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Sonntag, 6. Juni 2010
 
Als erstes schickte ich meiner Schwester daheim eine Geburtstags-SMS, sie hatte heute einen runden Geburtstag. Nach dem Frühstück im Freien, es war trocken aber bewölkt, beschlossen wir wieder nach Prazeres zu fahren und den Levada Nova zur anderen Seite hin zu wandern.


Levada Novo Teil 2 auf einer größeren Karte anzeigen

 
Unterwegs nach Prazeres

Diesmal fanden wir auch die Schnellstraße auf Anhieb und in nur einer Stunde erreichten wir Prazeres. Am Ortseingang, auf einem riesigen Parkplatz, deponierten wir unseren Clio.

Wir wanderten Richtung Ort los, beim Schild Richtung „Paul de Serra“ und „Levada“ bogen wir auf ein nach oben führendes Sträßlein ab. Nach weiteren 200 Metern aufwärts, querte die Levada die Straße. Hier war der Einstieg. Im Gegensatz zu gestern verlief der Levadaweg im dichten Wald, in den wir bald eintauchten, als wir den Ort verließen. Die vorherschende Baumart waren Eukalyptusbäume.

Fahrt nach Prazeres  
Start: Levada Nova Wanderung Blümchen am Wegesrand
Start: Levada Nova Wanderung Immer wieder sieht man Blümchen am Wegesrand
Levada Nova Levada Nova

Bald tauchte der Weg in den Wald

Tal um Tal wurde umwunden
 

Die Levada wurde von orientalischen Liebesblumen gesäumt, immer wieder konnte man Blicke auf Paul de Serra werfen, später auch auf kleine Dörfer im Tal und auf das blaue Meer. Tal um Tal wurde umwunden, immer im Wald. Wenige Menschen begegneten uns. Nach ca. 2 Stunden kehrten wir um und erreichten am Ende wieder unseren Ort Prazeres, der nun plötzlich voller Menschen und voller Autos war.

Wasserverteilstation Eidechse

Wasserverteilstation

Die Eidechsen huschten haufenweise davon
Blick aufs Meer vom Levada Nova


Eigentlich wollten wir den Rucksack ins Auto stellen und eine Runde durch Prazeres drehen, aber es war uns zu viel Getümmel im Ort. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir Porto da Cruz.

Und dies hatten wir in Prazeres verpasst, aus „Polyglott on tour“:
„Neben der schmucken Pfarrkirche mit den sehenswerten Pflastermosaiken auf dem Vorplatz lockt der Park des alten Pfarrhauses. Dort gibt es ein Teehaus, in dem getrocknete Küchenkräuter und Heilpflanzen aus eigenem Anbau verkauft werden“.

   
Blümchen am Wegesrand Blümchen am Wegesrand
Blümchen am Wegesrand
 
Nach einem Päuschen brachen wir zum Abendessen im Engenho auf. Das Essen war lecker, so gut kann keiner den Degenfisch zubereiten wir hier, auch Manfred schmeckte sein Lachs sehr gut. Wieder gesellte sich ein kleiner Hund zu uns, wir mussten ihn regelrecht abwehren, dass er nicht zu uns hoch sprang.
 
Warten unter Palmen bei einem kühlen Coral-Bier auf das Essen Der kleine Hund neben uns zerfetzte aus Langeweile Palmenteile
Engenho Hund schmaust Palmenrinden
   

Auf dem Rückweg fing uns Antonio ab. Er fragte uns in Gestensprache, ob wir schwimmen wollten und zeigte uns, dass wir doch lieber am Strand baden sollten, da ins Schwimmbad zu viele Menschen hineinpinkelen würden - das alles in Gestik, aber wir verstanden ihn sofort. Er lud uns noch auf einen Madeira-Wein ein und kredenzte uns dazu wieder ein Schälchen mit warmen Bohnen, Kartoffeln, Hühnerpelle... und dann wollte er uns etwas ganz besonderes bieten, indem er von einer Wurst eine Ecke abschnitt für jeden. Es war gut gemeint, aber leider konnte ich die Wurst nicht essen, sie war sehr fett und knochenhart. Ich mogelte sie Manfred unter, der sie in eine Serviette gewickelt, heimlich entsorgte.

Antonios Bar
  In Antonios Bar

Danach schwammen wir beide im völlig leeren Pool, das ganze Essen musste schließlich abgearbeitet werden. Auf der Terrasse beendeten wir wie immer unseren Abend.

Wetter:
Morgens in Porto da Cruz: 21°C wolkig, mittags in Prazeres sonnig bei 23°C.

 
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