Sydney

Samstag, der 20.9.2014

Heute Nacht schlief Manfred sehr schlecht, da über uns wohl eine Party statt fand. Es wurden Stühle gerückt, gerumpelt, gekichert und gekreischt. Manfred rief an der Rezeption an, es ging trotzdem weiter, schließlich nach einer Stunde, gegen 3 Uhr morgens wurde es leiser. Ich schlief gut und hörte nichts. Was sicher daran lag, dass ich wegen meines Zimmernachbarn, der die ganze Nacht durch TV schaute, Ohropax ins Ohr steckte.

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Frühstück auf unserem Balkon

Ich bastelte uns wieder leckeres Frühstück und gegen 9:40 Uhr brachen wir auf, fuhren mit der CityRail zum Circular Quay, dort mit der Fähre nach Manly. Wir wollten heute mal am Shelly Beach vorbei den North Head besuchen. Er wurde erst kürzlich für die Öffentlichkeit freigegeben.

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Blick von der Fähre auf Circular Quay (links) und die Oper (rechts)

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Blick auf unser Apartmenthaus (auf dem Bild rechts, das rechte Hochhaus)

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Links: North Head, dort wandern wir gleich / Rechts: Manly Beach

Wir wanderten zuerst von der Fähre durch die Fußgängerzone zum Manly Beach, wo sich schon allerhand tummelte bei dem herrlichen Wetter, okay es war ja schließlich Samstag. Die Wassertemperatur betrug 18 Grad.

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Manly Beach

Wir spazierten im Pulk Richtung Shelly Beach. Die gleiche Idee hatten nämlich viele. Unterwegs fotografierten wir zwei Wasseragamen, die direkt unter dem Schild herumliefen, dass man sie nicht anfassen dürfe.

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Unterwegs zum Shelly Beach in Manly

Am Shelly Beach angekommen wurde es dann weniger mit den Wanderern, die meisten wollten wohl nur den Strand besuchen. Es ging die Klippen hinauf, von denen man eine herrliche Aussicht auf die Nordküste des Großraums Sydneys erhielt. Schließlich begegneten wir kaum noch einem Menschen. Der Weg führte durch lichtes Buschland, an kleinen Tümpeln vorbei, manchmal auf befestigten, manchmal auf unbefestigten Wegen. Einige Buschgebiete sahen abgebrannt aus, nur die Grasbäume sprießten schon wieder.

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Links: International College of Management Sydney / Rechts: Der Wanderweg erforderte sportliche Einlagen von uns

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Wir passierten die Anti-Aircraft Batterie, da das Militär hier lange Zeit wirkte, die Quarantäne Station, wo sich die Neueinwanderer vor nicht allzu langer Zeit längere Zeit aufhalten mussten, bevor sie ins Land durften, um sicher zu gehen, dass sie keine Krankheiten aus Europa eingeschleppt hatten. An der Quarantäne Station schmausten wir unser Kitkat und tranken etwas und in Null Komma nix war ein bettelnder Magie zur Stelle. Er wurde schließlich so frech, dass er auf mein Kitkat fliegen wollte. Um ihn zum Fotografieren in die Sonne zu locken, brauchte Manfred nur mit Papier zu rascheln, schon legte der Vogel den 2. Gang ein und war im Nu bei uns in der Sonne.

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Links: Ehemalige Armee Baracken / Rechts: Manfred fotografiert den frechen Magpie

Wir wanderten weiter durch Buschland bis wir kurz vor Northhead waren. Ich wäre da zwar auch noch gerne hingegangen, wenn wir schon mal dort waren, aber ich sah ein, dass der Blick nicht besser werden konnte und dass ein Wandern an der Straße entlang keinen Spaß machte, denn ab hier mussten sich Fußgänger und Autos dieselbe Straße teilen.

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Auf dem Rückweg kamen wir zu einem Recreation Center, die sich zur Aufgabe gemacht hatten, nachdem das Militär hier die Pflanzen ausgemerzt hatte, alles wieder aufzuforsten. Die ältere Dame im Center begrüßte uns und erzählte uns von ihren Aktivitäten, von Pflanzen, von Gegenden, die wir uns noch ansehen könnten und vom Buschbrand, der hier teilweise absichtlich gelegt wurde, als geregelter Buschbrand.

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Ehemaliger Armeebunker

Nun ging es zurück zur Fähre. Wir fanden den empfohlenen Weg durch Buschland nicht, also wanderten wir an der Straße nach Little Manly, tranken einen Kaffee und spazierten zur Fähre weiter, die wir gegen 15:45 Uhr erreichten.

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Wanderung zur Fähre in Manly und leckerer Cappuccino in Little Manly

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Auf der Fähre zum Circular Quay zurück

Auf dem Rückweg kauften wir noch kurz Frühstücksnachschub für die nächsten Tage, brachten es nach Hause und hielten anschließend in Bondi Junction Ausschau nach etwas Essbaren. Wir fanden nur Schnellimbisse, fuhren darum mit der CityRail zwei Stationen weiter nach Kings Cross, wo wir eine Deutsch/Österreichische Wirtschaft fanden, namens Maggie's Pott's Point.

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Dort war alles so eingerichtet, wie sich der australische Kleinfritzchen Deutschland und Österreich vorstellt, mit Bildern von Kaiserin Sissi, Hirsche an der Wand, Kuckucksuhren usw. Manfred aß Berner Schnitzel, ich Barramundi. Beides war sehr lecker. Dazu gab es Erdinger Weißbier.


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