Murray Bridge

Freitag, der 3.10.2014

Heute Nacht war es zwar noch 2 Grad kälter im Schlafzimmer als gestern, aber mit der Zusatzdecke war es schön kuschelig. Manfred stand auch schon früh auf, um die Gasheizung anzuwerfen und sich wieder hinzulegen.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf, dass ca. 50 km westlich von uns gelegene Hahndorf zu besuchen, ein historischer Ort, in dem es vieles wie in Deutschland geben soll.

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Links: Leckers Frühstück mit Müsli und Lachs / Rechts: unser Wohnzimmer mit Gasheizung

Auf dem Weg nach Hahndorf schauten wir an der Hotelrezeption vorbei, um Jeremey persönlich Bescheid zu geben, wann wir morgen abreisen wollten. Er hatte überhaupt kein Problem damit, wir sollten den Schlüssel auf den Esstisch hinterlegen und fahren, wann wir mochten. Gut, das wäre erledigt.

Hahndorf:

Hahndorf wurde 1839 von Alt-Lutheranern gegründet. Sie stammten aus einem kleinen Dorf an der Oder (heute Polen). Der Name des Dorfs stammt vom Kapitän Dirk Hahn, ich nehme an von dem Kapitän, der die Alt-Lutheraner nach Australien brachte. Im ersten Weltkrieg wurde Hahndorf zu Ambleside. Heute ist Hahndorf, das seine deutsche Geschichte vermarktet, ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen aus aller Welt. Der Ort ist eine Ansammlung von Souvenirgeschäften, Galerien, Cafés und Restaurants, wo man alles nach "deutscher Art" bekommen kann.

Auf dem Eastern Freeway ging es Richtung Hahndorf, ca 40 km vor Adelaide gelegen. Die Landschaft unterwegs war anfangs flach mit vielen Eukalyptusbäumen und trockenen Feldern, dann wurde sie lieblich hügelig, mit gelben Blumen auf den Wiesen. Ohne Eukalyptusbäume hätten wir uns wie im Allgäu fühlen können.

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Auf der Fahrt nach Hahndorf

In Hahndorf fanden wir einen Parkplatz in einer Seitenstraße, gekennzeichnet mit "2P". Davor gab es "3P". Tja, was das bedeutete wussten wir nicht. Manfred meinte to Park, fand ich aber etwas unlogisch, was heißt den dann 3P? Aber egal. Wir bummelten die geschäftigen Straßen Hahndorfs auf und ab, es gab von deutscher Bratwurst, Münchner Weißwurst, Kuckucksuhren, Brezen, über Weißbier alles was deutsch sein sollte.

Hahndorf Hahndorf

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Im Infocenter ließen wir uns einen Stadtplan geben, ließen uns für Aktivtäten auf Kangaroo Island beraten, unserem nächsten Ziel und ließen uns zeigen, wo man free WiFi hier in dieser Stadt empfing. In dem Café gegenüber sollte es angebich free Wifi geben. Ach ja, nebenbei fragten wir auch, was 2P oder 3P bedeuten würde. Die Dame meinte 2P bedeutet 2 Stunden parken und 3P 3 Stunden parken. Das machte Sinn.

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Wir setzten uns in das empfohlene Café, zuerst in den Garten, wo wir keinen WiFi Empfang hatten, dann nach innen, wo wir auch keinen Empfang hatten :-) Die Bedienung setzte für uns sogar den Router zurück, aber nichts ging. Dazu konsumierten wir Cappuccino, Schoko-Chai (sehr lecker!) und Kuchen/Donut. Dann fuhren wir gemütlich wieder heim und legten unser obligatorisches Kaffeepäuschen ein.

Nachmittags fragten wir in unserem Infobüro, wo man free WiFi bekäme. Man gab uns die Auskunft bei McDonald, auf Manfreds Nachfrage ob es auch bei der öffentlichen Bücherei möglich wäre, meinte sie ja. Denn zu McDoof hatten wir überhaupt keine Lust, dann hätten wir ganz aufs WiFi verzichtet. In der öffentlichen Bibliothek stellte uns die nette Dame am Empfang beiden einen Mitgliedsausweis für die Bücherei Murray Bridge aus, damit konnten wir surfen. Als wir nicht zurechtkamen mit dem Einloggen half sie uns noch bis wir beide drin waren. Das war ein Service!

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Bummel durch Murray Bridge

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Abends wanderten wir wieder in unser Restaurant Riverscape und aßen beide das Gleiche wie gestern, es war auch genauso lecker wie gestern :-)

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Wetter: Sonne pur, Temperatur morgens 11 Grad, mittags gegen 14 Uhr: 25 Grad.


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