Mudgee

Freitag, der 26.9.2014

Gegen 6:30 Uhr standen wir auf und frühstückten, diesmal Weedbix mit Milch und Obst und danach Toast mit Marmelade (und wer wollte, konnte natürlich auch Vegemite essen - nur Rosie und Gary wollten).

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Links: Die Farm unserer Gastgeber / Rechts: Selbstgebautes Dreirad

Anschließend fuhren Gary, Denise und Rosie mit uns Richtung Ulan einem großen Kohleabbaugebiet der Region, wo die drei uns eine versteckte Schlucht zeigten, genannt "The Drip Gorge", gelegen am Goulburn River. The Drip heißt diese Schlucht, benannt nach dem tropfenden Wasser aus den Pflanzen in den Bach. Wir wanderten einen 1,2 km langen Track in die Schlucht hinein, links imposante Felsen, rechts ein kleiner Fuß, ab und zu kreischten Kakadus über uns hinweg, wir sahen vielen Wombatlöcher.

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Unerwartete spektakuläre Felsformationen erwarteten uns in der Drip Gorge

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Rosie ahmte das Gekreische der Kakadus (unten rechts) perfekt nach.

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Als wir den Parkplatz erreichten legten wir eine Kuchen/Getränkepause ein. Anschließend besuchten wir eine kleine weitere Schlucht mit "Hands on Rock". Hands on Rock ist Aboriginal Kunst in Form von Handabdrücken auf Sandsteinfelsen. Man wanderte etwa 500 Meter ab dem Parkplatz durch Busch, passierte hohe Grasbäume, Banksia und erreichte eine hölzerne Plattform unter den überhängenden Felsen mit den Handabdrücken. Auf dem Rückweg wollten wir beim Parkplatz unser richtiges Picknick einlegen, fanden aber keine Bank. So fuhren wir zum letzten Parkplatz "The Drip" zurück und schmausten Denise mitgebrachtes Picknick, das aus, mit Butter fertig geschmierten Toasts, restlichem Hackbraten von gestern, Schinken, scharfer Salami, Käse und kaltem Salat bestand.

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Hands on Rock

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Rechts: Picknick

Zuhause legten wir eine Kaffeepause mit Keksen ein. Dann war "Schafzeit" erklärte uns Gary. Manfred und ich fuhren mit einem Quad, Denise und Rosie mit dem anderen, Gary fuhr mit dem Motorrad.

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Mit den Quads zu den Schafen

Es ging über die Felder, Gary und Denise trieben einige Schafe mit ihren Lämmern ein.

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Die Lämmer mussten geimpft, die männlichen auch kastriert werden, die Ohren wurden, je nach Geschlecht, entweder links oder rechts eingeschnitten als Markierung. Die präparierten Lämmer waren ziemlich kaputt nach der ganzen Prozedur und legten sich erst mal erschöpft ins Gras.

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Rechts: Hier wurden die Lämmer eingeklemmt, damit man sie markieren, impfen und ggf. kastrieren konnte

Anschließend wurden die Schafmütter geimpft, indem sie durch eine "Impfstraße" gelotst wurden. Erreichen sie das Ende, wurden sie von einem Gestänge festgehalten, damit sie sich beim Impfen nicht bewegen konnten. 

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Die Impfstraße für die Schafe

Dann wurden die bearbeiteten Schafe wieder auf die Weide getrieben. Wir fuhren über die Weiden, um die anderen Lämmer und Schafe zu begutachten. Denise entdeckte bei einem Schaf Maden am Hinterteil. Sie fingen das Schaf ein, Gary fuhr zur Ranch zurück und holte eine Schere und Desinfektionsmittel oder Medizin. Dann schnitten sie das Fell überall, wo es dunkel, bzw. von Maden befallen war kurz und desinfizierten das Gebiet. Diese Maden erhielten sie beim Liegen nachts im feuchten Gras und mussten wohl sehr unangenehm jucken..

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Links: Rosa Kakadu Versammlung / Rechts: Heimfahrt nach vollbrachter Arbeit

Wir fuhren nach Hause, tranken Tee/Kaffee und schrieben Tagebuch. Gegen 18:30 Uhr brachen wir nach Mudgee auf, wir hatten die drei zum Dinner eingeladen, Denise buchte in einem Restaurant für uns fünf. Das Restaurant war eins der oberen Kategorie, angeschlossen war ein Hotel. Wir erhielten einen Tisch am Fenster. Auf der Speisekarte rangierten die Preise der Vorspeisen bis 20 AU$, die der Hauptspeisen 32 AU$ bis 37 AU$. Manfred und Gary bestellten Lamm, ich Barramundi, Denise nur eine Vorspeise Lachs und Rosie bestellte als Hauptgericht die Vorspeise Schweinebauch "pork belly". Dazu tranken wir eine Flasche Wein, die 50AU$ kostete, billigeren gab es kaum. Davor bestellten wir Knoblauchbrot. Das Essen war sehr lecker, aber für Männer zu winzige Portiönchen.

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Essen in Mudgee

Manfred wollte zum Zahlen gehen, aber Gary ließ es sich partout nicht nehmen den Part zu übernehmen, obwohl wir die drei doch einladen wollten, sie haben so viel für uns getan. Als Rosie von der Toilette kam, ging es ihr ziemlich dreckig, sie hatte Bauchschmerzen. Wir hofften, dass sie es bis nach Hause durchhalten würde, sie selbst natürlich auch. Sie hielt es durch zum Glück. Zuhause gaben uns Denise und Gary noch ein paar Tipps für unsere Weiterreise und zeigten uns ein paar Fotos.

Wetter: Schön, Temperaturen mittags 21 Grad, morgens 8 Grad..


14. Tag - --->

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