Kroatien 
Insel Murter

Donnerstag, der 26.9.2013

Gestern kauften wir uns zur Abwechslung für heute zum Frühstück bei einem Bäcker Sesamsemmeln, denn sie sahen gut aus. Heute beim Frühstück, als wir die 1. Semmel aufschnitten, fühlte sie sich von der Konsistenz so an, wie Hamburger-Brötchen, also weich und krümelig. Ein grauer Schleier durchzog die Semmel, wie wenn ein Tropfen Motorenöl in den Teig gemischt wäre. Wir ließen sie liegen. Die zweite war nicht grau, schmeckte aber gewöhnungsbedürftig. Die letzten beiden Frühstücke hatten wir Mohnkuchen getestet, schmeckte aber auch nicht so toll, vor allem wunderte es uns, dass sich auf der Packung zwei unterschiedliche Haltbarkeitsdaten befanden. Morgen lassen wir das Brot mal weg und essen lieber wieder nur Müsli.

Ursprünglich wollten wir heute noch mal zur Insel Pasman fahren, aber da wir dort schon waren, schlug Manfred vor nach Murter zu fahren, eine Insel, ca. 30 km südlich von Biograd gelegen. Als wir das Haus verließen trafen wir unsere Vermieter, das passte gut, so konnten wir gleich unsere Ferienwohnung zahlen.

Wir fuhren ca. 45 Minuten in den Ort Murter auf der gleichnamigen Insel gelegen. Er war größer als ich dachte, ein großer Hafen mit vielen, vielen Booten, auch wurden von hier Touren überall hin angeboten.

Murter Murter

Zuerst bekam ich einen Schrecken, denn ich war heute auf Natur ohne viel Trubel eingestellt und hier war das Gegenteil der Fall. Es knatterten Mopeds durch die engen Gassen, am Hafen saßen viele Touris, einschließlich wir, um mit einem Käffchen bzw. Erfrischung zu beginnen. Wir wanderten auf Teerstraßen an der Küsten entlang. Ans Wasser kam man selten, da die Grundstücke der Privathäuser zum Teil bis ans Wasser reichten. Auch Richtung Inselmitte musste man auf Asphalt laufen und immer wieder zischten Mopeds oder Autos vorbei. Schließlich machte Manfred den erlösenden Vorschlag hier wieder zu verschwinden. 

Murter Murter

Das machten wir allerdings nicht sofort und fanden sogar einen netten Wanderweg am Ostende Murters, der uns durch Olivenheine auf einen kleinen Aussichtsberg führte. Der 360° Rundumblick war spektakulär, man sah das Festland, viele, viele kleine Inseln und die Orte Murter und Betina. 

Murter Murter

Murter Murter

Murter Murter

Murter Murter

Murter Murter

Den Rückweg fanden wir nicht auf Anhieb, irgendwie liefen wir wohl anders und landeten im Ortsteil Betina, aber was solls, lernten wir mal einen anderen Weg kennen, der auch am Parkplatz mündete. Dieser Ausflug auf den Aussichtsberg entschädigte für die langweiligen Teerstraßen unten.

Murter Murter

Unterwegs legten wir einen kleinen Stop am Vransko Jezero, einem See, ein, da er so nah bei Biograd war und wir ihn noch nicht gesehen hatten. Weite Teile des Sees stehen wohl unter Naturschutz.

Mittags legten wir unsere obligatorische Pause ein, nachdem wir uns im Lädele mit Oliven, Olivenöl und Slivovica eingedeckt hatten für daheim.

Am Spätnachmittag wanderten wir nochmals los zum Fähranleger und fuhren mit der Fähre nach Pasman. Im Restaurant schmausten wir mit Blick auf Biograd. Manfred aß Grillplatte, ich testete Goldbrasse, da dies ein hiesiger Fisch ist. Er schmeckte sehr lecker, die Grätenentnahme war ähnlich wie bei einer Forelle. 

Mit der Fähre nach Pasman Mit der Fähre nach Pasman

Pasman Pasman

Nach dem Essen fuhren wir mit der Fähre zurück bei Sonnenuntergang und fotografierten beim Heimgehen noch die Schiffe und die dahinter untergehende Sonne - schöner Abschluss!

Vom Pasman nach Biograd Biograd

Biograd Biograd

Wetter:
Schön, Temperatur mittags ca. 24°C.


14. Tag - --->

Zurück zur Startseite

Datenschutz