Von Mudgee nach Melbourne

Samstag, der 27.9.2014

Gegen 6:30 Uhr standen wir auf und frühstückten, wieder Weedbix mit Milch und Obst und danach Toast mit Marmelade, unsere Henkersmahlzeit in Mudgee. Denise führte mich noch durch ihren schönen Garten, da ich mich nach den hübschen lilafarbenen Blüten vor ihrer Haustür erkundigte. Es war Wein. Denise hat einige Apfelbäume im Garten, von Granny Smith bis Pink Lady, einen Aprikosenbaum, Orangen- und Mandarinenbäumchen, viele Blumen, auch welche, die bei uns wachsen, z.B. Rosen, Christrosen und die Spornblume.

Mudgee Mudgee

Blühende Obstbäume und blühender Wein auf der Farm

Nun wurde es Zeit Abschied zu nehmen. Es war ein toller Aufenthalt, hat Spaß gemacht das Hobby-Farmleben kennenzulernen. Um 8:25 Uhr starteten wir unsere Fahrt zum Sydneyer Airport, wo wir unseren Leihwagen abgeben mussten. Unser Ziel heute war Melbourne.

Airport Melbourne (F)

Nach einem Viertelstündchen erreichten wir das 16 km entfernte Mudgee, wo wir gesten zu Abend aßen. Weiter fuhren wir Richtung Blue Mountains nach Lithgow. Bis hierher waren die Straßen sehr ruhig und gemütlich.

Fahrt nach Sydney Fahrt nach Sydney

Anfangs sind die Straßen noch schön leer

Fahrt nach Sydney Fahrt nach Sydney

Ab den Blue Mountains begegneten uns viele Wochenendurlauber aus Sydney. Dann wurde es voller und voller, je mehr wir uns Sydney näherten. Hinter Katoomba legten wir eine etwa viertelstündige Getränkepause ein. Dann gings weiter im dichten Verkehr. Da wir relativ früh dran waren und noch drei Stunden Zeit bis zur Autoabgabe hatten, fuhren wir in Sydney nach Cronulla, einem Strand, der nicht zu weit vom Airport entfernt lag. In den Ort selber wollten wir gar nicht, nur an den Strand. Wir suchten uns ein Parkplätzchen am Wanda Beach und wanderten erst mal zu dem in Sichtweite gelegenen Wanderer Café.

Fahrt nach Sydney Wanda Beach

Links: Die Straßen wurden voller / Rechts: Das Wanderer Café am Wanda Beach

Mit Blick auf die Dünen, schattig unterm Sonnenschirm, verspeisten wir eine Kleinigkeit. Manfred Pfannkuchen mit dreierlei Zutaten (Blaubeeren, Ahornsirup und ?), ich Spinatrolle (Hefeteig mit Spinat). Dazu tranken wir große Cappuccinos. 

Wanda Beach Wanda Beach

Links: Spinatrolle / Rechts: Pfannkuchen

Wir bummelten am Strand entlang, beobachteten die Surfer. Wenige Leute schwammen, vielleicht war das Wasser zu kalt, die Lufttemperatur betrug 21 Grad.

Wanda Beach Wanda Beach

Wanda Beach

Wanda Beach Wanda Beach

Wanda Beach Wanda Beach

Am Strand entdeckten wir mehrere quallenartige blaue Gebilde mit langen Tentakeln, aber für eine Qualle sahen die Gebilde zu länglich aus. 

Wanda Beach Wanda Beach

Gegen 14:45 Uhr setzten wir uns ins Auto, Manfred tankte, dann gings zum Airport, den wir 40 Minuten später erreichten. Die Autorückgabe war gut gekennzeichnet und ein Avis-Mitarbeiter winkte uns sogleich ein.

