Kroatien 
Biograd na Moru und Sibenik

Samstag, der 21.9.2013

Heute Nacht war es sehr leise bis etwa 4:30 Uhr, als neue Gäste anreisten. Aber auch die waren bald still. Wir frühstückten auf unserem großen Balkon, diesmal zur Abwechslung nicht nur Müsli, sondern auch Brötchen mit Käse und Marmelade. 

Villa Olivenhain in Biograd Villa Olivenhain in Biograd na Moru

Wir wanderten Richtung Biograd, in der Hoffnung heute die Altstadt zu finden, was wir auch taten. Gestern Abend hätten wir bloß ein bisschen mehr Geduld haben und ein wenig weiter wandern müssen. Wir gingen heute immer geradeaus am Wasser entlang und landeten am Hafen, wo auch die Stadt begann. Es gab sehr viele Restaurants und Souvenier-Shops am Wasser, aber es herrschte nicht viel Betrieb. Die Veranstalter des Strudeltages 2013 waren schon fleißig dabei am Wasser 1,2 km Tische für einen Riesenstrudel heute Abend aufzubauen (siehe später, was es mit dem Strudeltag auf sich hatte).

Biograd na Moru Biograd na Moru

Wir bummelten durch die Altstadt von Biograd. In einem Café wollten wir uns gegen 10:40 Uhr niederlassen, um etwas zu trinken, aber die Bedienung wies uns darauf hin, dass es erst in 20 Minuten etwas gäbe, dabei baute sie doch auf. Gut, wir ließen uns, angelockt von leckeren Eisbechern in einem Eiscafé nieder, aber nachdem ewig kein Mensch unsere Bestellung wollte, brachen wir auch dort wieder auf und tranken schließlich in einem netten Café mit zu lauter Musik einen Saft. Den Café sparten wir uns, denn zu selten kam eine Bedienung vorbei. Auf der Suche nach einer Info, wurden wir leider nicht fündig, ich muss mir wirklich für die Zukunft vornehmen zuhause im Internet viel mehr zu recherchieren und auszudrucken, denn Reiseführer für ein Land bieten für einen einzelnen Ort viel zu wenig Infos, und vor Ort bekommt man in Kroatien nur sehr spärliche Infos.

Biograd na Moru Biograd na Moru

Zurück an den vielen Campingplätzen vorbei, wanderten wir zu unserem Domiziel, nicht ohne vorher in unserem netten kleinen Supermarkt unsere Lebensmittel bis Montag aufzustocken. Dann tranken wir unseren Kaffee auf einem unserer beiden Balkone. Zufällig hörte ich ein Gespräch vom Vermieter mit den Bewohnern unter uns, als er ihnen erzählte, dass beim Strudel-Fest heute Abend der Strudel mit Kirschen gefüllt sei, die hier speziell in der Umgebung wachsen, der Maraschino Kirsche ähnlich.

Nun aber erstmal weiter mit unserem Nachmittagsprogramm:
Nachmittags brachen wir in das 45 km entfernte Städtchen Sibenik auf. Sibenik, wie es in meinem Reiseführer heißt, steht ein wenig im Schatten von Zadar und Split, den beiden größeren Städten im Norden und im Süden von Biograd gelegen. Die Stadt ist an einen Hang gebaut, venezianisch geprägt und beherbergt prachtvolle Kathedralen und alte Befestigungen aus den Türkenkriegen. Wir parkten das Auto am Hafen an der Krka. Leider hatten wir kein Münzgeld für den Automaten, so setzen wir uns in ein nahegelegenes Café, Manfred wechselte einen 10 Kuna Schein in Münzen und kaufte davon einen Parkschein für 2 Stunden. Nun konnten wir beruhigt die Stadt erkunden.

Sibenik Sibenik

Nach dem Café bummelten wir durch die sehr idyllische Altstadt, wir konnten das Fotografieren kaum bremsen, eine Gasse sah idyllischer aus als die nächste.

Sibenik Sibenik

Sibenik Sibenik

Sibenik Sibenik

Sibenik Sibenik

Sibenik Sibenik

Zurück im Apartment trafen wir unseren Zimmerwirt, der uns auf unsere Frage, ob er hier Schildkröten hielte, erzählte, dass auf seinem Grundstück mal 30 Schildkröten herumliefen, er wüsste aber nicht genau, wieviel von ihnen noch hier wären. Neulich hätte er kleine Schildkröten gesehen. Er bot uns an, dass wir seine Feigen von den Feigenbäumen Pflücken dürften, wenn wir sie essen möchten. Wir relaxten ein wenig, sicherten Fotos und wanderten in die Innestadt von Biograd, wo ab 19 Uhr das Fest "Strudel 2013" stattfand. Damit ihr, liebe Leser, aber nicht im Unklaren bleibt, was es nun mit diesem ominösen Strudeltag auf sich hat, hier ein Video.

Am 21.09.2013 wollte Biograd na Moru den Weltrekord brechen und den längsten Strudel der Welt aufbauen. Gefüllt ist der Strudel mit der Maraska-Sauerkirsche, ein traditionelles Produkt dieses Gebietes. Als längster Strudel wurde er für das Guiness-Buch der Rekorde angemeldet. Nach der Vermessung betrug er sogar 1250 Meter. Gebacken wurde er von verschiedenen Hotels, Restaurants und Bäckereien. Verspeist wurde er im Anschluss an die Vermessung innerhalb einer Stunde.

Biograd Biograd

Gegen 18.30 Uhr waren schon die ersten Strudel auf dem 1,2 km langen Tisch aufgebaut. Alle Restaurants in Strudelsichtnähe waren belegt, so suchten wir uns ein Restaurant, nicht am Wasser und Strudel gelegen, im Capri More. Ich bestellte Tintenfisch gegrillt mit Kartoffeln und Mangold, Manfred eine Spinatsuppe und hinterher Pizza. Der Mangold enthielt etwas zu viel Knoblauch, ansonsten war der Tintenfisch superlecker! Wir spazierten zurück, es war kein Strudelkrümelchen mehr vorhanden, alles war verspeist. Mit einem leckeren Eis in der Faust wanderten wir nach Hause und ließen den Abend auf dem Balkon ausklingen.

Biograd Biograd

Wetter:
Schön, Temperatur zwischen 20 und 28°C..


9. Tag - --->

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