Kangaroo Island

Sonntag, der 5.10.2014

Heute Nacht wachte ich auf und dachte, Manfred ist aber laut. Ich hörte es rumpeln, dann trippeln, dann war ich mir sicher, Manfred war es nicht, außer er hat sich heimlich Stöckelschuhe zugelegt. Ich denke es war ein Possum oder ähnliches. Als ich Licht einschaltete, war es urplötzlich still.

Als ich nicht gleich wieder einschlafen konnte, schaute ich auf mein Kindle und tatsächlich, heute Nacht war Zeitumstellung, nun sind wir hier 8,5 Stunden weiter als MESZ. Gegen 6:30 Uhr stand Manfred auf und warf den Ofen an, dann war es beim Frühstück kuschelig warm.

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Blick am Morgen in unseren Garten

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Links: Der kleine Vogel boxte ständig gegen sein Spiegelbild / Rechts: Papagei putzte sich auf "unserer" Palme

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Links: Frühstück / Rechts: Fahrt zum Flinders Chase National Park

Wir hatten uns heute den Flinders National Park vorgenommen. Bis dorthin waren es knappe 90 km. Im Infocenter zahlten wir eine Parkgebühr von 10 AU$ pro Person, dann durften wir uns im Park frei bewegen.

Flinders Chase National Park:

Der Flinders-Chase-Nationalpark dehnt sich über ein Gebiet von 326 km² aus. Er verteilt sich auf die drei Gebiete Cape du Couedic und Rocky River, Gosse Lands und den Cape Borda Leuchtturm im Westen der Insel. Im Jahr 1919 wurde der Park gegründet. Die Hauptattraktionen des Parks sind die Felsen der Remarkable Rocks, die Kolonien von Seebären am Admirals Arch und der Leuchtturm am Cape Borda aus dem Jahr 1858.

Zuerst peilten wir die 16 km entfernten Remarkable Rocks an. Das sind große Felsgebilde, die durch ihre Größe und ihre Form sehr markant aus der Landschaft, bzw. von der Landzunge am Meer herausragen. Als wir den Parkplatz erreichten, waren schon ein paar Autos da, aber nicht viele.

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Auf der Fahrt zu den Remarkable Rocks

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Die Remarkable Rocks

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Auf dem Gelände der Remarkable Rocks

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Toilette mit Bedienungsanleitung

Nach diesen tollen Fotomotiven fuhren wir zu der etwa 5 km entfernten Admirals Arch, so bezeichnet, weil die Felsen in Form eines Torbogens zum Meer so geformt sind. Auf dem Weg vom Parkplatz dorthin kann man von einigen Aussichtspunkten neuseeländische Pelzrobben begutachten, die dort auf den Felsen ruhten, bzw. abenteuerliche Schwimmübungen zwischen den Felsen vollzogen. 

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Admirals Arch

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Neuseeländische Pelzrobben

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Admirals Arch

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Rechts: Leuchtturm im Flinders Chase National Park

Zurück im Infozentrum schmausten wir Muffins und löschten unseren Durst im Cafe des Infozentrums. Auf dem Weg zum Auto entdeckten wir einen schlafenden Koala auf einem Baum. Als ich auf der Toilette war und Manfred wartend danebenstand, wurde er von anderen darauf hingewiesen, dass sich dort ein Koala befände.

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Seht ihr den Koala auf dem linken Foto hoch oben im Baum?

Mit dem 4,5 km langen Platypus Waterholes Walk, der direkt am Infozentrum startete und endete, rundeten wir den Nachmittag ab. Es war kaum etwas los auf dem hübsch angelegten Weg, der durch eine abwechslungsreiche Vegetation führte. An Tieren sahen wir allerdings nur Gänse und kleinere Singvögel und zwei davon huschende größere Echsen. Trotzdem war es ein netter 2-stündiger Walk, wenn auch ohne Platypusse.

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Auf der Rückfahrt zum Haus wollten wir ein Restaurant in dem Ort Parndana für heute Abend auskundschaften. Im Ort Parndana fanden wir zwar das Hotel, das Dinner und Lunch anbieten sollte, aber es war gerade Party, die Dorfjugend traf sich zum Saufen und Kreischen, dazu hatten wir keine riesige Lust. Manfred entdeckte aber ein nettes Cafe im Vorbeifahren, welches auf einem Schild anprieß, sieben Tage die Woche geöffnet zu haben. Dazu betraten wir einen Supermarkt mit einem Café im Nebenraum. Als Manfred sich ächzend auf seinen Stuhl niederließ (weil wir lange auf den Beinen waren), meinte die nette Besitzerin "Urlaub ist hart" :-) Sie bediente uns übrigens noch, obwohl sie eigentlich gleich Feierabend hätte. Dann ließen sie das Geschäft eben eine halbe Stunde länger geöffnet, no worries. Getränke konnten wir uns aus der Kühltheke des Supermarkts selber heraussuchen. Sie brachte uns Hot Dog mit Käse und Bacon und Chips. Das war vielleicht sättigend! Ich schaffte etwas über die Hälfte. Aber es war sehr lecker.

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Im Café von Parndana

Im Haus genossen wir draußen noch die letzten Sonnenstrahlen, dann wurde es kühl und wir verzogen uns ins Innere.

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Auf unserer Terrasse

Manfred warf den Ofen an. Etwas beunruhigend war, dass wir im Hintergrund eine riesige Rauchwolke sahen. Ich hoffte es war kein größerer Buschbrand. Und vor allem, wer würde uns Bescheid sagen und wie verhält man sich beim Buschbrand? Wir waren hier ziemlich weit ab von der Zivilisation.

Wetter:
Sonne, Temperatur morgens 10 Grad, mittags gegen 16 Uhr betrug die Temperatur 21 Grad. 


23. Tag - --->

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