Kroatien 
Nationalpark Paklenica

Montag, der 23.9.2013

Nach dem Frühstück bei 15°C auf unserem Traumbalkon testeten wir unseren hauseigenenen Strand. Allein durch unseren Garten brauchten wir eine ganze Weile, an den Olivenbäümen vorbei. Man konnte vom Ende des Gartens nicht mal unser Haus sehen, so dicht war der Garten bewachsen und so groß war er. Das Wasser im Meer war kristallklar. Vielleicht teste ich das Wasser in den nächsten Tagen.

Biograd Biograd

Biograd Biograd

Nun brachen wir zur nächsten Attraktion auf, den Paklenica NP. Ca. 60 km von uns entfernt, auf der D8 in Richtung Norden erreicht man den kleinen Strandort Starigrad, von wo es in den Paklenica NP abzweigt. Parkplatzgebührengeschädigt parkten wir schon vor dem regulären Parkplatz und wanderten 500 Meter zum Parkeingang. Hier lösten wir unsere Eintrittskarten für je 50 Kuna. Nun konnten man eigentlich mit dem Auto weiterfahren zum Parkplatz des Eingangs. Ich fand es nicht so toll, 3 km zwischen Autos die Straße entlangzulaufen, also ließ sich Manfred erweichen das Auto zu holen.

Beim Auto angekommen überlegten wir uns lieber noch etwas zu essen und zu trinken, da im September eventuell die Forsthütte Lugarnica im Park geschlossen hatte. Also fuhren wir nach Starigrad, schmausten in einem netten, leeren Restaurant Pfannkuchen mit Marmelade (Manfred) bzw. mit Nutella (Bine). Eine vorlaute Wespe suhlte sich in Manfreds Puderzucker, stürzte ab und war nun über und über mit Puderzucker bedeckt. Sie konnte kaum noch abheben. Irgendwann später kam die gleiche weiße Wespe nochmals vorbeigeflogen. So war sie nun leicht zu erkennen.

Fahrt nach Starigrad Starigrad

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Nationalpark Paklenica:
Der Nationalpark Paklenica ist ein Nationalpark im Velebit-Gebirgsmassiv 30 km nordöstlich der Stadt Zadar und 1 km entfernt von Starigrad-Paklenica. Er wurde im Jahre 1949 zum Nationalpark erklärt. Paklenica wurde nach dem Harz der Schwarzkiefer benannt. Dieses Harz wurde auch zum Streichen von Schiffen und in der Volksmedizin verwendet. Die Gesamtfläche dieses Nationalparks beträgt 95 Quadratkilometer. Auf dieser relativ kleinen Fläche findet man eine Vielfalt an geomorphologischen Phänomenen und eine vielfältige Flora und Fauna. Paklenica besteht aus Kalkstein und Dolomit. 2/3 der Fläche sind mit Wäldern bedeckt.

Nun fuhren wir in den Park und mussten sehr weit unten parken da inzwischen viele Autos gekommen sind. Ich befürchtete Massenwanderungen. Aber als wir losmarschierten, sahen wir gleich am Anfang ungelogen Hunderte von Kletteren, die an den Felsen klettern übten. Glück für uns, denn wir konnten gemütlich ohne viele Wanderer auf wunderschönen Wanderwegen den Drehorten Winnetous folgen.

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Zwar ging es anfangs recht steil bergauf, aber schließlich wurde es ein wunderschöner, schattiger Weg ins Tal hinein. Nach ca. einer Stunde und 30 Minuten erreichten wir die 300 Meter über unserem geparkten Auto gelegenen Forsthütte Lugarnica. wir tranken etwas. Als wir aufbrachen, besuchte ich noch die Toilette und Manfred wartete auf dem Weg. Da merkte ich plötzlich dass meine Kamera nicht mehr da ist. Ich ging schnurstraks zur Hütte, wo mir andere Gäste sagten, dass der Hüttenwirt meine Kamera gefunden hätte. Und richtig, mir fiel ein Stein vom Herzen.

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Abwärts mussten wir mehrmals Flachlandtiroler überholen, die sich zitternd am Felsen festkrallend, mit Sandalen bekleidet, den Steinweg herunterhangelten. Nach einer weiteren Stunde und 20 Minuten erreichten wir in herrlichster Landschaft das Auto.

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Nationalpark Paklenica Nationalpark Paklenica

Gesamtwanderzeit: 2 Stunden, 50 Minuten.

Zuhause gegen 18 Uhr wieder angekommen kauften wir ein, zogen uns um und wanderten zum Abendessen nach Biograd. heute wollten wir mal etwas Neues testen und liefen von Lokal zu Lokal. Im Aquarius wurden wir fündig, man saß gut. Manfred aß Grillteller, ich "Cod" Filet. Meins kostete für kroatische Verhältnisse viel und vor allem für die eher unterdurchschnittliche Qualität. Der Fisch war kein Filet, sondern mit Gräten gespickt und es gab gerade mal ein paar Kartöffelchen und das für 120 Kuna. Manfreds Grill war ok.

Rückweg nach Biograd Biograd

Auf dem Heimweg surften wir in unserer Stammwirtschaft und zum Ausklang saßen wir auf unserem Balkon.

Wetter:
Schön, Temperatur: 15°C am Morgen, 21°C bis 23°C am Mittag.



11. Tag - --->

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