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Samstag, 5. Juni 2010
 
Heute Morgen tröpfelte es leicht, auf der Terrasse war alles nass. Antonio goß trotzdem seine Pflänzchen, er traute der Sache wohl nicht. Wir erwischten zum Frühstücken eine Tröpfelpause und konnten trotzdem bis auf den zweiten Toast im Freien frühstücken.


Levada Novo auf einer größeren Karte anzeigen

 

Wir setzten uns ins Auto und fuhren Richtung Funchal. Eigentlich wollten wir ab Ribeira Brava bzw. ab Ponta do Sol auf die Hochebene Paul de Serra fahren, aber unten schien zwar die Sonne auf dieser Seite der Insel, aber die Hochebene lag in Wolken. so fuhren wir auf Landstraße weiter um die Insel herum Richtung Porto Moniz. War auch interessant durch die Dörfchen zu schaukeln. Plötzlich entdeckte Manfred eine Straße, die nach Paul de Serra führte. Die könnte man doch mal testen, schließlich war das Straßenschild groß. Plötzlich führte das enge, aber mit Mittelstrich markierte Sträßlein fast senkrecht aufwärts und dann war sie auch gar nicht mehr so ganz ohne Schlaglöcher, so dass ich Manfred bat von dem Vorhaben abzukehren, was er zum Glück tat.

Unterwegs nach Prazeres Unterwegs nach Prazeres
Unterwegs nach Prazeres
 
Hinter Prazeres entdeckten wir eine Levada, die nur knapp zwei Meter über uns verlief. Manfred fand auch einen Parkplatz. Er stellte das Auto ab und ich machte versehentlich die Bemerkung „Jetzt müssen wir nur noch den Zugang zum Levada finden“. Manfred schloss die Autotür, schob den Schlüssel ins Schloss und wollte starten. Huch, was hat er denn in meine Bemerkung alles hineingedeutet? Na ja, ich meinte er brauche nicht beleidigt zu sein. Gut kleines Ehegeplänkel am Rande, wir marschierten los und fanden sofort den Levada-Einstieg.
Start: Levada Nova Wanderung Blümchen am Wegesrand
Start: Levada Nova Wanderung Immer wieder sieht man Blümchen am Wegesrand
 
Die Levada Novo war wunderbar ausgebaut, recht neu, wie wir aus einem Teilstück an dem Beton sahen, welches mit „2010“ gekennzeichnet war. Der Weg war auch sehr abwechslungsreich, führte durch Wald, über freie Flächen, durch kleine Orte, an Feldern vorbei. Und meistens säumten schöne Blumen oder auch Zuckerrohr den Weg. Einige Male war der Levada mit Betonplatten belegt und wir marschierten darüber. In den Orten machte es Spaß auf die hübschen Gärten zu betrachten, in denen noch mehr blühte, als auf freier Strecke.
Frau mit Sichel Wilde Katzen

Auch Einheimische benutzen den Levadaweg
Vorsicht! Frau hat Sichel in der Hand :-)

Wildlebende Katzen
Hausgiebel mit Figuren Hausgiebel mit Figuren
Auf den Hausgiebeln sieht man oft Figuren, wie hier rechts die Katze
Levada Nova Levada Nova
Mal verläuft der Levadaweg durch freie Natur (links), mal durch Dörfer (rechts)
Levada Nova Levada Nova
Und plötzlich denkt man, der Weg ist zuende... ...aber hier gehts weiter
Levada Nova Levada Nova
Blicke auf das Meer
 
Wenige Wanderer begegneten uns. Nach 2,5 Stunden kehrten wir beim Colina de Feija um, denn ab hier ging es steil bergab und das wollten wir nicht alles wieder raufkrabbeln.
Colina da Faja Levadaverteilanlage
Umkehrpunkt Wir passieren eine Levadaverteilanlage
 
Nach ca. einer Stunde erreichten wir ein winziges Cafe, wo wir uns auf einen Kaffee niederließen. Aber die Dame hatte nicht nur ein Cafe, sondern nebenan gab es einen kleinen Supermarkt, gegenüber alles was man so im Baumarkt bekommt vom Gartenschlauch bis zum Grill und Dünger.
Raposeira do Logarinho Raposeira do Logarinho
Stärkung im Cafe, ... ... wo es alles zu kaufen gibt
 
Zurück fuhren wir über Porto Moniz, was sich als sehr lang herausstellte, wir brauchten 2 Strunden.
Rückfahrt Rückfahrt
Rückfahrt

Wanderzeit:
Vom Parkplatz hinter Prazeres bis Colina de Feija: 2,5 Stunden, zurück 2 Stunden. Keine nennenswerte Steigung.

Abends zum Essen fuhren wir nochmals nach Santo da Serra zum Schmausen. Diesmal aßen wir drinnen, denn die Temperatur betrug nur 15°C. Manfred aß Spagetti Bolognese mit Salat, ich wie gestern Espada mit Maracuja, Kartoffeln und Gemüse. Danach leisteten wir uns einen selbstgemachten Mangopudding, der besser aussah, als er schmeckte (nach nichts).

In Porto da Cruz zurück, mussten wir das Essen bei einem Abendspaziergang um den Felsen herum verdauen.

Wetter:
Morgens in Porto da Cruz: regnerisch bei 20°C,
Levadaweg bei Prazeres: wolkig bis sonnig bei 23°C

 
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