Kroatien 
Fahrt nach Jelov Klanac in Kroatien

Montag, der 16.9.2013

Heute sind wir früh aufgewacht. Manfred musste bis 8 Uhr einen Parkschein ziehen, da man ab Montag nicht mehr frei neben dem Hotel parken durfte. Nach einem frühen Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und starteten um 8:45 Uhr unsere Fahrt nach Kroatien. Die Stadt hatten wir schnell passiert und fuhren dann auf der Bundesstraße 91 über den Loibelpass, zum Schluss durch den Loibeltunnel nach Slowenien. Aber halt, vorher, nach 20 Minuten Fahrt feierten wir den 70.000. Kilometerstand unseres Autos :-) Die Fahrt verlief durch hübsche Berglandschaft mit wenig Verkehr.

Fahrt nach Kroatien Fahrt nach Kroatien

Auf der anderen Seite des Tunnels waren wir plötzlich ganz unspektakulär in Slowenien. Auf leeren Autobahnen passierten wir Ljubljana, fuhren durch grüne Landschaft, bis wir kurz vor Zagreb Kroatien erreichten. Hier mussten wir unsere Pässe bei Aus- und Einreise vorzeigen. Kurz darauf kam die Mautstelle der Kroaten, wo wir 6 Kuna blechten. An Zagreb vorbei, mussten wir eine Karte ziehen, die wir bei der Abfahrt in Karlovac vorzeigen mussten und dafür 18 Kuna zahlen.

Nun mussten wir ca. 90 km Landstraße fahren, was nicht so angenehm war, da manche Kroaten wie die letzten Idioten fuhren, drängeln, überholen an unübersichtlicher Stelle, über durchgezogene Linien fahren... Einmal fuhr Manfred genervt in eine Seitenstraße, um die ganze Drängelkolonne vorbeizulassen.

Fahrt nach Kroatien Fahrt nach Kroatien

Gegen 13 Uhr erreichten wir unsere Ranch, aber keiner war vor Ort. So fuhren wir nochmals die 3 km an die Hauptstraße zurück, kauften ein, tranken Kaffee und fuhren wieder zur Ranch. Auch um 14 Uhr war noch kein Mensch in Sicht, obwohl man laut Buchungsbestätigung zwischen 14 und 20 Uhr einchecken können sollte. Da wir an der Ranch auch keinen Handyempfang hatten, fuhren wir ein paar Kilometer Richtung Hauptstraße zurück, riefen auf der angegebenen Nummer an und die freundliche Dame kam in 10 Minuten zu uns.  Sie zeigte uns unser Apartment, was ganz einsam mit wohl nur einem Nachbarn auf weiter Flur liegt. Nachdem die Dame gegangen war, saßen wir noch ein Weilchen auf unserer schönen Terrasse und brachen dann zum Essen auf.


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2 km von hier, in Grabovac besuchten wir zuerst ein Infobüro, um uns einen Plan der Umgebung geben zu lassen. Riesige Lust hatte die Dame des Infobüros nicht, sie drückte uns ein Heft mit Unterkünften und einer Minikarte in die Hand. Hinter dem Infobüro setzten wir uns in eine Pizzeria. Manfred bestellte sich Tomatensuppe und hinterher eine normalgroße Pizza. Der Ober riet ihn von der Jumbopizza ab, die er nicht schaffen würde. Ich bestellte mir gegrillte Forelle mit Kartoffeln und Gemüse (Beilagen musste man sich hier extra bestellen). Dazu tranken wir jeder ein Bier. Die Tomatensuppe schmeckte eher wie eine Tütensuppe mit ein paar Reiskörnern, die massive "normale" Pizza schaffte Manfred kaum, gut dass er sich die Jumbopizza hat ausreden lassen :-). Meine Forelle war okay, aber das Gemüse nicht gerade für Feinschmecker, es war wohl Leipziger Allerlei aus der Dose. Dieses Restaurant wurde uns sogar empfohlen. Das zweite Bier für Manfred vergaß der Ober, aber es stand auch nicht auf der Rechnung. Wir bezahlten etwa die Hälfte von dem, was wir in Klagenfurt abends zahlten.

In der Ranch angekommen, war unser Parkplatz vor unserem Apartment belegt, über uns wohnten neue Mieter. Die Chefin sagte den beiden Bescheid, dass sie bitte das Auto nicht so breit parken sollten. Unsere anderen Nachbarn, ein englischsprechendes Pärchen, grillte auf dem Platz neben unserem Haus und wir saßen noch lange auf der gemütlichen Terrasse.

Jelov Klanac Jelov Klanac

Leider ist das Haus sehr hellhörig, ich hörte unsere Nachbarn noch lange einen englischsprachigen Film ansehen und von den Bewohnern über uns hörte man jeden Schritt, den sie machten, so sehr knarrte das Holz. Eine weitere Überraschiung war, dass es zwar eine Tür zwischen unserem Wohn- und Schlafzimmer gab, aber zwischen Tür und Decke klaffte ein 0,5 x 1 Meter großes Loch. Man hatte wohl vergessen eine Schweibe oder Holz einzusetzen. D.h. geräuschemäßig hörte ich auch Manfreds Schnarchen bzw. er meins. Obwohl ich extra per Mail gefragt hatte, ob Wohn- und Schlafraum durch eine Tür getrennt wären. Na ja, ich stopfte mir Ohropax in beide Gehörgänge und konnte erstaunlich gut schlafen, trotz des Films, den sich die Nachbarn noch im TV ansahen und wir ihn gut mithören konnten. 

Jelov Klanac Jelov Klanac

Jelov Klanac Jelov Klanac

Jelov Klanac Jelov Klanac

Fahrzeiten:
Klagenfurt ab: 8:45 Uhr
Grenze Slowenien: 9:22 Uhr
Grenze Kroatien: 11:08 Uhr
Abfahrt Autobahn Karlovac: 11:45 Uhr
Ziel Jelov Klanac: 13:00 Uhr.
Gesamtfahrzeit: 4 Stunden 15 Minuten bei 333 Kilometern.

Wetter: Schön.


4. Tag - --->

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