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Australien

 

Johanna an der Great Ocean Road

 
Dienstag, 7. Oktober 2008
Das Wetter war nicht viel besser als gestern, es schauerte immer wieder. Manfred und ich setzten uns nach dem Frühstück in unseren Leihwagen und fuhren zu den Koalas Richtung Cape Otway. Die wollte ich Manfred unbedingt zeigen, sonst glaubte er mir nie die 50 Tierchen sowieso nicht. Ohne Mühe entdeckten wir mindestens 20 dieser niedlichen Koalas, dann hörten wir auf zu zählen. Sogar Manfred begeisterte diese Herausforderung für seine Kamera.
 
Great Ocean Road
Unsere Aktivitäten heute: Cape Otway, Twelve Apostles, Warrnambool und Lavers Hill
 
Cape Otway
Cape Otway
Auf geht's zu den Koalas
 
Wo ist der Koala
Koala
links: Wo ist er denn, seht ihr ihn? / rechts: weit oben im Eukalyptusbaum beobachtet er uns neugierig
 
Koala
Crimson Rosellas
... und noch ein Koala
Crimson Rosella (Pennant-Sittich)
Anschließend fuhren wir auf der Great Ocean Road zu den Twelve Apostels. Nebenbei, die hätten wir gestern gar nicht mehr ansehen können, da das Gate um 17 Uhr schloß. Sie waren sehr spektakulär, wie sie dort an der steilen Küste herausragten.
 

Infos zur Strecke:

The Twelve Apostles:
Laut Wikipedia sollen diese Kalkstein-Felsen bis zu 60 Meter aus dem Meer herausragen. Eigentlich sind es inzwischen nur noch neun Apostel, da im Laufe der Zeit drei zusammengestürzt sind, der letzte am 3. Juli 2005. Sie sind nach dem Uluru die meistfotografierte Attraktion von Australien.

Warrnambool:
Der Ort wurde 1870 als Wal- und Robbenfängerhafen errichtet und liegt am westlichen Ende der Great Ocean Road. Zwischen Juni und September kann man von einer Aussichtsplattform Buckelwale vorbeiziehen sehen. Sie sollen sich der Küste mit ihren Babys bis auf 200 Meter der Küste nähern.

 
Twelve Apostles
Twelve Apostles
Twelve Apostles
Twelve Apostles
Twelve Apostles
Twelve Apostles
 

Weiter fuhren wir nach Warrnambool zur Whale Nursery, was nicht bedeutete, dass dort Wale gepflegt werden, wie wir anfänglich vermuteten, sondern hier kalben die Wale im Winter. Wir brauchten übrigens bis hier von Johanna etwa 2 Stunden.

Im Ort Warrnambool suchten wir uns am Strand ein nettes Cafe am Lake Pertobe in der Pertobe Road. Bei sehr freundlicher Bedienung aßen wir ein hörnchenähnliches Gebilde mit Fruchtfüllung und tranken einen Cappuccino dazu.

Warrnambool
 
Erfolgloses Walewatching in Warrnambool

Die Sonne ließ sich immer häufiger blicken, so dass wir noch einen Abstecher an den Beach in der Lady Bay machten und um den Lake Pertobe bummelten, der sehr nett angelegt war mit Brückchen, Bootsverleih und viele Wasservögel tummelten sich an ihm.

 
Lake Pertobe
startender Pelikan
Lake Pertobe
Startender Pelikan am Lake Pertobe
Am Lake Pertobe in Warrnambool
Purple Swamphen (Purpurhuhn)
Möwe zwischen Gänseblümchen
Purpurhuhn

Moewe zwischen Gaensebluemchen

 
Nun wurde es Zeit nach Lavers Hill zu fahren, dort waren wir nämlich heute um 18 Uhr sowohl mit Sandra und John, als auch mit meiner neuen E-Mailbekannten Eva und ihrem Mann Manfred aus Österreich verabredet. Eine Viertelstunde nachdem wir in dem Bistro eintrafen, gesellten sich John und Sandra zu uns. Plötzlich erschien die Wirtin und fragte, ob hier jemand Sabine ... hieße. Am Telefon meldete sich Eva, die im einem falschen Bistro wartete. Ich hatte ihr nämlich als Treffpunkt das Bistro in Lavers Hill vorgeschlagen, wir wussten nicht, dass der winzige Ort zwei davon hatte :-)
 

Es war nett, die beiden kennen zu lernen, sie begannen ihre Reise in Sydney bei Verwandten, fuhren nach Melbourne und waren nun in Apollo Bay. Gegen 20 Uhr begannen die Besitzer uns langsam darauf aufmerksam zu machen, dass sie nun schließen wollten, zuerst knipsten sie die Deckenbeleuchtung hinter uns aus, anschließend fegten sie und schließlich sagten sie uns direkt, das es an der Zeit wäre zu gehen.

Wetter: Schauer, Temperatur: 8°C / 15°C

Lavers Hill
 
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