Im Terminal 3 angekommen, dem Domestic Qantas Terminal, musste alles automatisch erledigt werden. Zuerst gab man am Automaten den Namen eines Fluggastes ein, dann das Ziel und nun wurden alle Personen dieser Buchungsnummer aufgelistet, also in unserem Fall wir beiden. Anschließend hangelte man sich durch das Menü, mit reservierten Plätzen und schließlich wurde nach Gepäckstücken gefragt, und zum Schluss erhielt man die Bordkarten und die Aufkleber für das Gepäck. Nun musste man zur automatischen Gepäckaufgabe. Wir guckten etwas ratlos, welchen Barcode man in den Automaten an der Gepäckaufgabe halten musste, ob der von den Koffern oder der von der Bordkarte? Eine nette Angestellte sah unsere Ratlosigkeit und half uns. Wir mussten zuerst ein Gepäckstück auf das Band stellen, den Barcode einer Bordkarte unter das Lesegerät halten und erst mal warten, bis das Gerät reagierte. Dann musste man den zweiten Koffer auf das Band platzieren.

Anschließend ging es durch die Sicherheitskontrolle. Von Durst geplagt suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, surften ein bisschen im freien Internet (30 Minuten pro Gerät hieß es, es kam mir aber länger vor).

Sydney Flug nach Melbourne

Warten auf unseren verspäteten Flieger

Leider hatte unsere Maschine über eine Stunde Verspätung, sie mussten sogar eine Ersatzmaschine herbeiholen, die nicht die gleiche Bestuhlung aufwies. Einige Passagiere wurden deshalb gebeten sich beim Servicedesk zu melden, wegen Umsetzungen. Da aber ausschließlich Doktoren aufgerufen wurden, nahmen wir an, dass nur die Businessclass Probleme mit der Bestuhlung hatte :-)

Um 19:20 Uhr anstatt um 18 Uhr flogen wir schließlich los. Wir hatten einen Zweierfensterplatz in der Boeing. Als ich mich setzte, entdeckte ich einen iPad im Gepäcknetz der Rückenlehne vor mir. Manfred ging damit zum Steward, dann sah ich noch einen in Manfreds Gepäcknetz und brachte ihn auch nach vorne. Als ich mich wieder setzte, entdeckte ich noch einen iPad. Das kann doch nicht wahr sein! Gehörten die der Crew? Manfred kam wieder und meinte, das hätte alles seine Ordnung, statt Bildschirme hatte jeder Passagier ein iPad vor sich im Gepäcknetz um dort Filme ansehen zu können oder Musik zu hören. Das hatte ich noch nicht erlebt. Nebenbei, das Streaming der Filme funktionierte bei meinen iPad nicht. Manfred meinte, er könne es sich gar nicht vorstellen, wie nach jedem Flug 200 iPads gleichzeitig aufgeladen werden mussten - ich auch nicht :-)

Unterwegs gab es Dinner im Pappbehälter und zwar Pasta mit Erbsen und Spinat und dazu Getränke nach Wahl. Wir wählten Rotwein, die es in kleinen 187 ml Plastikfläschchen gab. Gegen 20:45 Uhr landeten wir in Melbourne, unserem Ziel für heute.

Das Gepäck erschien relativ rasch. Ich fragte vorgestern per Mail im Hotel nach, wie man vom Airport zum Hotel käme, aber ihre Antwort des Hotels war sehr irreführend. Etwas ratlos suchten wir nach einem Telefon an einem Infoschalter, wo wir angeblich den Shuttleservice unseres Hotels bestellen konnten. Viele Schalter hatten längst geschlossen. Wir suchten draußen. Manfred entdeckte einen Shuttle unseres Hotels, ich blieb bei den Koffern, während Manfred neben dem Shuttle her rennend, versuchte sich beim Fahrer zu erkennen zu geben. Er musste mindestens 200 Meter weit laufen, bis er ihn zum Anhalten bewegen konnte. Nun rannte er zu mir zurück, da der Fahrer nicht lange warten wollte und wieder mit den Koffern und mir zum Shuttel zurück - geschafft! Im Mantra Tullamarine Hotel checkten wir ein und erhielten Zimmer im 8. Stock.

Wetter:
Schön, Temperatur morgens in Mudgee: sehr kühl. In den Blue Mountains bei 730 Meter: 11 Grad und wolkiger werdend. In Sydney 21 Grad und Sonne pur.


15. Tag - --->

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