Kroatien 
Tag in Klagenfurt

Sonntag, der 15.9.2013

Wie in jeder neuen Unterkunft musste ich mich erst mal an das Bett und die Geräusche gewöhnen, obwohl es für die Stadtmitte ganz, ganz leise war. Ich hörte nur gegen 22 Uhr unsere Zimmergegenüber nach Hause kommen und nachts einmal, wie etwas auf dem Fußboden schleifte, kann aber eine Tür gewesen sein. Gegen 8 Uhr gingen wir zum Frühstück. Heidi war damit beschäftigt einem Dauerredegast aus dem Ruhrpott geduldig zuzuhören. Das Frühstück war sehr lecker und es war alles da, was man sich für ein Frühstück vorstellt.

Hinterher fuhren wir mit dem Auto in den Ort Reifnitz am südlichen Ufer des Wörthersees gelegen. Der Ort lag ruhig dort, es war nichts los um diese Zeit. Wir starteten unsere Wanderung um 9:45 Uhr zuerst eine halbe Stunde am Ufer entlang bis nach Maria Wörth. Es machte Spaß, sich dabei die vielen hübschen Villen anzusehen und wir genossen den Blick über den See.

Wörthersee Wörthersee

Wörthersee:
Der Wörthersee ist 19,39 km² groß, also etwas weniger als halb so groß, wie der Ammersee. Er erstreckt sich in Ost-West-Richtung auf 16,5 km, seine größte Tiefe beträgt 85,2 Meter. Bekannt ist er natürlich auch von der Serie "Ein Schloss am Wörthersee", welche am Schloss Velden gedreht wurde.

Wörthersee Billige Zimmer

Ab Maria Warth ging es aufwärts Richtung Pyramiden Kogel. Dieser Kogel liegt etwa 400 Meter über dem Wörthersee und laut Prospekt soll es sich um den schönsten Aussichtspunkt Kärntens handeln. Nach einer guten Stunde auf Forstwegen, immer leicht durch Wald ansteigend, erreichten wir den Punkt. Hier oben herrschte eine Menge Trubel, denn man kann hier auch mit dem Auto rauffahren, was 99% der Besucher auch taten. Attraktion ist hier der 100 Meter hohe Turm auf dem Pyramidenkogel. Da es heute recht dunstig war, ich keine Lust hatte, eingequetscht in Menschenmassen den Lift zur Palttform hinaufzufahren und Manfred keine Lust hatte je 10 Euro für schlechte Aussicht auszugeben, blieben wir unten. Im Außenrestaurant tranken wir etwas und wanderten weiter Richtung St. Margareten und Ruine Reifnitz.

Zum Pyramidenkogel Pyramidenkogel

Dieser Weg war herrlich, er verlief teils über Wiesen, teils an Höfen und einer Buschenschenk vorbei, teils durch Wald in einer Stunde und 40 Minuten zum Ausgangspunkt zurück. Wir trafen sehr wenig Wanderer unterwegs. 

Pyramidenkogel Rückweg nach Reifnitz

Rückweg nach Reifnitz Rückweg nach Reifnitz

Rückweg nach Reifnitz Rückweg nach Reifnitz

Rückweg nach Reifnitz Reifnitz

In Reifnitz ließen wir uns im Seerestaurant ein leckeres Eis schmecken. Wir amüsierten uns über vier Jungs, wahrscheinlich Studenten, die sich lautstark, zumindest zwei von ihnen, über ganz wichtigen Themen ereiferten. Sie kamen mit Emanuel Kant, dass alle Menschen gleich wären usw. Es war sehr lustig zu lauschen, wie ungeheuer wichtig sich die Jungs selber nahmen.

Reifnitz Reifnitz

Im Hotel angekommen, wanderten wir zu Fuß zum Botanischen Garten los. Er ist in nur 25 Minuten schnell erreichbar und liegt sehr schön, an einem Hang mit Wasserfall. Eintritt ist übrigens kostenlos. Der Botanische Garten beheimatet auch das Bergbaumuseum, was wir nicht mehr besuchten. Sondern wir stiegen noch ein bisschen den Hang aufwärts zum Kreuzbergl, wo wir über dem netten Kirchlein auf der Terrasse des Schweizerhauses etwas tranken und die Aussicht genossen.

Kreuzbergl Klakenfurt

Klagenfurt Klakenfurt

Abends wanderten wir mit Heidi zum Gasthaus im Landhaushof zum Essen, Dieter kam nach, er musste noch auf ankommende Gäste warten. Es wurde ein netter Abend. Das Gasthaus hat übrigens mehrere Auszeichnungen für den besten Tafelspitz Kärntens seit 2009 bis jetzt.

Klagenfurt Klakenfurt

Wetter: Sonnig bei ca. 22°C.



3. Tag - --->

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