Sydney

Sonntag, der 21.9.2014

Heute Nacht schliefen wir beide ganz gut. Während wir unser leckeres Frühstück im Wintergarten verspeisten fuhr ein riesiges Passagierschiff in die Port Jackson Bay ein. Es ankerte allerdings vor der Harbour Bridge, dabei ist doch das Schiffsterminal bei Darling Harbour, also hinter der Harbour Bridge. Ist das Terminal vielleicht voll oder passt das Schiff nicht unter der Brücke durch? Na ja, wir werden es morgen feststellen.

Um kurz vor 10 Uhr starteten wir zur CityRail, um mit ihr nach Cronulla zu fahren, am anderen Ende unserer CityRail-Linie gelegen. Vorsichtshalber fragte Manfred einen herumstehenden Aufsichtsmenschen, ob unsere Wochenkarten bis Cronulla reichen würden, wir mussten nämlich früher mal draufzahlen, weil sie nicht bis Cronulla gültig war. Aber unsere Wochenkarte war diesmal gültig. Das war beruhigend, nicht dass man uns gleich bei Ankunft in Haft nehmen würde :-)

Die Bahn startete pünktlich, aber irgendwo auf der Strecke auf einem kleinen Bahnhof mussten alle aussteigen und in einen anderen schon bereitstehenden Zug umsteigen, da unser Zug defekt war. So was gibt es hier also auch, nicht nur bei uns :-). Ging auch alles flott und nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir das südlich von Sydney gelegene Cronulla an der Botany Bay.

Cronulla Cronulla

Strand in Cronulla

Anfangs war es noch bewölkt, aber nun strahlte die Sonne, man konnte kurzärmlig herumlaufen. Wir starteten in Cronulla einen Weg am Wasser entlang, der um die Landspitze ganz herumführen sollte. Diesen Weg gab es noch nicht so lange, wir testeten ihn zum erstmal. Es war herrlich, links das blaue Meer mit darin liegenden Surfern, die auf die große Welle warteten, rechts hübsche Villen, vor uns Felsen und Küstenpflanzen. Da heute Sonntag war, liefen entsprechend viele Leute herum, aber es verteilte sich. In Cronulla sah man auffallend viele Hunde und ihre Hinterlassenschaften, im Gegensatz zu Manly.

Cronulla Cronulla

Links: Surf Rescue und Surfer bei der Arbeit / Rechts: Surfer

Cronulla Cronulla

Links: Strand von Cronulla / Rechts: Kookaburra beim Frühstück (sieht nach Raupe aus)

Cronulla Cronulla

Links: A380 von Singapore Airlines flog über uns hinweg / Rechts: Panoramaweg am Wasser

Cronulla Cronulla

Cronulla Cronulla

Ganz, ganz häufig luden Stopps zum Fotografieren ein und nach 1,5 Stunden erreichten wir die Landspitze, ab der es auf der anderen Seite, zum Land hin, weiterging. Man wurde durch Parks geleitet, wo Manfred, als er über Rasen laufen wollte, fast in einem dicken fetten Hundehaufen ausrutschte. Glück im Unglück, so war nur sein ganzer Schuh versch... und nicht seine Hose. Im Meerwasser konnte er seinen Schuh wieder reinigen. Dann folgte ein kilometerlanger, fast leerer  Strand. Ich zog mir Schuhe und Strümpfe aus, um die Wassertemperatur zu testen, war einigermaßen warm. Zog sie aber schnell wieder an, da die eine oder andere Scherbe herumlag.

Cronulla Cronulla

Nach einer weiteren Stunde und 15 Minuten erreichten wir den Ort Cronulla wieder, wo wir noch in der gut besuchte Fußgängerzone nach einem Café Ausschau hielten und in einer Seitenstraße fündig wurden. Der junge Ober fragte sehr interessiert, woher wir kämen, wie lange wir blieben… Manfred bestellte Pancakes mit Vanilleeis und Ahornsirup und ich einen Blaubeermuffin, dazu gab es "Cronulla Spezial", ein Fruchtsaftgemisch aus vielen Früchten, Karotten und zerstoßenem Eis.

Cronulla Cronulla

In der Fußgängerzone von Cronulla

Wir erwischten den 15:02 Uhr Zug zurück nach Bondi Junction und erreichten eine gute Stunde später unsere Wohnung. Hier erfrischten wir uns erstmal mit Kaffee.

Nach der obligatorischen Pause wanderten wir los, um unseren Hunger zu stillen. Manfred fand in Bondi Junction, vielleicht 500 Meter von uns entfernt, im Internet eine Osteria. Ich hatte zwar auf italienisch keine Riesenlust, aber zum Suchen auch nicht, also willigte ich ein. Wir wanderten los und plötzlich entdeckten wir noch vor dem Italiener ein indisches Restaurant, namens Punjab. Wir entschlossen uns den zu testen. Außer uns saß ein Paar darin. Wir testeten Mango Chicken (ich) und Lamm Madras (Manfred). Manfreds sollte mittelscharf sein, er fand es sehr scharf. Meins war mild. Beides war jedenfalls sehr lecker.

Wetter:
Erst wolkig, dann sonnig, Temperatur mittags: 23 Grad.


9. Tag - --->

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