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Sonntag, 26. April 2009
 

Gegen 7 Uhr wurde ich heute von unseren Apartmentnachbarn durch lautes Geschrei und Poltern geweckt. Manfred schlief auch nicht sonderlich gut. Nach dem Frühstück brachen wir gegen 9 Uhr auf.

 

Heidelberg

Da in Heidelberg heute ein Halbmarathon stattfand, wo alle möglichen Straßen gesperrt wurden, unter anderem unsere Buslinie in die Stadt blockiert war, überlegten wir uns eine Wanderung mit Startpunkt ganz in der Nähe und zwar gings mit dem Auto zuerst talabwärts bis Ziegelhausen, dann Richtung Hallenbad nach rechts ab. Hier parkten wir unser Auto, welches auch die Endhaltestelle der Busline 33 war. Der riesiege Parkplatz war leer, da das Hallenbad noch geschlossen hatte (Öffnungszeit ab 10 Uhr).

<-- Blick auf Heidelberg

 

Wir starteten unsere Wanderung hier, auf einem eben verlaufenen Waldweg, namens Stiftsbuckelweg, gekennzeichnet mit „R“. Er verlief durch Wald, kreuzte den Mausbach, verlief dann auf der anderen Bachseite als Dachsbauweg.

 

Stiftsbuckelweg

Wir laufen auf der Marathonstrecke

Auf den Wanderwegen nördlich des Neckars

 

Bald tauchten die ersten Vorposten des Marathons auf, Wege waren abgesperrt, bis uns ein Vorposten warnte, dass uns in 10 Minuten eine Horde Marathonläufer über den Weg laufen werde. Taten sie auch.

 

Vorposten des Marathons

Marathonlauf
Achtung Läufer!
 

Deshalb zweigten wir einen weiteren Waldweg nach oben ab, Richtung Zollstockhütte. Zwischendurch erhielt man tolle Ausblicke auf Heidelberg samt Schloss und Neckar, hübsch! Keine Ahnung wo wir weiter wandern sollten, liefen wir einfach einen Weg, der Richtung „Aussichtsturm“ gekennzeichnet war, welcher ein Teil des Stephansklosters war. Man konnte sogar auf den Turm, den Heiligenbergturm, hinaufsteigen.

 
Heiligenbergturm Heiligenbergturm
Der Heiligenbergturm kommt in Sicht Klettern auf den Heiligenbergturm
   
Geschichte des Stephanklosters

Heidelberg und Schloss

oben: Blick auf Heidelberg und Schloss

links: Die Geschichte des Stephanklosters
und dem Heiligenbergturm

 

Wir nahmen allerdings nach unserer 12 Jahre alten ADAC-Karte an (Verlaufen auf eine Karte zu schieben ist immer gut :-)), bei der Ruine Michaels-Basilika zu sein. Von hier aus, dachten wir, es sei ja nur ein Katzensprung zur Waldschenke, aber im Gegenteil, wir liefen versehentlich in die entgegengesetzte Richtung und landeten im Stadtteil Handschuhsheim. Machte aber nichts, an Ruine Tiefburg vorbei erreichten wir schließlich die Haltestelle der Straßenbahnlinie 5 und fuhren mit ihr in die Altstadt, wo das Halbmarathon gerade beendet wurde, tranken einen Kaffee in der Fußgängerzone und fuhren mit der Buslinie 33 zu unserem Auto zurück.  

 
Handschuhsheim Ruine Tiefburg
Wir erreichen Handschuhsheim Ruine Tiefburg in Handschuhsheim
   

Die Wanderung vom Hallenbad Ziegelhausen über die Ruine Stephanskloster nach Handschuhsheim dauerte knappe 2 ¼  Stunden. 

Abends wanderten wir in unserer Siedlung etwa 230 Meter östlich vom "Löwen" gelegen zum Gasthaus Zum Waldhorn. Wir konnten gemütlich draußen sitzen. Das Essen war sehr lecker.

Spargelzeit im "Waldhorn"

Zum Waldhorn

 

 
Montag, 27. April 2009
 
Heute reisten wir nach dem Frühstück ab. Es war ein wirklich nettes und gelungenes Wochenende.
 
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