Bayerischer Wald

Donnerstag, der 28.2.2013

Nach dem Frühstück wanderten wir von der Haustür aus los und zwar zuerst Richtung Knödelweber, dort kreuzten wir die Hauptstraße, wo im Bushaltestellenhäuschen versteckt drei Polizisten eine Radarkontrolle aufbauten. Gleich zu dritt? Die Polizei scheint hier eine Menge Zeit zu haben, im vorletzten Jahr hat man uns einen Bußgeldbescheid zugesendet, weil wir an einem Stopp-Schild nicht genau bis zum Stillstand gehalten haben und das auf gähnend leeren Straßen. 

Nun ging es auf dem Winterwanderweg 4 und 7 auf geteerter Straße immer abwärts Richtung Klebl Mühle. Auf dieser Seite der Stadt Grafenau kann man sich eine Karte mit Winterwanderwegen herunterladen. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein, wir genossen das tolle Panorama. Neben uns verliefen Loipen, die kein Mensch benutzte, sie sahen sehr einladend aus.

Umgebung von Grafenau Grafenau

Ab einer Abzweigung Richtung Klebl Mühle bogen wir auf den Bärenpfad ab, der im Wald verlief. Der Bärenpfad würde übrigens bis zum Bärengehege im Tierfreigelände Lusen führen.

Bärenpfad Grafenau

Nach ca. 500 Metern, oberhalb der Klebl Mühle, tauchten wir aus dem Wald auf und hatten Blick auf das Rotwildgehege der Mühle.

Klebl Mühle bei Grafenau Klebl Mühle bei Grafenau

Rotwildgehege in der Klebl Mühle

Grafenau Grafenau

Hinter der Klebl Mühle führte unser Weg weiter, markiert mit "2" und schließlich Richtung Rosenau beschriftet.

Grafenau Grafenau

In Rosenau bogen wir links ab zum Bayernpark Grafenau.

Grafenau Grafenau

Grafenau Grafenau

Im Bayernpark Grafenau, ich glaube in niederländischer Hand, schlenderten wir durch die Ferienanlage. Die Ferienhäuschen, alle mit Balkon Richtung Süden ausgerichtet und einer Größe von 2 bis 4 Schlafzimmern gehören wohl einer Kette an. Sie sahen aus wie aus den 70er Jahren, Betonburgen. Das angrenzende Lokal, wo wir Kaffee trinken wollten öffnete Mo-Fr erst ab 14 Uhr, am Wochenende früher. Wir entdeckten hier oben im Feriendorf eine Haltestelle einer Buslinie, die zwischen Grafenau und Berlin verkehrt. Ich habe mal recherchiert, man ist da 12 Stunden ohne umzusteigen unterwegs.

Grafenau Grafenau

Von hier aus wanderten wir nach Grafenau in den Ort, setzten uns in ein kleines Café am Hauptplatz und tranken Kaffee und aßen leckeren Kuchen. Bis hierher benötigten wir zwei Stunden. Zurück wanderten wir über den Steinbergweg (oder so ähnlich), wo wir oberhalb des Knödelwebers herauskamen. Von dort an gings bergab zu unserer Ferienwohnung, eine Dreiviertelstunde ab dem Café. War eine wunderschöne Runde.

Ach ja, gestern Abend erzählte mir Manfred, dass Grafenau mal ausgezeichnet wurde mit einem Preis freundlichste Menschen. Heute erlebten wir es. Wir gingen an einem Haus vorbei, Manfred meinte, hier war doch früher eine Drogerie drin. Eine etwa 10 Meter vor uns laufende junge Frau drehte sich um und meinte, der Schlecker wäre hier drin gewesen :-). Ansonsten ist es uns nicht aufgefallen, dass Grafenauer freundlicher oder unfreundlicher als Menschen in anderen Gegenden sind.

Grafenau Grafenau

Nachmittags fuhren wir nach Spiegelau zum Werksverkauf der Kristallglasfabrik Spiegelau. Wir streiften durch 3 Porzellanläden von teuer bis billig, wo sich Manfred eine nette Tasse erstand und im Anschluß ging es durch den angrenzenden Glaspavllion, wo wir 6 hübsche Weingläser für 12,90 Euro erstanden.

Spiegelau Spiegelau

Abends fuhren wir zu unserer gestrigen Neuentdeckung der Klebl Mühle, wo Manfred Hirschgulasch und ich Wilderertopf schmausten. Beilagenwechsel kein Problem, ich tauschte 2 Knödel gegen Salzkartoffeln.

Grafenau Grafenau


7. Tag - --->

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