Kroatienreise 2015

Postojnska-Höhlen

Montag, der 14.9.2015

Heute regnete es. Den geplanten Zoobesuch schlugen wir uns aus dem Kopf und suchten nach einem Alternativprogramm. Manfred schlug den Besuch der Postojnska-Höhlen vor. Die liegen etwa 50 km südlich von Ljubljana. Ich war einverstanden.

Fahrt nach Postojnska Jama Fahrt nach Postojnska Jama

Gegen 9:50 Uhr erreichten wir die Höhlen. Wir kauften uns gleich alle vier Attraktionen auf einmal (Höhlen, Vivarium, Ausstellung und Burgbesuch), denn wer weiß, wann wir wiederkommen. Um 10:30 Uhr starteten wir mit unserem deutschsprechenden Guide und unserer ca. 30 Personen großen Gruppe. Wir wurden in einen offenen Zug verfrachtet, der uns 2 km in die Höhlen hineinfuhr. 

Postojnska Jama Postojnska Jama

Links: Höhleneingang / Rechts: Der Zug neben uns setzte sich in Bewegung

Dann starteten eine Gruppe nach zwei anderen. Das ganze Höhlensystem ist so riesig, dass man sich dort nicht von den vielen Gruppen gedrängt fühlt. 6000 Besucher sind es täglich. Fledermäuse gibt es hier nicht, da es ihnen bei den konstanten 9°C zu kalt ist und außerdem sind 120 Meter unter der Erdoberfläche, wo wir uns befanden zu tief für diese Tiere. 120 Meter unter dem Boden wanderten wir einen Kilometer durch die Höhlengänge. So eine gigantisch große und tolle Höhle habe ich noch nie vorher gesehen. Sogar die vielen geführten Gruppen verteilten sich sehr gut. Der Besuch lohnte sich auf alle Fälle.

Postojnska Jama Postojnska Jama

Im riesigen Höhlensystem

Postojnska Jama Postojnska Jama

Postojnska Jama Postojnska Jama

Postojnska Jama Postojnska Jama

Nach dem Besuch gönnten wir uns einen Kaffee mit Apfelstrudel und besichtigten im Anschluss das Vivarium, das Tiere beherbergt, die normal in den Höhlen leben, wie zum Beispiel der Grottenolm, aber auch Krebse, Spinnen... Anschließend besuchten wir die Ausstellung, welche die Geschichte des Höhlensystems, also deren Entstehung darstellte.

Nun fuhren wir zur vierten Attraktion, welche 9 km von den Höhlen entfernt lag, zur Burg Predjama, welche schon 1202 erstmals erwähnt wurde. Die Burg Predjama wurde als die größte Höhlenburg der Welt ins Guiness-Buch der Rekorde eingetragen. Leider war der winzige Parkplatz so überfüllt, dass wir unverrichteter Dinge wieder zurückfuhren.

Postojnska Jama Postojnska Jama

Links: Der Grottenolm / Rechts: Landschaft bei dem Höhlensystem

Wir fuhren ins Hotel zurück, es schauerte und wir legten eine kleine Pause ein. Abends fuhren wir in die Stadt zum Parplatz im Tivoli Park. Denn wir hatten Sorge, dass wir an einem Montag keinen Platz in unserer versteckten Straße an der Burg fanden. Der Tivoli Parkplatz ist riesig und für zwei Stunden zahlten wir gerade mal 1,20 Euro.

Wir bummelten in die Altstadt und schmausten im Zlata Ribica Restaurant mit Blick auf die Altstadt. Die Sonne verschwand gerade hinter den Häusern. Wir waren uns einig, das war unser bisher bestes Essen hier. Ach ja, auf der Rechnung entdeckten wir, dass man hier pro Gedeck und Person 1,20 Euro zahlt.

Ljubljana Ljubljana

Im Zlata Ribica Restaurant

Ljubljana Ljubljana

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Den Abend ließen wir im Foyer des Hotels ausklingen bei einem Aperol spritz / bzw. Weizen.

Wetter:
Schauer, die zum Nachmittag abklangen.
Temperatur morgens: 15°C im Laufe des Tages 21°C bis 25°C.



4. Tag - --->

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