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Dienstag, 11. Januar 2011
 
Infos zu Regen:
Die Stadt hat 12.000 Einwohner. Gegründet wurde Regen ca. 1100 durch das nahe Kloster Rinchnach, in welches Mönche gesandt wurden, um die Bevölkerung zu missionieren. 1207 kam die Siedlung in den Besitz des bayerischen Herzogs. Seit 1932 ist Regen eine Stadt.


Regen-Weißenstein:

Die Burg Weißenstein
wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Bogen errichtet, um die Siedlung am Regen zu schützen. Die bayerischen Herzöge übernahmen nicht nur das historische Erbe der Grafen, sondern auch deren Wappen, die Raute, die heute noch eines der Wahrzeichen Bayerns ist. 1991 wurde die Burg saniert, 1996 gehört sie der Stadt Regen.

Fressendes Haus:
Das zur Burganlage gehörende „Fressende Haus“ ist seit 1984 ein Museum. Hier lebten der Dichter Siegfried von Vegesack mit seiner Frau. Sie gaben dem Haus diesen Namen, nachdem die Sanierungskosten enorme Summen verschlangen. Das Museum widmet sich den letzten Bewohnern, beinhaltet auch noch Schnupftabakgläser, eine Sammlung des Heimatforschers Heinrich Haller und es informiert über Ausgrabungen auf dem Burggelände.

Gläserner Wald:
Vor dem „Fressendem Haus“ befindet sich der gläserne Wald. Künstler errichteten hier 25 Glasbäume aus 8mm dicken bunten Glasplatten gefertigt.

 

Es war genauso nebelig wie gestern. Wir setzten uns ins Auto und fuhren in die ca. 30 km entfernte Stadt Regen. In der Innenstadt fanden wir ein Parkhaus, dessen Kassenautomat etwas irreführende Zeiten anzeigte, weil man versäumt hatte die Sommerzeit zurückzustellen. Auch etwas merkwürdig, dass man erst vom Parkdeck 2 Stockwerke herunterrennen musste zum Automaten, eine Karte lösen, wieder raufrennen und die Karte hinter die Windschutzscheibe klemmen und wieder hinunterrennen. Als erstes strebten wir mal die Infostelle an. Hier beriet man uns sehr freundlich, was wir tun könnten und drückte uns einen Stadtplan in die Hand.

 
Innenstadt von Regen Innenstadt von Regen
Der Stadtplatz in Regen
 
Innenstadt von Regen Tourismusbüro in Regen
Marienbrunnen mit der vergoldete Statue der heiligen Maria mit Kind Tourismusbüro in Regen
 

Wir bummelten durch die nette Innenstadt und anschließend am Regenufer den Flussuferweg entlang bis zu einer Brücke, die wir querten und den Einkaufspark Regen besuchten. Hier stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen. Es waren riesige Stücke.

 
Am Regen zum Einkaufspark Einkaufspark Regen
Am Regen zum Einkaufspark Einkaufspark Regen
   
Einkaufszentrum Regen Einkaufszentrum Regen
Kleiner Kuchen im Einkaufspark Regen Shopping
 

Gesättigt bummelten wir weiter am südlichen Flussufer entlang, am Regener See vorbei bis eine Brücke den Fluß quert. Auf der anderen Flussseite fanden wir den Winterwanderweg zurück nicht, bzw. er ging an der Straße entlang, darum kehrten wir um und wanderten den selben Weg zurück. Der Fluß heißt zurecht Schwarze Regen, das Wasser schien uns auch tiefschwarz. Ich hätte ihn mir auch nicht so breit vorgestellt.

 

Flußwanderweg am Regen

Flußwanderweg am Regen,
es sind ja nur noch 25 Kilometer -->

25 km nach Regen Regen
   
Flußwanderweg am Regen Flußwanderweg am Regen
 

Im Auto zurück fuhren wir nach Weißenstein, etwa 2 km von Regen entfernt. Wir parkten direkt am gläsernen Wald. Berühmt ist Weißenstein für sein Fressendes Haus seine Burgruine und den Glaswald. Da wir unseren noch nicht 100%ig beherrschten und Weißenstein nicht fanden, mussten wir notgedrungen unser Gehirn einschalten und nach Karte fahren :-)

Vor Weißenstein stellten wir unser Auto ab und wanderten zur 100 Meter entfernten Burgruine. Sie war geschlossen, aber man konnte ein wenig draußen fotografieren. Besonders interessant fand ich den Glaswald (siehe oben). Beeindruckend diese Bäume aus Glas, vor allem auch wie groß sie sind. Bei guten Lichtverhältnissen oder mit abendlicher Beleuchtung müssen die Bäume noch interessanter aussehen.

 
Der gläserne Wald Der gläserne Wald mit fressendem Haus
Der gläserne Wald Der gläserne Wald im Hintergrund das fressende Haus
 
Der gläserne Wald mit fressendem Haus
Der gläserne Wald mit fressendem Haus
 

Burgruine Weißenstein

 

Burgruine Weißenstein

Burgruine Weißenstein
 

Anschließend fuhren wir wieder im dichten nebel nach Grafenau zurück, tranken Kaffee, schrieben Tagebuch und luden Fotos auf den PC. Abends wanderten wir in den Ort und schmausten wieder beim FOX. Was wir uns unbedingt merken müssen, Salat ist zu viel für mich. Die Pizzas waren gewohnt gut. Im TV sahen wir uns "Tod eines Keilers" an. Das kannten wir zwar schon, aber ist ein schöner Film.

Wetter:
Nebel, Temperatur um 0°C herum.

 
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