Bayerischer Wald

Sonntag, der 24.2.2013

Um 8:30 trafen wir unsere beiden Mitreisenden beim Knödelweber zum Frühstück. Der Wirt erzählte uns beim Frühstück von seinen Drillingen, die seine Frau im Oktober bekommen hatte und die nun die ganze Familie auf Trab hielt, wie Ihr Euch denken könnt, liebe Leser. 

Gegen 9:30 brachen wir zum Tierfreigehege beim Nationalparkzentrum Lusen auf. Der Parkplatz war noch nicht mal halb gefüllt, obwohl Sonntag war. Eine Gruppe traf sich zum Schneeschuhwandern auf dem Parkplatz und wir wanderten auf den sehr gut gestreuten und geräumten Wegen fast drei Stunden durch das Tierfreigelände. Auch wenn sich viele Großtiere verstecken, gefällt mir der Park immer wieder sehr.

Nationalparkzentrum Lusen Nationalparkzentrum Lusen

Einen Wolf sahen wir leider nur von weitem, ebenso den Luchs, auch versteckte sich die Wildkatze, dafür konnten wir die Braunbären besonders gut beobachten. Die Wildschweine kreutzten im Galopp unseren Weg und ein Rauhfußkauz blickte uns, direkt neben uns auf einem Ast sitzend, neugierig an.

Nationalparkzentrum Lusen Nationalparkzentrum Lusen

Hinterher erfrischten wir uns mit Kaffee und kletterten danach den 1300 Meter langen Baumwipfelpfad entlang und erklimmten das 44 Meter hohe Baumei. Die Aussicht war nicht so doll, aber wir wollten den beiden Mitreisenden doch wenigstens mal das Baumei zeigen. Ach ja, wir erhielten für unsere Gästekarten eine beträchtliche Ermäßigung, also Gästekarte unbedingt mitnehmen.

Nationalparkzentrum Lusen Nationalparkzentrum Lusen

Nationalparkzentrum Lusen Nationalparkzentrum Lusen

Bilder oben, Aussicht von der Aussichtsplattform des Baumeis.

Nationalparkzentrum Lusen Nationalparkzentrum Lusen

Auf dem Rückweg vom Baumei zum Auto kamen wir am Hans-Eisenmann Haus vorbei. Hier hätten wir auch schön sitzen und Kaffee trinken können - na ja, das nächste Mal :-). Die Ausstellung zum Thema Nationalpark war sehr lohnenswert.

Da wir immer noch nicht genug hatten, fuhren wir noch ins nicht weit entfernte Glasmuseum nach Frauenau. Um 15:30 Uhr erreichten wir das Museum und um 16 Uhr sollte das Museum schon schließen. Wir überlegten hin und her, ob sich das überhaupt lohnen würde.

Die netten Männer an der Kasse ließen mit sich reden und wir durften zum ermäßigten Preis von insgesamt 2,50 Euro für vier Personen das Museum besichtigen. Wir rasten im Schnelldurchlauf durch das Museum, aber es lohnte sich trotzdem und ein oder zwei Fotos haben wir trotzdem geschossen.

Glasmuseum Frauenau Glasmuseum Frauenau

Bei einem Gläschen Rotkäppchen stießen wir in unserer Wohnung auf unseren gemeinsamen Urlaub an und wanderten anschließend zum Knödelweber zum Essen. Irgendwie lag mir das schwere Essen ziemlich im Magen, der Rest der Familie hat es gut vertragen.


3. Tag - --->

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