen wach und überlegte, was alles einstürzen oder fortwehen könnte. Aber wahrscheinlich wird so ein Sturm normal sein für einen Küstenort. Warm eingemummt schlief ich schließlich ein. Im Schlafzimmer betrug die Morgentemperatur übrigens meistens ein Grad mehr als draußen, also 9°C heute morgen.

Heute fuhren wir in die Nähe von Walepole, um das Valley of Giants zu besichtigen. Nein, mit Giants sind keine Märchenfabelwesen gemeint, sondern große Bäume und zwar vier Arten seltener Eukalyptusbäume (siehe oben). Damit nicht der Nationalpark und die Umgebung der seltenen Bäume von Touristen zerstampft wurde, legte man diesen oben beschriebenen Weg an.

 
Tree Top Walk im Valley of Giants
 
Tree Top Walk im Valley of Giants
 
Valley of Giants Valley of Giants
 

Auf dem Rückweg nach Albany, auf halben Weg oder 15 km vor Denmark, besuchten wir die Williams Bay. Hier findet man feine Sandstrände mit fast weißem Sand und viele Küstenwanderwege. Auch das alte Windrad, was uns vor 9 Jahren in Schrecken versetzte, weil wir nicht wussten was da so quietschte, war noch dort.

 
Williams Bay Williams Bay
 
Williams Bay
 
Williams Bay Williams Bay
Windrad an der Williams Bay Yellow-winged Honeyeater
   
Williams Bay Williams Bay
Stonehenge in Westaustralien :-) An der Williams Bay
 
Nach einer Muffinpause zu Hause spazierten Ingrid und ich auf dem Boardwalk nach Middleton und noch weiter auf dem Scenic Weg Richtung Albany. Abends aßen wir die Reste unseres thailändischen Essens von gestern.
 
 
Mittwoch, 31. August 2005
 

Tipps zum Tage:

Wetter:
Morgens: Wechselnd bewölkt 8 °C
Mittags: Wechselnd bewölkt 13°C

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang:
Sonnenaufgang in Albany: 6:29 Uhr
Sonnenuntergang in Albany: 17:49 Uhr

 

Ganz schön frostig war es heute Nacht wieder! Bei 9°C im Zimmer und 6°C draußen wachte ich auf. Der gestrige Sturm hatte sich zum Glück gelegt. Nach dem Frühstück wollten wir ein wenig Richtung Osten an der Küste entlang fahren. Versehentlich standen wir plötzlich am Ende einer Straße an einem Strand, dem Nanruper Beach, wie sich hinterher herausstellte. Wir waren gar nicht auf dem Highway, wie ich vermutete. Na ja, machte nichts, dann sahen wir uns eben diesen hübschen Strand an. Ich finde, ein Strand ist hier schöner als der andere.

 
Nanruper Beach Nanruper Beach
Am Nanruper Beach Sogar ein einsames Stop-Schild steht am Strand
 

Wir setzten uns ein wenig auf eine Aussichtsplattform, ich hatte jedes Mal die Hoffnung Wale zu entdecken. Plötzlich sah ich tatsächlich einen in der Bucht, zuerst nur die Floße, dann die Fontaine und schließlich sprang er ganz aus dem Wasser, toll!!! Leider war er etwas zu schnell und zu weit entfernt für meine Videokamera, aber mit dem Fernglas ließ er sich wunderbar beobachten. Hier verbrachten wir lange, lange  Zeit. Es musste ein einziger Buckelwal gewesen sein. Es gibt hier hauptsächlich den Southern Right Wal (südlicher Glattwal) und den Buckelwal. Der erstere ist etwas schwerer mit 80 Tonnen, der Buckelwal weist 45 Tonnen auf. Beide werden 13 bis 18 Meter lang. Der Buckelwal hat eine längere und schmalere Flosse als der Southern Right Wal. Darum glauben wir einen Buckelwal gesehen zu haben. Ein paar Mal, aber äußerst selten sprang er aus dem Wasser, besonders als wir das Fotografieren und Filmen aufgaben und gehen wollten. Ansonsten ließ er zwischendurch immer wieder seine Flossen aus dem Wasser emporragen.

 
Nanruper Beach Nanruper Beach
Von dieser Aussichtplattform sahen wir plötzlich... ...einen Buckelwal
 

Nach diesem Erlebnis fuhren wir auf den Mount Clarence, einen der beiden Hausberge Albanys und genossen den Rundumblick auf den Hafen, die Stadt und unsere Villa zwischen Middleton und Emu Bay. Ein kleines Tier, vielleicht ein Bandycoot bot sich als Filmobjekt an.

 
Mount Clarence Mount Clarence
Auf dem Mount Clarence Blick vom Mount Clarence auf Albany
 
Nach dem Einkauf bei Coles, wir wollten heute Abend wieder selber kochen, legten wir eine Kaffeepause ein. Danach setzte Manfred Ingrid und mich am Hafen, bzw. beim Trackbeginn in Albany ab. Wir beide wanderten den Track von Albany nach Middleton und von dort am Strand entlang in 1 Stunde und 20 Minuten zu unserem Standort. Man hatte immer wieder schöne Blicke auf die Bucht, die Felsen, kleine Inselchen und den Strand bei Middleton. Leider sahen wir keinen Wal, aber wir waren ja schon von heute morgen verwöhnt. Da wir viel zu schnell zu Hause gewesen wären wanderten wir noch bis zum Ende, Emu Bay, weiter und zurück.
 
Am Strand von Albany nach Middlton Am Strand von Albany nach Middlton
Ist das eine angeschwemmte Koralle? Am Strand von Albany nach Middlton
   

Abends briet Manfred Steaks und Ingrid bastelte Salat. Beides schmeckte hervorragend. Lob an die Köche!

 

 

Koch Manfred -->

Manfred kocht was leckeres
 
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