Singapur

Dienstag, der 16.9.2014

Um 7 Uhr wachte ich auf, ich konnte heute Nacht sehr gut schlafen. Wir fuhren in den 4. Stock zum Frühstück hinunter, wo wir im Freien saßen. Manfred hatte Probleme mit den warmen Speisen, die eigentlich kalt waren, wie z.B. Rührei, ich fand das Frühstück top! Es gab viele chinesische Sachen, Toast und Müsli dazu leckeres frisches Obst.

Frühstücksbereich im Hotel V Lavender Frühstücksbüffet

Frühstück im Hotel

Frühstück im Hotel Frühstück im Hotel

Nach dem Frühstück wanderten wir zu unserer MRT Station Lavender und fuhren in einer zunächst sehr vollen Bahn, nach Outram Park, stiegen dort in die leere Metro zur Harbour Front um.

Von hier aus bummelten wir durch lange Kaufhausgänge zum Bordwalk nach Sentosa, der kleinen vor Singapur vorgelagerten Insel. Es hat sich wirklich eine Menge getan, seit wir vor 12 Jahren das letzte Mal hier waren. Ich staunte immer nur und dachte mir - wir sind diejenigen die aus der 2. Welt in die 1. Welt reisen. Bei uns ist an den Straßen und in den Städten alles ein bisschen schmuddelig, die Straßen in keinem Superzustand, die Straßenränder oft voller Müll, hier ist alles supersauber, intakt, riesig, aber teuer.

An vielen Shops vorbei zum Boardwalk nach Sentosa Vor dem Boardwalk nach Sentosa

Sentosa:

Die Insel Sentosa ist eine kleine singapurianische Insel, eher eine Ausflugsinsel für die Singapurianer und natürlich für die vielen Touristen. Durch Landgewinnung ist die Insel auf 5 Quadratkilometer angewachsen. Sie ist zu Fuß und per Seilbahn direkt zu erreichen. Welche anderen Wege es noch gibt, weiß ich nicht genau. Tripadvisor zählt 31 Attraktionen allein für Sentosa auf. Hier ein paar davon:

- Universal Studios Singapore
- Jewel Cable Car Ride
- iFly Singapore
- The Sentosa Express
- S.E.A Aquarium (Nach Angaben der Firma RSW ist es das größte Aquarium der Welt.)
- Sentosa Boardwalk
- Strände
- Sentosa Merlion
- Butterfly Park & Insect Kingdom.

Blick auf den Merlion auf Sentosa Blick auf den Merlion auf Sentosa

Blicke vom Boardwalk auf Sentosa

Das rote Gebäude im Hintergrund ist das Aquarium Blick auf die Seilbahn nach Sentosa

Links: Blick vom Boardwalk auf Sentosa / Rechts: Blick auf die Stadt 

Eingang zu Sentosa Eingang zu Sentosa

Sentosa

Blümchen auf Sentosa Blümchen auf Sentosa

Indischer Hirtenstar Eingang ins Aquarium

Links: Indischer Hirtenstar verspeist einen Falter / Rechts S.E.A Aquarium auf Sentosa

Wir wanderten direkt zum S.E.A Aquarium. Hier ein paar Fakten: Das Aquarium beinhaltet 43 Millionen Liter Wasser, 100.000 Meerestiere, davon 800 verschiedene Arten. Die Acrylscheibe für den Blick ins Ozeanbecken ist 36 Meter lang und 8,30 Meter hoch.

Im Aquarium tranken wir im Café erst einen Jasmin-Eistee, bzw. Manfred Cola, bevor wir den Rundgang starteten. Dann schlenderten wir durch die Gänge, die zum Aquarium führten. In den Gängen waren verschiedene alte asiatische Kulturen dargestellt. Das Aquarium selbst - einfach riesig! Ein großes Becken nach zwei anderen.

Eingang zum Aquarium Im Aquarium Singapurs

Eingang des Aquariums

Aquarium auf Sentosa Aquarium auf Sentosa

Im Aquarium

Aquarium auf Sentosa Aquarium auf Sentosa

Aquarium auf Sentosa Aquarium auf Sentosa

Nach dem Aquarium plagte uns wieder der Durst. Wir fanden ein kleines Restaurant, names Slappy Cakes, mit Pfannkuchenspezialitäten zum Selberbasteln, das musste ich doch gleich mal testen. Manfred schmauste Spagetti. Ich probierte also so einen Pfannkuchenbausatz aus, den man auf einer heißen Platte, die im Tisch integriert war, bastelte. Es gab 4 Grundteige und viele Zutaten, die man sich selber zusammenstellen konnte. Ich habe, mangels Kenntnisse eine vorgeschlagene Kombination bestellt, bestehend aus Schokoladenteig, Mandeln und Himbeeren. Schmeckte sehr lecker. Wenn ich mir das mal selber wieder zusammenstellen sollte, nehme ich keine Mandeln, sondern lieber noch zwei Obstsorten, denn es waren etwas wenig Himbeeren für so viel Teig, den ich übrigens nur zu 2/3 schaffte.

Slappy Cakes auf Sentosa Slappy Cakes auf Sentosa

Anschließend bummelten wir querbeet über die Insel, rasteten am Stand und begaben uns auf den Rückweg.

Strand auf Sentosa Rückweg mit Blick auf Down Town

Strand von Sentosa und Blick aufs Festland

Sentosa Sentosa

Wandern am Ufer Sentosas zum Bordwalk und Blick auf die Seilbahn

So leicht war es aber gar nicht! Wir fuhren in einem Bus, der wohl falsch war, stiegen wieder aus, stiegen in einen anderen Bus um und dort stiegen wir so blöde aus (keine Ansage im Bus, keine Anzeige), dass wir an der Hauptstraße entlang wandern mussten, durch einen Tunnel in eine riesige Tiefgarage, in der wir gefühlte Kilometer bis zum anderen Ende wanderten.

Eigentlich hatten wir geplant erst ins Hotel zu fahren und dann noch mal los zum Essen zu starten, aber es war schon 17:30 Uhr, so dass wir uns gleich von Sentosa kommend am Hafen ein nettes Lokal suchten, mit Blick auf Sentosa. Manfred schmauste Fisch und Chips, ich Barramundi, sehr lecker!

Abendessen Abendessen

Abendessen

Bevor wir ins Hotel fuhren wollten wir noch den Sonnenuntergang fotografieren. Dazu bummelten wir nochmals auf dem Bordwalk entlang Richtung Sentosa, setzten uns auf ein Bierchen, bzw. Erdbeer-Margarita in den Außenbereich eines Restaurants.

Blick vom Boardwalk auf Sentosa Bei einer Erdbeer-Margerita und einem Weizen

Die Bedienung mit der wir nett plauderten, erzählte uns, dass man von hier aus das täglich um 21 Uhr stattfindende Feuerwerk sehen könne, also blieben wir noch. Die Bedienung war so freundlich, dass sie uns zum Abschied ein Kokoseis mit Sauce bastelte mit einem "Welcome to Singapore" aus Schokolade.

Lasershow auf Sentosa Ein Geschenk für uns

Gegen 22:30 Uhr erreichten wir das Hotel. Um diese Zeit herrschte noch eine Menge Betrieb auf den Straßen, vielleicht weil die Temperaturen um diese Zeit angenehm waren. Was ich übrigens an Singapur toll finde, man muss überhaupt nicht überlegen, wie man sich wärmemässig kleidet, je luftiger desto besser.


4. Tag - --->

Startseite Australien 2014