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Donnerstag, 13. Januar 2011
 

Infos zu unserem Ausflug nach Passau:

Ein wenig über Passau:
Passau, eine Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern, liegt an den drei Flüssen, blaue Donau, grüner Inn und schwarze Ilz. Im 2. Jahrhundert v. Chr. siedelten hier die Kelten. Sie lebten vom Handel mit Salz und Graphit. 150 n. Chr. verlegten die Römer eine 100 Mann starke Kohorte vom Niederrhein an den Zusamenfluss von Donau und Inn und nannten die Siedlung Batavis. Daraus wurde später Passau. Ich habe jetzt eigentlich keine Lust hier die ganze Geschichte Passaus niederzuschreiben und belasse es mal dabei.

Highlights der Stadt in Stichworten (laut Prospekt):
- Dom St. Stephan - größte Domorgel der Welt
- Veste Oberhaus - Herrlicher Blick auf das drei Flüsse Eck (Stimmt, haben wir letztes Jahr getestet)
- Rathaussäle - Großfresko an der Nordfassade und Hochwassermarken am Rathausturm
- Wallfahrtskirche Mariahilf - schönster Blick auf die "italienische" Seite von Passau
- Altstadt und Dreiflüsse-Eck
- Glasmuseum - das weltweit größte Museum zum böhmischen Glas mit 30.000 Gläsern
- Römermuseum
- Donauschifffahrt - von hier aus soll man die beste Sicht auf die "Skyline" von Passau genießen können.

 

Als wir aufwachten, stellten wir fest, dass Wetteronline Recht hatte, es regnete Strippen. Wandern hatten wir keine Lust im Dauerregen, also setzten wir uns nach dem Frühstück ins Auto und fuhren ins ca. 40 km entfernte Passau. Unser Navi leitete uns sehr schön in die Innenstadt. Im Zentralparkhaus an der Nikolastraße stellten wir das Auto ab und bummelten zum nahegelegenen Ludwigsplatz.

 
Schietwetter Passau kommt in Sicht
Schietwetter Passau kommt in Sicht
 
Wir stöberten im Bücher Pustet, wanderten anschließend in die gegenüberliegende Stadtgalerie, die mit drei Etagen eine Menge Einzelgeschäfte, Cafes, Restaurants beherbergt. Hier konnte man sich lange aufhalten bei dem Mistwetter. Im Arko fanden wir auch für unsere Daheimgebliebenen ein paar Mitbringsel. Bevor wir uns ins Freie begaben tranken wir noch einen Latte Macciato, dann hieß es raus in den Regen.
 
Stadtgalerie Passau Stadtgalerie Passau
Stadtgalerie von Passau Noch ein Käffchen, dann geht es wieder in den Regen
 

Wir bummelten die Ludwigsstraße entlang Richtung Donauufer, schossen ein paar Fotos, gingen weiter zum Dom, der fast völlig eingerüstet dort stand und wanderten am Ufer des Inns zurück zum Parkhaus. Wir hatten keine Lust länger im Regen herumzuspazieren, so fuhren wir wieder heim.

 
Passau Passau
Blick auf die andere Donauseite Im Nebel sieht man die Veste
   
Altstadt von Passau Altstadt von Passau
Altstadt Durch die Gassen zum Inn-Ufer
   
Heimfahrt nach Grafenau Den Nachmittag verbrachten wir Kaffee- bzw. Tee trinkend, Tagebuch schreibend, Karten schreibend usw. in unserer schönen Wohnung. Abends marschierten wir bei Regen aus dem Haus und wollten runter nach Grafenau gehen, um im FOX zu essen. Zum Regen gesellte sich aber leider noch Wind, so dass ich vorschlug lieber zum nahe gelegenen "Knödelweber" zum Essen zu gehen, bevor wir mit klitschenassen Hosen im FOX sitzen. Das hatte auch den Vorteil, dass wir auf dem Rückweg nur noch abwärts laufen mussten. Gut das machten wir.
 
Im Knödelweber saß nur der junge Wirt mit seinem 8 Monate altem Sohn auf dem Schoß, der uns freudig entgegenstrahlte. Wir setzten uns auf unseren Stammplatz und bestellten Manfred einen Glasstraßentöpferl mit verschiedenen Fleischsorten, Sauerkraut und Knödeln in einer Glasschale serviert, ich bestellte eine kleine Portion Hirschlende mit Knödel und Rotkohl. Zum Glück habe ich eine kleine Portion bestellt. Ich möchte nicht wissen, wie riesig eine "normale" Portion gewesen wäre. Es kam noch ein zweites Paar ins Lokal. Der Wirt setzte sich, als er seinen Sohn schlafen gelegt hatte, zwischen uns und erzählte, war sehr interessant. Das zweite Paar wohnte in Neuhaus und erzählte, dass sie selber ihre Bude mit Holz heizen müssten und sie immer leicht frieren würden.
 
Kaffeepause in unserer schönen Wohnung Beim Knödelweber
Kaffeepause in unserer schönen Wohnung Beim Knödelweber
 

Bin ich froh, dass wir bei diesem nasskaltem Wetter, wo man sich doch häufig in der Wohnung aufhält, eine ordentlich geheizte Bude haben.

Wetter:
Dauerregen bei 0°C bis 4°C.

 
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