Bayerischer Wald

Freitag, der 16.1.2015

Für unseren letzten Tag im Bayerischen Wald sagte die Wettervorhersage schönes Wetter voraus. Das wollten wir nutzen und besuchten nochmals das Tierfreigelände des bayerischen Nationalparks am Lusen. Der Parkplatz war noch relativ leer. Die Wisente sahen wir, wie meistens, nicht. Ein gutes Zeichen, dann sind die Gehege doch recht groß, wenn man sogar so große Tiere wie die Wisente suchen muss.

Beim Luchsaussichtspunkt erwartete uns ein lautes (italienisches) Geschnatter von Paparazies. Jeder hatte "Kinderwagen" mit riesigen Teleobjektiven dabei und sie belegten die ganze Plattform. Da sie aber alle in unterschiedliche Richtungen schauten und man kein "Klackklackklack" hörte, nahmen wir an, man sah die Luchse nicht. Wir wanderten weiter zum 2. Luchsaussichtspunkt. Auch der war belegt mit Paparazies, aber auch die sahen wohl nichts. Weiter gings zum 3. Luchsaussichtspunkt, der etwas versteckt lag. Der war leer. Von hier aus sah man im Gebüsch, wie sich der Rücken eines Luchses bewegte. Immerhin, vielleicht sahen wir mehr als die Paparazies.

Nun gings weiter zu den anderen Tieren. Kein anderes Tier war so belagert, wie der Luchs. Die Wölfe sah man sehr schön in der Sonne liegen.

Tierfreigelände am Lusen Tierfreigelände am Lusen

Die Wölfe waren weniger belagert, man konnte sie von der Aussichtskanzel (rechts oben) gut beobachten

Tierfreigelände am Lusen Tierfreigelände am Lusen

Sogar die Elche sahen wir heute, allerdings für mein Tele zu weit entfernt. Am lustigsten war es den Ottern zuzusehen. Ein Otter pfiff ständig, der zweite spielte geschickt mit einer kleinen Kugel (Baumfrucht). Er ließ die Kugel über sich rollen, balanzierte sie, besser könnte man ihn nicht dressieren.

Tierfreigelände am Lusen Tierfreigelände am Lusen

Den beiden Ottern hätten wir stundenlang zusehen können. Richtige Clowns waren die beiden

Tierfreigelände am Lusen Tierfreigelände am Lusen

Tierfreigelände am Lusen Tierfreigelände am Lusen

Nach 3 Stunden hatten wir den Rundgang beendet. Wir tankten noch, Manfred putzte die Scheiben und füllte Spritzwasser fürs Auto nach, dann waren wir für die morgige Abreise gerüstet.

Zuhause relaxten wir beim Kaffee, sicherten Fotos, ich schrieb Tagebuch. Abends fuhren wir nochmals zur Kleblmühle. Manfred aß Hirschgulasch, ich Forelle Müllerin. Natürlich gab es auch ein leckeres Eis zum Abschluss.

Grafenau Grafenau

Wetter:
Vormittags schön, nachmittags eintrübend bei 0°C bis 6°C.


8. Tag - --->

Zurück zur Startseite

Datenschutz