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Samstag, 25. April 2009
 

Nach einem selbstgebastelten Frühstück fuhren wir mit der Buslinie 34, die direkt vor der Haustür hält, in einer Viertelstunde zur Haltestelle „Alte Brücke“, direkt der Altstadt gegenüber gelegen. Als Ticket kauften wir uns ein Ticket, namens Ticket 24 Plus, welches für mehrere Personen im Heidelberger Umkreis gilt.

Wir wollten eigentlich eine kleine Schiffsrundfahrt auf dem Neckar unternehmen, fanden uns mit den sehr unübersichtlichen Plänen aber nicht zurecht. Zuerst hieß es ab 16 Uhr ginge das, dann zu jeder vollen Stunde bei mindestens 15 Personen. Es waren aber keine 13 Personen außer uns in Sicht. So gaben wir das Unternehmen auf und wanderten über die Alte Brücke in die Altstadt.

Die Alte Brücke, eigentlich heißt sie Carl-Theodor-Brücke, hatte acht Vorgängerbrücken, die durch Hochwasser oder Brand zerstört wurden. Die jetzige Brücke ist aus Stein errichtet und auch schon 220 Jahre alt.

Am Südende der Brücke befindet sich das Brückentor, welches im Mittelalter errichtet wurde. Im Verteidigungsfall konnte ein Falltor heruntergelassen werden. Im westlichen Turm findet man die Kerkerräume. Im östlichen Turm wohnte der Brückenwärter.

 
Alte Brücke

Brückentor

Alte Brücke (Carl-Theodor-Brücke) Brückentor
   
Wachhund

Schaufenster in der Altstadt

Gut bewachter Kofferraum Schaufenster in der Altstadt
 

Auf dem Marktplatz neben der Heiliggeistkirche wurde gerade ein Markt aufgebaut mit mehreren Ständen, an denen Spargel, Gemüse, Käse, Andenken und so was alles, verkauft wurde.

 

Heiliggeistkirche

oben und rechts: Heiliggeistkirche

Heiliggeistkirche

 

Wir bummelten zum Heidelberger Schloss, welches sehr beeindruckend über der Altstadt thronte. Das Schloss wurde auf einer mittelalterlichen Burganlage errichtet. Fünf Jahrhunderte lang residierten hier die kurpfälzischen Kurfürsten aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Mehrmals wurde das Schloss in dieser Zeit fast zerstört. Die Anlage ist riesig, die vielen Touristen verteilten sich in der weitläufigen Anlage. Man hatte außerdem natürlich einen wunderschönen Blick über Heidelberg und den dahin fließenden Neckar.

 
Tausen Stufen zum Schloss

Blick auf Heidelberg

Auf direktem Weg zum Schloss

   
Ausblick vom Schloss

Ausblick vom Schloss

Blick zurück auf unseren Weg zum Schloss Blick auf die Alte Brücke
   
Dicker Turm

Dicker Turm

Dicker Turm an der Nordwestecke
 
Heidelberger Schloss

Heidelberger Schloss

Wir wanderten einmal um die Schlossruine herum
 
Schlosspark

Schlosspark

Schlosspark
 

Zurück in der Altstadt, pausierten wir bei einem Eis, dann sprach uns plötzlich jemand an: "Da sind ja die Augsburger“. Ja so ein Zufall, ein Paar, welches auch an dem Forentreffen heute abend teilnahm, erkannte uns in der Menschenmenge.

 
Markt um die Heiliggeistkirche

Nette Mitbringsel aus Heidelberg

Markt um die Heiliggeistkirche
 

Auf der gegenüberliegenden Seite des Neckars entdeckten wir einen Bootsverleih. Für 8 Euro mieteten wir uns für eine halbe Stunde ein Tretboot und schipperten gemütlich auf dem Neckar entlang. Das war doch viel idyllischer als auf einem Ausflugsdampfer!

 
Bootsverleih auf dem Neckar

Auf dem Neckar

Tretbootverleih auf dem Neckar Eine Tretbootfahrt ist lustig
 

Nachmittags relaxten wir von unserem sonnigen, schönen und auch anstrengenden Ausflug.

 
Peterstal

Unsere Terrasse im Löwen

Blick von unserer Terrasse in Peterstal Unsere Terrasse im Löwen
 

Abends fuhren wir nach Schwetzingen, wo unser Treffen des WoMo-Forums stattfand. Die Organisatorin Susie hatte alles wunderbar organisiert. Das Treffen fand mit 34 Personen im Hotel Achat statt. Es gab ungarische Küche. Fotos dazu findet man, wenn man Mitglied ist unter Nobbys WoMo-Welt . Es war sehr nett einige neue Mitglieder kennenzulernen und auch „alte“ wiederzutreffen. Witzig, jedes Mal denke ich vor einem Treffen: Ach eigentlich habe ich gar keine Lust, da ich viele der Teilnehmer gar nicht mehr kenne und auch das Hauptreiseland der meisten Teilnehmer, die USA, mich wenig als Reiseland interessiert. Aber nach so einem Treffen, denke ich jedes Mal genau das Gegenteil: Was für nette, unkomplizierte und herzliche Menschen es doch in „unserem“ Forum gibt. Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns langsam voneinander.

 

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